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Artikel Tagged ‘Ladesäule’

Ladesäulen für Berliner Shopping-Center

24. Mai 2013 Juliane Keine Kommentare

ECE, der größte europäische Betreiber von Einkaufszentren, und The New Motion, BEM-Mitglied und Anbieter von Ladediensten für Elektroautos, haben ein Abkommen zur Errichtung von Elektroladesäulen in Shopping-Centern der ECE unterzeichnet. „Wir sind davon überzeugt, dass sich auch in Deutschland eTankstellen wirtschaftlich betreiben lassen. Hierfür brauchen wir Orte mit hohem Verkehrsaufkommen, Parkflächen mit angemessener Verweildauer und einen Partner, der bereit ist, sich zu engagieren. ECE erfüllt mit seinen Shopping-Centern diese Voraussetzungen in hohem Maße “, sagte Thomas Ludwig, Director of European Location Business Development von The New Motion. Das Unternehmen betreibt zusammen mit seinem Anteilseigner Alliander, dem führenden niederländischen Stromnetzbetreiber, das bisher größte Ladenetz Europas.

Die Partner haben vereinbart, die eTankstellen an bevorzugten Parkflächen in Berlin anzubieten. In einem nächsten Schritt werden weitere Shopping-Center im gesamten Bundesgebiet mit Ladesäulen ausgerüstet. Gemeinsam mit Carsharing Firmen sollen den Besuchern attraktive Gesamtangebote gemacht werden, die sie z.B. dazu animieren, für die Anreise öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, um danach ihre Einkäufe im Elektroauto nach Hause zu fahren.

Hamburg: Carsharing mit Elektroauto

9. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Am 09. April 2013 eröffnet cambio Hamburg eine Carsharing-Station im Wohnquartier „Stadtgärten Lokstedt“. Neben einem Ford Fiesta steht allen cambio-Kunden am neuen Standort auch ein Mitsubishi i-MiEV zur Verfügung. An der eigens von cambio eingerichteten Lade­infrastruktur wird das Fahrzeug mit 100 Prozent Ökostrom von Greenpeace Energy versorgt. Die gute Anbindung des Wohnquartiers an den öffentlichen Personennahverkehr und der kurze Weg zur cambio-Station sind ideale Voraussetzungen für den Umstieg auf Carsharing. Die Fahrzeuge können wenige Minuten vor Fahrtantritt oder weit im Voraus gebucht werden. Der re­servierte Stellplatz garantiert eine schnelle Fahrzeugübernahme und eine Rückgabe ohne Parksuchverkehr. Die cambio-Station STADTGÄRTEN befindet sich in der Wohnanlage des Bauvereins der Elbgemeinden eG in der Tiefgarage Grandweg 95a-d. Die BVE hat als erster Hamburger Bauträger von vornherein für die Tiefgarage eines Neubaus eine Carsharing-Station in Kooperation mit der benachbarten „Hamburger Lehrer-Baugenossenschaft eG“ geplant. Als Eröffnungsangebot übernehmen der Bauverein der Elbgemeinden eG und die Hamburger Lehrer-Baugenossenschaft eG für bis 31. Mai 2013 ihre Mitglieder die Anmeldegebühr in Höhe von 30,- Euro.

Elektroautos und Ladestation einfach finanzieren

9. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Santander Consumer Bank und RWE Effizienz arbeiten künftig im Bereich Elektromobilität zusammen und bieten ein eMobilitäts-Komplettpaket für den Kfz-Handel an. Autohäuser können ihren Kunden künftig die Finanzierung eines Elektroautos mit der dazugehörigen Ladelösung von RWE anbieten.

“Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit einem der führenden Betreiber von Ladeinfrastruktur in Europa. RWE Effizienz hat sich ebenso wie die Santander Consumer Bank sehr früh im Bereich der Elektromobilität engagiert. Die Kooperation ist für uns die konsequente Weiterentwicklung unseres Santander eFinance-Programms. Ich bin mir sicher, dass wir das Know-how der beiden Unternehmen erfolgreich kombinieren werden und so zu einer Weiterentwicklung des Marktes beitragen können”, so Thomas Hanswillemenke, Vorstand Kfz bei der Santander Consumer Bank. Und Dietrich Gemmel, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Effizienz, ergänzt: “Gemeinsam mit einer renommierten Bank bieten wir Autohäusern ein sehr attraktives Angebotfür den Aufbau des Geschäftsfeldes Elektromobilität. Ihre Kunden erhalten jetzt beim Autokauf ein Rundum-sorglos-Paket aus einer Hand: das richtige Finanzprodukt, die passende Ladetechnik für das Haus oder die Firma und Zugang zu mehr als 2.000 Ladepunkten in Europa. So ist es komfortabel, elektrisch zu fahren.”

Ramsauer will weniger Vorgaben aus Brüssel

17. März 2013 Juliane Keine Kommentare

Bei der Förderung von Elektroautos verlangt Deutschland von der EU mehr nationale Spielräume. Es solle “möglichst wenig Vorschriften” aus Brüssel geben, sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer am 11. März 2013 beim Treffen mit seinen Amtskollegen in Brüssel. Nur so könnten die Besonderheiten jedes Landes berücksichtigt werden. Im Januar hatte die EU-Kommission ihre Initiative vorgestellt. Sie enthält auch konkrete Vorgaben für jedes EU-Land – etwa in punkto Tankstellen für Erdgas und Wasserstoff bis zum Jahr 2020. In Deutschland komme die Entwicklung alternativer Antriebe gut voran. “Wir sind sauber im Plan, was unseren Weg bis zu einer Million Elektrofahrzeuge im Jahr 2020 anbelangt”, sagte Ramsauer. “Wir sind ungefähr da, wo wir immer sein wollten im Zeitablauf.”

Neues System für einfachen Kompatibilitätscheck

5. März 2013 Juliane Keine Kommentare

Wenn ein Elektroauto an eine Ladestation angeschlossen wird, tauschen beide eine Menge Daten aus. Batteriezustand, Netzstatus sowie Stromart und -preise. Damit das reibungslos funktioniert, müssen die Systeme miteinander vereinbar sein. Das ist jedoch bei der Vielzahl unterschiedlicher Hersteller noch nicht selbstverständlich. Diese müssten jedes ihrer Produkte vor Markteintritt mit den Produkten anderer Hersteller testen, um sicherzustellen, dass diese später zueinander kompatibel sind und miteinander “reden” können. Der Markt wird jedoch zunehmend unübersichtlicher, was umfassende Kompatibilitätstests im Vorfeld zunehmend teurer, langwieriger und komplizierter macht. In der Folge passiert es heute noch zu häufig, dass Elektroautos vor einer Ladestation stehen, ohne Strom tanken zu können, weil sie vom System nicht richtig erkannt werden.

Mit einer am Fraunhofer IFF entwickelten Testbox können Hersteller künftig im Schnellverfahren prüfen, ob ihre Komponenten mit Fremdsystemen kompatibel sind oder nicht. Auf einem Bildschirm lesen die Tester das mehrstufige Ergebnis ab. Überprüft wird alles, was zur Kommunikation zwischen Fahrzeug, Ladestation und Energienetz gehört, von den elektronischen Systemen über die Software bis zum Kabel. Wenn etwas nicht stimmt, wird genau beschrieben, an welcher Stelle eine Inkompatibilität besteht. “So soll auf der einen Seite den Herstellern der Markteintritt deutlich erleichtert werden. Auf der anderen Seite verschafft es den Fahrern von Elektroautos künftig die Sicherheit, dass sie ihr Fahrzeug an einer beliebigen Ladestation auch garantiert aufladen können”, so Dr. Przemyslaw Komarnicki, zuständiger Projektleiter am Fraunhofer IFF.

