Archiv

Artikel Tagged ‘Ladeinfrastruktur’

BEM-Mitglieder fördern kundenfreundliches Laden beim Europapokal Finale

15. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen des Finales in Berlin setzten gleich drei BEM-Mitgliedsunternehmen auf nachhaltige Mobilität. Für den Shuttle-Service wurden Elektrofahrzeuge eingesetzt, die die komplette Ladeinfrastruktur in Berlin nutzen konnten. Zur Umsetzung dieses zukunftsweisenden Projektes hat Nissan mit Hubject und smartlab zusammengearbeitet und so kundenfreundliches Laden in ganz Berlin ermöglicht.

Rund um das UEFA Champions League-Finale waren 60 Nissan Leaf und 40 e-NV200 EVALIA im Einsatz und beförderten Gäste und Mitarbeiter emissionslos. Die Fahrer konnten mit ihrer Nissan Charge Card die gesamte Berliner Ladeinfrastruktur der verschiedenen Ladestationsbetreiber, wie z. B. EnBW, RWE, The New Motion und Vattenfall, nutzen. Dies wurde durch die enge Zusammenarbeit zwischen Nissan, Hubject und smartlab ermöglicht. Ziel war es, im Rahmen der eMobility-Aktivitäten von Nissan in Berlin erstmals die Vernetzung von eRoaming-Plattformen in die Praxis pilotierend umzusetzen und so komfortables und anbieterübergreifendes Laden zu ermöglichen. Dafür haben die beteiligten Partner die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. „Es war ein sehr erfolgreiches Pilotprojekt”, freut sich Joachim Köpf, Manager eMobility, Nissan Center Europe. „Wir haben Elektromobilität erlebbar gemacht und dank der Offenheit zwischen Hubject und smartlab erstmals interoperables und flächendeckend kundenfreundliches Laden im gesamten Berliner Raum realisiert.”

Ladeinfrastruktur für Köln

13. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Die Kölner Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge wird weiter ausgebaut. Jetzt hat die RheinEnergie ihre 100. Ladestation „TankE“ in Betrieb genommen. Die Ladestation, an der sich zeitgleich zwei Fahrzeuge anschließen lassen, steht vor dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln-Gremberghoven, das dort einen Standort des DLR Projektträgers hat. Damit bietet der Energiedienstleister und -versorger für Köln und die rheinische Region nun an 63 privaten und öffentlich zugänglichen Standorten die Möglichkeit, Elektrofahrzeuge schnell und komfortabel zu laden. Der Strom dafür stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen.

Das Ziel, im Rahmen des Projekts colognE-mobil im Kölner Stadtraum eine flächendeckende Ladeinfrastruktur zu etablieren, ist damit bereits jetzt nahezu erreicht. Das Projekt läuft noch bis Ende 2015. Auch darüber hinaus wird das Netz weiter verdichtet. Seit 2009 unterstützt der „DLR Projektträger“ das Bundeswirtschaftsministerium bei der Planung, Organisation und Durchführung von Förderprojekten zur Elektromobilität. Einige DLR Projektträger-Mitarbeiter fahren auch privat Elektrofahrzeuge. Darunter Frank Otten und Peter Wüstnienhaus, die sich über die neue TankE besonders freuen: „So können die Kollegen nun hautnah die Vorzüge der Elektromobilität erleben – und vielleicht lassen sich noch einige überzeugen, den Verbrenner zumindest zeitweise in der Garage zu lassen.“

Berlin: 400 Ökostrom-Ladepunkte für Elektrofahrzeuge

9. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Ein Konsortium unter Führung des BEM-Mitgliedsunternehmens Allego baut in Berlin bis Mitte 2016 ein Netz mit 400 öffentlich nutzbaren Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge auf. Die erste Ladestation wurde bereits vor dem Dienstgebäude der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt im Bezirk Mitte installiert. „Bis Mitte 2016 sind insgesamt 400 Wechselstrom-Ladepunkte mit normaler Ladegeschwindigkeit sowie 20 Schnellladepunkte geplant“, berichtet Marcus Groll, Geschäftsleiter der Allego GmbH. „Je nach Entwicklung des Fahrzeugbestands werden in einer zweiten Ausbaustufe von 2016 bis 2020 bis zu 700 weitere Ladepunkte und bis zu 20 weitere Schnelladepunkte geschaffen.“

