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Artikel Tagged ‘Markteinführung’

Markteinführung der Brammo Impulse R

30. April 2014 Juliane Keine Kommentare

Pünktlich zum Saisonstart wird mit der Markteinführung der Impulse R von Brammo – dem derzeit schnellsten, in Serie gefertigten Elektromotorrad – in Europa eine neue Motorrad-Ära eingeläutet. Die technischen Daten: 40 kW Leistung (54 PS), 90 Nm Drehmoment, Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h, von null auf 100 in ca. vier Sekunden. Reichweite: Innerstädtisch bis zu 200 km, bei ökonomischer Fahrweise über Land bis zu 150 km, bei sehr sportlicher Fahrweise etwa 100 km. Akku-Kapazität: 10,2 kWh. Die Ladezeit beträgt – an einer 220 Volt-Steckdose – drei Stunden, das ermöglicht Tages-Distanzen von mehr als 300 Kilometer.

„Die Kombination aus Fahrdynamik und kaum vorhandener Geräuschkulisse ist einzigartig und hat einen enorm großen Suchtfaktor“, so Brammo Europa-Manager Hans Eder. Dafür sorgt auch das 6-Gang-Schaltgetriebe, das bei nahezu jeder Geschwindigkeit einen optimalen Wirkungsgrad ermöglicht. Ab sofort ist die Impulse R des BEM-Mitgliedsunternehmens Brammo bei ausgewählten Motorradhändlern erhältlich.

Erste Mercedes B-Klasse Electric Drive vom Band gelaufen

15. April 2014 Juliane Keine Kommentare

Im Mercedes-Benz Werk Rastatt ist am 11. April 2014 die erste B-Klasse Electric Drive vom Band gelaufen. Damit werden am Standort erstmalig Mercedes-Benz Modelle mit Verbrennungsmotor und Elektroantrieb auf der gleichen Linie produziert. Die Produktion der Elektrovariante – speziell die Stationen zur Montage der Batterie- und eMotorenkomponenten sowie der notwendigen Verkabelung – konnte ohne Veränderung der Taktzeit in den bestehenden Produktionsablauf integriert werden. Alle an diesen neuen Stationen eingesetzten Mitarbeiter haben spezielle Schulungen durchlaufen, in denen sie intensiv auf den Umgang mit Hochvolttechnologie unter Produktionsbedingungen vorbereitet wurden. Die B-Klasse Electric Drive kommt zunächst Mitte 2014 in den USA auf den Markt, Ende des Jahres startet mit Deutschland die Markteinführung in Europa.

Spekulationen über den BMW i5

3. Dezember 2013 Juliane Keine Kommentare

In den Medien wird spekuliert, dass nach dem BMW i3 schon bald ein größeres elektrisch angetriebenes Familienauto des bayerischen Autoherstellers folgen könnte. So kann man aktuell im britischen Magazin Autocar nachlesen, dass wohl die Plattform des i3 um 25 cm verlängert werden soll, um daraus den i5 zu bauen. Der Minivan soll angeblich schon vor 2015 auf den Markt kommen, schreiben die Redakteure und berufen sich dabei auf Insider-Informationen. Mit zusätzlichem Fußraum im Fond des Wagens und einem größeren Kofferraum wäre das neue Elektroauto eindeutig familienfreundlicher, als der i3. Damit hätte das Elektrofahrzeug etwa die Größe des Mini Countryman von BMW, der auf 4,097 Meter Länge kommt.

Der BMW i3 besteht aus einem Alu-Spaceframe, in dem der Akku und die Antriebseinheit stecken. Darauf steht die Fahrgastzelle aus kohlefaserverstärktem Kunststoff. Das Fahrzeug besitzt keine Türsäule. Dieser Umstand und die sonstige Konstruktionsweise machen es vergleichsweise einfach, darauf basierend ein größeres Fahrzeug zu bauen, das auch mehr Platz für einen größeren Akku oder einen stärkeren Range-Extender bieten könnte. Wir sind gespannt..!

