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Artikel Tagged ‘Kurt Sigl’

Tag der Elektromobilität in Sulzbach-Rosenberg

29. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit und die Stadt Sulzbach-Rosenberg veranstalten im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche zum zweiten Mal den „Tag der Elektromobilität“. Am 19. September 2015 präsentieren sich zahlreiche Aussteller mit Fahrzeugen vom Stadtflitzer bis zum Kleintransporter und Pickup, Elektromotorrädern und -Rollern, eBikes, Hybridfahrzeugen im Rahmen einer großen Fahrzeugausstellung auf dem Dultplatz in der Herzogstadt Sulzbach-Rosenberg den Interessierten und Neugierigen ab 10.00 Uhr auf den Dultplatz in Sulzbach-Rosenberg. Auf einem eigens dafür vorgesehenen Testparcours können die eFahrzeuge probegefahren werden. Für Motorsportbegeisterte stellt das „Running Snail Racing Team“ der OTH Amberg-Weiden den durch ein Studentenprojekt entwickelten Elektro-Rennwagen RS 14 vor.

Neben der Fahrzeugausstellung gibt es Informationen über Ökostrom und Lademöglichkeiten. Auch die Kleinsten können eMobilität mit Mini E- Crossern erfahren. Im Rahmenprogramm informiert BEM-Präsident Kurt Sigl in einem interessanten Vortrag über Vor- und Nachteile elektrischer Fahrzeugantriebe. Erfahrungsberichte von Elektrofahrern ergänzen das Programm. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

Einladung zur 30. eMobilen Runde in Hessen

25. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Der Bundesverband eMobilität lädt am 29. Juni 2015 ab 17.30 Uhr zur 30. BEM eMobilen Runde in Hessen ein. Nach 29 erfolgreichen eMobilen Runden seit 2011 werden der BEM und das Land Hessen, vertreten durch seine Initiative “Strom bewegt“, die 30. eMobile Runde erstmals gemeinsam als offizielle Kooperationspartner ausrichten, zusammen mit Gastgeber MMD Automobile und ihrer Partnerbank MKG Bank. Zum Kooperationsstart wird auch BEM-Präsident Kurt Sigl vor Ort sein und in einer kurzen Rede einen umfassenden Überblick zum aktuellen Status Quo der Neuen Mobilität in Deutschland geben. Informationen zu den anderen interessanten Referenten finden Sie hier. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird jedoch um eine vorherige Anmeldung bei Klaus Bergerfurth in der BEM-Hauptgeschäftsstelle gebeten. Wir freuen uns auf Sie..!

Offenbarungseid der Bundesregierung zur eMobilität

18. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Am 15. und 16. Juni 2015 haben sich in Berlin Vertreter von Unternehmen, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik in Berlin zur Nationalen Konferenz Elektromobilität getroffen. Darunter auch BEM-Präsident Kurt Sigl, der sich zum aktuellen Zeitpunkt wesentlich aktivere Zeichen der Politik im Bereich Elektromobilität wünschen würde. “Die wenig konkreten Aussagen der Bundesregierung im Rahmen der Konferenz gleichen einem Offenbarungseid. Vor diesem Hintergrund sehe ich aktuell keine Chance für Deutschland zum Leitmarkt Elektromobilität zu werden.” So wurden von Bundeskanzlerin Angela Merkel lediglich eine mögliche Sonderabschreibung für gewerblich genutzte Fahrzeuge sowie verstärkte Anstrengungen bei der weiteren Entwicklung der Brennstoffzellentechnologie in Aussicht gestellt. “Grundsätzlich begrüßen wir eine solche Sonderabschreibung, sollte sie tatsächlich umgesetzt und nicht nur mit großen Worten angekündigt werden. In der aktuellen Niedrigzinsphase kann das aber nur ein erster Schritt eines sehr viel umfassenderen Maßnahmenpaketes sein, wenn Elektromobilität tatsächlich seitens der Bundesregierung aktiv unterstützt werden soll”, betont Sigl.

“Besonders ärgerlich ist, dass die Bundesregierung nach wie vor nicht verstanden hat, dass das Thema Elektromobilität nicht bei vier Rädern aufhört. Die Konferenz glich erneut einem reinen Automobilgipfel. Bereits heute findet Elektromobilität in sehr viel mehr Bereichen statt. So verfügen etwa der elektrische Zweiradbereich und der Öffentliche Personennahverkehr über erhebliche Potentiale zur Verbesserung des städtischen Verkehrs”, so der BEM-Präsident. “Alarmierend war außerdem, dass bis dato in keinem der vorgestellten Förderszenarien das für den Wirtschaftsstandort Deutschland wichtige Thema der Batterieerforschung, -entwicklung und -produktion genügend Beachtung findet. Ohne diese wichtige Kompetenz werden wir künftig international auf dem Zukunftsmarkt Elektromobilität nur noch die zweite Geige spielen. Wenn überhaupt”, macht Sigl deutlich.

