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Artikel Tagged ‘Kathode’

Stärkere u. günstigere Akkus?

4. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

qinetiq_logoDas britische Unternehmen Qinetiq hat eine Technik entwickelt, die Akkus günstiger und leistungsfähiger machen soll. Die Akkus sind in erster Linie für Hybridfahrzeuge, aber auch für Elektroautos gedacht. Qinetiq hat für den Akku eine Kathode aus Lithiumeisensulfid entwickelt, die eine höhere Energiedichte ermöglicht als bei herkömmlichen Akkus, deren Kathoden meist aus Lithiumcobaltdioxid besteht. Die Energiedichte, also die Speicherkapazität pro Gewichtseinheit, der neuen Technik betrage etwa das Anderthalbfache eines herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus, sagte ein leitender Mitarbeiter dem US-Wissenschaftsmagazin Technology Review. Dadurch bekommt das Fahrzeug eine größere Reichweite. Außerdem könne der neue Akku schneller geladen werden als herkömmliche Akkus. Das ist vor allem für die Rekuperation (Rückgewinnung von Bremsenergie) von Vorteil. Schließlich soll der veränderte Aufbau noch einen Preisvorteil mit sich bringen: Das Lithiumeisensulfid ist laut Qinetiq günstiger als Lithiumcobaltdioxid.
via golem.de

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Nissan: Doppelte Akku-Leistung in fünf Jahren?

3. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

Die britische Presse zitiert Nissan mit Aussagen, wonach das Unternehmen glaubt, in fünf Jahren Akkus für Elektroautos mit der doppelten Kapazität bei gleichbleibendem Gewicht und vorausslichtlich gleichen Produktionskosten liefern zu können. Die neue Technologie soll auf Lithium Nickel Mangan Kobalt-Oxid-Kathoden (NMC) beruhen. Auch Panasonic, Sanyo, Hitachi oder Samsung forschen an NMC-Batterien.

Süd-Chemie und Evonik kooperieren für automobile Elektroantriebe

24. September 2009 klaus Keine Kommentare

Evonik Industries AG und Süd-Chemie AG sind eine Lieferantenpartnerschaft für den Einsatz neuer Materialien in der nächsten Generation von Lithium-Ionen-Batterien in Automobilen eingegangen. Damit haben beide Konzerne den Grundstein gelegt für eine bevorzugte Lieferung des leistungsfähigen Speichermaterials der Zukunft: Lithiumeisenphosphat (LiFePO4, auch als LFP bezeichnet) für die Verwendung in wieder aufladbaren Lithium-Ionen-Batterien durch Süd-Chemie an Evonik. Der Einsatz von Lithiumeisenphosphat in Lithium-Ionen-Batterien soll die Bedingungen für eine schnelle und breite Einführung leistungsfähiger Elektroantriebe für Hybrid- und Elektrofahrzeuge der nächsten Generation maßgeblich verbessern.

Süd-Chemie, München, ist für die anforderungsgerechte Herstellung des hochwertigen Lithiumeisenphosphats und den technischen Kundenservice verantwortlich. Evonik, Essen, beabsichtigt mit ihrer Konzerngesellschaft Evonik Litarion GmbH leistungsstarke Zellkomponenten für mobile als auch für stationäre Anwendungen mit Hilfe des Kathodenmaterials Lithiumeisenphosphat bis zur Marktreife zu entwickeln und sich dabei zunächst auf den europäischen Markt zu fokussieren.

Akkutechnik – Sony Akkus mit kurzer Ladezeit

13. August 2009 frecker Keine Kommentare

Sony hat einen neuen Typ Lithium-basierter Akkus entwickelt, der hohe Leistungsfähigkeit bei langer Lebensdauer in Aussicht stellt. Dazu nutzen die Batterien, die laut Unternehmen in nur 30 Minuten praktisch komplett aufgeladen werden können, kristallines Lithium-Eisenphosphat als Kathodenmaterial. Zunächst sollen Sonys Lithium-Eisenphosphat-Akkus in Elektrowerkzeugen zum Einsatz kommen, um in weiterer Folge diverse mobile Elektronikgeräte zu erobern. Die Auslieferung der neuen Batterie hat dem Unternehmen zufolge bereits im Juni dieses Jahres begonnen.Die genutzte Form des Lithium-Eisenphosphats ist Sony zufolge besonders als Kathodenmaterial geeignet, da es eine beständige kristalline Struktur hat und auch bei hohen Temperaturen eine stabile Performance bietet. Ein wichtiger Vorteil der Technologie gegenüber herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus ist, dass es nicht zu brandgefährlichen Überhitzungsvorgängen kommen kann – ein Risiko, das schon zu zahlreichen Rückholaktionen bei großen Computer- und Elektronikherstellern geführt hat. Unter anderem betraf es Sony im Jahr 2006 und im Mai dieses Jahres HP. Das Potenzial der Lithium-Eisenphosphat-Technologie ist noch nicht ausgeschöpft. Forscher am Massachusetts Institute of Technology haben im Frühjahr einen Materialverarbeitungsansatz vorgestellt, durch den Ladevorgänge bei Akkus mit diesem Kathodematerial nochmals deutlich beschleunigt werden könnten – für Kompaktzellen, die derzeit sechs Minuten brauchen, auf zehn bis 20 Sekunden. In zwei bis drei Jahren könnten wirklich superschnell ladende Akkus Realität werden, so damals die Einschätzung der US-Forscher.

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