Übergabe des BMW i3 an prominente Kunden

22. November 2013 Juliane Keine Kommentare

BMW hat am 21. November 2013 im Werk Leipzig die individuell bestellten BMW i3 an die Sächsische Staatsregierung, an die Stadt Leipzig und an den Bundesaußenminister a.D. Joschka Fischer übergeben. Das Fahrzeug für die Staatsregierung nahm Wirtschaftsminister Sven Morlok entgegen, den BMW i3 für die Stadt Leipzig übernahm Oberbürgermeister Burkhard Jung. Sie gehören damit zu den ersten BMW i3 Kunden überhaupt und setzten ein deutliches Signal für den Aufbruch in die Ära der Elektromobilität. Die Übergabe erfolgte im Rahmen einer Betriebsversammlung mit Beteiligung des Vorstandsvorsitzenden der BMW AG, Dr. Norbert Reithofer.

Die Serienproduktion des BMW i3 begann am 18. September 2013 im Werk Leipzig. Die BMW Group hat dazu am Standort 400 Mio. Euro investiert und 800 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Markteinführung des i3 in Deutschland und einigen europäischen Märkten war am 16. November diesen Jahres. Im Jahr 2014 folgen weitere Märkte wie China und die USA.

Einheitliche Standards für Systemkomponenten

6. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Bisher leidet die Einführung der Elektromobilität darunter, dass fast jeder Hersteller von Elektrofahrzeugen oder Ladesäulen und anderen Infrastrukturkomponenten eigene Systeme entwickelt. Aufwändige Kompatibilitätstests und Anpassungen zwischen den Produkten sind auf Seiten der Hersteller notwendig, wollen die kein abgeschottetes und damit limitiertes System am Markt etablieren. Der Aufwand verzögert jedoch die breite Markteinführung und ist kostenintensiv. Das Projekt “eNterop” (kurz für “drive international standardization to enter V2G operation on a broad basis”) soll das nun ändern.

Bis 2014 werden in dem Projekt neue standardisierte Testverfahren entwickelt, nach denen jeder Hersteller prüfen kann, ob seine Produkte den verabschiedeten ISO/IECStandards für die Elektromobilität entsprechen. Damit könnten bald die teuren individuellen Kompatibilitätstests und Investitionen in Produktanpassungen der Vergangenheit angehören. 4,6 Millionen Euro beträgt das Gesamtvolumen des zweijährigen Projekts. Es wird je zur Hälfte von der Wirtschaft und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie getragen. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie hier.

Elektro-Smart: Lange Lieferzeiten

7. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Potenzielle Käufer des Elektroautos von Mercedes-Benz müssen sich einem Pressebericht zufolge auf Lieferzeiten von mehr als neun Monaten einstellen. “Die Wartezeit für einen Smart electric drive beträgt derzeit bis Oktober. Das ist ein Desaster, denn erste Kunden springen schon wieder ab”, sagte ein großer Smart-Händler der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Daimler machte dem Bericht zufolge keine Angaben zur Lieferzeit, räumte aber ein, dass Kunden vorerst nur sukzessive bedient werden können. Die Markteinführung des Fahrzeugs in diesem Jahr in mehr als 30 Ländern dürfte zu dem Engpass beitragen. Verschärft wird das Lieferproblem zudem durch den konzerneigenen Carsharing-Service Car2go, dessen Smart-Elektroflotte mit Hochdruck ausgebaut wird. Seit Juni 2012 kann der eSmart in Deutschland bestellt werden. Es ist das erste Fahrzeug des Unternehmens, das mit Lithium-Ionen-Batterien aus eigener Produktion fährt. Daimler wollte ursprünglich bis spätestens 2013 die Fertigung auf mindestens 10.000 Einheiten hochfahren.

Anforderungen an HU für Elektroautos

24. Februar 2012 Juliane Keine Kommentare

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) ermittelt aktuell spezielle Anforderungen an die Hauptuntersuchung (HU) bei Elektrofahrzeugen. Das Projekt soll die Auswirkungen der verstärkten Markteinführung von Elektro- und Hybridfahrzeugen auf die gesetzlichen Vorschriften und Prüfvorgaben für die HU aufzeigen. Die HU soll dazu beitragen, das Sicherheitsniveau von Kraftfahrzeugen über das gesamte Fahrzeugleben zu erhalten. Bereits heute werden Hybridfahrzeuge den amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfingenieuren zur HU vorgestellt. Hinzu kommen zukünftig auch ausschließlich elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Daraus ergeben sich neue Herausforderungen für Inhalte und Durchführung der Überprüfung.

