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Artikel Tagged ‘Ladetechnologie’

EIGHT stellt eine neue Solarladestation

8. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen EIGHT stellt mit Point.One S eine neue Solarladestation vor, die speziell für das Laden eine Elektroautos ausgelegt ist. Am vergangenen Donnerstag hat das Unternehmen aus Süßen einen Demonstrator der neuen Solarladestation vor der BMW Welt in München enthüllt. Zeitgleich dazu haben – ebenfalls vor der BMW Welt – ABB, BMW Group, Deutscher Bahn, EIGHT, RWE, die Universität Bamberg, die Universität der Bundeswehr München und die Technische Universität Dresden im Rahmen eines Förderprojekts im bayerisch-sächsischen Schaufenster eine erste Schnellladestation in Betrieb genommen.

“Mit der ersten Version von Point.One, die vom Fraunhofer Institut ausgezeichnet wurde, haben wir vor allem größere Organisationen und Institutionen anvisiert, denn diese Variante unserer Solarladestation wurde für vier Fahrzeuge konzipiert und deckt eine entsprechend große Stellfläche ab. Das neue Modell Point.One S hingegen ist für ein Fahrzeug ausgelegt und eignet sich sowohl für Organisationen und Unternehmen als auch für Privathaushalte”, erklärt Christoph B. Rößner, geschäftsführender Gesellschafter von EIGHT. “Grundsätzlich aber bietet die neue Station die gleichen Funktionen und Eigenschaften wie ihre große Schwester. Da unsere neue Solarladestation entsprechend kleiner ist, fügt sie sich sogar noch einfacher in die Architektur der Umgebung ein. Wie die erste Version von Point.One so ist auch Point.One S so konzipiert, dass unterschiedliche Ladetechnologien integriert werden können.”

EU-weite Ausschreibung der Ladeinfrastruktur in Berlin gestartet

30. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat am 26. Oktober 2012 eine EU-weite Ausschreibung für die Erweiterung und den Betrieb der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge veröffentlicht. Mit diesem in Deutschland erstmalig durchgeführten Verfahren soll die Ladeinfrastruktur in Berlin auf 300 Ladeeinrichtungen bis zum Ende des Jahres 2013 und auf 800 bis Ende 2015 erhöht werden. Neben den „klassischen“ Ladesäulen mit einer bis mehreren Anschlussmöglichkeiten sollen auch andere Ladetechniken, die z.B. an den Außenwänden von Gebäuden installiert werden, zum Einsatz kommen. Ladesäulen am Straßenrand sollen durch Ladeinfrastruktur auf privatem, öffentlich zugänglichem Grund ergänzt werden. Auch ein Teil der Masten der Straßenbeleuchtung kann unter bestimmten Voraussetzungen als Ladepunkt nachgerüstet werden.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat für die Vergabe ein neues Verfahren gewählt. Die potentiellen Bieter müssen ihr Teilnahmeabsicht bis zum 23. November 2012 erklären. In der nachfolgenden Dialogphase wird ein realisierbares Konzept mit den Bietern erarbeitet. Nach erfolgter Definition des Auftrags werden die Bieter zur Angebotsabgabe aufgefordert. Ziel ist die Vertragsunterzeichnung im Sommer 2013 mit danach sofortigem Beginn des Infrastrukturaufbaues. Die Ausschreibung ist veröffentlicht im EU-Amtsblatt und auf der Vergabeplattform.

Lessons learnt: Infrastrukturprojekte für Elektroautos

25. Februar 2012 Juliane Keine Kommentare

Das internationale Business-Netzwerk AGRION lädt am 29. Februar 2012 zur Veranstaltung “Lessons learnt: Infrastrukturprojekte für Elektroautos”. Hier werden renommierte Köpfe der Branche – u.a. Better Place, Deutsche Bahn AG, EnBW Energie Baden-Württemberg AG, IFS Informationstechnik GmbH, Mitsubishi Motor R&D Europe sowie die Modellregion Rhein-Main – in den Erfahrungsaustausch miteinander treten und gemeinsam über die Anwendbarkeit verschiedener Ladetechnologien sprechen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Ergebnisse laufender Infrastrukturprojekte für Elektromobilität auszuwerten und dabei Fragen nach aktuellen und künftigen Ladetechnologien, deren Wirtschaftlichkeit und sich aus der Ladeinfrastruktur ergebenden Geschäftsmodellen zu beantworten.

