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Artikel Tagged ‘Ladestation’

Kundenfreundliches Bezahlen an Ladestationen dank QR-Code

13. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

Besitzer von Elektrofahrzeugen haben einen Wunsch: sie möchten überall und einfach Strom laden können, unabhängig vom Ladestationsbetreiber. Das BEM-Mitgliedsunternehmen Hubject hat nun eine einfache, sichere und kundenfreundliche Lösung zum Bezahlen an Stromladestationen entwickelt. Mit „intercharge direct“ kann direkt an den Ladepunkten bezahlt werden. Ein QR-Code macht es möglich: Elektroautofahrer können an intercharge direct-Ladestationen durch scannen des QR-Codes im intercharge-Logo die mobile Website des Ladestationsbetreibers aufrufen und ihr gewünschtes Ladeprodukt kaufen. Dabei kann zwischen verschiedenen Ladeprodukten gewählt werden. Die Bezahlung erfolgt einfach und direkt über das Smartphone und wird über ein PayPal-Konto oder die Kreditkarte abgewickelt. Eventuelle Verträge mit Mobilitäts- oder Ladestromanbietern werden für die spontane Nutzung nicht benötigt.

Der Vorarlberger Energiedienstleister Vorarlberger Kraftwerke AG hat in der Produktgruppe VKW Mobilität als erster begeisterter Kunde mit einer Teststellung gestartet. Mittlerweile werden laufend KEBA KeContact P20 Ladestationen im Zuge des erfolgreichen Hotel- und Gastronomieprojekts „VKW VLOTTE Meet&Charge“ in Betrieb genommen, um sowohl vertragsbasiertes Laden z.B. über die BMW ChargeNow-Karte als auch das spontane Laden und Bezahlen am Ladepunkt zu ermöglichen.

Zürich: Intelligente Ladestationen im Test

8. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Von Juni bis November 2015 testet ewz in Zürich acht Elektrofahrzeug-Ladestationen mit einer intelligenten Steuerung der Ladezeiten. Damit sammelt das städtische Elektrizitätswerk weitere Erfahrungen für einen kostenoptimierten Netzausbau. Dank intelligentem Laden sollen Belastungsspitzen im Stromnetz vermieden und benötigte Kapazitäten besser planbar werden. Ein Großteil der Elektrofahrzeug-Flotte von ewz ist im Werkhof an der Pfingstweidstraße stationiert. Hier werden die Fahrzeuge für ihren nächsten Einsatz aufgeladen. Acht dieser Parkplätze sind neu mit intelligenten Ladestationen ausgerüstet. Intelligent daran sind zwei Faktoren: Einerseits kennt das System die aktuelle Netzbelastung, macht eine Prognose für die nächsten 24 Stunden und es lernt, wie sich diese Belastung über den Wochenverlauf verändert. Andererseits sammelt das System Daten über die Fahrzeugnutzung und kann das Aufladen der Fahrzeuge zeitlich optimal steuern.

Konkret heißt das, dass die Software steuert, ob und zu welchem Zeitpunkt ein Fahrzeug aufgeladen werden soll. So wird aufgrund der Erfahrungswerte des Werkhof-Areals gesteuert, dass die Elektrofahrzeuge beispielsweise weniger geladen werden, wenn andere Verbraucher wie Maschinen in Betrieb sind. Weil die Fahrzeuge für ihren Einsatz trotzdem jederzeit bereit sein müssen, ist die intelligente Ladung komplex.

EnBW passt Ladetarife an

27. April 2015 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen EnBW hat zum 01. April 2015 den Tarif für die Nutzung der EnBW Ladestationen angepasst. Das Tarifmodell für die EnBW Elektronauten Ladekarte, mit der man rund um die Uhr 750 Ladepunkte nutzen kann, stellt sich jetzt wie folgt dar. Der monatliche Grundpreis beträgt 7,90 Euro. Damit wird der Grundpreis um 20 Prozent gesenkt (bisher 9,90 Euro). Nutzer, die ihr Fahrzeug mit einem Schukostecker anschließen und damit bis zu 3,6 kW laden, zahlen für diese Leistung jetzt 1 Cent pro Minute (0,60€/h). Bei der Ladung mit Typ 2 Stecker gibt es jetzt in Abhängigkeit von der Ladeleistung des angeschlossenen Fahrzeugs zwei Tarifstufen statt vorher einer einzigen. Die Ladung mit einer Leistung von bis zu 5 kW kostet jetzt 2 Cent pro Minute (1,20€/h). Das Laden mit einer Leistung von bis zu 22 kW kostet 5 Cent pro Minute (3,00€/h). Änderungen gibt es auch bei der Viel-Lader-Option. Für 5 Euro pro Monat zahlt man jetzt ab der 5. Anschluss-Stunde 0,5 Cent pro Minute (0,30€/h) – unabhängig vom Steckertyp oder der tatsächlichen Ladeleistung.

