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Artikel Tagged ‘London’

Zukunftslösungen für Megacities

28. März 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Berliner Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer eröffnete am 25. März 2014 das Smart-City-Expertenforum „Future Mobility“ in London. Im Rahmen des Forums wird eine gemeinsame Studie des Berliner InnoZ und der London School of Economics zum Thema „Zukunftsfähige und nutzerzentrierte Ausgestaltung urbaner Mobilitätssystemen“ vorgestellt. Auch das Thema urbane Mobilität als zukunftsfähige Technologie ist ein zentrales Thema der Reise. Die Senatorin wird mit Unternehmen der Smart-City-Branche sowie jungen Start-ups zusammenkommen und über weitere Kooperationsmöglichkeiten zwischen Berlin und London sprechen.

„Die Metropolen London und Berlin verbinden ähnliche urbane Herausforderungen für die Zukunft. Die Entwicklung einer nachhaltigen und tragfähigen Stadtentwicklung sowie eine ressourcenschonende, energieeffiziente und moderne Infrastruktur sind für beide Hauptstädte von großer Bedeutung. In der deutschen Hauptstadt entstehen bereits Innovationen und Produkte für Zukunftslösungen – auch für Megacitys wie London. Als Praxislabor bringt Berlin „smarte” Referenzprojekte direkt zur Anwendung, insbesondere in den Bereichen Elektromobilität, Energie oder Industrie 4.0. Die Vernetzung von Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft müssen wir stärken, um Entwicklung dieser innovativen Technologien gemeinsam voranzutreiben“, erklärte Senatorin Yzer.

Bolloré baut Netz von Ladestationen für Elektroautos in London aus

14. Dezember 2013 Juliane Keine Kommentare

Der französische Konzern Bolloré, der bereits in Paris erfolgreich das Verleihsystem Autolib betreibt, soll den Ausbau eines Netzes von Ladestationen für Elektroautos in London vorantreiben. Die Bolloré-Tochter IER werde den Betrieb der derzeit 1.400 Aufladesäulen vom Sommer 2014 an übernehmen und weiter in das Projekt investieren, teilten der Konzern und die Londoner Verkehrsbetriebe am 12. Dezember 2013 mit. IER werde auch die Verwaltung von Abonnements zur Nutzung der Stationen übernehmen. Die britische Hauptstadt hatte im Mai 2011 unter dem Namen Source London den Aufbau eines Netzes von Ladestationen für Elektroautos gestartet.

Induktives Laden in London

17. November 2011 Juliane Keine Kommentare

Qualcomm verkündet kurz nach der Übernahme von HaloIPT sein erstes Großprojekt. In London startet jetzt ein großer Feldversuch mit induktiven Ladestationen auf Parkflächen. Die Energieübertragung zum Fahrzeug läuft berührungslos über ein Magnetfeld und soll nicht länger dauern als per Kabel. Rund 50 Elektroautos nehmen ab Frühjahr 2012 an den Tests teil. Das induktive Laden soll das Tanken von Elektroautos komfortabler machen. Zahlreiche Hersteller arbeiten an entsprechenden Systemen. Langfristig soll die Stromübertragung auch während der Fahrt funktionieren – etwa auf speziell ausgerüsteten Autobahnabschnitten.

Das britische Transportministerium ruft parallel ein zentrales Register für Ladestationen ins Leben. Die öffentliche Datenbank wird von POD Point entwickelt und soll Anfang 2012 starten. Eine ergänzende Whitelist sammelt Daten zu den verschiedenen Abrechnungsmodalitäten.

London: Hertz vermietet den i-MiEV

25. April 2011 Juliane Keine Kommentare

Der Autovermieter Hertz hat zwei Mitsubishi i-MiEV in seinen Fuhrpark in London aufgenommen. Im Laufe des Jahres sollen in Großbritannien laut Unternehmen weitere folgen. Rund um London wurden dafür 16 Schnellladestationen von Hertz aufgestellt. Neil Cunningham, Managing Director von Hertz in Großbritannien, erklärte, dass man die Elektroauto-Strategie künftig auch auf weitere europäische Metropolen ausweiten wolle. Hertz versucht sein eAuto-Konzept für die Verbraucher so einfach wie möglich zu gestalten. So steht den Kunden rund um die Uhr ein technischer Support an der Seite. Darüber hinaus haben die eAuto-Fahrer auch die Möglichkeit an den über 1.300 öffentlichen Ladestationen zu tanken, die im Rahmen des Source London Programms bis Ende 2013 installiert werden sollen.

Zweimal um London herum mit einer Akkuladung

31. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

SRZero In der Nacht zum Freitag umrundeten Studenten des Imperial College in London mit einem Elektrorennwagen zweimal den Autobahnring M25 ohne den Akku aufladen zu müssen. Das Team Racing Green Endurance (RGE) startete in dem umgebauten Rennwagen vom Typ SR8 des britischen Herstellers Radical – in der Elektrovariante SRZero. Angetrieben wird der Elektrorenner von zwei Motoren mit einer Dauerleistung von 72 kW und einer Spitzenleistung von 144 kW. In 7 Sekunden kommt der SRZero auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h. Ein Lithium-Eisenphosphat-Akku kann für rund 400 km Energie speichern. Danach dauert es 6 Stunden, bis der Akku wieder voll ist. Die Umrundung Londons war nur der erste Streich. Der zweite soll am 8. Juli folgen. Dann wollen die Studenten die Panamericana bezwingen. Die Straße gilt als eine der längsten der Welt und verläuft von Alaska bis in den Süden Argentiniens. In Tagesetappen von knapp 300 km wollen die Londoner Studenten in gut 3 Monaten die 26.000 km durch die beiden amerikanischen Kontinente zurücklegen.