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Artikel Tagged ‘Magna’

Magna setzt auf Elektromobilität

13. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna will sein Geschäft mit Elektroautos ausbauen. Laut dem Magazin WirtschafsWoche will Magna mit dem japanischen Batteriehersteller GS Yuasa kooperieren. “Wir müssen da wachsen, wo die Zukunft ist. Durch die Zusammenarbeit erfahren wir, was in der Batteriefertigung passt”, erklärte Burkhard Göschel, Technikchef bei Magna, dem Magazin. Gemeinsam planen die beiden Unternehmen den europäischen und nordamerikanischen Markt zu erschließen. GS Yuasa liefert unter anderem Lithium-Ionen-Akkus für den i-MIEV von Mitsubishi. Im Rahmen der Kooperation sollen zwei neue Fabriken für Hochleistungsakkus in den USA und Europa entstehen. “Ich rechne damit, dass in absehbarer Zeit in vielen Großstädten weltweit Einfuhrbeschränkungen für Autos mit Verbrennungsmotor erlassen werden. Alle Autos müssen deshalb künftig wenigstens kurze Strecken elektrisch fahren können”, erklärte Göschel der WirtschaftsWoche.

Magna-Gründer Stronach setzt auf Elektromobilität

3. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Die Standorte zur Produktion jenes Elektroautos, das als Joint Venture des österreichisch-kanadischen Automobilzulieferers Magna geplant ist, sind noch völlig offen, erklärte Magna-Gründer Frank Stronach in einem Exklusivinterview mit dem Nachrichtenmagazin NEWS. “Wenn es geht, möchte ich Österreich den Vorzug geben”, erklärt Stronach und betont, dass die Rahmenbedingungen dafür erst geschaffen werden müssten. “Als Unternehmen sucht man Standorte, an denen man erwünscht ist und der Staat die Leistung anerkennt. In Österreich vermisse ich Signale. Das macht mir Sorgen”, sagt Stronach im NEWS-Exklusivinterview. Einladungen und Angebote aus anderen Ländern würden ihm hingegen bereits vorliegen. “Aber ich will fair bleiben: noch haben wir nicht vorgesprochen. Ich werde in den nächsten Wochen bei der österreichischen Regierung vorsprechen und erklären, was wir vorhaben”, so Stronach. Man stehe jetzt vor der Entscheidung, wo ein großes Batteriewerk hingebaut wird. Es gehe dabei nicht um Staatshilfe, sondern um Arbeitsplätze für neue Technologien und die Rahmenbedingungen dafür, erklärt der Magna-Gründer. “Wir stehen in globaler, ökonomischer Konkurrenz. Da muss man genau kalkulieren”, so Stronach. Rund 80 Millionen Dollar will er in das Elektroauto-Joint-Venture mit Magna investieren, wobei Magna 220 Millionen Dollar einzahlt. Er ist überzeugt, dass in zehn Jahren zehn Prozent aller verkauften Neuwagen Elektroautos sind, bis 2030 könnten es bis zu 50 Prozent sein.

Österreich: ElmoSt fördert eMobility

10. November 2009 klaus Keine Kommentare

ElmoStDie Steiermark will österreichweit Vorreiter in Sachen Elektromobilität werden: Mit dem Projekt “ElmoSt” wollen das Land Steiermark, die Stadt Graz und die Energieregion Weiz-Gleisdorf die Zahl der Elektrofahrzeuge deutlich steigern. Im Großraum Graz – so wie in den 17 Gemeinden der Energieregion Weiz-Gleisdorf – soll der Bevölkerung mit entsprechenden Angeboten der Umstieg auf Elektrofahrzeuge mit zwei und vier Rädern schmackhaft gemacht werden, erklärte jetzt Umweltlandeslandesrat Manfred Wegscheider (SPÖ). Neben der öffentlichen Hand beteiligen sich auch die Energie Steiermark, die Energie Graz und Unternehmen, die sich mit Elektromobilität beschäftigen, wie etwa Magna Steyr, Siemens oder AVL.

