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Artikel Tagged ‘Kaufanreize’

VDIK fordert Kaufanreize für Elektromobilität

6. August 2014 Juliane Keine Kommentare

Der VDIK, dessen Mitglieder aktuell 17 Elektrofahrzeugmodelle anbieten, begrüßt das Elektromobilitätsgesetz, das klar definierte Nutzervorteile für Elektrofahrzeuge möglich macht. Doch die Nutzungsmöglichkeit von Busspuren und reservierten Parkplätzen, die Kommunen einräumen können, wird bei weitem allein nicht für die Zielerfüllung ausreichen. „Für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen sind Kaufanreizprogramme für private Käufer, die den Erwerb eines Elektrofahrzeugs mit mindestens 5.000 Euro fördern, zwingend erforderlich. Eine reine Forschungsförderung reicht nicht aus. Zusätzlich zur Vergünstigung der Besteuerung von Dienstwagen mit Elektroantrieb sollte den gewerblichen Nutzern auch eine höhere Abschreibung, wie von der Nationalen Plattform Elektromobilität empfohlen, eingeräumt werden. Die Flottenbetreiber würden so animiert, ihre Zulassungen zu steigern und eine verstärkte Vorbildfunktion für die Elektromobilität zu übernehmen, mit positiver Wirkung auf private Autofahrer“, so VDIK-Präsident Volker Lange.

Darüber hinaus ist für den Erfolg der Elektromobilität zwingend eine gut ausgebaute und einfach nutzbare Ladeinfrastruktur, insbesondere ein von allen Elektrofahrzeugen nutzbares Netz an Schnellladesäulen erforderlich. In Europa benötigen zurzeit zwei Drittel der schnellladefähigen Elektrofahrzeuge den CHAdeMO-Standard.

Infineon-Chef fordert Subventionen für eAutos

11. November 2013 Juliane Keine Kommentare

Um den stockenden Absatz von Elektroautos in Deutschland zu erhöhen, fordert Infineon-Chef Reinhard Ploss von einer künftigen Bundesregierung direkte Subventionen. “Ich kann mir ein limitiertes und sehr übersichtliches Anschubszenario vorstellen”, sagte der Vorstandsvorsitzende des Münchner Halbleiterherstellers im Interview mit der WirtschaftsWoche. “Dem Privatverbraucher, der ein eAuto fährt, könnte die Mehrwertsteuer beim Strom erlassen werden. Ein so befristeter Steuervorteil hat zum Beispiel dem Katalysator zum Durchbruch verholfen.” Mehr Details dazu können Sie hier nachlesen.

Parlamentarische Beiräte des BEM debattieren über Kaufanreize

1. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

Mit Blick auf die Bundestagswahl müssen auch neue Weichen in der Elektromobilität gestellt werden. Die Parteien grübeln über die besten Vermarktungsstrategien: Kaufprämie oder KfW-Förderung? Valerie Wilms will wetten. Die Grünenpolitikerin und Parlamentarische Beirätin im BEM fordert eine Prämie von 5.000 Euro beim Kauf eines Elektroautos – und sie ist sich sicher, dass der Zuschuss kommen wird. Auf dem eMobility Summit des Tagesspiegels diskutierte Wilms gemeinsam mit dem ehemaligen Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Andreas Jung – beides ebenfalls Mitglieder des Parlamentarischen Beirats im BEM – über die Zukunft der elektrischen Antriebe nach der Bundestagswahl. Alle drei waren sich einig: Die eMobilität steht kurz vor dem Markthochlauf. Aufgabe der nächsten Regierung sei es daher, in der nächsten Phase Kaufanreize für den Verbraucher zu schaffen. Weitere Informationen rund um die Podiumsdiskussion und die Vorschläge der Parlamentarischen Beiräte finden Sie hier.

VDIK forciert Elektromobilität

4. November 2011 Juliane Keine Kommentare

“Der VDIK und seine Mitgliedsunternehmen haben die Bedeutung der Elektromobilität frühzeitig erkannt. Nachdem ich bereits im Frühjahr 2011 unsere Ladesäule auf dem Grundstück der VDIK-Repräsentanz in Berlin ihrer Bestimmung übergeben konnte, verfügt nun auch die Verbandsgeschäftsstelle in Bad Homburg über eine “Stromtankstelle”, die neben dem normalen Laden auch bereits über eine Option für das besonders effektive Schnellladen verfügt. Diese Ladeinfrastruktur nutzen wir aktuell zum Betrieb von Elektrofahrzeugen, die vorrangig für Versorgungsfahrten an den beiden genannten Standorten sowie zur Wahrnehmung verschiedener Termine in Berlin sowie im Rhein-Main-Gebiet genutzt werden”, so VDIK-Präsident Volker Lange.

