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Artikel Tagged ‘Leichtbau’

VDIK-Kongress Alternative Antriebe

17. März 2014 Juliane Keine Kommentare

Die spannende Frage, was uns morgen antreibt, ist nach wie vor offen. Der universell einsetzbare Automobilantrieb ist nicht zu erwarten. In den nächsten Jahrzehnten wird eine Vielfalt verschiedener Antriebskonfigurationen für die Erfüllung der unterschiedlichen spezifischen Mobilitätsanforderungen auf den Markt kommen. Die Bandbreite reicht von der Optimierung der Verbrennungsmotoren mit Nutzung alternativer Kraftstoffe über verschiedene Hybrid-Systeme bis hin zum reinen Elektroantrieb und der Brennstoffzelle. Die Elektromobilität wird öffentlich intensiv diskutiert. So auch auf dem VDIK-Kongress “Alternative Antriebe” am 03. Juni 2014 in Leipzig. Die Veranstaltung leistet einen Beitrag für eine fachlich fundierte Diskussion in Politik und Öffentlichkeit. Er richtet sich an Automobilhersteller und Importeure, an das Kraftfahrzeuggewerbe und an fachlich zuständige Personen in den verschiedenen Ministerien und Institutionen sowie an interessierte Messebesucher, Fachstudenten und die Presse.

Der VDIK-Kongress „Alternative Antriebe“ wird sich mit folgenden Themenbereichen beschäftigen: Elektromobilität, auch unter Berücksichtigung des Themas Leichtbau, Brennstoffzellen und Hybride mit Darstellung der verschiedenen Hybrid-Konzepte sowie alternative Kraftstoffe mit der Bewertung des Potenzials von Erdgas (CNG, LNG) und Flüssiggas (LPG) in Personenkraftwagen und schweren Nutzfahrzeugen. Renommierte Experten aus Politik und Industrie werden zukunftsträchtige Antriebskonfigurationen vorstellen und zum Abschluss des Kongresses im Rahmen eines Runden Tisches mit den Kongressteilnehmern diskutieren. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

BMW i3 kommt mit Range Extender

20. März 2013 Juliane Keine Kommentare

Im Vorfeld der Bilanzpressekonferenz von BMW hat Ulrich Kranz, Chef des Projektes i, diese Woche vor Journalisten technische Details zum elektrisch betriebenen BMW i3 erläutert, der Ende des Jahres in Serie auf den Markt kommen wird. War der i3 ursprünglich rein elektrisch geplant, bekommt er nun als “Backup” einen kleinen Benzinmotor. So kann die Reichweite im Normalbetrieb von etwa 160 Kilometern durch den Range Extender auf etwa 350 Kilometer erhöht werden. Der Benzinmotor schaltet sich erst dann ein, wenn die elektrische Kapazität zur Neige geht. Laut BMW-Chef Norbert Reithofer werde diese Möglichkeit aus “psychlogischen Aspekten” geboten, um den Fahrern die Angst vor dem Liegenbleiben zu nehmen.

Der i3 verfügt über eine Fahrgastzelle aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) und ein Chassis aus Aluminium und setzt beim Thema Leichtbau neue Maßstäbe. So wird das Fahrzeug 250 bis 350 Kilogramm leichter sein, als vergleichbare Elektroautos. Bei den BMW-Niederlassungen gibt es offensichtlich großes Interesse an dem innovativen Fahrzeug. “Für den BMW i3 sind bereits einige hundert Vorbestellungen eingegangen”, sagte Reithofer.

Projektstart Visio.M

Elektrofahrzeuge, angetrieben von Strom aus Erneuerbaren Energien, sind eine attraktive Option für die Mobilität im stadtnahen Raum. Im Verbundprojekt Visio.M des Bundesforschungsministeriums erforschen namhafte Unternehmen der deutschen Automobilindustrie zusammen mit Wissenschaftlern der TU München Möglichkeiten, wie kleine, effiziente Elektrofahrzeuge so sicher und preiswert gebaut werden können, dass sie einen nennenswerten Anteil am Massenmarkt erreichen. Das daraus abzuleitende Fahrzeug soll mit einer Leistung von 15 Kilowatt und einem maximalen Leergewicht von 400 Kilogramm (ohne Batterie) die Anforderungen der Zulassungsklasse L7e erfüllen.