Für BEM-Mitglieder steht ein limitiertes Kontingent an Gästekarten zur Verfügung, die auf Anfrage gegen eine Administrationsgebühr von 100 Euro bei Julia Fischer erworben werden können.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Sicher, einfach, bequem – Ladetechnologien für eAutos

31. August 2011 Juliane Keine Kommentare

Unter dem Motto „Wissen nutzen. Zukunft gestalten.“ präsentiert das BEM-Mitglied TÜV SÜD sein innovatives Dienstleistungsspektrum für die Automobilbranche sowie seine zukunftsweisenden Lösungen als Entwicklungsbegleiter für die Automobil- und Zulieferindustrie auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA), die vom 15. bis 25. September in Frankfurt am Main stattfindet. Ein Schwerpunktthema gilt dort der Ladesicherheit und den Lademöglichkeiten von Elektrofahrzeugen. Unter der Überschrift „Sicher, einfach, bequem – Ladetechnologien für eAutos“ stellt TÜV SÜD in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Energieversorger E.ON am 14. September von 11.30 bis 12.00 Uhr die Ergebnisse aus einer laufenden Entwicklungskooperation vor, die zum Ziel hat, sichere und einfache Lademöglichkeiten für die Elektromobilität zu schaffen.

Opel setzt auf eMobilität

30. September 2010 Juliane Keine Kommentare

Die Adam Opel GmbH beteiligt sich mit drei Technologieträgern auf Meriva-Basis an MeRegioMobil und bringt so die Elektromobilität weiter voran. “Praxisgerechte und nutzerfreundliche Anwendungen steigern die Akzeptanz der Elektromobilität bei den Verbrauchern. Mit unseren Technologieträgern leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Definition von europaweiten Standards für Energieinfrastruktur, Stromspeichertechnik und Datenkommunikation”, erklärt Opel-Entwicklungschefin Rita Forst. Opel untersucht im Rahmen von MeRegioMobil neue, intelligente Ladetechnologien, die in künftigen Serienprodukten zur Anwendung kommen könnten. Der Elektro-Meriva verfügt als Versuchsträger über eine Steuerelektronik, die “Strom-Tanken” in besonders kurzer Zeit sowohl mit 230-Volt-Haushaltsstrom als auch mit 400-Volt-Drehstrom zulässt. Das System ist so ausgelegt, dass es sich in ein Smart Grid einfügt und die Batterie immer dann auflädt, wenn Strom aus Erneuerbaren Energien, beispielsweise Wind- oder Sonnenenergie, verfügbar und besonders günstig ist. Umgekehrt kann das Auto mittels der bidirektionalen Ladetechnologie Strom ins Netz zurückspeisen, wenn es gerade nicht genutzt wird und der Fahrzeugnutzer dies erlaubt. Die Demonstration dieser Zwei-Wege-Ladetechnologie soll klären, wie die in einer leistungsfähigen Autobatterie gespeicherte Energie zu Hause sinnvoll genutzt werden kann.