Besonders ansetzen möchte man in den Bereichen Pendler-, Einkaufs- und Werksverkehr. Gerade auf kurzen Strecken – und die machen den überwiegenden Teil des Autoverkehrs aus – soll den Steirern der Umstieg auf das Elektrofahrrad oder den Elektroroller schmackhaft gemacht werden. In Graz funktioniert das zum Teil schon sehr gut, sagt die Grazer Vizebürgermeisterin Lisa Rücker (Grüne): “Die Rückmeldungen sind die, dass gerade die Leute, die jetzt gerne mit dem Auto fahren, weil sie sagen, mit dem Rad ist es mir zu anstrengend oder zu weit, dass wir genau die Leute dazu motivieren können, aus dem Auto auszusteigen und die Wege, die man so im Alltag hat, elektrisch zu absolvieren.”

Das Projekt wurde beim Klimafonds des Bundes eingereicht. Sollte das steirische Projekt ausgewählt werden, winken bis zu 2,4 Millionen Euro Bundesförderung.
mehr Infos zu ElmoSt

GM lässt Opel-Deal platzen

4. November 2009 klaus Keine Kommentare

“WIR sind die Opel-Gang” sangen ja schon die Toten Hosen: Der US-Autobauer General Motors will sich nun doch nicht von seiner deutschen Tochter Opel trennen. Nach Informationen u.a. der dpa hat GM den geplanten Verkauf an den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna abgeblasen. Gestern Abend wurde dazu mitgeteilt, der GM-Verwaltungsrat in Detroit habe entschieden, das Europa-Geschäft rund um Opel nun selbst zu sanieren. Dazu wolle man u.a. der deutschen Regierung einen Plan vorlegen. Die Kosten der erforderlichen Restrukturierungen setzte GM-Chef Fritz Henderson mit ca. drei Milliarden Euro an. Magna hatte Staatshilfen von rund 4,5 Milliarden Euro als erforderlich angemeldet. Die Entscheidung stößt auf Kritik und Bedauern in Regierungskreisen, bei Experten sowie vor allem Belegschaft und Gesamtbetriebsrat.

Regierungssprecher Ulrich Wilhelm erklärte, die Bundesregierung erwarte nun, dass GM die von Bund und Ländern bereits geleistete Brückenfinanzierung in Höhe von 1,5 Milliarden Euro fristgerecht zurückzahle. Im September hatte das GM-Gremium noch den Verkauf von 55 Prozent der Opel-Anteile an den Autozulieferer Magna und dessen Partner Sberbank empfohlen. Die EU-Kommission hatte Bedenken angemeldet und GM aufgefordert, die Entscheidung zu überdenken. Brancheninsider sind skeptisch, ob GM die Opel-Sanierung finanziell stemmen kann. Beispielsweise nach Ansicht von Auto-Experte Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer fährt GM “mit höchst möglichem Risiko”. Für Opel seien die Entwicklungsmöglichkeiten bei seiner alten Mutter um ein vielfaches schlechter. Dies wird natürlich gerade auch Opels vielversprechende Ansätze zur Elektromobilität (Ampera) gefährden.

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Kompetenzzentrum für Elektromobilität nach Eisenach?

17. September 2009 klaus Keine Kommentare

Nach der überwiegenden Erleichterung über den Verkauf von Opel an Magna steht jetzt in Thüringen die Frage der Zukunftssicherung des Werkes in Eisenach an. Magna bekundet zwar, den Standort weiter ausbauen zu wollen und plant nach Angaben von Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) den Bau eines zweiten Werkes für die Teilefertigung. Das aber reicht den Thüringer Politikern mittel- und langfristig nicht. Von einem reinen Montagewerk soll Eisenach zum Zentrum für Elektromobilität in Deutschland entwickelt werden. Hier sehen alle Experten die Zukunft der deutschen Autoindustrie.

