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Artikel Tagged ‘Kompetenznetzwerk’

KIT tritt Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien bei

10. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist neues Mitglied im Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien (KliB). Ziel des Industrienetzwerkes, das sich im Juli 2010 gegründet hat, ist, die deutschen Kompetenzen im Themenfeld der Lithium-Ionen-Batterien zusammenzuführen und eine gemeinsame Plattform für den Dialog und das schnelle Vorankommen zu etablieren. Derzeit hat das Netzwerk 31 Mitglieder aus Forschung und Industrie. Durch die Vernetzung mit dem KIT und durch die zu erwartenden KIT-Beiträge in den Klib-Gremien soll auch die am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Ulm geplante Forschungslinie für Lithium-Ionen-Zellen stärker in die deutsche Forschungslandschaft eingebunden werden.

Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien (KLiB)

9. August 2010 Juliane Keine Kommentare

Im April haben sich Forschungseinrichtungen und Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette für Lithium-Ionen-Batterien zum deutschlandweiten Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien (KLiB) zusammengeschlossen. Ziel des nationalen Netzwerks ist die Stärkung der Zulieferindustrie Deutschlands – von der Entwicklung über Produktion bis hin zur Vermarktung. Die Mitglieder streben den Aufbau und die effiziente Nutzung einer gemeinsamen Infrastruktur für Forschung/Entwicklung, Fertigung und Prüfung an. Synergieeffekte sollen genutzt und einheitliche Standards erarbeitet werden. Das Kompetenznetzwerk bietet seinen Mitgliedern zudem eine gemeinsame mediale Plattform nach außen hin und einen effizienten Informationsaustausch untereinander.

Rechnungshof unzufrieden mit Hilfen für Elektroautos

24. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Zu langsam, zu bürokratisch und zu unkoordiniert würden die zuständigen Bundesministerien das 500 Millionen Euro umfassende Förderprogramm im Rahmen des Konjunkturpaketes umsetzen. Dieses Fazit zieht der Bundesrechnungshof in einem Bericht an den Haushaltsausschuss, der dem Handelsblatt vorliegt. “Der von der Bundesregierung angestrebte konjunkturelle Impuls tritt daher allenfalls mit deutlicher Verzögerung und gestreckt über einen längeren Zeitraum ein”, heißt es in dem Bericht. Im Verkehrsministerium seien von den vorgesehenen 33 Millionen Euro lediglich 900.000 Euro verausgabt worden und bis dato seien noch keine weiteren Zuwendungen bewilligt worden. Problematisch dabei ist, dass mit dem Geld im Rahmen des zweiten Konjunkturpakets eigentlich die Konjunktur angekurbelt werden sollte. Beim Sonderprogramm für alternative Antriebe sollte das über Pilotregionen und Forschungsprogramme geschehen. Bereits bei der Verabschiedung des Programms 2009 kritisierten Haushaltspolitiker, dass die Initiative nicht zu kurzfristigen konjunkturellen Impulsen führen werde. Die Rechnungsprüfer glauben nicht, dass die Forschungsförderung effektiv erfolgt. So provoziere die Beteiligung von fünf Ministerien Überschneidungen und verhindere Synergien. So wird beispielsweise parallel in drei Projekten an der Batterietechnik geforscht. Laut Rechnungshof fehle ein Kompetenznetzwerk, welches die Vielzahl an Erkenntnissen bündele und damit Doppelarbeit verhindere.

Ausführlicher Artikel im Handelsblatt