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Steigt chinesischer Ölkonzern ins Batteriewechselgeschäft ein?

4. November 2009 klaus Keine Kommentare

Der chinesische Mineralölkonzern China National Offshore Oil Corporation (CNOOC) erwägt den Einstieg in die Elektromobilität. Das Unternehmen will eine Infrastruktur von Stationen aufbauen, an denen die Akkus von Elektroautos getauscht werden können, berichtet das Wall Street Journal. Mit den Akkutauschstationen will das Unternehmen, das sich zu gut drei Vierteln im Staatsbesitz befindet, den Markt für Autos mit alternativen Antrieben in China ankurbeln. Sein Unternehmen könne selbst keine Elektroautos bauen, sagte Shan Lianwen, Chefstratege von CNOOC, der Zeitung. Aber es könne die Energie dafür liefern. An den Stationen sollen die Fahrer von Elektroautos leere Akkus gegen einen voll geladene tauschen. Das Konzept ähnelt dem des kalifornischen Unternehmens Better Place.

Im Sommer 2009 hat CNOOC fünf Milliarden Yuan, umgerechnet gut 500 Millionen Euro, in das Unternehmen Lishen investiert. Damit soll der Akkuhersteller aus dem etwa 120 km südöstlich von Peking gelegenen Tianjin Produktionsstraßen für Autoakkus aufbauen. Die Lithium-Ionen-Akkus liefert Lishen an den kalifornischen Elektroautohersteller Coda Automotive, der Ende 2010 ein Elektroauto auf den Markt bringen will. CNOOC ist der drittgrößte Mineralölkonzern Chinas.
via Golem.de

Made in USA – Mit Hilfe aus China

30. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Coda Automotive mit Sitz in Kalifornien hat angekündigt, Ende 2010 in den Vereinigten Staaten die erste rein elektrisch angetriebene Limousine auf den Markt zu bringen. „Wir wollen ein erschwingliches Elektroauto für alle in Amerika anbieten“, äußerte sich Firmenchef Kevin Czinger. „Und wir sind der Überzeugung, dass dies der Beginn einer Revolution ist, die Technologie des Elektroautos in die USA zu bringen.“ Der viertürige Coda enthält eine Lithium-Ionen-Batterie des chinesischen Herstellers Lishen, der unter anderem Batterien für Apple, Motorola und Samsung liefert. Hergestellt werden soll das Auto bei dem chinesischen staatseigenen Betrieb Habrin Hafei Automotive. Die Reichweite des Autos soll Angaben von Coda zufolge etwa 190 Kilometer betragen. Geplant ist der Verkauf von etwa 3.000 Fahrzeugen pro Jahr, jedoch soll auch eine Fertigung von bis zu 20.000 Autos pro Jahr möglich sein.