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Artikel Tagged ‘Ladesäule’

Wuppertal wehrt sich gegen Ladesäulen-Blockierer

22. August 2015 Juliane Keine Kommentare

In Wuppertal sind die 14 Parkplätze vor eMobil-Tankstellen, die sich im öffentlichen Verkehrsraum befinden, nun mit Halteverbotsschildern ausgestattet worden. Damit will der kommunale Versorger WSW gegen die Ladesäulen-Blockierer vorgehen. “Die Stellflächen an den Ladesäulen sind eigentlich für Elektromobilisten reserviert, die dort ihr Fahrzeug aufladen wollen. Leider halten sich nicht alle Verkehrsteilnehmer daran und nutzen die Flächen als normalen Parkplatz. Daher haben die WSW in Absprache mit der Stadt diese eMobil-Tankstellen nun mit entsprechenden Hinweisschildern versehen”, so die WSW. Falschparker können nun vom Ordnungsamt mit mindestens 15 Euro zur Kasse gebeten werden. Das Parkverbot gilt übrigens auch für Elektroautos, die dort nicht zum Auftanken stehen.

Aachen: Dienstfahrten künftig mit eFahrzeugen

19. August 2015 Juliane Keine Kommentare

Dienstfahrten der Mitarbeiter der Stadt Aachen sollen künftig vor allem mit Elektroautos durchgeführt werden. Dazu wird zunächst versuchsweise am Verwaltungsgebäude Mozartstraße ein Fahrzeugpool aufgebaut, der mit zwei eFahrzeugen ausgestattet wird, die für Dienstfahrten gebucht werden können. Dort gibt es bislang nur ein konventionelles Fahrzeug. Bisher war es üblich, Privatfahrzeuge für Dienstfahrten einzusetzen, aber diese Nutzung wird jetzt eingeschränkt. Die Beschaffung der Elektrofahrzeuge soll nun ausgeschrieben werden. Der Kauf wird durch das Förderprojekt emove unterstützt. Die Ladesäule wird durch die STAWAG aus Projektmitteln im Rahmen des EU-Förderprogramms „CIVITAS DYN@MO“ finanziert. Die Stadt Aachen möchte mit diesem Versuch die Nutzung und Akzeptanz der Elektromobilität weiter fördern und einen Beitrag leisten für die Verbesserung der Luftqualität in Aachen. Weitere Informationen rund um das Projekt in Aachen finden Sie hier.

Projekt Slam geht in die nächste Ausbaustufe

21. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Forschungskonsortium SLAM („Schnellladenetz für Achsen und Metropolen”) nimmt die nächste Ausbaustufe der Elektromobilität in Angriff: Die Partner haben sich darauf verständigt, die Dimension von SLAM auszuweiten und die entsprechenden Zuschussbedingungen mit sofortiger Wirkung anzupassen. So soll es zukünftig an wichtigen Knotenpunkten im deutschen Straßennetz möglich sein, Plug-in Hybrid- und Elektrofahrzeuge mit bis zu 150 kW Leistung aufzuladen. Das entspricht der dreifachen Leistung heutiger DC-Schnellladestationen, verkürzt die Ladedauer entsprechend auf ein Drittel üblicher Ladezeiten und gestaltet dadurch längere Reisen in Elektrofahrzeugen komfortabler.

Die Definition der Verkehrsknotenpunkte („Hot Spots”) erfolgt durch Standort-Potenzialprüfungen der am Projekt beteiligten Universitäten. Private Investoren könnten damit schon heute ihre Ladestationen so vorbereiten, dass eine nachträgliche Aufrüstung von 50 auf 150 kW Ladeleistung problemlos und kosteneffizient möglich ist. In zwei Jahren sollen die ersten Hochleistungs-Schnellladestationen in Betrieb gehen und in der Folgezeit für wissenschaftliche Untersuchungen und als Erprobungsmodell für die beteiligten Automobilhersteller genutzt werden. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

EnBW verzeichnet 200.000 Ladevorgänge

26. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Ende Mai 2015 hat der Bereich Elektromobilität beim BEM-Mitgliedsunternehmen EnBW einen neuen Meilenstein erreicht: An den EnBW-Ladestationen haben insgesamt mehr als 200.000 Ladevorgänge durch elektrisch angetriebene Fahrzeuge stattgefunden. Angesichts der weiterhin eher bescheidenen Zahl von Elektroautos auf den Straßen in Baden-Württemberg stellen 200.000 Ladevorgänge einen enormen Erfolg dar, zu dem sicherlich der Umstand beiträgt, dass die EnBW die Flotte von car2go in Stuttgart mit Energie versorgt. car2go betreibt in der Landeshauptstadt mit 500 smart fortwo electric drive die weltweit größte Carsharing-Flotte mit rein elektrischen Fahrzeugen.