100. RWE-Ladestation in Amsterdam aufgestellt

20. Dezember 2012 Juliane Keine Kommentare

Der niederländische Energieversorger Essent, eine 100%ige Tochtergesellschaft des RWE Konzerns, hat die einhundertste Ladesäule für Elektrofahrzeuge in der Stadt Amsterdam eingeweiht. Die Säule befindet sich an der Raamplein 1, einem Ort mit einem hohen Bedarf für die Aufladung von elektrischen Taxen und privaten eFahrzeugen.

Essent hat im Auftrag der Stadt Amsterdam seit knapp einem Jahr 100 RWE eStation smart mit einer Ladeleistung von bis zu 11 kW installiert. Zugang und Abrechnung an den Ladestationen in Amsterdam erfolgen mit der „Essent-Ladekarte“ oder Ladekarten von anderen Anbietern. Die Ladesäulen sind an 100 Standorten in Amsterdam installiert und bieten 200 Ladepunkte für die Ladung von eFahrzeugen. „Amsterdam ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie die Stadt gemeinsam mit Unternehmen und Bürgern Elektromobilität zu einem Erfolg verhelfen kann“, sagt Dr. Marcus Groll, Leiter Vertrieb Elektromobilität der RWE Effizienz GmbH. „Vergünstigungen wie die sofortige Berechtigung für einen Anwohnerparkausweis oder ein Mitspracherecht bei der Planung von neuen Ladestationen der Stadt Amsterdam helfen ebenso viel wie ein staatlicher Direktbonus auf den Kauf von Elektrofahrzeugen.“

EURONICS und RWE starten Partnerschaft: Ladetechnik für eFahrzeuge

18. Dezember 2012 Juliane Keine Kommentare

Die EURONICS Deutschland eG und die RWE Effizienz GmbH arbeiten künftig im Bereich Elektromobilität zusammen: Ab sofort wird Ladetechnik von RWE ins EURONICS Sortiment aufgenommen. „Die Kooperation soll Elektromobilität in die Fläche bringen. Jetzt können EURONICS Fachhändler ihr Sortiment um unsere Ladelösungen erweitern. Ziel ist es, mit erprobten Produkten im Alltag anzukommen“, so Devid Perissinotto, Leiter Vertrieb Deutschland Elektromobilität der RWE Effizienz GmbH.

„Durch die Kooperation mit RWE betonen wir den Stellenwert von Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung und geben unseren Mitgliedern die Chance, sich optimal aufzustellen“ erläutert Heiko Pischtschan, Leiter Gebäudetechnik der EURONICS Deutschland eG. „Schon heute haben zahlreiche EURONICS Fachgeschäfte und -märkte die Chancen des Energiemarkts erkannt und sich hier positioniert. Von der Stromerzeugung beispielsweise durch Photovoltaik über die Beratung, das Energiemanagement, Speicherlösungen für Energie und nun auch im innovativen Segment Elektromobilität“, ergänzt Pischtschan.

Über den Bestellkatalog angeboten werden die Einstiegslösungen der RWE eLine. Dies umfasst die RWE eBox zur Wandaufhängung mit einem Ladepunkt und die RWE eStation zur gleichzeitigen Aufladung von zwei E-Fahrzeugen. Beide Ladeprodukte bieten eine Ladeleistung von maximal 11 kW. Eine 20 kWh-Batterie eines auf diese Ladeleistung ausgelegten Fahrzeugs ist somit in unter zwei Stunden aufgeladen. Eine RWE eBox kostet 695 Euro (brutto). Die mehrfach abgesicherten Ladekabel für verschiedene Fahrzeugtypen werden ebenfalls angeboten.