Mit dieser Tarifanpassung reagiert die EnBW auf die sich inzwischen herausbildende Fahrzeuglandschaft mit ganz unterschiedlichen Ladegeschwindigkeiten. Der Zeittarif, der auf Basis der Anschlussdauer berechnet wird, bleibt bestehen. Für viele Autos (z.B. BMW i3, VW eGolf), die zwar mit einem Typ 2 Stecker laden, aber nicht die vollen 22 kW laden können, wird der Ladevorgang damit bedeutend günstiger. Die genannten Änderungen betreffen zunächst nur die EnBW Elektronauten Ladekarte, werden allerdings bald auch bei der EnBW Elektronauten Prepaid-Ladekarte umgesetzt. Beide Ladekarten sind zusätzlich bei vielen Partnern im gesamten Bundesgebiet nutzbar, insgesamt an ca. 1.000 Ladepunkten. Eine aktuelle Übersicht aller Ladestationen findet man unter www.enbw.com/ladestationen oder im Google Play bzw. Apple Store in der App „Ladestation“.

Hessische Bundesratsinitiative zur steuerlichen Förderung der eMobilität

13. März 2015 Juliane Keine Kommentare

„Der weitere Abbau von steuerlichen Hemmnissen ist ein wichtiger und notwendiger Schritt, um die Verkaufszahlen und damit die Nutzung von Elektroautos weiter anzukurbeln. Eine steigende Anzahl von Elektroautos ist ein wichtiger Beitrag für den Umweltschutz“, so die Staatsminister Al-Wazir, Schäfer und Rhein. „Unser Ziel muss es sein, dass weitaus mehr Elektroautos als bisher in Deutschland zugelassen werden. Mittel- und langfristig hat Deutschland die einmalige Chance, sich zum Leitmarkt für Elektromobilität zu entwickeln“, erklärte Wissenschaftsminister Boris Rhein. „Bislang sind Elektroautos im Vergleich zu anderen Pkw hinsichtlich der Anschaffungskosten, Reichweite und Ladedauer im Nachteil. Hier gibt es noch Nachholbedarf“, so der Wissenschaftsminister.

In Deutschland gebe es gegenwärtig rund 4.500 Ladestationen, im Vergleich dazu über 14.000 Tankstellen. „Insbesondere mit der Ladeinfrastruktur steht und fällt der Erfolg der Elektromobilität auf vier Rädern. Die Landesregierung hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, gezielt finanzielle Anreize zu schaffen, um möglichst viele Menschen für die Elektromobilität zu gewinnen“, erklärte Wissenschaftsminister Boris Rhein. „Durch neue steuerliche Anreize können wir einen Dominoeffekt erzielen, der gleich eine ganze Reihe von Nachteilen beseitigt“, sagte Finanzminister Dr. Thomas Schäfer. „Elektroautos sind nur dort gut zu laden, wo sie möglichst lange stehen. Dafür kommt nicht nur etwa die eigene Garage in Betracht, sondern auch die Arbeitsstätte. Lädt heute ein Arbeitnehmer nach der morgendlichen Fahrt zur Arbeit sein privates eAuto im Betrieb des Arbeitgebers kostenlos oder verbilligt auf, um abends wieder nach Hause fahren zu können, muss der Wert dieses Sachbezugs ermittelt und der Lohnsteuer unterworfen werden“, erklärte der Finanzminister. Für den Arbeitgeber bedeute dies einen bürokratischen Aufwand und für den Arbeitnehmer nicht selten eine Steuerbelastung. „Deshalb setzt sich die Hessische Landesregierung für eine auf die Jahre 2015 bis 2019 befristete Steuerbefreiung des geldwerten Vorteils, für das von Arbeitgebern gewährte kostenfreie oder verbilligte Aufladen privater Elektroautos und Hybridelektroautos, ein. Das spart Bürokratie, reduziert die Steuerbelastung und setzt Anreize für eine weitere Verbreitung der Elektromobilität“, so Dr. Thomas Schäfer. Die vollständige Initiative aus Hessen finden Sie hier zum Nachlesen.