Anlässlich dieses Meilensteins veröffentlicht die EnBW eine ganze Reihe weiterer Zahlen, Daten und Fakten aus dem Bereich Elektromobilität. Unter anderem finden sich in der Infografik Zahlen zu der EnBW Smartphone-App Ladestation sowie der insgesamt an den ca. 380 EnBW Ladestationen geladenen Strommenge. Diese summiert sich mittlerweile auf 872 Megawattstunden. Das entspricht ungefähr der Menge, die ein Elektroauto bei einem Durchschnittsverbrauch von 15 kWh/100km verbraucht, um 145 Mal die Erde zu umrunden. Natürlich mit 100 % Erneuerbarer Energie, denn an den Ladestationen der EnBW wird ausschließlich Strom aus regenerativer Erzeugung ausgeliefert.

EBG compleo: 1.000 und 1 Ladepunkt in Deutschland

22. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Den 1001. öffentlichen Ladepunkt für Elektrofahrzeuge hat das BEM-Mitgliedsunternehmen EBG compleo aus Lünen jetzt im Bundesgebiet ausgeliefert. Das Unternehmen aus NRW entwickelt und produziert bereits seit 2009 Ladestationen für Elektrofahrzeuge – speziell für halböffentliche sowie öffentliche Bereiche. Die kommunikationsfähigen Ladestationen sind ausgelegt für die hohen Ansprüche und individuellen Anforderungen der Energienetze und digitalen Anbindungen an eine Vielzahl von Systemen zur Steuerung, Abrechnung, Verwaltung. Hoher Vandalismusschutz, einfache Handhabung und zuverlässiger Betrieb sind Grundvoraussetzungen für eine nachhaltige, elektromobile Infrastruktur. Europaweit ist EBG compleo bereits mit über 3.500 ausgelieferten Ladepunkten eines der führenden Unternehmen der Branche. Auf der diesjährigen Hannover Messe überraschte es mit der ersten DC-Schnellladestation als 3in1 Multicharger „Made in NRW“.

Ladeinfrastruktur für Köln

13. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Die Kölner Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge wird weiter ausgebaut. Jetzt hat die RheinEnergie ihre 100. Ladestation „TankE“ in Betrieb genommen. Die Ladestation, an der sich zeitgleich zwei Fahrzeuge anschließen lassen, steht vor dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln-Gremberghoven, das dort einen Standort des DLR Projektträgers hat. Damit bietet der Energiedienstleister und -versorger für Köln und die rheinische Region nun an 63 privaten und öffentlich zugänglichen Standorten die Möglichkeit, Elektrofahrzeuge schnell und komfortabel zu laden. Der Strom dafür stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen.

Das Ziel, im Rahmen des Projekts colognE-mobil im Kölner Stadtraum eine flächendeckende Ladeinfrastruktur zu etablieren, ist damit bereits jetzt nahezu erreicht. Das Projekt läuft noch bis Ende 2015. Auch darüber hinaus wird das Netz weiter verdichtet. Seit 2009 unterstützt der „DLR Projektträger“ das Bundeswirtschaftsministerium bei der Planung, Organisation und Durchführung von Förderprojekten zur Elektromobilität. Einige DLR Projektträger-Mitarbeiter fahren auch privat Elektrofahrzeuge. Darunter Frank Otten und Peter Wüstnienhaus, die sich über die neue TankE besonders freuen: „So können die Kollegen nun hautnah die Vorzüge der Elektromobilität erleben – und vielleicht lassen sich noch einige überzeugen, den Verbrenner zumindest zeitweise in der Garage zu lassen.“