Smarte Ladestationen für Klagenfurt

14. Dezember 2012 Juliane Keine Kommentare

Lebensland Kärnten fördert seit Jahren den Ausbau des Ladestationennetzes in Kärnten, um die nötigen Voraussetzungen für Elektromobilität zu gewährleisten und so die Anzahl der Elektrofahrzeuge auf Kärntens Straßen konsequent zu erhöhen. Rund 250 Ladestationen wurden in den vergangenen Jahren von Lebensland Kärnten bereits errichtet. In einer ersten Ausbauphase wurden nun zehn intelligente Ladestationen im Raum Klagenfurt im Rahmen des EU-Projektes CEMOBIL aufgestellt, die damit eine neue Generation von Ladesäulen einläuten.

“Lebensland Kärnten war maßgeblich an der Entwicklung dieser innovativen Ladestationen beteiligt. Bis Oktober 2015 wird die Anzahl in der Landeshauptstadt und auf Park &
Ride-Parkplätzen in den Bezirken auf 50 Stück ausgebaut, damit alle, die emobil unterwegs sind, von den Vorteilen dieses einfachen und modernen Ladesystems profitieren können”, so Dr. Albert Kreiner, Projektkoordinator von Lebensland Kärnten. In den nächsten Jahren sollen die intelligenten Ladestationen schrittweise auf ganz Kärnten ausgeweitet werden.

Stadt Ulm setzt auf eMobilität

10. Dezember 2012 Juliane Keine Kommentare

Die Stadt Ulm setzt in großem Maß auf Elektromobilitä. Drei Bausteine greifen dabei ineinander: Die Grundlagenforschung an der Universität und am Helmholtz-Institut für die Bereiche Energiespeicherung und Batterienentwicklung, die praktische Anwendung über die Hauptakteure Car2go und Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) sowie die berufliche Qualifizierung vor allem über das “Weiterbildungszentrum Brennstoffzelle” als elementarer Faktor für die Umsetzung dieser Technologien.

Eine zentrale Rolle spielen dabei die SWU. Sie bauen ein Netz von Stromtankstellen in und um Ulm herum auf, die aktuell vorrangig vom Carsharing-Anbieter car2go und den Elektro-Smarts genutzt werden. Auch die Stadtverwaltung selbst macht bei der Offensive hin zur Elektromobilität mit. Sie setzt Pedelecs ein, hat vier eAutos geleast und testet weitere eFahrzeuge. Außerdem verfolgen die städtischen Entsorgungsbetriebe die Marktentwicklung bei Müll- und Kommunalfahrzeugen.

EU-weite Ausschreibung der Ladeinfrastruktur in Berlin gestartet

30. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat am 26. Oktober 2012 eine EU-weite Ausschreibung für die Erweiterung und den Betrieb der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge veröffentlicht. Mit diesem in Deutschland erstmalig durchgeführten Verfahren soll die Ladeinfrastruktur in Berlin auf 300 Ladeeinrichtungen bis zum Ende des Jahres 2013 und auf 800 bis Ende 2015 erhöht werden. Neben den „klassischen“ Ladesäulen mit einer bis mehreren Anschlussmöglichkeiten sollen auch andere Ladetechniken, die z.B. an den Außenwänden von Gebäuden installiert werden, zum Einsatz kommen. Ladesäulen am Straßenrand sollen durch Ladeinfrastruktur auf privatem, öffentlich zugänglichem Grund ergänzt werden. Auch ein Teil der Masten der Straßenbeleuchtung kann unter bestimmten Voraussetzungen als Ladepunkt nachgerüstet werden.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat für die Vergabe ein neues Verfahren gewählt. Die potentiellen Bieter müssen ihr Teilnahmeabsicht bis zum 23. November 2012 erklären. In der nachfolgenden Dialogphase wird ein realisierbares Konzept mit den Bietern erarbeitet. Nach erfolgter Definition des Auftrags werden die Bieter zur Angebotsabgabe aufgefordert. Ziel ist die Vertragsunterzeichnung im Sommer 2013 mit danach sofortigem Beginn des Infrastrukturaufbaues. Die Ausschreibung ist veröffentlicht im EU-Amtsblatt und auf der Vergabeplattform.