Archiv

Artikel Tagged ‘Lifestyle’

Manuel Ostner – PG

28. November 2011 Juliane Keine Kommentare

Manuel Ostner

Durch die Premium-Lifestyle-Marke PG vereint Manuel Ostner, Gründer und Firmenchef von PG, die Passion für extravagante Bikes in außergewöhnlichem Design mit seiner eigenen Vision von Lifestyle und eMobilität. Die Regensburger PremiumMarke für innovative und exklusive eBikes, Pedelecs und UrbanBikes, steht für Einzigartigkeit und Individualität.

„Der Nachhaltigkeitsgedanke spielt bei PG eine sehr große Rolle. So ist eines unserer Ziele, mit dem Vertriebskonzept „XY RIDES GREEN“, das wir ganz im Sinne ökologischer Nachhaltigkeit aufgebaut haben, die Etablierung von eBikes im Stadtbild zu unterstützen. Für teilnehmende Unternehmen wie beispielsweise die Universität Regensburg, die Stadt Regensburg und den eMobilitäts-Spezialisten FROSYS, fertigen wir individuelle und im Firmendesign gebrandete eBikes für ihren Fuhrpark an. Die so gewonnene Aufmerksamkeit beimVerbraucher erhöht auch das Bewusstsein für moderne ökologische Fortbewegung und das ist uns sehr wichtig“.

PG-BIKES setzt auf den Fachhandel

25. Februar 2011 Juliane Keine Kommentare

Die innovativen Produkte des BEM-Mitgliedsunternehmens PG-BIKES können ab sofort nur noch über Fachhändler bezogen werden. Die junge, trendige Firma, die besonders durch ihre zahlreichen Awards und durch medienwirksame Aktionen auf sich aufmerksam machte, will mit seiner Positionierung im Lifestyle-Segment den Fahrrad-Fachhandel ergänzen und neu beleben. PG-BIKES bleibt dabei seiner erfolgreichen Firmenphilosophie in Bezug auf Innovationsstärke, Designanspruch und höchster technischer Kompetenz treu. Darauf aufbauend werden die Produkte von PG-BIKES in einer Basisversion angeboten, die individuell den Kundenwünschen angepasst und aufgerüstet werden können. Die Produktpalette umfasst hochwertigste eBikes, design- und qualitätsorientierte Urban Bikes sowie ein umfangreiches Zubehörsortiment für beide Segmente. Bei den elektrisch betriebene Bikes hat PG-BIKES mit Clean Mobile einen der innovativsten und effizientesten Antriebe verbaut. Besonders clever ist die individuelle Anpassung des Motors auf die gewünschte Variante des Kunden, egal ob Pedelec, Speed Pedelec, eBike 25 km/h oder eBike 45 km/h. Für den Handel bedeutet dies: ein Produkt im Laden entspricht vier verschiedenen Varianten im Angebot. „Wir haben in den letzten Jahren die Basis dafür geschaffen, PG-BIKES als Synonym für lifestyleorientierte und technisch hochwertigste Produkte zu positionieren. Um der großen ansteigenden Nachfrage gerecht werden zu können, setzen wir ab sofort voll und ganz auf den Fachhandel.“ kommentiert Manuel Ostner, Geschäftsführer von PG-BIKES, das Vorgehen.