Elektroautofahrer bestimmen zukünftige Ladestandorte

6. Februar 2015 Juliane Keine Kommentare

Elektroautofahrer kennen das Problem: zu wenige oder gar keine Ladestationen an den richtigen Orten. Dem möchte das BEM-Mitgliedsunternehmen The New Motion entgegenwirken. Nach dem Erfolg in den Niederlanden, wo The New Motion zusammen mit Elektrofahrern bereits viele Ladestandorte realisieren konnte, wird nun der deutsche Markt in Angriff genommen. Und das Beste daran: Jeder kann teilnehmen..! Ab dem 9. Februar 2015 können Vorschläge für die zukünftigen Ladestandorte auf der Webseite von The New Motion eingereicht werden.

“Wir möchten die Elektromobilität weiter vorantreiben und ein Zeichen setzen – da zählt jeder Standort, um unbeschwert elektrisch mobil sein zu können. Nach der Challenge in den Niederlanden wollen wir nun wissen, wie aktiv sich die deutschen Elektrofahrer zum Thema Ladestandort einbringen. Sie können uns mitteilen, wo sie ihr Elektroauto in Zukunft laden möchten und wir setzen ihren Vorschlag in die Tat um“, sagt Ritsaart van Montfrans, Gründer und Geschäftsführer von The New Motion Deutschland. Webseite anklicken und Wunschstandort angeben..!

Erste 3-in-1-Schnellladestation in Herrsching

9. Januar 2015 Juliane Keine Kommentare

Vor dem Gebäude der VR Bank in Herrsching a. Ammersee wurde Ende Dezember 2014 die erste 3-in-1 Schnellladestation in der Region zur Nutzung freigegeben. Peter Geuß, Vorstandsvorsitzender der VR Bank begrüßte zahlreiche Interessierte, darunter auch viele, die mit dem eigenen eAuto gekommen waren. Landrat Karl Roth und Herrschings Bürgermeister Christian Schiller lobten in kurzen Ansprachen das vorbildliche Engagement der VR Bank und die Pionierleistung in den Landkreisen Starnberg und Landsberg am Lech.

An der 3-in-1 Ladesäule können alle gängigen Ladesysteme angeschlossen werden und auch an Elektrozweiräder und Elektroautos, die an der klassischen Schukosteckdose laden wollen, wurde gedacht: Ein Dutzend Schließfächer mit integriertem Stromanschluss stehen vor der Bank zur Verfügung. Michael Dehnert, Regionalmanager beim Institut NEUE MOBILITÄT, lobte die vorausschauende Planung von Johann Oberhofer und das Engagement der VR Bank: “Mit dem Strom, der bisher vom Photovoltaik-Dach auf dem Gebäude der Bank produziert wurde, könnten Elektroautos 1,3 Millionen Kilometer fahren”, so Dehnert begeistert.

100 neue Elektroautos für BASF

7. Januar 2015 Juliane Keine Kommentare

Die BASF hat angekündigt, im Laufe des Jahres 100 neue Elektrofahrzeuge am Standort Ludwigshafen einzusetzen. Der Test mit bislang 40 Fahrzeugen sei ein Erfolg gewesen. Nach Unternehmensangaben seien die neuen Fahrzeuge durchweg positiv angenommen worden. Die heutige Generation der Elektroautos könne mittlerweile ohne Probleme längere Strecken fahren und die Bedienung sei für die Fahrer einfach zu lernen. Auch das Aufladen der Elektroautos sei am Standort unproblematisch. Nach BASF-Angaben hat jedes Fahrzeug auf dem Werksgelände eine eigene Ladestation, sodass diese jederzeit einsatzfähig sind.

