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Artikel Tagged ‘Ladesäule’

1. internationale Leistungsschau Elektromobilität am Großglockner

28. August 2010 Juliane Keine Kommentare

Hunderte Interessierte und Fachleute besuchten die “1. Int. Leistungsschau Elektromobilität am Großglockner” und überzeugten sich vom hohen Entwicklungsstand der elektrisch betriebenen Fahrzeuge. Schon der Pre-Event, bei dem Medienvertreter die Möglichkeit hatten, an Elektromobilitäts-Leistungstests mitzumachen, war einvoller Erfolg. So startete am 25. August 2010 nachmittags ein Konvoi mit rund 15 Elektroautos und kleinen Elektro-Nutzfahrzeugen zur Auffahrt von Ferleiten an der Großglocknerstraße auf die Kaiser-Franz Josefs-Höhe. Neben den bereits am Markt befindlichen Fahrzeugen (Tesla Roadster, Think City, Fiat 500EV und Tazzari Zero) haben auch Modelle teilgenommen, die demnächst in Europa auf den Markt kommen sollen: Citroen C-Zero, Mitsubishi i-MiEV und Peugeot iOn werden Anfang 2011 im Handel erhältlich sein. Dazu Peter Engert, Geschäftsführer der Raiffeisen-Leasing: “Einmalig an diesem Leistungstest war auch die Teilnahme von Klein-LKWs und Nutzfahrzeugen, die vermehrt im kommunalen Bereich Einsatz finden. Füruns, als Financier von Elektrofahrzeugen, hat dieses erfreuliche Ergebnis einmal mehr bewiesen, dass die Elektromobilität in Zukunft eine maßgebliche Rolle spielen wird. Sowohl für Kommunen und Unternehmen, als auch für Konsumenten.” Auf der Kaiser-Franz-Josef-Höhe, in 2.369 m Seehöhe, errichtete die KELAG Netz GmbH in Kooperation mit der Großglockner Hochalpenstraßen AG die höchst gelegene Ladesäule der Welt.

ADAC-Präsident fährt elektrisch

16. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Um eigene praktische Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen zu sammeln, wird ADAC-Präsident Peter Meyer künftig elektrisch unterwegs sein. Zu diesem Zweck wurde ihm von RWE-Vorstandsvorsitzenden, Jürgen Großmann, ein Karabag 500 E der Firma Micro-Vett übergeben. „Mit diesem Elektroauto modernster Bauart wollen wir die Alltagstauglichkeit dieser Fahrzeuggattung genau unter die Lupe nehmen“, so ADAC-Präsident Peter Meyer. „Letztlich werden sich die Verbraucher erst dann für derartige Fahrzeuge entscheiden, wenn diese annähernd so sicher, alltagstauglich, wirtschaftlich und umweltverträglich sind, wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.“ Ein weiterer Micro-Vett wird von der Clubzeitschrift ADAC Motorwelt für Testfahrten genutzt. Auch das ADAC Technik Zentrum in Landsberg am Lech erhält ein Exemplar des wendigen Viersitzers, der karosserietechnisch auf dem Fiat 500 basiert. In Landsberg werden umfangreiche technische Tests am Fahrzeug durchgeführt, unter anderem zu Ladezeiten der Batterie und Reichweiten unter verschiedenen Einsatzbedingungen. Der ADAC beteiligt sich außerdem mit 50 Ladestationen am Aufbau eines bundesweiten Netzes von Ladesäulen. Von diesen Stromtankstellen sind bisher bereits 37 in Betrieb. An den Zapfsäulen können sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder ihr Elektrofahrzeug mit Strom aufladen, bis Ende 2011 sogar kostenlos.

Sixt und RWE vermieten Elektrofahrzeuge in München

14. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Sixt, Deutschlands größter Autovermieter, und der Essener Energieversorger RWE starteten diese Woche die Vermietung von Elektrofahrzeugen in München. Kunden können ab sofort zwei unterschiedliche eModelle nutzen: den Karabag 500 E auf Basis des Fiat 500 sowie den Micro-Vett Fiorino auf der Basis des Kleintransporters Fiat Fiorino. Dazu baut RWE die Ladeinfrastruktur in der bayerischen Metropole aus. Das Angebot ist in München zunächst für rund drei Monate erhältlich. Es soll die Alltagstauglichkeit von Elektroautos sowie die Kundenakzeptanz testen. Die Fahrzeuge werden nach ihrem Einsatz in München noch in Hamburg, Dresden und Berlin zur Verfügung stehen. In Essen, wo das Angebot bis Ende Juni erhältlich war, stießen die Modelle bereits auf großes Interesse. Der Mietpreis für den Karabag 500 E beträgt 59 Euro pro Tag und für den Micro-Vett Fiorino E 79 Euro pro Tag inklusive aller Kilometer. Hinzu kommen die Stromkosten von 4 Cent pro Kilometer. Die Ladesäulen sind an den Münchner Sixt-Stationen Ingolstädterstraße 172, Amalienburgstraße 25 und Friedenstraße 22a eingerichtet worden. RWE hat bisher bereits zwei Ladesäulen mit vier Ladepunkten in München aufgebaut. Darüber hinaus wird eine weitere Ladesäule mit zwei Ladepunkten an der Sixt Hauptverwaltung in Pullach installiert.

