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Artikel Tagged ‘Kfz-Steuer’

eAutos von künftiger Pkw-Maut befreit

6. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will nach SPIEGEL-Informationen Vignetten einführen, die nur für einen kurzen Zeitraum gelten, etwa für eine Woche oder für einen Monat. Außerdem plant er, die angekündigte Pkw-Maut zu staffeln und schadstoffarmen Kleinwagen einen sogenannten Ökobonus zu gewähren. Für einen Wagen mit geringem Hubraum und Schadstoffausstoß soll es einen Rabatt auf die Maut geben. Bereits die jetzige Kfz-Steuer enthalte eine Umweltkomponente und falle deshalb unterschiedlich hoch aus, heißt es im Verkehrsministerium. Ein ähnliches Modell könne für die Maut gelten. Die Besitzer von Elektroautos, die im Moment keine Kfz-Steuer zahlen, sollen den Plänen zufolge vollständig von der Maut befreit werden. Offen ist, wie das Rabattsystem auf ausländische Autofahrer übertragen werden könnte. Den vollständigen Artikel von den Kollegen vom SPIEGEL können Sie hier nachlesen.

Ergebnisse des VDIK-Dialogs Alternative Antriebe

18. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Der VDIK hat in der Vergangenheit regelmäßig im Rahmen der AUTO MOBIL INTERNATIONAL (AMI) in Leipzig mit seinen Kongressen zum Bereich alternative Antriebe über die aktuelle Entwicklung informiert. Um diese Tradition auch im AMI-freien Jahr fortzusetzen, fand am 04. Juni 2013 in der Repräsentanz des VDIK in Berlin der erste Dialog „Alternative Antriebe“ statt. Unter Leitung des international anerkannten Experten Herrn Prof. Dr. Cornel Stan von der Westsächsischen Hochschule Zwickau wurden die verschiedenen Antriebsalternativen der Zukunft mit Experten aus Industrie und Politik diskutiert.

VDIK-Präsident Volker Lange: „Die Ergebnisse unseres diesjährigen Hauptstadtdialogs untermauern deutlich die soeben vom Bundeskabinett verabschiedete Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung. Der VDIK und seine Mitglieder verfolgen bei der Weiterentwicklung der Antriebstechnologie einen technologieoffenen Ansatz zur Verringerung der Abhängigkeit vom Erdöl und zur Verminderung der CO2-Emissionen. Dabei werden neben der Optimierung des Verbrennungsmotors alle verfügbaren Antriebsalternativen betrachtet. Nahezu alle während des Dialogs von den internationalen Fahrzeugherstellern vorgestellten Technologien konnten in marktreifen Pkw von den Teilnehmern auf den Straßen Berlins ausgiebig getestet werden. Den Autofahrern steht bereits heute ein breites Spektrum von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben, das von privaten und gewerblichen Kunden erworben werden kann, zur Verfügung. Damit können die Kunden schon jetzt von den Vergünstigungen für diese Technologien, zum Beispiel vom verminderten Steuersatz für Erd- und Flüssiggas, von der zehnjährigen Befreiung von der Kfz-Steuer für Elektrofahrzeuge und von dem Ausgleich der Mehrkosten von Elektrofahrzeugen bei der Nutzung als Dienstfahrzeug, profitieren.“

Bundesrat winkt Steuervergünstigungen durch

26. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Elektrofahrzeuge fahren künftig zehn statt fünf Jahre Kfz-steuerfrei. Ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz ließ der Bundesrat am Freitag passieren. Gelten soll die Neuregelung für Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb oder Brennstoffzelle mit Zulassung zwischen 18. Mai 2011 und 31. Dezember 2015. Wagen mit Zulassung von 2016 bis 2020 sollen wie bisher fünf Jahre frei sein. Der Bundesrat forderte die Regierung außerdem auf, allen Autos mit weniger als 50 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer die Kfz-Steuer zu erlassen.

Elektrofahrzeuge von der Kfz-Steuer befreit

30. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Nun ist es amtlich: Elektrofahrzeuge werden zehn Jahre von der Steuer befreit. Das teilte die Bundesregierung am 26. Oktober 2012 mit. Danach müssen Lkw, Nutzfahrzeuge und Krafträder für zehn Jahre keine Kfz-Steuer zahlen, wenn sie mit Elektromotoren angetrieben werden. Als Energiespeicher kommt ein Akku ebenso in Betracht wie eine Brennstoffzelle.

Auch die Dienstwagensteuer soll angepasst werden. Bislang muss der Besitzer ein Prozent des Bruttolistenpreises seines Dienstwagens als Steuer an den Fiskus überweisen, weil die private Nutzung des Autos einen geldwerten Vorteil darstellt. Bei Anschaffung eines Plug-in-Hybrids oder eines Elektrofahrzeugs kann man in Zukunft pro KWh des im Auto vorhandenen Energiespeichers 500 Euro von der zu versteuernden Summe abziehen. Der Betrag sinkt ab 2014 jedes Jahr um 50 Euro bis 2022. Für Brennstoffzellenfahrzeuge soll bei deren Markteintritt eine vergleichbare Regelung gefunden werden. Gelten soll das Gesetz bis Ende 2015. Danach soll die Steuerbefreiung wieder wie bisher fünf Jahre betragen.