Zeitgenössische Pop-Art trifft auf Concept eCar „BamBoo“

3. Januar 2011 Juliane Keine Kommentare
Foto: Rinspeed

Foto: Rinspeed

Für das dreiunddreißigste Jubiläum des Schweizerischen Concept Car Createurs auf dem Auto-Salon Genf hat sich Gründer Frank M. Rinderknecht etwas Außergewöhnliches einfallen lassen: James Rizzi legt seine künstlerische Hand an Messestand und der jüngsten Rinspeed-Schöpfung „BamBoo“ an. So ziert das aufblasbare Dach des „BamBoo’s“ eine handgemalte Strandszene. Der „BamBoo” – das wohl einzige Lifestyle-Fahrzeug mit Elektroantrieb – bietet nicht nur den Augen, sondern auch der Nase besondere Eindrücke. Er lässt seine Insassen die betörenden Lavendeldüfte des Südens, die salzigen Strandbrisen und den süßharzigen Geruch der Pinienwälder bei nahezu geräuschfreier Fahrt einatmen. So will der „BamBoo“ für Lebensfreude pur ohne Reue stehen. Rinderknecht: „Wir haben ihn entworfen für Geniesser, die das Aussergewöhnliche suchen, die anders sein und leben wollen. Als Muse stand uns dabei die Natur zur Seite.“ Natürlich anders. Der „BamBoo“ soll nach dem Wunsch seiner Erschaffer kein Einzelstück bleiben, sondern seinen Weg in die Serienproduktion finden.

Interview mit dem Bundesverband eMobilität e.V.

23. April 2010 Juliane Keine Kommentare

CH eMini eMobilität ist mehr als purer Umweltschutz, sie ist nach Ansicht des jetzt in Berlin gegründeten Bundesverbands eMobilität (BEM) ein neues Lebensgefühl. Im Hinblick auf eine sich verändernde Gesellschaft, die ihre soziale und ökologische Verantwortung erkannt hat und dabei weder auf Lifestyle noch auf Bequemlichkeit verzichten möchte, will der BEM die Faszination für Elektromobilität im Alltag integrieren und durch praxisnahe Erfahrungen umsetzen. Das Ziel: die Mobilität in Deutschland mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien auf eMobilität umzustellen. Der Verband hat sich einiges vorgenommen – und er packt es an. Facunda green interviewte Christian Heep, Leiter Marketing beim BEM und erfuhr unter anderem, weshalb auch Sportwagen-Fans im Zeitalter der eMobilität auf ihre Kosten kommen.

fg: Was war Ihre Motivation, den BEM zu gründen?

Christian Heep: Wir wollen die Faszination für eMobilität im Alltag der Menschen integrieren und durch praxisnahe Erfahrungen umsetzen. Emotionale Erfahrbarkeit ist ein entscheidender Faktor, um die Gesellschaft für die neue Form der nachhaltigen und zukunftsweisenden Mobilität zu gewinnen.

fg: Warum ist eMobilität in der Zukunft ein “neues Lebensgefühl”?

Christian Heep: Auf Basis Erneuerbarer Energien wird eMobilität in den nächsten Jahren nicht nur eine neue Form der Fortbewegung beschreiben, sondern vielmehr ein neues Lebensgefühl. Ein Lifestyle, der die Mobilität der Zukunft mit Freiheit, Leidenschaft, Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein verbindet und dies als Selbstverständlichkeit wahrnimmt.

fg: Worin sehen Sie die Herausforderungen, die eMobilität speziell im Automobilbereich noch bewältigen muss?

Christian Heep: Die Branche braucht sowohl rechtliche als auch technische Standardisierungen und Qualitätssicherungsmaßnahmen. Nur durch eine Standardisierung im Bereich der Technik können Elektrofahrzeuge serienmäßig produziert werden. Qualitätssicherungen sind dringend nötig, um Elektromobilität in Deutschland zu einem starken Absatzmarkt mit entsprechend hoher inländischer Wertschöpfung werden zu lassen. Nur wenn sich die Branche durch Qualitätssiegel Made in Germany von ausländischen Konkurrenten absetzen kann, kann Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität werden. Der BEM fordert deshalb einheitliche Standards für die Elektromobilität. Diese Entwicklung muss stark durch die Regierung und die Verbände gefördert werden.

