Archiv

Artikel Tagged ‘KIT’

Forscher steigern Energiedichte von Lithiumspeichermaterialien

16. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Ein interdisziplinäres Forscherteam des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Helmholtz-Instituts Ulm (HIU) forciert die Weiterentwicklung von Lithium-Ionen-Batterien: Die Wissenschaftler haben ein neues Kathodenmaterial, basierend auf einem neuen Speicherprinzip entwickelt, das deutlich höhere Energiespeicherdichten als bisher bekannte Systeme bietet. In der Zeitschrift Advanced Energy Materials stellt die Forschungsgruppe das neue Materialsystem vor.

„Die hohe Stabilität der Struktur bei gleichzeitig hoher Defektmobilität, verbunden mit einer sehr kleinen Volumenänderung von nur 3% ist das eigentlich Ungewöhnliche an diesem neuen System. Das Speicherprinzip scheint zudem auf andere Zusammensetzungen übertragbar zu sein. Mit anderen Verbindungen ähnlicher Struktur messen wir derzeit sogar noch höhere Energiedichten als mit dem auf Vanadium basierenden System“, berichtet Forschungsgruppenleiter Maximilian Fichtner.

Online-Umfrage: SmartGrid & eMobilität

2. Februar 2015 Juliane Keine Kommentare

Wie kann die Ladung von Elektroautos kostengünstig und gleichzeitig umweltfreundlich in den Alltag der Nutzer und in das Energiesystem integriert werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Masterarbeit am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Forschungsprojekt „Smart Grid Integration“. Die Online-Umfrage richtet sich an Elektroautointeressierte und -besitzer, die Beantwortung dauert ca. 15 Minuten. Als kleines Dankeschön werden unter den Befragten acht Gutscheine über 20 Euro verlost. Sie können das Projekt hier durch Ihre Teilnahme an der Online-Umfrage unterstützen.

Neuer Elektrolyt ermöglicht Bau von Magnesium-Schwefel-Batterie

25. November 2014 Juliane Keine Kommentare

Das vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegründete Helmholtz-Institut Ulm (HIU) treibt die Forschung zu Batterien der nächsten und übernächsten Generation voran: Eine Forschungsgruppe hat nun einen Elektrolyten entwickelt, der den Bau von Magnesium-Schwefel-Batteriezellen ermöglicht. Mit Magnesium lassen sich höhere Speicherdichten erreichen als mit Lithium. Zudem kommt Magnesium häufig in der Natur vor, ist ungiftig und zersetzt sich nicht an der Luft. Weitere Informationen rund um den neuen Elektrolyten finden Sie hier.

Seminar zur Batterietechnik

7. April 2014 Juliane Keine Kommentare

Eine zuverlässige und finanziell tragbare Energiespeicherung ist die zentrale Voraussetzung für die Nutzung von Erneuerbaren Energien zur Integration in Energiesysteme und die Entwicklung eines dezentralisierten Energieversorgungsnetzes. Energiespeicherung spielt daher eine zentrale Rolle in den Bemühungen, eine nachhaltige Energieversorgung basierend auf dem Standard von technischen Services und Produkten, die im Alltag notwendig sind, zu kombinieren.

In einem Seminar vom 07. bis 09. Mai 2014 an der HECTOR School, Technology Business School des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gibt Herr Prof. Dr. Ehrenberg einen Überblick über alle aktuellen Energiespeicherungssysteme. Dieser wird auch Systeme beinhalten, welche momentan noch nicht als wirtschaftlich effizient eingestuft werden. Die Teilnahmegebühr beläuft sich auf 1.500 €; BEM-Mitglieder erhalten 10% Rabatt. Weitere Informationen zu den Inhalten und zur Anmeldung finden Sie hier.

Forschungsfabrik für Lithium-Ionen-Batterien

2. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Der flächendeckende Einsatz von Lithium-Ionen-Batterien in Elektrofahrzeugen und stationären Speichern könnte der Energiewende zum Durchbruch verhelfen. Fehlende Wirtschaftlichkeit und begrenzte Leistungsfähigkeit behindern aber derzeit noch den Markteintritt. Am KIT ist deshalb nun eine „Forschungsfabrik“ für die Kleinserien-Produktion von Lithium-Ionen-Zellen angelaufen, in der neue Produktionstechnologien entwickelt werden, die den enormen Ansprüchen an Produktqualität und Wirtschaftlichkeit genügen.

„Mit dieser neuartigen Forschungsinfrastruktur gehen wir jetzt daran, noch unreife Produktionsprozesse bereits in einem frühen Stadium zu validieren, zu automatisieren und damit industrietauglich zu machen“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Fleischer, der mit seinem Team im Rahmen des Projekts Competence E am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) für den Aufbau der Forschungsfabrik und die Produktionsforschung verantwortlich ist. Sowohl für stationäre Speicher als auch für schnellladefähige Fahrzeugbatterien müssen kostengünstige und leistungsfähige Lithium-Ionen-Zellen zum Einsatz kommen. In der Forschungsfabrik werden daher einzelne Fertigungsschritte für deren Herstellung vollständig neu entwickelt. „Wir verlassen jetzt den Pfad bisher bekannter Fertigungstechnologien und entwickeln völlig neue Produktions- und Integrationsverfahren für Lithium-Ionen-Zellen“, so Fleischer.