Berlin: 400 Ökostrom-Ladepunkte für Elektrofahrzeuge

9. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Ein Konsortium unter Führung des BEM-Mitgliedsunternehmens Allego baut in Berlin bis Mitte 2016 ein Netz mit 400 öffentlich nutzbaren Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge auf. Die erste Ladestation wurde bereits vor dem Dienstgebäude der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt im Bezirk Mitte installiert. „Bis Mitte 2016 sind insgesamt 400 Wechselstrom-Ladepunkte mit normaler Ladegeschwindigkeit sowie 20 Schnellladepunkte geplant“, berichtet Marcus Groll, Geschäftsleiter der Allego GmbH. „Je nach Entwicklung des Fahrzeugbestands werden in einer zweiten Ausbaustufe von 2016 bis 2020 bis zu 700 weitere Ladepunkte und bis zu 20 weitere Schnelladepunkte geschaffen.“

Elektroautofahrer können die Ladestationen, an denen Ökostrom von NATURSTROM geladen wird, mit ihrer Ladekarte freischalten. „Damit fahren Elektroautos in Berlin zukünftig nicht nur mit sauberem Strom“, so NATURSTROM-Vorstand Oliver Hummel. „Über einen garantierten Förderbetrag je Kilowattstunde unterstützt jeder Ladevorgang auch den Ausbau der Erneuerbaren Energien.“ Das innerhalb des nächsten Jahres entstehende Ladenetz ist eingebettet in das „Berliner Modell“. Dieses Modell sieht eine einheitliche Ladeinfrastruktur im öffentlichen und halböffentlichen Raum vor – unabhängig vom Betreiber der Ladeinfrastruktur. Die Ladesäulen erhalten ein einheitliches Design, die Anmeldung an den Ladesäulen und ihre Nutzung werden einheitlich. Ladekarten können von unterschiedlichen Mobilitätsdienstleistern herausgegeben werden. Eine Informationsplattform bei der Verkehrsinformationszentrale Berlin bündelt anbieterneutral alle Standort- und Technikinformationen der Ladesäulen und bietet Echtzeit-Informationen über deren Verfügbarkeit. Der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt war besonders die erstmals vertraglich festgelegte Auflage wichtig, zum Laden nur Strom aus Erneuerbaren Energien einzusetzen, der im Herkunftsnachweisregister erfasst wird.

ALDI SÜD stellt Ladesäulen auf

30. Mai 2015 Juliane Keine Kommentare

„Sonne tanken“ – dieser Ausdruck hat für die Kunden der ALDI SÜD Filiale an der Raimundstraße 101 im Frankfurter Stadtteil Ginnheim ab sofort eine neue Bedeutung. Der Discounter hat auf dem Kundenparkplatz Schnellladesäulen installiert, die die Kunden zum Nachladen ihres Elektrofahrzeugs nutzen können. Und das Beste: Das Tanken des umweltfreundlichen Solarstroms ist an diesen Ladepunkten für die Nutzer kostenlos. Insgesamt wird ALDI SÜD rund 50 seiner Standorte mit Schnellladesäulen ausstatten, elf davon in Hessen. „Nachhaltigkeit und Klimaschutz gehen uns alle an. Mit dem Projekt „Sonne tanken“ möchten wir unsere Kunden für die ökologisch verträgliche Form der Mobilität begeistern“, erklärt Florian Kempf, Leiter Energiemanagement bei ALDI SÜD. „Der Strom wird oben auf dem Filialdach durch Photovoltaikanlagen produziert und unten auf dem Parkplatz direkt und kostenfrei abgegeben. Besser kann die Energiewende in der Praxis nicht umgesetzt werden.“ Dass das System funktioniert, beweisen drei bereits aktive Anlagen bei ALDI SÜD in Nordrhein-Westfalen.