Wenn der Tesla weniger kostet als ein BMW

11. Mai 2015 Juliane Keine Kommentare

In Norwegen waren die verschiedenen staatlichen Subventionen und Privilegien so erfolgreich, dass schon deutlich früher als erwartet die Zahl von 50.000 Elektroautos erreicht wurde. Christoph M. Schwarzer geht auf ZEIT Online der Frage nach, ob das skandinavische Modell als Vorbild für Deutschland taugt. Gesprochen hat er dazu u.a. auch mit BEM-Präsident Kurt Sigl, der sich eine direkte Übertragbarkeit des norwegischen Modells auf Deutschland nicht vorstellen kann. Zumindest den Erlass der Mehrwertsteuer für private Autokäufer hält er trotzdem für sinnvoll und richtig. “Darüber hinaus wollen wir eine Sonderabschreibung für Gewerbetreibende durchsetzen”, sagt Sigl. “Hier geht es um ein politisches Zeichen. Das derzeitige Zögern von Bund und Ländern bei der Förderung der Elektromobilität ist eine Hängepartie, von der die potenziellen Käufer stark verunsichert werden.” Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

BEM kritisiert CO2-Schleudern für bayerische Minister

20. April 2015 Juliane Keine Kommentare

Die bayerischen Minister müssen künftig doch nicht auf umweltfreundlichere Dienstwagen umsteigen: Der Landtag lehnte am 15. April 2015 mit seiner CSU-Mehrheit einen Vorstoß der Opposition ab. Die wollte vor dem Hintergrund einer Studie der Deutschen Umwelthilfe, wonach die Dienstwagenflotte der bayerischen Staatsregierung die klimaschädlichste bundesweit sei, mehr Elektroautos und CO2-ärmere Fahrzeuge durchsetzen.

“Die aktuelle Entscheidung der bayerischen Landesregierung ist in vielerlei Hinsicht nicht nachvollziehbar. Die Deutsche Umwelthilfe hat für die Dienstwagen der bayerischen Staatsregierung einen durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 176 Gramm pro Kilometer errechnet. Die Minister fahren überwiegend Luxusklasse, vor allem Audi A8 oder BMW der 7er-Reihe. Ein Privileg, dass im bundesweiten Vergleich nicht mehr zeitgemäß ist. So sind etwa in Hamburg solche großen Dienstfahrzeuge unüblich. Der Senat in der Hansestadt kommt im direkten Vergleich der Dienstwagenflotte lediglich auf einen durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 114 Gramm”, empört sich BEM-Präsident Kurt Sigl und ergänzt: “Damit zeigt die bayerische Landesregierung nicht nur, wie reaktionär sie ist, sondern richtet sich direkt gegen die eigenen Automobilhersteller Audi und BMW. Beide Unternehmen werden wenig erfreut darüber sein, dass ihre Elektro- und Hybridfahrzeuge aus Sicht des Landtages nicht dem Komfort eines Ministers entsprechen sollen.”

Die Regierung verschläft alles

14. April 2015 Juliane Keine Kommentare

BEM-Präsident Kurt Sigl setzt auf Druck von außen: Die Politik versage bei der Förderung und die deutschen Hersteller redeten das Elektroauto herunter, erklärt er im Interview mit Matthias Breitinger von ZEIT Online. Das lesenswerte Interview finden Sie hier in voller Länge. Reinschauen lohnt sich..!

BEM-Präsident spricht zum Verkehrsausschuss des Bundestags

5. Februar 2015 Juliane Keine Kommentare

Am 04. Februar 2015 fand im Bundestag eine öffentliche Anhörung des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur statt, bei der es um den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur „Bevorrechtigung der Verwendung elektrisch betriebener Fahrzeuge“ ging. Zu den anwesenden Experten, die von den Bundestagsabgeordneten zum Thema befragt wurden, gehörte auch BEM-Präsident Kurt Sigl, der die Kritik des Verbandes am Gesetzesentwurf umfassend darstellen konnte.