Die FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH führt die Untersuchung gemeinsam mit verschiedenen Überwachungsinstitutionen durch. Wissenschaftlich begleitet wird das Vorhaben von Prof. Manfred Hübner von der Dresdner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW). Die Projektlaufzeit beträgt eineinhalb Jahre. Ab Sommer sollen bundesweit rund 100 Sachverständige und Prüfingenieure bis zu 5.000 Fahrzeuge mit elektrischem oder teilweise elektrischem Antrieb intensiv untersuchen – darunter PKW, Lieferwagen und Zweiräder mit Elektroantrieb.

Markteinführung der eMobilität benötigt differenzierte Förderung

27. März 2011 Juliane Keine Kommentare

“Für die erfolgreiche und effiziente Markteinführung der Elektromobilität ist die differenzierte Förderung nach Fahrzeugklassen notwendig – das ist das zentrale Ergebnis unserer neuen Studie”, so Klaus Meyer, Geschäftsführer von Energie Impuls OWL. Das Unternehmensnetzwerk mit Sitz in Bielefeld hat den Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz zum Ziel und hat diese Woche seine Studie “Elektromobilität und Erneuerbare Energien – eine Betrachtung aus ökonomischer und rechtlicher Sicht” veröffentlicht.

Die Studie baut auf der Untersuchung “Klimafreundliche Elektromobilität: Finanzielle Hürden zur Markteinführung bis 2020″ auf, die Energie Impuls OWL im Mai 2010 veröffentlicht hat. Sie wurde fachlich unterstützt vom Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE). Beide Studien stehen auf www.energie-impuls-owl.de zum Herunterladen zur Verfügung.

SafeEmobility 2011

9. März 2011 Juliane Keine Kommentare


Alternative Fahrzeugantriebe bieten dem Entwicklungsingenieur neue konzeptionelle Spielräume – beinhalten aber auch eine Vielzahl von Herausforderungen. Mit dem Ziel einer schnellen Markteinführung von Elektro- und Hybridfahrzeugen stehen für die Hersteller und Zulieferer insbesondere Fragestellungen der Sicherheit und Zuverlässigkeit auf der Agenda. Wenn die Kunden bereit sein sollen, in Elektro- und Hybridfahrzeuge zu investieren, ist es essentiell, ein Sicherheitsniveau nach heutigem High-Tech-Standard zu gewährleisten. Dabei gilt es, sowohl die Zuverlässigkeit im Betrieb als auch die chemische, elektrotechnische und mechanische Sicherheit in Unfallsituationen unter Berücksichtigung der aktiven und passiven Sicherheitsaspekte zu diskutieren. Die Fachtagung SafeEmobility widmet sich vom 10. bis 11. Mai 2011 den neuen technologischen Herausforderungen und möglichen Lösungsansätzen. Die Thematik wird hierbei gesamtheitlich erfasst – ausgehend von Batteriesystemen, über Hochvolt-Bordnetze, Leistungselektroniken und elektrische Traktionsantriebe bis hin zur Umsetzung des Gesamtfahrzeugs.

Der Bundesverband eMobilität unterstützt die Fachtagung aktiv als Partner.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

USA: Ford Focus Electric in 18 Pilotprojekten

26. November 2010 Juliane Keine Kommentare

Ende 2011 wird der erste batteriebetriebene PKW von Ford seine Markteinführung haben. Zunächst will der amerikanische Automobilbauer den Ford Focus Electric in 18 amerikanischen Großstädten auf den Markt bringen. Die Modellregionen wurden nach den Gesichtspunkten bestehende Infrastruktur, Nachfrage nach Hybrid- und Elektroautos und Kooperationsbereitschaft der ansässigen Energieversorger ausgewählt.