SPD-Landeschef Christoph Matschie will das von der Bundesregierung geplante “Kompetenzzentrum für Elektromobilität” nach Thüringen holen. “Hier soll das Auto der Zukunft entwickelt und gebaut werden”, sagte Matschie der TLZ. Starke Unterstützung findet er dabei bei Carsten Schneider, dem haushaltspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion in Berlin. Sondermittel in Höhe von 500 Millionen Euro hätte die Bundesregierung dafür im Konjunkturpaket bereit gestellt, sagte Schneider. “Für Thüringen sehe ich hier eine Riesenchance”, so der Bundestagsabgeordnete, der natürlich auch weiß, dass die Konkurrenz der Automobilstandorte in dieser Frage riesig ist.
via Thüringische Landeszeitung

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Magna-Chef Stronach mit ÖkoGlobe geehrt

10. September 2009 klaus Keine Kommentare

Frank Stronach, Chef des österreichisch-kanadischen Autozulieferers Magna, ist gestern in Köln mit dem Umweltpreis “ÖkoGlobe” ausgezeichnet worden. Damit wurde das Lebenswerk des 77-Jährigen sowie die von ihm gesetzten Impulse in der weltweiten Automobil- und Zulieferindustrie gewürdigt, wie die Jury begründete. Außerdem habe Magna bereits wichtige Schritte in das Zeitalter der Elektromobilität getan.

okoglobeMit dem “ÖkoGlobe” werden seit 2007 umweltfreundliche Innovationen und Innovatoren im Bereich Verkehr ausgezeichnet. Er wird von den DEVK- Versicherungen, dem ÖkoGlobe-Institut der Universität Duisburg-Essen und dem Automobil-Club Verkehr (ACV) verliehen (UPDATE 11.09.: Und das wurde gestern sogar noch davon gekrönt, dass sich GM und Opel-Treuhand auf einen Verkauf an Magna und die russische Sberbank einigen konnten!). Der Preis besteht aus einer vom Aktionskünstler HA Schult geschaffenen Weltkugel.

Der “ÖkoGlobe” wurde insgesamt in zehn Kategorien vergeben. Im Mittelpunkt der diesjährigen Auszeichnungen standen Innovationen auf dem Gebiet der Elektromobilität und Hybridfahrzeuge. Die weiteren Preisträger sind: Evonik Industries und die Daimler AG für die gemeinsam entwickelte Lithium-Ionen-Batterie (innovative Energieträger); BMW für den Mini E (Elektro- und Hybridantrieb); Volkswagen für den Twin Charger (Optimierung konventioneller Antriebe); Toyota Prius, 3. Generation (ökologische Großserienfahrzeuge); Ford für den Tourneo BEV (wegweisende Innovationen bei Konzept- und Kleinserienfahrzeugen); Magna International (Zulieferer-Innovation); BOGESTRA (ökologischer Fuhrpark); Daimler für car2go (Mobilitätsprojekte und Visionen); Opel Segway für das Projekt P.U.M.A. (nachhaltige Infrastrukturmodelle und Aktivitäten). Sämtliche Preisträger – inklusive der jeweiligen Plätze 2 und 3 – lassen sich hier nachlesen.

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Zusammenarbeit: Batteriets för Sverige

17. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Die Magna Steyr, ein Unternehmensteil von Magna International, wird Lithium-Ionen Batteriesysteme für die schwedische Volvo Group produzieren. Die Volvo Group konzentriert sich seit 1999 ausschließlich auf Fahrzeuge, Maschinen und Ausrüstung für den Transport von Mensch und Material, sprich Nutzfahrzeuge. Die Batteriesysteme sollen jetzt in Volvo Bussen und LKW verschiedener Marken der Gruppe zur Anwendung kommen. Produktionsbeginn soll bereits im August 2009 am Magna Steyr Standort in Graz sein. Die Fahrzeuge werden dabei mit einem Parallelhybridsystem ausgestattet. Die Bremsenergie, die bei herkömmlichen Bus- und LKW-Fahrzeugen verloren geht, wird so genutzt, um die Batterie über einen Generator aufzuladen. Hybridfahrzeuge verbrauchen so deutlich weniger Kraftstoff, produzieren weniger Abgase und laufen leiser als Busse und LKW mit konventionellen Antriebssystemen. Dadurch sind diese Fahrzeuge besonders für den Stadtverkehr geeignet.