REHAU will Elektromobilität erfahrbar machen

24. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Die Zukunft der Elektromobilität rückt immer deutlicher in den Fokus öffentlichen Interesses. Auch die Geschäfts- und Entwicklungsstrategien des Polymerspezialisten REHAU richten sich schon heute an den aktuellen Megatrends Energieeffizienz und Elektromobilität aus. Ab sofort wird Elektromobilität am Stammsitz der weltweit tätigen Unternehmensgruppe deutlich sichtbar zum Alltag gehören, denn im Stadtverkehr von Rehau/Oberfranken ziehen künftig elektrisch betriebene Werksfahrzeuge die Blicke auf sich. Zum Auftakt stimmte das Unternehmen seine Mitarbeiter am Standort Rehau am Montag unter dem Motto “Energieeffizienz ist unser Antrieb” auf das Zukunftsthema ein. Jeder konnte Elektromobilität hautnah erleben und dabei sein, als REHAU die erste Stromtankstelle sowie die ersten elektrisch betriebenen Werksfahrzeuge in Betrieb nahm. Dafür ist die Fuhrparkfamilie um eine Elektrovariante des VW-Modells T5, einen elektrisch betriebenen Citroen Berlingo sowie einen Elektroroller erweitert worden. “REHAU tut mehr, als nur über Energieeffizienz zu reden”, sagt Niklas Braun, Mitglied der Automotive Geschäftsleitung. “Energieeffizienz und Nachhaltigkeit werden bei uns täglich gelebt. Sei es über unsere erfolgreich umgesetzten Energiesparmaßnahmen in den Werken, mit denen wir allein in diesem Jahr in der Produktion eine weltweite Reduzierung der CO2-Emissionen um weitere 7.000 Tonnen anstreben, oder mit unseren neuen eFahrzeugen für den Fuhrpark.” REHAU will die Begeisterung für Elektromobilität und Nachhaltigkeit auch an seine Mitarbeiter weitergeben, erklärt Braun weiter. “Wir möchten mit dieser Aktion auch unsere Mitarbeiter ermuntern, unsere Einstellung zu diesem Thema zu teilen und mit uns zu leben. Daher freuen wir uns natürlich auch, dass Mitarbeiter mit eigenen elektrischen Fahrzeugen Strom bei uns tanken und unsere Botschaft mit Begeisterung annehmen und mittragen.”

Energiewende & Elektromobilität in der Region Oberes Eidertal

3. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Bis 2020 wollen die Versorgungsbetriebe Bordesholm (VBB) die Region Oberes Eidertal in die “Erneuerbare Unabhängigkeit” führen und sich damit komplett unabhängig von fossilen Energiequellen machen. Mit der Einführung des Schleupen-Prozesspaketes “eMobility” wird jetzt parallel dazu auch die umweltfreundliche Mobilität in dieser Region ausgebaut. “Für uns war es entscheidend, dass wir mit Hilfe von Schleupen einen “abrechenbaren” Prozess aufbauen können, der die gesamte Kette vom Elektrofahrzeug über die Ladesäule bis hin zur Abrechnung abdeckt”, beschreibt VBB-Chef Frank Günther die Grundlage für den Einstieg in die Elektromobilität. Ab Juni startet das Unternehmen den Einführungsprozess mit einem Elektro-Nutzfahrzeug vom Typ EcoCarrier, das zunächst in erster Linie für Vertriebszwecke der VBB eingesetzt wird. Schrittweise sollen dann in der gesamten Region Stromlade-Stationen installiert und mit der Branchenlösung Schleupen.CS vernetzt werden. “Mit dem Prozesspaket, sprich mit dem Nutzfahrzeug inklusive der abrechenbaren Ladestation, werden wir zunächst direkt Unternehmen und Gewerbetreibende ansprechen. Daneben werden wir die Ladestationen aber auch an weiteren stark frequentierten Orten installieren, wie etwa den Parkplätzen vor Supermärkten”, umreißt Frank Günther die Strategie. Um die Einführung der umweltfreundlichen Mobilität im Oberen Eidertal schnell voranzubringen, sollen die Chipkarten, mit denen künftig über die Ladestationen Strom getankt werden kann, zunächst gratis ausgegeben werden. Damit können Kunden, die sich schnell für das Angebot entscheiden, ihre Fahrzeuge in der ersten Zeit kostenlos mit Strom aus Erneuerbaren Energien wiederaufladen.