Batterieproduktion mit Höchstgeschwindigkeit

22. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Geschwindigkeit, mit der Bauteile für Lithium-Ionen-Batterien produziert werden, entscheidet mit über die Kosten der Batterie. Der Arbeitsgruppe von Professor Wilhelm Schabel und Dr. Philip Scharfer am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es jetzt gelungen, die Beschichtungsgeschwindigkeit für Elektroden, eine Hauptkomponente von Lithium-Ionen-Batterien, auf über 100 Meter pro Minute zu verdoppeln. Um diese und weitere Innovationen in die nächste Generation von Beschichtungs- und Trocknungsanlagen einzuführen und umzusetzen, hat das KIT nun mit dem renommierten Beschichtungstechnologie-Unternehmen KROENERT aus Hamburg einen Vertrag über eine strategische Allianz geschlossen. Der Ausbau der Zusammenarbeit soll schrittweise erfolgen: Unmittelbar nach Vertragsunterzeichnung starten die Partner mit der Entwicklung einer neuartigen Beschichtungs- und Trocknungsanlage, die noch 2013 als Prototyp gebaut werden soll.

Siemens und KIT kooperieren in Sachen Batterie-Produktion

8. Dezember 2012 Juliane Keine Kommentare

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Siemens AG wollen gemeinsam ein übergreifendes Konzept für eine durchgängige Fertigungssteuerung und -überwachung des gesamten Maschinenparks einer Batteriefabrik entwickeln. Dazu haben Professor Eberhard Umbach, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie, und Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, nun eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, welche die Eckpunkte der zukünftigen Zusammenarbeit festlegt.

“Die Siemens AG ist mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung in der Antriebs-, Steuerungs- und Regelungstechnik für uns der ideale Partner, um unsere Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in weltweit vermarktbare Produkte und Lösungen für die Batterieindustrie umzusetzen”, so Dr. Andreas Gutsch, Koordinator des Projekts Competence E, das alle Arbeiten am KIT zur Speicherung elektrischer Energie für mobile und stationäre Anwendungen bündelt. “Wir wollen industrielle Prozesse weiterentwickeln mit Blick auf Qualität und Kosten.” Weitere Informationen rund um das Kooperationsprojekt finden Sie hier.

Schaeffler und KIT forschen gemeinsam

1. August 2012 Juliane Keine Kommentare

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Schaeffler AG haben am 31. Juli 2012 ein Memorandum of Understanding für eine Forschungskooperation unterzeichnet. Schaeffler und KIT werden künftig gemeinsam Fragen auf dem Gebiet der Mobilität bearbeiten sowie Lösungen entwickeln. So sollen neue Standards der Zusammenarbeit in Forschung, Entwicklung und einer frühen Industrialisierung hybrider und vollelektrischer Antriebssysteme und deren Komponenten gesetzt werden, um den Anforderungen zukünftiger Mobilität gerecht zu werden.

Zunächst werde ein Team aus jeweils fünf Mitarbeitern von Schaeffler und KIT gebildet, erklärten die Akteure bei der gestrigen Unterzeichnung auf dem KIT-Campus Ost. Die inhaltliche Steuerung erfolge über einen gemeinsamen Steuerkreis. Ein besonderer Vorteil der Kooperation sei, Kompetenzen und Infrastrukturen beider Partner wie Prüfstände, Labore und Wissensnetzwerke synergetisch nutzen zu können. ,,Mit dem ,Schaeffler E-Lab am KIT’ entsteht ein attraktives Arbeitsumfeld für Entwicklungsingenieure, Ökonomen, Geistes- und Sozialwissenschaftler sowie systemorientierte Wissenschaftler”, sagte Dr. Peter Fritz, KIT-Vizepräsident für Forschung und Innovation.

ELISE bringt Elektroautos voran

26. Juli 2012 Juliane Keine Kommentare

Elektrofahrzeuge zuverlässiger und wirtschaftlicher zu machen, um die Elektromobilität am Markt zu etablieren, ist Ziel des Verbundprojekts ELISE, das jetzt am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gestartet ist. In dem vom Bundesforschungsministerium im Spitzencluster Elektromobilität Süd-West geförderten Projekt arbeiten Forscher des KIT mit RA Consulting und dem BEM-Mitglied CarMedialab zusammen. ELISE umfasst Konzepte zur Datenverarbeitung im Fahrzeug, eine unabhängige Ladeeinheit sowie Untersuchungen zu Wechselwirkungen zwischen Fahrer, Fahrzeug und Umwelt.

Bis jetzt hängt das Wiederbeladen davon ab, dass das Fahrzeug an ein Energieversorgernetz oder an eine öffentliche Ladesäule angeschlossen wird. Um die Möglichkeiten der Energieübertragung zu erweitern, beispielsweise von Fahrzeug zu Fahrzeug, müssten die Systeme unabhängiger agieren können. ELISE – die Abkürzung steht für „Autonome Ladeeinheit und systemintegrierter Daten-Gateway für Elektrofahrzeuge“ – zielt darauf, die dafür erforderlichen Produkte und Funktionen bereitzustellen, die Betriebssicherheit zu erhöhen und mögliche Nutzervorbehalte abzubauen. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

KIT tritt Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien bei

10. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist neues Mitglied im Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien (KliB). Ziel des Industrienetzwerkes, das sich im Juli 2010 gegründet hat, ist, die deutschen Kompetenzen im Themenfeld der Lithium-Ionen-Batterien zusammenzuführen und eine gemeinsame Plattform für den Dialog und das schnelle Vorankommen zu etablieren. Derzeit hat das Netzwerk 31 Mitglieder aus Forschung und Industrie. Durch die Vernetzung mit dem KIT und durch die zu erwartenden KIT-Beiträge in den Klib-Gremien soll auch die am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Ulm geplante Forschungslinie für Lithium-Ionen-Zellen stärker in die deutsche Forschungslandschaft eingebunden werden.