Im Rahmen des Projekts nutzen die Verbundpartner die Basis des von der TU München entwickelten Elektrofahrzeugs MUTE, um Innovationen und neue Technologien für Fahrzeugsicherheit, Antrieb, Energiespeicher und Bedienkonzept auf ihre Umsetzbarkeit unter den Rahmenbedingungen der Großserienproduktion zu erforschen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der sicherheitstechnischen Auslegung. Im Visio.M-Fahrzeugkonzept soll trotz minimalem Gewicht ein Sicherheitsniveau realisiert werden, das dem Schutz in gängigen Autos mit Verbrennungsmotor ebenbürtig ist. Vor diesem Hintergrund ist neben vielen anderen Partnern aus der Industrie auch das BEM-Mitgliedsunternehmen TÜV SÜD an dem Projekt beteiligt.

Sachsen-Anhalt: Landesinitiative Elektromobilität und Leichtbau

24. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff wird am Mittwoch den 25. Januar 2012 in Magdeburg die Landesinitiative „Elektromobilität und Leichtbau“ eröffnen. Auch Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff sowie Dr. Klaus Klang, Staatssekretär im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, werden ein Statement abgeben. Offiziell heißt die Landesinitiative “Elektromobil, Leicht und Intelligent – eine Initiative für Sachsen-Anhalt – ELISA”. Mit der Initiative wollen Landesregierung, Wirtschaft und Wissenschaft die bestehenden Aktivitäten im Bereich Elektromobilität bündeln und forcieren sowie neue anregen. Binnen fünf Jahren soll Sachsen-Anhalt zu einem führenden Produktions- und Forschungsstandort für Antriebstechnologien und Energieträger entwickelt werden.

Bundesmittel für EDAG-Forschungsvorhaben

12. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Energieeffizienz und Leichtbau beim „Auto der Zukunft“ war Thema des Besuchs von Dr. Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, und MdB Michael Brand am Hauptsitz der EDAG Group in Fulda. Braun war nach Fulda gekommen, um den Förderbescheid des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) an die EDAG bezüglich eines Forschungsvorhabens zum “Auto der Zukunft” persönlich zu übergeben.

Die Bundesregierung unterstützt bis 2014 die Forschungsaktivitäten des BEM-Mitglieds im Rahmen eines Verbundprojekts mit anderen namhaften Partnern zur Entwicklung immer energieeffizienterer Automobile. Das Forschungsvorhaben wird vom Bund mit einem Betrag von insgesamt 1,53 Mio. Euro unterstützt. „Wir freuen uns über die Förderung unserer Projekte und begrüßen, dass die Bundesregierung das Thema „Leichtbaukompetenz“ als Zukunftsthema unterstützen wird“, so Jörg Ohlsen, CEO der EDAG Group. „Große Forschungsprojekte können wir finanziell nicht alleine stemmen, da wir als Entwickler später nicht am Verkauf der Fahrzeuge partizipieren und ein Rückfluss der Investition nur zu einem Bruchteil erfolgen kann. Hier benötigen wir die Allianz mit der Politik und ihren Förderinstrumenten, um das wichtige Zukunftsthema „Leichtbau“ weiter vorantreiben zu können“.

Baden-Württemberg fördert Leichtbau-Forschung

5. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Baden-Württemberg fördert die Forschung für leichte Autos mit 9,2 Millionen Euro. Die Wirtschaft werde weitere 7,2 Millionen Euro beisteuern, teilte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) gestern in Stuttgart mit. Ein neu geschaffener Technologiecluster Composite (TC²) soll vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordiniert werden. Mit im Boot sind etwa die Universität Stuttgart, die Hochschulen Esslingen, Konstanz und Weingarten (Maschinenbau) sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und mehrere Fraunhofer-Institute. Das Projekt finanziert das Land mit Mitteln aus seiner Initiative Elektromobilität sowie Geldern des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Als Partner aus der Wirtschaft stehen unter anderem die im Ländle ansässigen Autobauer Daimler und Porsche bereit sowie BASF, DSM Resins, Menzolit und Dieffenbacher.

