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Artikel Tagged ‘Kosten’

Elektroauto: Seltener Gast in der Werkstatt

28. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Auch wenn Elektroautos in der Anschaffung noch deutlich teurer sind als vergleichbare konventionelle Fahrzeuge, so sparen sie doch an anderer Stelle: Zum einen ist der Unterhalt erheblich günstiger, zum anderen sind sie deutlich weniger reparaturanfällig, wodurch sich bei Wartung und Reparatur rund 35 Prozent der Kosten einsparen lassen.

Das Institut für Automobilwirtschaft ermittelte jetzt, dass bei einem eAuto in acht Jahren etwa 2.350 Euro Werkstattkosten anfallen. Bei einem Diesel oder Benziner sind es in dem gleichen Zeitraum etwa 3.650 Euro. Dabei sind die Wissenschaftler von einer jährlichen Fahrleistung eines Kleinwagens von 8.000 Kilometern ausgegangen. Die niedrigeren Kosten liegen hauptsächlich an der wartungsfreundlichen Technik. Ein Ölwechsel fällt ebenso weg wie der Ersatz von Kupplungen und Auspuffanlagen. Auch der Verschleiß der Bremsen ist bei einem batteriebetriebenen Fahrzeug geringer.

Mitsubishi senkt die Kosten für den i-MiEV

24. Mai 2012 Juliane Keine Kommentare

Mitsubishi hat den i-MiEV überarbeitet und bietet das Elektroauto mit vielen Neuerungen jetzt für 29.300 Euro (Nettopreis: 24.622 Euro) an. Möglich wurde die Preissenkung laut Hersteller durch Einsparungen bei der Batterieproduktion. Zuvor kostete der i-MiEV gut 35.000 Euro.

Zu der wichtigsten technischen Modelljahresänderung zählt das “MiEV Remote System”, mit dem die Klimatisierung (Heizung und Kühlung) außerhalb des Fahrzeugs während des Ladevorgangs gesteuert werden kann. Der Innenraum kann so bereits beim Landevorgang aus der Steckdose entweder beheizt oder gekühlt werden, ohne den Fahrstrom aus der Batterie zu verbrauchen. Mithilfe der serienmäßigen Fernbedienung besteht zudem die Möglichkeit die Aufladung (Timerfunktion) und den Ladestand der Batterien zu überwachen. Neu ist auch das akustische Warnsystem AVAS (Approaching Vehicle Alerting System), durch das Passanten per Warnton vor dem heranfahrenden i-MiEV im Geschwindigkeitsbereich bis 35 km/h gewarnt werden können. Der unter der Frontschürze verbaute Lautsprecher kann auf Wunsch auch deaktiviert werden.

Renault: Elektroauto für die Massen

10. August 2010 Juliane Keine Kommentare

Einem Bericht der französischen Zeitung Le Figaro zufolge will Renault sein Elektroauto Zoe dank staatlicher Subventionen für Elektromobilität für 15.000 Euro anbieten. Damit würde das Elektroauto etwa genau so viel wie ein Dieselauto kosten. Mitte 2012 soll es auf den Markt kommen. Renault hat angekündigt, dass jährlich 150.000 Exemplare vom Band rollen sollen. Für die Batterie jedoch sollen die Käufer zusätzlich aufkommen: 100 Euro Monatsmiete sollen dafür anfallen, schreibt Le Figaro.

BASF will leistungsfähige Batterien entwickeln

10. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

BASF Forschungsvorstand Andreas Kreimeyer sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung diese Woche, dass der Chemiekonzern leistungsfähige Batterien für künftige Elektroautos entwickeln wolle. “Ziel unserer Bemühungen muss es sein, eine Reichweite von 400 Kilometern bei einem Batteriegewicht von weniger als 200 Kilogramm zu gewährleisten.” Kreimeyer weiter: “Die angestrebte Steigerung der Energiedichte je Kilogramm Batterie um den Faktor drei wird die Kosten für den Endverbraucher stark senken.” Der Start in die Elektromobilität in Deutschland habe zwar deutlich länger gedauert als in Asien oder Amerika, aber Kreimeyer ist sich sicher, dass die deutsche Industrie die ausländische Konkurrenz im Bereich der Batterietechnik einholen könne.

eMobility im RWE-Paket muss man sich leisten können

19. November 2009 klaus Keine Kommentare

RWE_cinquecentoEnde Oktober hatte der EVU RWE angekündigt, in NRW (und anderswo) künftig komplette Elektroauto-Pakete vermarkten zu wollen, die aus einem Fahrzeug, einer Ladestation und einem Autostrom-Vertrag mit RWE bestehen. Die Kollegen von heise Autos haben sich ein Angebot für diese sogenannten “e-Pakete” besorgt:

“Wer ab März 2010 einen für den reinen Elektroantrieb umgebauten Fiat 500 (Micro-Vett 500 E) fahren will, muss sich bei einem 30 Monate laufenden Leasingvertrag sowie einer durchschnittlichen Fahrleistung von 350 Kilometern pro Woche demnach auf monatliche Kosten von rund 1.200 Euro einstellen. Hinzu kommen Einmalaufwendungen für die Installation der Ladestation und eine optionale Schlussrate zum Kauf des Fahrzeugs in Höhe von 14.300 Euro.

‘Je früher Sie bestellen, desto länger profitieren Sie von den Kostenvorteilen’, schreibt RWE den Interessenten. Konkret heißt das: Wer das Fiat-500-Paket erst zum Juli 2011 bucht, kommt nach aktuellem Stand auf monatliche Kosten von gut 1.500 Euro. Grund sind Frühbucher-Appetizer wie eine um 500 Euro reduzierte monatliche Leasingrate bis Ende Juni 2011. ‘Zusätzlich schenken wir Ihnen bis 30.06.2011 die Miete für Ihre Ladestation und die Kosten für den Ökostrom’, führt RWE weiter aus. Letztere belaufen sich im Rahmen der e-Pakete auf 22 Cent pro Kilowattstunde (Verbrauchspreis).
Die gleichen Konditionen gelten für den ebenfalls rein elektrisch angetriebenen Kleintransporter “Micro-Vett Fiorino E”. Hier beträgt die Schlussrate allerdings nur rund 11.000 Euro. RWE erklärt in den Angebotsschreiben zudem, dass man die “e-Pakete” demnächst auch außerhalb Nordrhein-Westfalens anbieten wolle – dort jedoch “ausschließlich zum Kauf”. Zusammen mit einer Ladebox (ein Ladepunkt) soll der Fiat 500 als Elektroauto dann 61.500 Euro kosten, mit einer Ladesäule (zwei Ladepunkte, doppelte Ladeleistung) 64.500 Euro.”
via heise Autos