Parkscheinautomaten als Ladesäulen

22. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Nach Überzeugung des ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland sind Innovationen gefragt, die über die bisherigen Vorstellungen von einem entsprechenden Ladenetz weit hinausgehen. Ob im Parkhaus, beim Einkaufen, vor dem Restaurant oder beim Kinobesuch – das Elektromobil tankt bei der Parkautomatenlösung “EnergieParken” Strom, während Fahrer oder Fahrerin anderweitig beschäftigt sind. “Die Idee ist, dass der Lenker eines Elektrofahrzeugs überall dort Energie tanken kann, wo er für das Parken ohnehin bezahlen muss”, sagt Uwe Hahner von Signalbau Huber, einem von sechs Unternehmen, die gemeinsam das Projekt entwickeln. Es folgt der Erkenntnis, dass Autos im urbanen Umfeld häufiger stehen als fahren. Das technische Grundprinzip funktioniert so: Ein “Parkautomaten-Master” steuert per Datenfernübertragung (DFÜ) mehrere andere Parkautomaten als Satelliten, die in Zweier-, Dreier- oder Vierergruppen aufgestellt werden. Am Master wird der Ladevorgang gesteuert und bezahlt, die Satelliten sind nur für den Ladevorgang mit Normsteckern zuständig. Der Fahrer muss nur die Ladezeit eingeben und das Ladekabel anschließen. Bezahlt wird wie an herkömmlichen Parkscheinautomaten.

Car-Sharing-Angebot fur Elektroautos

19. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

In Braunschweig startete am Montag das erste Car-Sharing-Angebot Niedersachsens mit Elektroautos. Das Unternehmen Drive-CarSharing bietet insgesamt fünf Elektroautos an. “Das Interesse ist jetzt schon groß,” erklärte der für die Vermittlung zuständige Wolfgang Harms. Zur selben Zeit nahm der Energieversorger BS-Energy die erste Ladesäule für Elektrofahrzeuge in der Innenstadt Braunschweigs in Betrieb. Unterstützt wird das Projekt sowohl von der Stadt selbst als auch von Siemens und anderen Firmen, die im Bereich der eMobilität tätig sind.

Tankstellennetz für eBikes

13. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Die Stadtwerke Emsdetten eröffnen am 13. Juni auf einer Strecke von 50 Kilometern das erste Tankstellennetz für eBikes und eScooter. Auf den Geländen der Partner-Ausflugslokale entlang der Fahrradroute wurden neun Ladestationen aufgestellt. Mit einer Chipkarte, die es sowohl bei den Stadtwerken als auch in den Lokalen gibt, kann jeder sein eMobil für eine Stunde pro Ladegang anschließen. “Fünf Euro kostet die Karte, die 20 Ladevorgänge ermöglicht – macht 25 Cent pro Auflassung”, rechnete Stadtwerke-Geschäftsführer Helmut Lehmann vor. “eBikes sind stark auf dem Vormarsch – nicht nur bei älteren Menschen. Wir sehen diese Maßnahme auch als eine Attraktivierung Emsdettens als Einkaufsstadt und für Radwandertouristen”, fügte Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Husemann hinzu. Laut Lehmann werde das gesamte Projekt 100.000 Euro kosten.

Telefonzellen als Stromtankstellen

Die Telekom Austria (TA) steigt in das Geschäft mit Elektromobilität ein und baut Telefonzellen in Ladestationen für Elektrofahrzeuge um. Gestern nahm das Telekom-Unternehmen den ersten Prototypen in Wien in Betrieb. Es gibt rund 13.500 Telefonzellen der Telekom Austria in Österreich, die auf Grund der hohen Handybesitzrate stark an Bedeutung verloren haben und für die die TA neue Verwendungszwecke gesucht und jetzt offenbar gefunden hat. In der ersten Ausbauphase sollen zunächst die 700 Multimedia-Telefonzellen mit Internetzugang zu Stromtankstellen umfunktioniert werden. Prinzipiell können aber alle Telefonzellen umgerüstet werden, teilt das Unternehmen mit. Bis Ende 2010 wird die TA rund 30 öffentliche Stromtankstellen in Betrieb nehmen. In der Pilotphase ist der Strom aus der Telefonzelle noch gratis. Im Regulärbetrieb können österreichische Handykunden dann über den Handy-Bezahldienst paybox abgerechnet werden. Für die Kunden gestaltet sich das Tanken recht unkompliziert: Der 230-Volt-Caravan-Stecker wird am Elektrofahrzeug angedockt, der Kunde wird via Handy erkannt und die Abrechnung erfolgt später über die Handyrechnung.

Niederlande: erste eTankstelle an Autobahn

6. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Auch in den Niederlanden scheint kein Weg mehr am Elektrofahrzeug vorbei zu führen. Auf der stark befahrenden Autobahn A2 gibt es jetzt an der Raststation De Lucht eine Schnelllade-Station für Elektrofahrzeuge. Es ist die erste Ladesäule an einer niederländischen Autobahn. Tankstellen-Pächter Clemens van Hulten will damit die Verbreitung von eFahrzeugen voran treiben. Die Ladesäule wurde von der niederländischen Firma Mister Green geliefert während EON Strom auf Basis Erneuerbarer Energien dazu liefert. In den Niederlanden sind nach Aussage des Mobilitäts-Verbandes Bovag derzeit rund 150 Elektrofahrzeuge unterwegs, und zwar sowohl PKW als auch Lieferfahrzeuge. In den Niederlanden sollen in den kommenden drei Jahren rund 10.000 Schnelllade-Stationen eingerichtet werden. Städte wie Amsterdam verfolgen dabei auf dem Gebiet der Elektromobilität sehr ehrgeizige Ziele.