In den USA wird jetzt das Elektroauto Chevrolet Volt für 41.000 US-Dollar, umgerechnet rund 32.000 Euro, verkauft. Der Kauf wird mit maximal 7.500 Dollar auf die Einkommenssteuer angerechnet. Damit kostet das Elektroauto im günstigsten Fall 33.500 US-Dollar, etwa 25.800 Euro. Angeboten wird der Volt aktuell in den US-Bundesstaaten Kalifornien, New York, Michigan, Connecticut, Texas, New Jersey und Washington D.C.. Ausgeliefert wird der Stromer mit einem 120-Volt-Ladekabel und einer achtjährigen Garantie auf das Lithium-Ionen-Packet. In Deutschland soll der Stromer als Opel Ampera im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Preise hierfür sind noch nicht bekannt.

Am 23. Juni wurde das E-Motorbike GRACE offiziell an den eBike & eScooter Rental/Shop speed-e.me übergeben. Ab jetzt kann das weltweit erste E-Motorbike mit Straßenzulassung im eBike & eScooter Shop in Berlin Probe gefahren und gekauft werden. GRACE heißt maximale Zweirad-Sicherheit, Fahrkomfort, Geschwindigkeit und Fahrvergnügen. Mit 1300 Watt erreicht GRACE auf Basis von Lithium-Ionen Batterien eine Geschwindigkeit von 45 km/h bei einer Reichweite von 30 bis 50 km. Eine Geschwindigkeit von 65 km/h ist auf der Rennstrecke möglich. GRACE überzeugt durch einen Rahmen der sich nicht nur durch sein Design hervor hebt, sondern auch unverwüstlich ist. Handmade in Berlin/Biesenthal.
Mehr Informationen zum GRACE finden Sie hier. Bitte vereinbaren Sie direkt bei speed-e.me einen individuellen Termin für eine Probefahrt.
Ende Mai 2010 wurde das German E Cars Modell Stromos von der DEKRA Prüfstelle vollumfänglich abgenommen. Damit wurde dem Fahrzeug uneingeschränkte Straßentauglichkeit und -zulassung bescheinigt und gleich darauf mit einem „schwarzen“ Nummernschild bestätigt. „Wir können jetzt in Produktion gehen!“ so der Geschäftsführer Dirk Fräger. Damit bestätigt er seine Ankündigung mit der Herstellung der eigenen Elektroautos in Serie zu gehen, die er im letzten Jahr auf der IAA 2009 in Frankfurt getätigt hat. Ein großartiger Erfolg, der fristgerecht umgesetzt wurde. „Der Verkauf kann starten und wir haben unseren engen Zeitplan eingehalten.“ Im 2. Quartal 2010 startet jetzt die Serienproduktion des Elektroautos Stromos in der German E Cars Manufaktur in Grebenstein (Nordhessen). Leistungsstarke Lithium-Ionen-Akkus liefern Strom für eine Reichweite von mehr als 100 Kilometern pro Batterieladung. Der Ladevorgang kann an einer gewöhnlichen Steckdose erfolgen und dauert etwa 6 Stunden. Damit ist der Stromos das ideale Kurzstreckenfahrzeug. Auch in Punkto Design, Komfort und Sicherheit ist er den Anforderungen und Vorstellungen der europäischen Nutzer gewachsen. Er bietet vier Sitzplätze und dank der eleganten Unterbringung der Batteriepacks unter der Karosserie ein alltagstaugliches Stauraumangebot im Kofferraum. Mit dem Stromos startet German E Cars die Produktion einer Serie von reinen Elektrofahrzeugen: neben dem alltagstauglichen Viertürer wird demnächst ein Transportfahrzeug die Palette erweitern, weitere Fahrzeugmodelle sind in Planung.
Mitgliedern des Japan Electric Vehicle Club ist es gelungen, mit einem umgebauten Daihatsu Mira Minivan 1.000 Kilometer zu fahren, ohne die Batterie zwischendurch aufzuladen. Das mit Lithium-Ionen-Batterien von Sanyo betriebene Auto fuhr gut 27 Stunden bei einer Geschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde. 17 Fahrer wechselten sich während dieser Zeit ab. Nun wollen sie sich die Leistung ins Guinness Buch der Rekorde eintragen lassen. Damit haben sie ihren eigenen Weltrekord vom letzten Jahr von 555,6 Kilometern fast verdoppelt.
Die Preise für Lithium-Ionen-Batterien für Elektroautos werden sich bis zum Jahr 2015 halbieren, erklärte Alex Molinaroli, Präsident des weltweit größten Herstellers von Batterien, Johnson Controls Power Solutions, in einem Interview mit der Wirtschaftswoche. Derzeit kosten die modernen Energiespeicher rund 1.000 Euro pro Kilowattstunde. Bis 2015 könnten die Kosten durch Massenproduktion und technische Weiterentwicklung jedoch um die Hälfte reduziert werden. Das würde sich direkt auf die Preise der Elektroautos auswirken.
Das gesamte Interview finden Sie hier.
Am nordamerikanischen GM-Standort Warren, Michigan, rollte jetzt das erste Vorserienfahrzeug des Opel Ampera von der Fertigungslinie – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Markteinführung. In den kommenden Monaten werden weitere Ampera folgen. Diese Vorserienautos sind nicht für den Handel bestimmt, sondern für Tests und Validierung der Großserien-Konstruktion. Ingenieure in Europa und Nordamerika entwickeln anhand dieser Autos Bedienelemente und Steuersoftware weiter und passen die gesamte Fahrcharakteristik an. Einige dieser Ampera-Exemplare werden ein recht kurzes Dasein fristen, da sie in zahlreichen Crash-Tests die Sicherheit und die Stabilität der Fahrzeugstruktur unter Beweis stellen müssen.