“Insgesamt sind die im Gesetzentwurf formulierten Anreize zwar grundsätzlich zu begrüßen, aber sie sind nicht ausreichend und zu wenig ambitioniert, um der Elektromobilität in Deutschland einen entscheidenden Schub zu verleihen”, betonte Sigl im Rahmen der Anhörung. “Die Maßnahmen kommen viel zu spät, die Inhalte werden bereits seit mehreren Jahren in der Branche diskutiert und die Busspur-Nutzung wird seit langem von Branchenverbänden abgelehnt. Der Gesetzentwurf ist leider insgesamt sehr stark auf den Automobilbereich fokussiert.” Die vollständige Zusammenfassung der Anhörung finden Sie hier zum Nachlesen. Alle Kritikpunkte des BEM, sind hier in einem aktuellen Positionspapier zusammengefasst.

Konferenz zur Elektromobilität

2. Februar 2015 Juliane Keine Kommentare

Das Land Berlin hat am 09. Januar 2015 als bundesweit erste Kommune ein Vergabeverfahren zum Aufbau einer öffentlich zugänglichen und flächendeckenden Ladeinfrastruktur erfolgreich abgeschlossen. Ab Frühling 2015 bis etwa Mitte des kommenden Jahres werden 400 AC- und 20 DC-Ladepunkte auf Grundlage eines definierten Standortkonzepts errichtet. Hinzu kommen je nach Bedarf bis zu 700 weitere AC- und 10 DC- Ladepunkte. Da der gesetzliche Rahmen zur Elektromobilität bislang noch viele Fragen offen lässt, hat das Land, begleitet vom BEM-Mitgliedsunternehmen BBH, in intensiven Verhandlungen mit den beteiligten Bietern effiziente und praxisnahe Lösungen erarbeitet. Ziel war dabei stets, dass aus Sicht der Nutzer von Elektrofahrzeugen eine einheitliche und diskriminierungsfreie Ladeinfrastruktur entsteht.

In ersten Gesprächen hat BBH ein großes Interesse an diesem Berliner Modell wahrgenommen und freut sich daher sehr zur Konferenz “Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge: Das Berliner Modell als Vorbild für andere Kommunen?” am 02. März 2015 nach Berlin einzuladen. Vertreter des Landes, des neuen Betreibers sowie von BBH werden das Verfahren und die nächsten Schritte ausführlich vorstellen. BEM-Präsident Kurt Sigl wird sich als Gastredner dem Thema “Markthochlauf und politische Rahmenbedingungen” widmen. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

Fördern statt verhindern

17. Dezember 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Anzeichen verdichten sich, dass private Käufer von Elektroautos 2015 mit einer Förderung rechnen können. Das glaubt zumindest Christoph M. Schwarzer von heise Autos. Dazu hat er in einem lesenswerten Artikel auch mit BEM-Präsident Kurt Sigl gesprochen, der analog zum norwegischen Modell für einen Erlass der Mehrwertsteuer beim Kauf eines Elektroautos plädiert. „Mir sind die Privatkunden besonders wichtig. Es gibt Hunderttausende von Pendlern, für die Batterie-elektrische Autos prädestiniert sind“, so Sigl. Für die sei der Preis das wichtigste Kaufhindernis. Wenn ein Volkswagen e-Up die 20.000 Euro-Schwelle unterschreiten würde, wäre das ein gutes psychologisches Signal. „Darüber hinaus sollten wir weniger Steuergeld in Forschung und Entwicklung stecken – das machen die Firmen selbst – und darauf achten, dass die öffentliche Hand ihren Fuhrpark umstellt.“ Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen.

Automechanika 2014: Ein Rückblick

13. Oktober 2014 Juliane Keine Kommentare

Vom 16. bis 20. September 2014 stand erstmalig im Rahmen der Automechanika in Frankfurt eine ganze Halle im Zeichen der Mobilität der Zukunft. Neben Mobilitätskonzepten wurde das Thema in seiner ganzen Breite von der Ladeinfrastruktur, Energieversorgung, Finanzierung und Energie-Management über Motoren und Elektronik, Reparatur und Wartung bis hin zu Aus- und Weiterbildung abgebildet. Dabei waren u.a. auch die BEM-Mitgliedsunternehmen classic eCars, eWolf, Gespa, Mitsubishi, Opel, Renault, StreetScooter und Tesla Motors.

Im Interview mit Automechanika.tv spricht BEM-Präsident Kurt Sigl über die aktuellen Herausforderungen der Branche und erklärt, wohin die Reise geht. Das vollständige Gespräch finden Sie hier.