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Artikel Tagged ‘ländlicher Raum’

Elektrobus als ÖPNV-Ergänzung im ländlichen Raum gestartet

10. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Nachhaltige Mobilitätsangebote sind für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums essentiell. Gerade für Kommunen mit einer großen Flächenausdehnung sind Mobilitätsangebote, die an den Bedürfnissen der Bürger ausgerichtet sind von entscheidender Bedeutung für ihre zukünftige Entwicklung. Es gilt, ländliche Kommunen als vitale und attraktive Wohn- und Wirtschaftsstandorte zu sichern. Gut durchdachten Konzepten, die auf Antriebskonzepten mit Erneuerbaren Energien aufsetzen, kommt dabei eine hohe Bedeutung zu. Die Initiative Zukunftsmobilität hat genau dieses Thema in der Gemeinde Baiersbronn im Schwarzwald bearbeitet. Die Experten für nachhaltige Mobilität im Ländlichen Raum haben im Dialog mit der Kommunalverwaltung und den kommunalen Gremien, dem örtlichen Handel, Taxi- und Busunternehmen, dem Tourismus, den Genehmigungsbehörden und anderen Akteuren das Konzept des “E-Bus Baiersbronn” entwickelt und es gemeinsam umgesetzt.

In Form eines einzigartigen Public-Privat-Partnerships wird nun der öffentliche Nahverkehr auf die Teilorte der großen Flächenkommune im Nordschwarzwald ausgedehnt und das bestehende Angebot ergänzt. Umgesetzt wird das Projekt mit Hilfe eines vollelektrisch angetriebenen Fahrzeugs, das 20 Fahrgästen Platz bietet. Mit einer Reichweite von bis zu 150 km und einer Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h ist gewährleistet, dass die erforderlichen Strecken befahren und alle Steigungen auch im vollbeladenen Zustand und bei winterlichen Temperaturen gemeistert werden können. Zur Realisierung des Projektes haben die Fachleute der Zukunftsmobilität die Elektrofahrzeuge Schwaben GmbH, EFA-S empfohlen, die im Auftrag des örtlichen Busunternehmens, der Omnibusverkehr Klumpp GmbH, ein konventionelles Fahrzeug auf vollelektrischen Betrieb umgerüstet haben. Weitere Informationen rund um das Projekt des BEM-Mitglieds finden Sie hier.

eMobilität: Risiken und Chancen für den ländlichen Raum

4. November 2014 Juliane Keine Kommentare

Wie kann die ländliche Region von einer Neuen Mobilität profitieren, wenn die Bevölkerung hauptsächlich auf den Individualverkehr angewiesen ist? Ist der Pendlerverkehr ein Einsatzgebiet für die Elektromobilität und welche Herausforderungen und Möglichkeiten gehen mit der neuen Technologie einher? Um diese und weitere Fragen mit namhaften Experten zu debattieren, lädt die Odenwald-Akademie am 11. November 2014 um 19.00 Uhr zum nächsten Odenwald-Dialog in Michelstadt.

Auf dem Podium werden Professor Dr. Christian Beidl vom Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Fahrzeugantriebe der Technischen Universität Darmstadt, Rüdiger Heim, stellvertretender Leiter des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, Heiko Müller, Geschäftsführer der Riese & Müller GmbH, Dr. Christian Schlosser, Referat Elektromobilität im Bundesministerium Verkehr und Digitale Infrastruktur sowie Kurt Sigl, der Präsident des Bundesverbandes eMobilität Platz nehmen. Es wird um vorherige Anmeldung unter dialog@odenwaldkreis.de gebeten. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

Vorfahrt für Elektromobilität in Rheinland-Pfalz

3. Oktober 2014 Juliane Keine Kommentare

Am 25. September 2014 wurde das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) der Hochschule Trier für sein Elektromobilitätszentrum Birkenfeld (EmobZ) im bundesweiten Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ als Preisträger geehrt. Zum Thema „Innovationen querfeldein – Ländliche Räume neu gedacht“ liefert das Projekt in der Kategorie Bildung eine Antwort auf die Frage, wie Bevölkerung und Unternehmen für die Vorzüge umweltfreundlicher Fahrzeuge begeistert werden können.

Wie bleibt der ländliche Raum auch in Zukunft nachhaltig in Bewegung? Für das EmobZ Birkenfeld in Rheinland-Pfalz ist die Antwort klar – durch die Förderung grüner Mobilitätsprojekte in der Region. Dafür setzt das EmobZ auf drei Säulen: Information der Bevölkerung, Forschung und Entwicklung sowie Beratung von Kommunen und regionalen Unternehmen. So erfahren beispielsweise Kfz-Betriebe und Schulklassen, wie sich herkömmliche Fahrzeuge zu Elektroautos umrüsten lassen. Die frühe Einbindung aller Beteiligten soll die Akzeptanz für die grüne Mobilität fördern. Das prämierte Projekt ist einer der 100 Preisträger des Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im land der Ideen“. Weitere Informationen zu allen Preisträgern finden Sie hier.