EU-Parlament fordert Standardisierung

Standard-Ladegeräte für Elektrofahrzeuge bilden einen wichtigen Schritt zur Schaffung eines europäischen Binnenmarktes für Elektrofahrzeuge. Am Donnerstag hat das Parlament eine diesbezügliche Resolution dazu angenommen. Die Abgeordneten fordern eine ausgewogene Entwicklung der damit verbundenen Technologien und eine größere Unterstützung der Innovationen seitens der EU. Elektrofahrzeuge und Plug-In-Hybride spielen eine wichtige Rolle, um den CO2-Ausstoß zu drosseln und einen Beitrag zu den Prioritäten der EU 2020-Strategie im Hinblick auf eine ressourceneffizientere und grünere Wirtschaft zu leisten. Die Resolution des Parlaments unterstützt die Absicht, eine europäische Standardisierung von wiederaufladbaren Elektrofahrzeugen bis zum Jahr 2011 festzulegen. Interoperabilität und die Sicherung der Infrastruktur sollen dadurch gewährleistet werden. Ferner ist die Kommission aufgefordert weltweite Standards, wo immer diese möglich sind, anzustreben. Gemeinsames Handeln ist gefragt oder zumindest eine europäische Standardisierung der Infrastruktur, so die Parlamentarier. Die Standardisierung von Ladetechnologien, die Unterstützung bei der Erforschung und Innovation von Batterien sowie der Verbesserung von Stromnetzen durch die Einführung von intelligenten Netzen und aufeinander abgestimmte Fördergelder sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie sichern. Kommission und Mitgliedsstaaten sollen die notwendigen Voraussetzungen für einen europäischen Binnenmarkt für Elektrofahrzeuge schaffen und unvereinbare Projekte oder Standards, die nicht vollständig kompatibel sind, vermeiden, so die Abgeordneten.

Schlüsselkomponenten für eMobilität von Siemens

23. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Siemens stellt auf der diesjährigen Hannover Messe im Rahmen der Leitmesse Mobilitec Schlüsselkomponenten für die Elektromobilität vor. Dazu zählen unter anderem neu entwickelte Ladesäulen als Bestandteile einer künftigen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und die dazu notwendige Software und IT. Siemens sieht bei der Elektromobilität auch für Energieunternehmen hohes Potenzial, denn Elektroautos könnten künftig in einem intelligenten Stromnetz als Zwischenspeicher für überschüssige Erneuerbare Energie genutzt werden. „Wir sind auf dem Weg in ein neues Stromzeitalter mit elektrischem Strom als bevorzugtem Energieträger. Der Schlüssel zum Erfolg liegt beim Aufbau von Smart Grids. Studien zufolge können mit intelligenten Stromnetzen bis 2020 mehr als eine Milliarde Tonnen CO2 eingespart werden“, sagte Ralf Christian, CEO der Power Distribution Division im Siemens-Sektor Energy. Smart-Grid-Lösungen kombiniert mit intelligenter Verkehrssteuerung von Siemens machen die Stromnetze fit für die Anforderungen der Elektromobilität. Umweltfreundliche Elektroautos können optimal in intelligente Stromnetze integriert werden. Über eine Verkehrssteuerung werden die Autos direkt zu freien Ladesäulen geführt. Dort über längere Zeit geparkt und an das Netz angeschlossen, können die Elektroautos beispielsweise nachts Stromüberschüsse aus Windkraftanlagen aufnehmen. Damit tragen die Elektrofahrzeuge zur Stabilisierung der Stromnetze bei und helfen, den Anteil Erneuerbarer Energien am Energiemix zu erhöhen.
Damit Elektrofahrzeuge effektiv an ein engmaschiges Netz von Ladevorrichtungen angebunden werden können, ist neben der Steuerung des Elektroautos hin zur Ladesäule eine zentral gesteuerte Vernetzung und informationstechnische Anbindung der Ladesäulen wichtig. Siemens zeigt in Hannover ein solches System, das beispielsweise auch verschiedene Bezahlmöglichkeiten bietet. Die daraus entstehenden Daten werden zur weiteren Verwendung – etwa zur Abrechnung mit dem Energieanbieter – an einen zentralen Computer weitergegeben. Der Einsatz ist vor allem dort sinnvoll, wo mehrere Autos geladen werden, also beispielsweise in öffentlichen Parkhäusern oder auf Firmenparkplätzen. Siemens beschäftigt sich umfassend und intensiv mit dem Thema Elektromobilität. Das Unternehmen deckt als einziges weltweit die gesamte Prozesskette der Elektromobilität ab – von intelligenten Energie- und Verkehrsinfrastrukturlösungen über Ladetechnologien und leistungsfähige IT-Systeme bis hin zur Erforschung der notwendigen Antriebstechnologien.