“Wir liegen voll im Zeitplan, um Ende nächsten Jahres mit der Produktion für den europäischen Markt zu beginnen”, sagt Andrew Farah, Chefingenieur für den Opel Ampera. Die Räder des Ampera werden zu jeder Zeit und Geschwindigkeit elektrisch angetrieben. Die Energie für Strecken bis 60 Kilometer liefert eine 16-kWh starke Lithium-Ionen-Batterie. Damit kann der Ampera völlig CO2-frei fahren. Danach dient ein Benzin-Generator als sekundäre Energiequelle und erzeugt den Strom, den die Batterie benötigt, um auch weiterhin das Fahrzeug rein elektrisch anzutreiben. Das stellt eine kontinuierliche Energieversorgung sicher und ermöglicht Fahren ohne Ladeaufenthalt mit einer Reichweite von über 500 Kilometern. Die Batterie kann an einer normalen 230-Volt-Steckdose in ungefähr drei Stunden wieder aufgeladen werden kann. Der Verkaufsstart des Opel Ampera ist für Ende 2011 geplant.
Berlin kann in den nächsten zehn Jahren durch die gezielte Stärkung von Wachstumsfeldern bis zu 500.000 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Jobs schaffen. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie der Unternehmensberatung McKinsey & Company mit dem Titel “Berlin 2020. Wirtschaftliche Perspektiven durch neue Wachstumskerne”. Neue Arbeitsplätze können vor allem im Tourismus, im Bereich Elektromobilität, in der Informations- und Kommunikationsbranche (IKT) und in der Gesundheitswirtschaft entstehen. “Dieses Wachstumsziel ist ambitioniert, aber nicht unrealistisch”, sagt Katrin Suder, Leiterin des Berliner McKinsey-Büros, zur Vorstellung der Studie. “Wir möchten mit der Studie zeigen, wie die Stadt neue wirtschaftliche Dynamik entfalten kann.”
Der Trend zur Elektromobilität gewinnt weltweit rasant an Fahrt. Nach Einschätzung von McKinsey ist für den Durchbruch der Elektroautos in Deutschland eine Modellanwendung mit rund 100.000 Fahrzeugen erforderlich. “Wir sind überzeugt davon, dass Berlin ein sehr guter Standort für ein solches Projekt wäre”, sagt Automobilexperte Christian Malorny. Die Stadt biete dank ihrer Größe, der Lage, den Pendlerströmen und dem Zusammenspiel mit öffentlichen Verkehrsmitteln ideale Voraussetzungen. Berlin könne sich auch als Standort für die Produktion und Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien etablieren, wie sie für Elektroautos benötigt werden. Voraussetzung dafür seien ein wissenschaftliches Forschungs- und Entwicklungscluster sowie ein Businessplan für die Ansiedlung der Batterienzellenproduktion. Eine weitere Empfehlung aus der Studie: Berlin könnte auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof die weltweit erste “Formel E”-Rennstrecke aufbauen, privat finanziert durch Sponsoring sowie durch die Automobilindustrie und die Stromversorger – ähnlich der Formel 1.

Ab 2012 soll der Trabi wieder auf unseren Straßen rollen, diesmal aber als sauberes, leises eAuto. Die Idee zum eTrabi kam aus Bayern. Klaus Schindler, Geschäftsführer des Miniaturmodell-Herstellers Herpa, erwarb vom Verein Trabant-Register e.V. die Rechte an der Marke Trabant und entwickelte die elektrische Neuauflage Trabant nT. Außerdem stieg der sächsische Spezialfahrzeugbauer Indikar mit in die Entwicklung ein. Derzeit fehlt nur noch ein Großinvestor wie ein Autohersteller oder Energieversorger für das Projekt. Der 47 kW Motor schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Nach Angaben der Hersteller reicht eine Ladung der Lithium-Ionen-Batterie für 160 Kilometer.
Nachdem Daimler bereits mit zehn Prozent beim US-Elektroautobauer Tesla eingestiegen ist, will er jetzt mit dem chinesischen Autobauer und Batteriespezialisten BYD gemeinsam ein Elektrofahrzeug entwickeln. Unter einer gemeinsamen neuen Marke soll das Fahrzeug dann etabliert werden. Damit verstärkt Daimler sein Engagement im Bereich eMobilität. Schon mit dem Industriekonzern Evonik, der Lithium-Ionen-Batterien herstellt, hat Daimler in dem Bereich eine strategische Partnerschaft geschlossen. Noch in diesem Jahr wollen beide eine Kleinserie von rein-elektrisch betriebenen A-Klasse-Modellen auf die Straße bringen. Mit dem neuen chinesischen Partner sei ein eigenes Technologiezentrum geplant. “Daimler und BYD werden das Wachstum von Elektromobilität in China beschleunigen”, betonte Daimler Chef Dieter Zetsche. BYD ist bereits heute einer der größten Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien und baut erst seit 2003 eigene Autos. Daimler wird innerhalb der Kooperation sein Know-how in Sachen Fahrzeugarchitektur einbringen, wohingegen BYD seine Expertise bei Batterien und Fahrsystem mit einfließen lassen wird.