eMobilität im ländlichen Raum

7. August 2014 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität wird nicht nur die Mobilität in großen Städten und Metropolregionen nachhaltig beeinflussen. Ein großes Nutzerpotential findet sich europaweit auch im ländlichen Raum. Dort wird das elektrische Fahren jedoch nicht nur einen Wandel für Pendler und lokale Mobilitätsbelange mit sich bringen. Es gilt, auch die Innovations- und Wertschöpfungspotentiale zu aktivieren, die Elektromobilität für die regionale Wirtschaft und Wissenschaft mit sich bringt. Verschiedene Regionen zeigen dies bereits eindrucksvoll und teilen ihre Erfahrungen im EU-Projekt ENEVATE. In einem von Bayern Innovativ und der Hochschule Kempten organisierten Workshop am 30. September 2014 präsentieren und diskutieren Experten verschiedene Ansätze und Erfahrungen zu diesem Thema. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

2. Erlebnis eMobilität in Nordhessen

4. August 2014 Juliane Keine Kommentare

Als ein Baustein der Energiewende spielt die eMobilität nicht nur in Nordhessen eine große Rolle. Elektrisch fahren liegt im Trend der Zukunft. Im Rahmen eines branchenübergreifenden Dialogs zum Thema „eMobilität im ländlichen Raum“, zwischen Führenden aus Politik und Wirtschaft, Einkaufschefs, Fuhrparkleitern, Herstellern, Händlern, Stadtplanern und Bürgern wird am 06. und 07. September 2014 zum zweiten Male in Schwalmstadt debattiert und informiert.

Neben interessanten Fachdialogen rund um das Thema Neue Mobilität stehen insbesondere aktuelle Marktentwicklungen im Fokus der zweitägigen Messe. Durch die Präsentation von 40 verschiedenen Elektrofahrzeugen – vom eBike, über aktuell eAuto-Modelle bis hin zum elektrischen Nutzfahrzeug, hat die Veranstaltung mit Unterstützung vieler Unternehmen, Institutionen und Förderer bereits 2013 einen hohen Aufmerksamkeitswert für Besucher und Aussteller erzielt. Die eMobilitätsmesse wird am 06. September außerdem um ein Zukunftsforum mit Top-Referenten der Branche – darunter der bekannte Zukunftsforscher Lars Thomsen – ergänzt. Für die Teilnahme am Forum wird um eine vorherige Anmeldung via eMail gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Weitere Informationen rund um die zweitägige Veranstaltung in Nordhessen finden Sie hier.

Mobilität im ländlichen Raum – neu gedacht

15. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Verringerung der CO2-Emissionen und der Schutz des Klimas bringen vielfältige Herausforderungen mit sich. Das Land Nordrhein-Westfalen hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 25 und bis 2050 um mindestens 80 Prozent zu reduzieren und damit Vorreiter beim Klimaschutz zu sein. Insgesamt wird durch den Verkehrssektor gut ein Fünftel aller CO2-Emissionen in Deutschland verursacht. Das Gros des Verkehrs findet dabei auf der Straße statt und ist nach wie vor zu über 90 Prozent vom Erdöl abhängig. Der Verkehrssektor in Deutschland verbraucht etwa 27% des gesamten Endenergiebedarfs. Daher ist es von besonderer Bedeutung, mit der Energiewende auch in diesem Sektor Verbräuche zu senken, die CO2-Emissionen zu reduzieren sowie die Kraftstoffbasis und die Antriebstechnologien auf ein breiteres Fundament zu stellen.

Viele Mobilitätskonzepte insbesondere wenn es sich um die Integration neuer Antriebstechnologien handelt, benötigen noch eine gezielte Unterstützung für den Übergang in die Praxis. Hier ist die Beteiligung aller relevanten Akteure gefordert. Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel müssen nicht zuletzt auf lokaler Ebene geplant und umgesetzt werden. Besonders ländlich geprägte Regionen können im Bereich neuer Mobilitätskonzepte viel erreichen. Die 8. Steinfurter Bioenergiefachtagung “Mobilität im ländlichen Raum – neu gedacht” am 06. März 2014 wird neue Ideen und Konzepte aufzeigen sowie Möglichkeiten darstellen, wie durch strategische Konzepte und neue Technologien eine innovative Mobilität im ländlichen Raum realisiert werden kann. Sie ist zugleich Plattform für den Erfahrungsaustausch und die Erweiterung von Netzwerken. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Fachhochschule Münster, der EnergieAgentur.NRW und dem Kreis Steinfurt durchgeführt

Elektromobilität im ländlichen Raum

7. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Der Umstieg auf Elektromobilität vollzieht sich nicht von heute auf morgen. Daher ist es besonders wichtig, die Akzeptanz, trotz zunächst höherer Kosten zu steigern. Ein Weg, vorteilhafte Technologien frühzeitig auf den Markt zu bringen, ist die Förderung der Nutzung von Elektrofahrzeugen in Pioniersegmenten wie dem Wirtschaftsverkehr. Hierzu zählen nicht nur Firmenflotten und Carsharing sondern auch Hybridbusse des ÖPNV. Je mehr Nutzer Erfahrungen sammeln und je mehr Kunden sich für ein Elektroauto entscheiden, desto vielfältiger wird das Angebot, etwa mit Autos nur für den Stadtverkehr oder mit einem sogenannten „Reichweitenverlängerer“. Auch neue Dienstleistungsmodelle, wie das Leasen von Batterien, machen Elektromobilität attraktiv und alltagstauglich.