Elektroautofahrer können die Ladestationen, an denen Ökostrom von NATURSTROM geladen wird, mit ihrer Ladekarte freischalten. „Damit fahren Elektroautos in Berlin zukünftig nicht nur mit sauberem Strom“, so NATURSTROM-Vorstand Oliver Hummel. „Über einen garantierten Förderbetrag je Kilowattstunde unterstützt jeder Ladevorgang auch den Ausbau der Erneuerbaren Energien.“ Das innerhalb des nächsten Jahres entstehende Ladenetz ist eingebettet in das „Berliner Modell“. Dieses Modell sieht eine einheitliche Ladeinfrastruktur im öffentlichen und halböffentlichen Raum vor – unabhängig vom Betreiber der Ladeinfrastruktur. Die Ladesäulen erhalten ein einheitliches Design, die Anmeldung an den Ladesäulen und ihre Nutzung werden einheitlich. Ladekarten können von unterschiedlichen Mobilitätsdienstleistern herausgegeben werden. Eine Informationsplattform bei der Verkehrsinformationszentrale Berlin bündelt anbieterneutral alle Standort- und Technikinformationen der Ladesäulen und bietet Echtzeit-Informationen über deren Verfügbarkeit. Der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt war besonders die erstmals vertraglich festgelegte Auflage wichtig, zum Laden nur Strom aus Erneuerbaren Energien einzusetzen, der im Herkunftsnachweisregister erfasst wird.

Workshop: Laden am Arbeitsplatz

6. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Sowohl private als auch öffentlich-rechtliche Arbeitgeber setzen sich zunehmend damit auseinander, ihren Mitarbeitern Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Denn dem Laden von Elektrofahrzeugen im nicht öffentlichen Bereich wird zukünftig erhebliche Bedeutung zukommen. Für Arbeitgeber wirft das Laden von Elektrofahrzeugen am Arbeitsplatz zahlreiche Fragen auf: Wird der Arbeitgeber zum Stromlieferanten und muss er für den Ladestrom EEG-Umlage und Stromsteuer abführen? Muss der Arbeitnehmer einen geldwerten Vorteil versteuern? Kann der Arbeitnehmer seinen Lieferanten mitbringen? Bestehen Haftungsrisiken, wenn es zu Schäden beim Laden kommt? Welche Vorgaben sind bei Errichtung, Betrieb und Abrechnung zu beachten?

Im Rahmen des Workshops „Laden von Elektrofahrzeugen beim Arbeitgeber“ möchte das BEM-Mitgliedsunternehmen BBH Becker Büttner Held Ihnen die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Zurverfügungstellen von Ladestrom am Arbeitsplatz umfassend erläutern und Handlungsoptionen für die praktische Umsetzung aufzeigen. Der Workshop richtet sich sowohl an private als auch an öffentlich-rechtliche Arbeitgeber, die entweder bereits Lademöglichkeiten am Arbeitsplatz anbieten oder sich diesbezüglich noch in der Entscheidungsphase befinden. Nachdem der Workshop im vergangenen Jahr bereits erfolgreich an unterschiedlichen Standorten durchgeführt wurde, folgen aufgrund der großen Nachfrage zwei weitere Termine. Am 09. Juli 2015 in Berlin und am 26. Oktober 2015 in Köln.