Die Ladesäulen des Technologiepartners und Zulieferers RWE sind hochmoderne Gleichstrom-Modelle und bieten innovative Schnellladetechnologie. Das Nachtanken dauert – je nach Fahrzeug – genauso lang wie ein normaler Einkauf. Um allen Besitzern eines Elektrofahrzeugs dieses attraktive Angebot zugänglich zu machen, verfügen die Schnellladesäulen über alle gängigen Anschlüsse: den Combined Charging System (CCS) Standard, CHAdeMO sowie für den Typ-2-Stecker. „Laden muss einfach sein. Und mit dem Engagement von ALDI SÜD ist es wieder ein Stück schneller und auch komfortabler geworden“, sagt Dr. Dietrich Gemmel, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Effizienz GmbH. „Wir stehen mit unserer Technik für den sicheren Betrieb und kurze Ladezeiten. Die Ladeinfrastruktur bei Unternehmen spielt eine Schlüsselrolle. ALDI SÜD ist da beispielhaft.“

Vier Ladestationen für den Flughafen Nürnberg

12. Mai 2015 Juliane Keine Kommentare

Raus aus dem Elektroauto, rein ins Terminal und bei der Rückkehr ins geladene eFahrzeug einsteigen. Mit vier Ladestationen sorgt die N-ERGIE Aktiengesellschaft ab sofort dafür, dass der Aufenthalt am Albrecht Dürer Airport Nürnberg für Tagesreisende, Abholer und Besucher mit einem Elektrofahrzeug noch entspannter ist. An der Ladesäule zwischen dem Parkhaus P1 und dem Terminal sowie an drei Wand-Ladestationen im Parkhaus P3 können die Fahrer vorerst kostenfrei Strom laden. „Elektromobilität wird zu einer wichtigen Komponente des zukünftigen Energiesystems, weil sie die Möglichkeit bietet, dezentral erzeugten Strom in der individuellen Mobilität der Bürgerinnen und Bürger einzusetzen. So kann die regionale Wertschöpfung gesteigert und die Klimabilanz verbessert werden“, sagt Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-ERGIE. „Gemeinsam mit dem Flughafen, der ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt in der Metropolregion ist, tragen wir dazu bei, die Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum weiter auszubauen und umweltschonende Mobilität zu fördern.“

Die drei Wallboxen im Parkhaus P3, die vor allem Tagesreisenden zur Verfügung stehen, haben jeweils einen Typ 2-Stecker mit einer Leistung von 11 Kilowatt (kW). Die Ladesäule zwischen dem Parkhaus P1 und dem Terminal kann von allen Kurzzeitparkern genutzt werden. Sie verfügt über zwei Typ2-Stecker mit einer Leistung von je 22 kW. Diese Ladesäule wird in den Ladeverbund Franken+ integriert, zu deren Gründungsmitgliedern die N-ERGIE zählt. Damit ist die Flughafen-Ladesäule eine von rund 40 öffentlichen Ladestationen, die vom Ladeverbund Franken+ im Großraum Nürnberg betrieben werden.

Mit dem Elektrozweirad im Museum laden

Die von enercity unterstützte Sonderausstellung “Hannover aufgeladen!” zum Thema Elektromobilität im Historischen Museum in Hannover kann ab sofort von Elektrozweiradbesitzern besucht und parallel zum Laden genutzt.werden. “Mir hat die Idee gefallen, dieses Exponat Ladesäule voll funktionsfähig aufzustellen”, sagt Museumsleiter Thomas Schwark. “Die Ladestation vorn im Foyer ist gut erreichbar und wir wollen diesen kostenfreien Service einschließlich freiem Eintritt für die Fahrer bis zum Ende der Ausstellung am 14. Juni 2015 während der Öffnungszeiten anbieten”.

“Die ursprünglich vor dem enercity-KundenCenter aufgestellte Zweiradladestation war mit den nachfolgenden Standorten in der Nähe, die beides – eRoller und Autos – bedienen können, unnötig geworden”, so Frerich Brandes von der enercity Contracting GmbH. “Mit einer hier angehängten Ladekarte können wir interessiertem Publikum einen Eindruck der Handhabbarkeit von Ladestationen vermitteln”. Das ausgestellte Fabrikat “Yana” stammt aus Berlin von der Younicos AG und hat zwei unabhängige, parallel nutzbare 16 A Ladeanschlüsse (Schuko). Die Steckdosen sind hinter Klappen an der Frontseite der Säule vandalismussicher untergebracht. Die Ladesäule war bis September 2014 in Betrieb. Heute ersetzt ein eBike-”Ladeschrank” vor dem enercity-KundenCenter die ehemalige Zweirad-Ladesäule.