Sebastian Martin, aus Bayern und Stephan Wiese aus Nordfriesland berichten im Rahmen der Veranstaltung “Veränderung bewegt: Elektromobilität im ländlichen Raum” am 04. März 2014 in Knüllwald-Remsfeld über ihre Erfahrungen als Projektmanager „Elektromobilität“. Die Pioniere der eMobilität wollen damit Anregungen geben, wie die Markteinführung auch in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Schwalm-Eder sinnvoll vor dem Markthochlauf 2016 beschleunigt werden kann. Das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.

Mobilitätskonzepte für den ländlichen Raum

24. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Im ländlichen Raum ist man häufiger mit dem eigenen Auto unterwegs, der öffentliche Nahverkehr ist längst nicht so gut ausgebaut wie in urbanen Gegenden und mit dem demografischen Wandel wachsen die Anforderungen an Barrierefreiheit und Mobilität. Wie wird sich der Verkehr in diesen Gegenden künftig gestalten? Eine Antwort darauf kann Elektromobilität sein, die aus erneuerbaren Energiequellen zur Verfügung gestellt wird. Das jedenfalls ist das Ziel des Projektes „elektrisch.mobil.owl“, das umweltfreundliche und zugleich effiziente Lösungen für den Verkehr in der Region Ostwestfalen-Lippe finden will. Die Zielgruppen des Projekts sind vor allem der Pendler- und Nahverkehr sowie Zweitauto-Besitzer. Doch es werden nicht nur Lösungen für die speziellen Bedürfnisse dünner besiedelter Gegenden entwickelt – auch die Vorteile des ländlichen Raums sollen genutzt werden: Schnell und dezentral können erneuerbare Energien gewonnen und sofort genutzt werden.

„Das Projekt wird ein ganzheitliches, postfossiles Mobilitätsnetz bis auf den letzten Kilometer zur Haustür entwickeln, das genau auf die Bedürfnisse der Menschen auf dem Land und in Kleinstädten zugeschnitten ist“, so Prof. Oliver Hall von der Hochschule OWL. Weitere Informationen rum um das Projekt finden Sie hier.

BEM-Präsident Sigl spricht Tacheles bei SPD-Landtagsfraktion

19. September 2012 Juliane Keine Kommentare

Am Montag den 17. September 2012 war BEM-Präsident Kurt Sigl zu Gast bei der Oberpfälzer SPD-Landtagsfraktion, um über den Status Quo der Elektromobilität zu sprechen. „Wir konnten damit einen wahren Fachmann für diese Diskussion gewinnen”, so MdL Reinhold Strobl. „Schließlich ist das ein Thema, das uns gerade im ländlichen Raum alle betrifft. Wir sind, fern von großen Ballungsräumen, auf das Auto angewiesen und ärgern uns sicher alle über die stetig steigenden Benzinpreise.“

Mehr zur Rede von BEM-Präsident Sigl können Sie in der regen Presseresonanz nachlesen. Viel Vergnügen..!

Allein der Wille macht´s, Amberger Zeitung, 19. September 2012, Seite 3

Aussitzen geht nicht, Stadt Amberg, 19. September 2012, Seite 15

“Ich komm abends heim, fahr in die Garage und stecke an”, Mittelbayerische Zeitung, 19. September 2012, S. 27

2. Elektromobilitätskongress der Hessischen Staatskanzlei in Fulda

18. September 2012 Juliane Keine Kommentare

Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im FIZ ConferenceLab Mitte Juni diesen Jahres lädt die Hessische Staatskanzlei ihre Partner nun zum 2. Elektromobilitätskongress, um die vielfältigen Aktivitäten im Bereich Elektromobilität vorzustellen. Die Vortragsveranstaltung unter Schirmherrschaft von Staatsminister Axel Wintermeyer findet am 28. September 2012 ab 9.00 Uhr im Informationstechnologie-, Gründer – und Multimedia-Zentrum Fulda (ITZ) statt.

Das Tagungsprogramm legt diesmal seinen Schwerpunkt auf den Themenbereich Elektromobilität im ländlichen Raum. In einem abwechslungsreichen Programm zu verschiedenen Themenschwerpunkten werden die Möglichkeiten, die der Einsatz von Elektromobilität bietet, von allen Seiten dargestellt und beleuchtet. Dabei wird wieder genügend Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen und Netzwerken sein. Bitte melden Sie sich bis spätestens 24. September 2012 online an – den dazugehörigen Link finden Sie hier.