Stabile Rahmenbedingungen sind die Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Markteinstieg und die langfristige Positionierung von Elektromobilität als realistische Mobilitätsalternative für die breite Masse. Nur durch einen gesicherten rechtlichen Rahmen kann die notwendige Planungssicherheit geschaffen werden. Deshalb fordert der BEM seitens der Regierung konkrete Gesetzgebungen und Maßnahmen, die einen stabilen Handlungsrahmen schaffen. Außerdem müssen eine grundlegende Finanzsicherheit und geeignete Verkaufsmodelle geschaffen werden, um die Serienproduktion von Elektromobilität zu ermöglichen. Dies kann durch Leasingmodelle mit integrierter Steuerbefreiung und durch gezielte Fördermaßnahmen der Regierung geschehen. Neben monetären Fördermaßnahmen im Steuerbereich müssen auch nicht-monetäre Anreize geboten werden. Dazu zählen die Möglichkeit der Nutzung der Busspur und das freie Parken im Innenstadtbereich für Elektrofahrzeuge. Konkrete Fördermaßnahmen müssen einfach und verständlich formuliert werden.

Branchenübergreifende Kooperationen zwischen Energieversorgern, Herstellern von Elektrofahrzeugen, Systemzulieferern und Forschungseinrichtungen sind dringend nötig, um Deutschland als Leitmarkt für Elektromobilität zu etablieren. Sie können die notwendigen technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen schaffen, um wettbewerbsfähig zu werden und zu bleiben. Wenn kleinere, innovative Elektrofahrzeughersteller mit größeren, auf dem Markt bereits positionierten, Fahrzeugherstellern und Energieversorgern Kooperationen eingehen, kann eine Win-win-Situation für alle Seiten geschaffen werden. Die notwendige Elektromobilitätskompetenz kommt häufig auch von den kleineren Firmen, oftmals aus dem Mittelstand, die sich auf Elektrofahrzeuge spezialisiert haben.

fg: Wie kann eMobilität mit Formen Erneuerbarer Energien kombiniert werden?

Christian Heep: Die Nutzung Erneuerbarer Energien ist die Grundvoraussetzung, um CO2-Emissionen zu reduzieren. Strategische Partnerschaften zwischen Energieversorgern, die Strom aus Erneuerbaren Energien anbieten, und Herstellern von Elektrofahrzeugen, können zur notwendigen Emissionsreduzierung beitragen. Energieversorger auf der einen Seite sind daran interessiert Elektrofahrzeuge in großen Stückzahlen auf die Straßen zu bringen, um einen Absatzmarkt für Erneuerbare Energien zu schaffen. Die eFahrzeughersteller auf der anderen Seite profitieren von Strompaketen, die sie beispielsweise in Kombination mit Leasingverträgen zu attraktiven Preisen an ihre Kunden weiter geben können.

fg: Mit welchen Argumenten würden Sie den Fahrer eines Sportwagens für ein eAuto überzeugen?

Christian Heep: eMobilität hat nichts mit Verzicht zu tun – auch Sportwagenfahrer kommen voll auf Ihre Kosten. Der britische Supersportwagen Lightning GT etwa besticht durch seine elegante Silhouette, 700 PS und ist in vier Sekunden auf Tempo 100. Die große Besonderheit bei dem Elektro-Flitzer sind seine vier Radnabenmotoren, die ihn auf etwa 209 km/h Höchstgeschwindigkeit bringen. Emissionsfrei.

fg: Unabhängig vom Thema eMobilität: Was ist Ihrer Ansicht nach die einfachste Methode um zu einer “besseren Welt” beizutragen?

Christian Heep: Nachhaltigkeit und allgemein maßvolles Handeln sind Schlüsselargumente einer zukunftsfähigen Wirtschaft und tragen in erheblichem Maß dazu bei, die Welt für uns und nachfolgende Generationen zu erhalten. Dabei wird der Faktor Energie eine der bedeutendsten Rollen spielen. Wenn wir es schaffen in diesem Bereich auch weiterhin Maßstäbe zu setzen, wird das weltweite Auswirkungen haben.

Quelle: ©Facunda green AG http://www.finanztreff.de