“Diesel wird Auslaufmodell” – Ergebnisse d. Wissenschaftsforums Automotive

9. Juli 2009 klaus Keine Kommentare

Mit rund 300 Teilnehmern gut besucht war das erste Wissenschaftsforum Automotive an der Universität Duisburg-Essen (UDE) am 1. Juli. Im
Mittelpunkt der Veranstaltung, zu der Spitzenmanager wie der BMW-Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Milberg, der Magna-Technikchef Prof. Burkhard Göschel und die NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben angereist waren, standen die Themen Innovation am Standort Deutschland und Elektromobilität. Auf den Punkt brachte es Joachim Milberg: “Deutschland kann nur als Innovationsstandort überleben.” Dazu brauche es die Wissenschaft, vor allem die Naturwissenschaften, neben der Industrie und Politik, um Innovationen im Markt umzusetzen. Um 0,5 % unterschreitet Deutschland seit Jahren das Ziel, 3 % des Sozialprodukts für Forschung und Entwicklung auszugeben. Das entspricht pro Jahr 11,2 Milliarden Euro oder 90.000 Menschen, die in der Forschung eingestellt und bezahlt werden könnten. Eine Gefahr für den Innovationsstandort Deutschland sei zudem, so Milberg, dass deutsche Hochschulen jährlich “nur” 42.000 Absolventen der Ingenieurwissenschaften hervorbringen.

Der österreichisch-kanadische Zulieferer Magna strebt gemeinsam mit einem Konsortium immer noch an, den Autobauer Opel zu übernehmen. Prof. Dr. Burkhard Göschel, Chief Technical Officer (CTO) der Magna International, skizzierte in seinem Vortrag die Rolle der Zulieferindustrie: “Die Bedeutung der Zulieferer wächst in Zukunft signifikant.” Dabei spiele die Elektromobilität eine wichtige Rolle, denn batteriegetriebene Elektrofahrzeuge erlauben weniger differenzierende Faktoren für die Autobauer. Göschel zeigte sich in der Diskussion davon überzeugt, dass die Kosten der Hybridsysteme um die Hälfte gesenkt werden können. Die Stickoxid-Abgasanforderungen an den Diesel, die SCR-Katalysatoren erforderlich machen, treiben den Preis für den Dieselantrieb nach oben. Kleine, aufgeladene Benzinmotoren und Hybrid lassen viele Fragezeichen hinter die Zukunft des Diesel machen, so Göschel.

Gemeinsam mit Ford und anderen Partnern bewirbt sich die UDE mit dem eigenen Modellprojekt “Simply e-Mobility” an dem Wettbewerb der Modellregion NRW. Dabei spielt die Verkehrsprognose, so Stauforscher Prof. Michael Schreckenberg, zur Abbildung und Entwicklung der richtigen Verkehrsinfrastruktur eine Schlüsselrolle.
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Event – Erstes Wissenschaftsforum Automotive

23. Juni 2009 klaus Keine Kommentare

Zum ersten Wissenschaftsforum Automotive lädt das CAR-Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen (UDE) am 1. Juli ein. Erwartet werden zahlreiche prominente Experten sowie NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, die zum Stand der Elektromobilitäts-Aktivitäten in NRW sprechen wird.

“Das Thema Elektromobilität und neue
Antriebe zieht sich dabei wie ein roter Faden durch die Tagung”, so Kongressveranstalter
Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer. Auf einiges Interesse wird etwa der Vortrag des Chief Technical Officer (CTO)
der Magna International, Prof. Dr. Burkhard Göschel stoßen. Er fokussiert das zukünftige Geschäftsmodell der Automobilzulieferer. Dabei zielt er auch auf das Thema der Elektromobilität.

Das erste Wissenschaftsforum Automotive ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des CAR – Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen in Zusammenarbeit mit der FH Gelsenkirchen und dem Förderverein Ingenieurwissenschaften Universität Duisburg-Essen, der in diesem Rahmen zum 5. Unternehmergespräch einlädt. Der Eintritt zum ersten Wissenschaftsforum Automotive ist für die Teilnehmer kostenlos.
Weitere Informationen und Anmeldung

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