ALDI SÜD stellt Ladesäulen auf

30. Mai 2015 Juliane Keine Kommentare

„Sonne tanken“ – dieser Ausdruck hat für die Kunden der ALDI SÜD Filiale an der Raimundstraße 101 im Frankfurter Stadtteil Ginnheim ab sofort eine neue Bedeutung. Der Discounter hat auf dem Kundenparkplatz Schnellladesäulen installiert, die die Kunden zum Nachladen ihres Elektrofahrzeugs nutzen können. Und das Beste: Das Tanken des umweltfreundlichen Solarstroms ist an diesen Ladepunkten für die Nutzer kostenlos. Insgesamt wird ALDI SÜD rund 50 seiner Standorte mit Schnellladesäulen ausstatten, elf davon in Hessen. „Nachhaltigkeit und Klimaschutz gehen uns alle an. Mit dem Projekt „Sonne tanken“ möchten wir unsere Kunden für die ökologisch verträgliche Form der Mobilität begeistern“, erklärt Florian Kempf, Leiter Energiemanagement bei ALDI SÜD. „Der Strom wird oben auf dem Filialdach durch Photovoltaikanlagen produziert und unten auf dem Parkplatz direkt und kostenfrei abgegeben. Besser kann die Energiewende in der Praxis nicht umgesetzt werden.“ Dass das System funktioniert, beweisen drei bereits aktive Anlagen bei ALDI SÜD in Nordrhein-Westfalen.

Die Ladesäulen des Technologiepartners und Zulieferers RWE sind hochmoderne Gleichstrom-Modelle und bieten innovative Schnellladetechnologie. Das Nachtanken dauert – je nach Fahrzeug – genauso lang wie ein normaler Einkauf. Um allen Besitzern eines Elektrofahrzeugs dieses attraktive Angebot zugänglich zu machen, verfügen die Schnellladesäulen über alle gängigen Anschlüsse: den Combined Charging System (CCS) Standard, CHAdeMO sowie für den Typ-2-Stecker. „Laden muss einfach sein. Und mit dem Engagement von ALDI SÜD ist es wieder ein Stück schneller und auch komfortabler geworden“, sagt Dr. Dietrich Gemmel, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Effizienz GmbH. „Wir stehen mit unserer Technik für den sicheren Betrieb und kurze Ladezeiten. Die Ladeinfrastruktur bei Unternehmen spielt eine Schlüsselrolle. ALDI SÜD ist da beispielhaft.“

Berliner Modell wird Realität

23. April 2015 Juliane Keine Kommentare

Der Staatssekretär für Verkehr und Umwelt Christian Gaebler hat am 22. April 2015 die erste Ladesäule nach dem neuen „Berliner Modell“ in Betrieb genommen. „In Berlin ist es uns gelungen, die Informationsangebote zu vereinheitlichen und die Unterschiede bei der Anmeldung an den Ladesäulen zu beseitigen. Erstmals in Deutschland wird eine Ladeinfrastruktur mit einfach zu bedienender Benutzeroberfläche realisiert“, so der Staatssekretär. Das „Berliner Modell“ sieht eine einheitliche Ladekarte für Fahrzeuge für den Zugang zu allen Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum vor – unabhängig vom Betreiber der Ladeinfrastruktur. Die Ladesäulen erhalten ein einheitliches Design, die Anmeldung an den Ladesäulen und ihre Nutzung werden einheitlich. Eine Informationsplattform bei der Verkehrsinformationszentrale Berlin bündelt anbieterneutral alle Standort- und Technikinformationen der Ladesäulen und bietet Echtzeit-Informationen über deren Verfügbarkeit. Als anbieterunabhängige Authentifizierungsplattform übermittelt sie zugleich die Zugangsberechtigungen aller Kunden an alle Ladesäulen und erfüllt damit die Forderung des Datenschutzes nach Datensparsamkeit. Bis September 2016 werden 400 Wechselstrom-Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum errichtet, die dem Berliner Modell entsprechen. Deren Standorte sind vom Land Berlin vorgegeben. Anfang 2016 schließt eine weitere Ausbauphase bis zum Jahr 2020 an. Die Anzahl der Lademöglichkeiten und die eingesetzte Technik hängen dann vom nachgewiesenen Bedarf ab.