“Für die Verbreitung alternativer Antriebe, ganz besonders der Elektromobilität, kommt den Rahmenbedingungen eine sehr wichtige Bedeutung zu. In der Anlaufphase mit oft geringen Stückzahlen kann eine Marktdurchdringung nur durch entsprechende Marktanreize forciert werden. Für den Endverbraucher muss die Preisdifferenz zwischen Elektrofahrzeugen und vergleichbaren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren verringert werden. Der VDIK hält hier anfängliche Kaufanreize in der Größenordnung von mindestens 5.000 Euro für erforderlich”, so Lange.

VDIK bekräftigt seine Forderung nach Kaufanreizen für Elektrofahrzeuge

19. Februar 2011 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung zur Elektromobilität der Internationalen Kraftfahrzeughersteller in der Berliner Repräsentanz des VDIK wurde die Forderung nach Kaufanreizen für Elektrofahrzeuge noch einmal bekräftigt. Aus Sicht des VDIK gilt es, in einer Anlaufphase von mindestens 3 bis 5 Jahren, private und gewerbliche Nutzer durch ein intelligent geschnürtes Paket von Fördermaßnahmen oder anderen Vergünstigungen zum Kauf eines Elektrofahrzeugs zu motivieren. Die Unterstützungsmaßnahmen für den Käufer in den großen Märkten USA, Japan und besonders in China können dabei nicht außer Betracht gelassen werden. Auch in vielen Ländern der EU gibt es bereits eine Vielzahl von Fördermaßnahmen. VDIK-Präsident Volker Lange: „Ich halte es für erforderlich, dass dem Käufer Förderbeträge in der Größenordnung von 5.000,- bis 7.000,- Euro gewährt werden. Durch entsprechende Nutzervorteile wie beispielsweise freies Parken in Innenstädten oder die Erlaubnis zur Benutzung von Sonderspuren muss die Anschaffung von Elektrofahrzeugen zusätzlich gefördert werden. Dazu gehört in jedem Fall auch, dass die Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge deutlich verlängert und auf leichte Nutzfahrzeuge ausgedehnt wird.“ Ohne eine Förderung in Deutschland sieht der VDIK die Gefahr, dass die in den nächsten Jahren weltweit verfügbaren Elektrofahrzeuge nahezu ausschließlich in Märkte mit entsprechenden Unterstützungsmaßnahmen fließen und so das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 eine Million Fahrzeuge in Deutschland zugelassen zu haben, gefährdet wird.

Kfz-Gewerbe: Kauf von Elektrofahrzeugen fördern

20. August 2010 Juliane Keine Kommentare

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) spricht sich dafür aus, den Erwerb von Elektrofahrzeugen zu fördern. Anders sei das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 etwa eine Million Elektrofahrzeuge auf die deutschen Straßen zu bringen, kaum zu erreichen, so ein Sprecher. In einem Positionspapier zur Elektromobilität regt das Kfz-Gewerbe an, außer Kaufanreizen analog der Umweltprämie auch zinslose Kredite und steuerliche Vergünstigungen beim Kauf eines Elektrofahrzeugs zu gewähren. Weitere positive Effekte könnten durch freies oder begünstigtes Parken in innerstädtischen Bereichen sowie die Einführung des Wechselkennzeichens erzielt werden.
Als etablierte Schnittstelle zu den Kunden bei Vertrieb und Service von Elektrofahrzeugen sei das Kfz-Gewerbe bereits heute gut aufgestellt. Die bestehende, flächendeckende Infrastruktur der Autohäuser und Werkstätten und die daraus resultierende Nähe zum Kunden trage maßgeblich zur Akzeptanz von Elektroautos bei. Der Zentralverband begleite den Prozess zur Unterstützung der Ziele der Bundesregierung gemäß des “Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität” durch die Mitarbeit in den Arbeitsgruppen 6 (Nachwuchs/Qualifizierung) und 7 (Rahmenbedingungen/Markteinführung) und engagiere sich außerdem in verschiedenen Gremien und Modellregionen.

Nissan gibt Preise für den Leaf bekannt

18. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Nissan-Leaf(1) Die Einstiegspreise für Nissan´s erstes Elektroauto Leaf liegen bei rund 30.000 Euro. Ende 2010 soll der Fünfsitzer in Großbritannien, Irland, den Niederlanden und Portugal auf den Markt kommen. Am günstigsten bekommen die britischen Kunden den Leaf. Durch die staatliche Förderprämie beträgt der Einstiegspreis dort umgerechnet 27.471 Euro /23.350 Pfund). In den Niederlanden wird der Leaf 32.839 Euro kosten. Durch Steuererleichterungen im Ausmaß von etwa 6.000 Euro sollen dort die nötigen Kaufanreize geschaffen werden. In Portugal ist der Stromer ab Dezember diesen Jahres für 29.955 Euro erhältlich. Etappenweise wird der Leaf dann in weiteren europäischen Ländern eingeführt.