Kooperation zwischen ladenetz.de und Volkswagen

18. Dezember 2014 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen smartlab kooperiert mit den Volkswagen Financial Services, um das Laden für Elektromobilisten noch einfacher zu machen. Sie stellt die Ladeinfrastruktur von ladenetz.de zur Verfügung, die der Braunschweiger Finanz- und Mobilitätsdienstleister in sein neues Zugangssystem zum Laden von Elektroautos und Plug-In Hybriden integriert hat. Die rund 400 öffentlichen Ladepunkte können ab sofort mit der „Charge&Fuel Card“ genutzt werden. „Durch die Kooperation mit Volkswagen schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Einerseits ermöglichen wir VW- und Audi-Fahrern bei unserer stark gewachsenen Ladeinfrastruktur zu laden. Andererseits können wir für die Stadtwerke zusätzliche Einnahmen generieren“, freut sich Dr. Mark Steffen Walcher, Geschäftsführer der smartlab und Beirat im Bundesverband eMobilität.

Mit der „Charge&Fuel Card“ erhalten Kunden von VW und Audi, die einen Plug-In Hybrid oder ein reines Elektroauto fahren, deutschlandweit Zugang zu über 1.200 Ladestationen und rund 10.800 Tankstellen assoziierter Partner, zu denen unter anderem die smartlab mit der Ladeinfrastruktur von ladenetz.de gehört. Die Ladestationen können einfach durch Vorhalten der Karte freigeschaltet werden. Ergänzend zur Karte gibt es eine kostenlose „Charge&Fuel App“, mit der die Ladestationen einfach gefunden und ebenfalls freigeschaltet werden können. Dank einer einheitlichen Abrechnung mit transparenten Tarifen behält der Kunde beim Laden die Übersicht über die entstandenen Kosten. Eine Kartengebühr fällt nicht an und im ersten Halbjahr 2015 kann kostenlos geladen werden.

Ladestations-App von EnBW weiterentwickelt

15. Dezember 2014 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen EnBW hat seine App ‘Ladestation’ weiterentwickelt und für die mobile Betriebssysteme Android und Windows verfügbar gemacht. Bisher war die App nur als iOS-Version für iPhones und iPads erhältlich. Außerdem kann man sich jetzt zusätzlich über die Ladestationen von Partnern des baden-württembergischen Energieversorgers informieren. Zusammen mit den EnBW-Partnerladestationen von ladenetz.de, Stadtwerke Düsseldorf und Electricité de France enthält die App somit Informationen über fast 1.000 Ladepunkten in Deutschland und Frankreich. Wer sich die App direkt herunterladen möchte, findet hier die entsprechenden Links: iPhone & iPad, Android-Smartphone und Windows-Phone.

USA: Steigende Nachfrage nach Solarladestationen

18. November 2014 Juliane Keine Kommentare

Neuer Partner des BEM-Mitgliedsunternehmens EIGHT in Nordamerika ist mit Zam Energy ein Experte für Produkte und Services rund um Erneuerbare Energien. Im Rahmen der strategischen Zusammenarbeit wird das Unternehmen aus Colorado die Vermarktung und Distribution der Solarladestationen Point.One und Point.One S in Nordamerika übernehmen. Die steigende Nachfrage nach Systemen für emissionsfreie Elektromobilität war ausschlaggebend für das deutsche Unternehmen, seine Produkte in den USA auf den Markt zu bringen. „Die Präsentation unserer neuen Solarladestation Point.One S an der BMW Welt in München wurde von vielen Interessenten innerhalb und außerhalb Europas verfolgt. Die Zusammenarbeit mit einer weltweit bekannten Automarke wie BMW hat uns maßgeblich geholfen, eine Lösung zu entwickeln, die den Anforderungen unserer wichtigsten Zielgruppen gerecht wird“, erklärte Christoph B. Rößner, Geschäftsführer und Gründer von EIGHT. „Wir wollen diesen Rückenwind und die vielen positiven Reaktionen nun bei der Zusammenarbeit mit Zam Energy nutzen, um die Realisierung neuer Projekte in den USA voranzutreiben. Das große Engagement und umfangreiche Netzwerk von Erin Geegan Sharp, Geschäftsführerin von Zam Energy, werden uns hierbei von großem Nutzen sein.“

Die Solarladestationen von EIGHT ermöglichen nachhaltige und emissionsfreie Elektromobilität in Verbindung mit moderner Kommunikationstechnologie und zukunftsweisendem Design. Basierend auf einem ganzheitlichen Ansatz, der Design, Technologie, Fertigung und Prozessintelligenz mit recyclingfähigen Materialien und intuitiven Benutzerschnittstellen kombiniert, stehen Point.One Solarladestationen als sichtbare Symbole für eine neue und emissionsfreie Mobilität.