Die Ladesäulen werden von dem BEM-Mitgliedsunternehmen Allego, einem Tochterunternehmen der holländischen Alliander-Gruppe betrieben, das BEM-Mitgliedsunternehmen The New Motion Deutschland ist verantwortlich für die Abrechnung und bietet als Mobilitätsanbieter eine Ladekarte an. Geliefert werden die Ladesäulen von einem weiteren BEM-Mitgliedsunternehmen: EBG compleo zeichnet sich für die Hardware verantwortlich. Das Bieterkonsortium hatte am 9. Januar 2015 nach einem rund zweieinhalbjährigen wettbewerblichen Vergabeverfahren den Zuschlag für die Erweiterung und den Betrieb von Ladeinfrastruktur erhalten.

EU-Kommissar Oettinger besucht Mennekes auf Hannover Messe

14. April 2015 Juliane Keine Kommentare

Am 14. April 2015 besuchte Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft, den Messestand des BEM-Mitgliedsunternehmens Mennekes auf der diesjährigen Hannover Messe. Der geschäftsführende Gesellschafter Walter Mennekes sowie Geschäftsführer Volker Lazzaro demonstrierten Oettinger bei dieser Gelegenheit die Vorteile und Leistungsmerkmale der neuen Heimladestationen zum Aufladen von Elektroautos. Hier spielt Oettingers EU-Ressort, die Digitalisierung, eine wichtige Rolle, denn die Ladestationen können in Netzwerke eingebunden werden. Dadurch sind zum Beispiel die Anbindung an Photovoltaik-Anlagen zur Erhöhung des Eigenverbrauchs oder auch die software-unabhängige Autorisierung mittels RFID Karte in Hotels oder Mehrfamilienhäusern möglich. Die Verwaltung der Nutzerdaten sowie die Steuerung der Ladestationen erfolgt dabei bequem und einfach über Smartphone oder Tablet mit Hilfe einer App.

Aktuelle Erhebung: Ladeinfrastruktur in Deutschland

13. April 2015 Juliane Keine Kommentare

In Deutschland gibt es immer mehr Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Im letzten Jahr standen insgesamt 5.500 öffentlich zugängliche Ladepunkte zur Verfügung. Seit Mitte 2014 sind damit über 800 neue Ladepunkte hinzugekommen, das entspricht einer Steigerung von 18 Prozent. So lautet das Ergebnis einer neuen Erhebung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) unter seinen Mitgliedern und weiteren Marktteilnehmern. Nach Angaben des BDEW sind mittlerweile 839 Städte und Gemeinden mit mindestens einer öffentlichen Ladestation ausgestattet. Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit den insgesamt meisten öffentlichen Ladepunkten (1.321), unmittelbar gefolgt von Baden-Württemberg (1.115) und Bayern (756). Unter den deutschen Städten sind Stuttgart (384), Berlin (247) und Hamburg (236) mit den meisten öffentlichen Ladestationen ausgestattet.

“Der Zuwachs an Ladepunkten zeigt, dass die Energiebranche den Ausbau der Infrastruktur für Elektrofahrzeuge vorantreibt und weiter hinter dieser zukunftsweisenden und klimaschonenden Antriebstechnologie steht”, sagte Roger Kohlmann, Mitglied der BDEW-Hauptgeschäftsführung. Es werde aber auch deutlich: Allein kann die Energiebranche den Aufbau der Infrastruktur nicht schultern. “Um den weiteren Zuwachs der defizitären öffentlichen Ladeinfrastruktur parallel zum Fahrzeughochlauf in Deutschland sicherzustellen, brauchen wir ein partnerschaftliches Konzept zur Finanzierung zwischen öffentlicher Hand und der Wirtschaft. Der BDEW entwickelt dazu aktuell Vorschläge und wird ein entsprechendes Konzept für ein Marktaktivierungsprogramm voraussichtlich im Sommer dieses Jahres vorstellen”, sagte Kohlmann.

