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Elektromobilität kennt keine Ländergrenzen

8. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Ab sofort bieten das BEM-Mitgliedsunternehmen The New Motion und das österreichische Joint-Venture SMATRICS freie Fahrt für Elektrofahrzeug in vier Ländern – mit nur einer Karte. „Wir als The New Motion möchten für alle Nutzer den Zugang zum elektrischen Fahren so einfach und attraktiv wie möglich machen. Dazu gehört, mit einer Ladekarte alle öffentlichen Ladestationen in Europa nutzen zu können“, sagt Ritsaart van Montfrans, Gründer und Geschäftsführer von The New Motion, und fügt hinzu: „Diese Vereinbarung zeigt deutlich, dass Elektromobilität durch bilaterale Kooperationen auf Augenhöhe verwirklicht wird. In einem derartig schnelllebigen Umfeld, wie der Elektromobilität wird nur derjenige erfolgreich sein, der sich in Netzwerken bewegt und entsprechend schnell auf Innovationen reagieren und diese umsetzen kann“. Die Nutzer einer The New Motion Ladekarte können vor diesem Hintergrund künftig auch an öffentlichen Ladestationen von SMATRICS laden.

„Durch die Kooperation mit dem 2009 in den Niederlanden gegründeten Unternehmen The New Motion steht SMATRICS Kunden künftig das The New Motion Ladenetzwerk in Deutschland, Belgien und den Niederlanden zur Verfügung“, erklärt Michael-Viktor Fischer, Geschäftsführer von SMATRICS, dem ersten österreichischen Anbieter einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. „Elektromobilität ist grenzenlos und in der Zusammenarbeit mit The New Motion leben wir diesen Grundsatz. In einem geeinten Europa ohne Grenzbalken fallen damit auch die virtuellen Hürden, in dem wir unseren Kunden das einfache Reisen ermöglichen“, bringt Fischer den Nutzen für die Endkunden auf den Punkt. Ein weiterer wichtiger Punkt im europaweiten Ausbau der Ladeinfrastruktur ist die Kompatibilität – alle Elektroautos sollen an jeder Station geladen werden können. Aus diesem Grund engagieren sich die Kooperationspartner dafür, alle Ladesysteme anzubieten und damit einfaches und schnelles Laden zu ermöglichen.

car2go startet länderübergreifende Nutzung

Der Carsharing-Service car2go ist ab 05. Mai 2014 einfacher international nutzbar. car2go Kunden in Deutschland können bereits seit Ende 2012 die mehr als 3.500 smart fortwo in den sieben deutschen car2go Städten nutzen. Eine länderübergreifende Nutzung ist jetzt erstmals möglich. Voraussetzung für die Nutzung der car2go Fahrzeuge in Italien, Österreich und den Niederlanden ist die Eröffnung eines neuen moovel Benutzerkontos durch den Kunden bei der moovel GmbH. Hierbei kann der Kunde seine bestehenden Daten einfach per Mausklick übertragen und dann europaweit, wie gewohnt, mittels der car2go App freie Fahrzeuge finden und buchen.

Vor der ersten Miete eines car2go außerhalb Deutschlands ist es zudem notwendig, die jeweiligen Geschäftsbedingungen von car2go in demjenigen Land zu bestätigen, in dem ein Fahrzeug gemietet wird. Dies erfolgt über die bekannte car2go App, die auch weiterhin zur Verfügung steht und für die Fahrzeugsuche und -reservierung genutzt werden kann. Die weiteren Mieten können dann auch spontan mit der Membercard direkt am Fahrzeug erfolgen. Die Nutzung der car2go Fahrzeuge in den 13 US-amerikanischen und kanadischen Städten, wird den europäischen car2go Kunden in der zweiten Jahreshälfte 2014 zur Verfügung stehen.

Internationale Bodensee-Konferenz thematisiert eMobilität

5. November 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) macht die Förderung der Elektromobilität nun zu einem Thema über die Ländergrenzen hinweg. Die IBK lädt für den 27. November 2013 zu einem Workshop nach Bregenz ein, bei dem es um die Verbesserung der Ladeinfrastruktur im Bodenseeraum für Elektrofahrzeuge gehen soll. Etwa 40 bis 50 Experten aus den IBK-Mitgliedsländern Österreich, Schweiz, Liechtenstein und Deutschland werden nach Angaben der IBK-Geschäftsstelle an dem Treffen teilnehmen.

Erst in der vergangenen Woche hatte die Energieagentur des Landkreises Konstanz das Thema für das westliche Bodenseegebiet auf der Agenda ganz nach oben gerückt. Die Energieagentur kündigte eine Initiative an, um das dünne Netz der Stromtankstellen für Elektromobile im Landkreis auszubauen. Der Ansatz, den das BEM-Mitgliedsunternehmen ubitricity entwickelt hat, zielt darauf, die Abrechnungstechnik nicht mehr in den festen Ladestationen, sondern im Ladekabel unterzubringen. Das soll die Kosten für Infrastruktur beträchtlich senken. Zum Aufladen der eFahrzeug-Batterien im öffentlichen Verkehrsraum würden dann nur noch spezielle Steckdosen benötigt. Denkbar wäre zum Beispiel, dass dafür Straßenlaternen angezapft werden könnten. Der Feldversuch mit mobiler Abrechnungstechnik, die ubitricity zur Verfügung stellt, soll Anfang 2014 starten.

eRoaming-Plattform Hubject wächst

28. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Die eRoaming-Plattform der Hubject GmbH wächst: Das europäische Netzwerk von anbieterübergreifend nutzbaren Ladestationen für Elektrofahrzeuge wird ab Sommer 2013 auch durch Energieversorger aus Österreich erweitert. Das gaben heute die Wien Energie GmbH, die Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft KELAG und die EVN AG in Niederösterreich bekannt. „Wir haben zwar eine gemeinsame funktionierende technische Lösung mit der EVN, das Laden mit nur einem Vertrag ist in Österreich bisher aber nicht verbreitet“, erklärt Robert Grüneis, Geschäftsführer der Wien Energie, den derzeitigen Stand, „das wollen wir ändern und dafür sorgen, dass unsere Kunden überall in Österreich komfortabel Laden können“. Auch Dipl.-Ing. Harald Kogler, Vorstand der KELAG, betont die Vorteile der Kooperation mit anderen Dienstleistern: „Mit eRoaming erhält man die Möglichkeit nicht nur eigene Kunden, sondern auch Kunden fremder Anbieter überall mit Autostrom zu versorgen. Damit steigern wir die Auslastung unserer Infrastruktur und ermöglichen unseren Kunden gleichzeitig den einfachen Zugang zu Ladeinfrastruktur in ganz Europa mit nur einem Vertrag.“

Ab Sommer 2013 erfolgt die schrittweise Anbindung von Ladestationen in der Hauptstadt Wien und der Länder Kärnten und Niederösterreich an das System von Hubject. Damit werden den österreichischen Elektromobilisten unter anderem auch die mehr als 1.400 von der RWE betriebenen Ladepunkte in Deutschland zugänglich. Erkennbar sind die eRoaming-fähigen Ladestationen durch ein Kompatibilitätszeichen mit einem integrierten QR-Code zur einfachen Freischaltung der Ladepunkte mit einem Smartphone und passender App.