Audi will Elektromobilität stärken

28. Dezember 2011 Juliane Keine Kommentare

Audi beabsichtigt 2012 in Deutschland zusätzliche 1.200 Fachkräfte einzustellen. Von 2012 bis 2016 plant der Konzern zudem Investitionen in Höhe von 13 Milliarden Euro. Knapp 8 Milliarden Euro sollen in die deutschen Standorte Ingolstadt und Neckarsulm fließen. “Wir wollen international stark wachsen und besonders unsere Kompetenzfelder Leichtbau und Elektromobilität stärken”, sagt Audi Personalvorstand Thomas Sigi dem Donaukurier. “Deshalb werden wir die Belegschaft weiter aufstocken und planen, im kommenden Jahr weitere 1200 Experten einzustellen.”

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VW und Ford forschen gemeinsam in Sachen eAuto

9. Dezember 2011 Juliane Keine Kommentare

Volkswagen und Ford wollen gemeinsam mit anderen Partnern die Entwicklung von besonders leichten Karosserien für Elektroautos vorantreiben. Der Wolfsburger Autobauer gab am Donnerstag den Startschuss für ein Forschungskonsortium, das binnen drei Jahren eine für Großserien taugliche Karosserie entwerfen soll. Dabei sollen besonders leichte Materialien verwendet und ressourcensparende Verfahren eingesetzt werden. An dem von der Bundesregierung geförderten Projekt sind insgesamt 14 Partner beteiligt, darunter auch ThyssenKrupp, Hydro Aluminium und die Technische Hochschule Aachen. Koordiniert wird das Konsortium von VW.

Crashsicherer Batterieschutz für eAutos

12. September 2011 Juliane Keine Kommentare

Ingenieure des Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT wollen zusammen mit Kollegen aus anderen Instituten einzelne Elemente in Elektrofahrzeugen durch Leichtbauteile ersetzen, ohne dass darunter die Stabilität der Bauteile oder die Sicherheit für den Fahrgast leidet. ”Da es noch keine Möglichkeit gibt die Batterie an sich leichter zu machen, aber es für Elektroautos wichtig ist, Gewicht zu sparen, haben wir ein Batteriegehäuse entwickelt, das ultraleicht und trotzdem crash- und betriebssicher ist”, erklärt Manfred Reif, Projektleiter im Verbundprojekt “Fraunhofer-Systemforschung Elektromobilität”. 35 Kilogramm wiegt das neue Gehäuse, das die 340 Kilogramm schwere Batterie umschließt. Damit wiegt es rund 25 Prozent weniger als ein herkömmlicher Stahlbehälter. “Das Gehäuse besteht aus einem Faserverbundstoff, ein Kunststoff in Kombination mit metallischen Einlegern”, so Reif. Damit soll das Gehäuse dem Zehnfachen der Erdbeschleunigung standhalten. Sogar wenn ein spitzer Gegenstand das Gehäuse mit Tempo 60 trifft, soll der hochempfindliche Akku im Inneren unverletzt bleiben. Die 16 Lithium-Ionen-Module werden zusätzlich sicher vor Feuchtigkeit geschützt. Der besondere Faserverbundstoff ist das Schwierige an der Großserienproduktion. Mehrere tausend Teile sollen zukünftig täglich produziert werden. Dafür haben die Forscher eine spezielle Prozesskette entwickelt, die mit sogenannten “Zykluszeiten” die Produktion optimiert.

Daimler und BASF zeigen gemeinsames Fahrzeugprojekt

2. September 2011 Juliane Keine Kommentare

Daimler und BASF haben ihre Ideen für ganzheitliche Elektromobilität in einem Konzeptfahrzeug vereint. Ergebnis der technologischen Zusammenarbeit ist der smart forvision, bei dem besonderes Augenmerk auf die Themen Energieeffizienz, Temperaturmanagement und Leichtbau gelegt wurde. Das Konzeptfahrzeug wird auf der IAA in Frankfurt der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Insgesamt fünf automobile Weltpremieren haben die Forscher und Entwickler beider Unternehmen in dem Konzeptfahrzeug vereint. Transparente organische Solarzellen, durchsichtige organische Leuchtdioden, Vollkunststoff-Felgen, neue Leichtbaukomponenten in der Karosserie und Infrarot-reflektierende Folien und Lacke sollen helfen, den Energieverbrauch des Fahrzeugs zu senken und damit die Reichweite und den Komfort zu erhöhen.