Bensheim wird Modellkommune für intelligente Ladeinfrastruktur

24. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Der Technologiekonzern TE Connectivity, der Energiedienstleister GGEW AG und das BEM-Mitgliedsunternehmen ubitricity bauen die Infrastruktur für Elektromobilität aus. Bensheim kommt dabei eine besondere Stellung zu: Die Stadt an der hessischen Bergstraße wird Modellkommune für den Aufbau einer wirtschaftlichen, intelligenten und mobilen Ladeinfrastruktur inklusive Abrechnung. Ziel der Projektpartner ist es, hier bis Ende dieses Jahres 50 Ladepunkte zu installieren. Bensheim werde mit diesem Pilotprojekt Vorbild für einen ganzheitlichen und nachhaltigen kommunalen Infrastrukturaufbau, betonen Bürgermeister Rolf Richter und GGEW-Vorstand Dr. Peter Müller. Damit sollen für Unternehmen in Bensheim die Voraussetzungen geschaffen werden, verstärkt Elektroautos als Firmenautos einzusetzen. So könnte etwa ein Mitarbeiter sein Fahrzeug auf dem Parkplatz seines Arbeitsplatzes oder daheim in der Garage aufladen, dank mobilem Zähler ohne großen Aufwand bei der Abrechnung. Auch für Park & Ride-Parkplätze bietet sich diese Technologie beispielsweise an.

„Ich freue mich sehr, dass die Stadt Bensheim in diesem Bereich Wegbereiter für die gesamte Region ist. Die öffentliche Hand muss hinter der konsequenten Verbreitung der Elektromobilität stehen, damit die regionale Förderung von eMobilität beispielsweise auch zum Schutz der Umwelt ermöglicht wird“, erläutert Bürgermeister Rolf Richter. „Künftig wird die Stadtverwaltung selbst Elektroautos im Einsatz haben und gleichzeitig praktische Erfahrungen mit der Elektromobilität sammeln“, ergänzt der zuständige Dezernent Adil Oyan. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Paneuropäische Initiative beschließt Vernetzung von eRoaming-Plattformen

24. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Die Plattformbetreiber e-clearing.net, GIREVE, MOBI.E, Enel und Hubject haben ihre Zusammenarbeit zur Vernetzung der fünf wichtigsten eRoaming-Plattformen in Europa beschlossen. Die Paneuropäische Initiative soll Elektroautofahrern das anbieter- und grenzüberschreitende Laden ihrer Fahrzeuge durch nur einem Fahrstromvertrag zukünftig weiter vereinfachen. eRoaming-Plattformen fungieren im Elektromobilitätsmarkt als Bindeglieder zwischen verschiedenen Marktakteuren. Betreiber von Ladeinfrastrukturen werden über diese Business- und IT-Plattformen mit Fahrstromanbietern und Fahrzeugherstellern vernetzt. Diese Vernetzung ermöglicht Elektroautofahrern das unkomplizierte Laden an Ladestationen außerhalb des Ladenetzwerkes ihres Anbieters.

Die fünf Plattformen haben in verschiedenen europäischen Ländern bereits Lösungsangebote im Bereich eRoaming etabliert. Mit der im Herbst 2014 ins Leben gerufenen Paneuropäischen Initiative treiben die Partner nun gemeinsam mit mehr als 30 weiteren Unternehmen verschiedenster Branchen die Vernetzung der einzelnen Plattformen voran. Im Ergebnis sollen damit die Hürden für die Nutzung von Elektrofahrzeugen verringert und eine interoperable Ladeinfrastruktur geschaffen werden. Im ersten Schritt werden die Plattformbetreiber die zum Auffinden von Ladestationen benötigten Geodaten ihrer angeschlossenen Ladestationsbetreiber konsolidieren. Noch in diesem Jahr soll damit auch das Laden von Elektrofahrzeugen an Stationen dieser fünf eRoaming-Plattformen durch das sogenannte „Interroaming“ ermöglicht werden.