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Artikel Tagged ‘Markt’

Citycom: Umfirmierung zur Smiles AG vollzogen

17. September 2009 klaus Keine Kommentare

Die Citycom AG, Hersteller des Elektromobils CityEL, meldet die vollzogene Umfirmierung zur Smiles AG, einer Vertriebs- und Marketinggesellschaft für Elektromobile. Im Zuge dieser notwendig gewordenen Neuausrichtung soll die Umbenennung auch die Vermarktung von Drittanbieter-Fahrzeugen unter der neutralen Dachmarke Smiles ermöglichen. Neben dem selbst produzierten CityEL, für den erstaunliche “50% Marktanteil in Deutschland” reklamiert werden, soll durch eine Partnerschaft mit der indischen Reva Electric Car Company PVT LTD auch das Elektrofahrzeug Reva-i deutschlandweit vertrieben werden. Dieses ist laut Smiles “nach dem CityEL das meistverkaufte Elektrofahrzeug der Welt”. War im August noch von deutschlandweiter Exklusivität die Rede, hat Reva zur IAA angekündigt, eine Online-Vorbestellung für u.a. den Viersitzer Reva NXR und den NXG freizuschalten. Gegen eine Gebühr von 500 Euro soll man sich hier bald auf eine Vorzugsliste setzen lassen können. Der NXG ist ein attraktiver Zweisitzer mit Targa-Dach, der ab 2011 in Serie gehen soll. Er wird 23 000 Euro ohne Akkus kosten, für die monatliche Gebühren anfallen.

Derzeit werden von der Smiles AG weitere neue Fahrzeugkonzepte auf Qualität, Nutzen und Kosten getestet, um die Produktpalette durch neue Kooperationen auszubauen. Die im Aufbau befindliche Vertriebs- und Servicestruktur Smiles World soll dereinst “alle Kundenbedürfnisse in Sachen Elektromobilität” abdecken. Ambitioniertes Ziel ist dabei die Erreichung eines jährlichen Absatzvolumens von mindestens 2.500 Fahrzeugen ab dem Geschäftsjahr 2011. Das Umsatzziel dieses Jahres liegt bei 31,5 Mio. Euro.

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Studie: 2020 jedes 5. Auto m. E-Motor?

17. September 2009 klaus Keine Kommentare

Laut einer auf der IAA vorgestellten Studie der Unternehmensberatung Roland Berger könnte die Elektromobilität deutlich schneller Massenrealität werden, als bislang selbst von ihren Promotoren angenommen. Bereits 2020 könnte laut Studie jedes fünfte neu zugelassene Auto einen Elektromotor haben. Bis zum Jahr 2020 soll ein jährlicher Absatz von bis zu zehn Millionen Autos und ein Marktanteil von 20 Prozent realistisch sein. Ausdrücklich einbezogen sind hier Hybrid-Fahrzeuge.

Großen Anteil an diesem schnellen Durchbruch soll die Entwicklung der Batteriekosten haben: 225 Euro pro Kilowattstunde halten die Berater im Jahr 2020 für möglich. Eine 150 Kilogramm schwere Lithium-Ionen-Batterie mit 27 Kilowattstunden für ca. 250 km Reichweite würde dann etwa 6.000 Euro kosten – im Vergleich zu heutigen rund 10.000 Euro für eine Reichweite meist unter 200 km.

Toyota: über 2 Mio. Hybridautos im Markt

10. September 2009 klaus Keine Kommentare

Toyota ist es gelungen, bis Ende August bereits weltweit 2,01 Mio. Hybridfahrzeuge abzusetzen. Auf Europa entfallen dabei über 201.000 hybrid angetriebene Toyotas oder Lexus. Den größten Hybrid-Aufschwung erlebte der ansonsten in letzter Zeit gebeutelte Konzern in den letzten zwei Jahren, die 50 Prozent der o.a. Verkäufe erbrachten. Ab 2020 will Toyota Hybridantrieb über nahezu alle Modellreihen anbieten können. Planungsziel ist eine Million Hybridautos pro Jahr.

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Würzburg: Drehscheibe für Elektroautos?

2. September 2009 klaus Keine Kommentare

Dass gerade Würzburg zur “Drehscheibe für Elektroautos” wird, dafür wollen die Würzburger Versorgungs- und Verkehrsbetriebe (WVV) und die Smiles AG mit einem lokalen Aktionsplan sorgen. Die Smiles AG ist die neue Firmierung der ehemaligen Citycom AG, die bekannt wurde durch den eigenproduzierten
CityEL und in jüngster Zeit als exklusiver Generalimporteur des Reva von sich reden macht. Im Gegensatz zu Entwicklungsprojekten anderer Hersteller ist die Verfügbarkeit von CityEL und Reva nach Smiles-Aussagen schon heute sichergestellt. Neben der reinen “Hardware”, den Elektrofahrzeugen, sollen jedoch auch Stromtankstellen und CO2-frei erzeugter Strom angeboten werden. Smiles-Vorstand Karl Nestmeier plant die Einrichtung von 80 bis 100 so genannter “Smiles-Center” über eine Art Franchisesystem. Diese können durch Autohändler, gegebenenfalls in Kooperation mit dem ansässigen Stadtwerk, betrieben werden. Als realistisch in den nächsten drei Jahren sieht er einen jährlichen Absatz pro Smiles-Center von 45-180 Fahrzeugen, was einem Umsatz von 650.000 bis 2,6 Millionen Euro entspricht. Ein Smiles-Center könne einen Einzugsbereich von rund einer Million Einwohnern abdecken.

Ein erstes Smiles-Elektroauto-Center eröffnet die WVV auf ihrem Gelände in der Würzburger Bahnhofstraße. Dort sollen dann E-Autos verkauft und Energie via Strom-Tankstelle angeboten werden. Die WVV hatte zu diesem “Würzburger Modell” auch einen Förderantrag im Kontext der Modellregionen eingereicht, dem allerdings nicht entsprochen wurde.

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