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Artikel Tagged ‘Markteinführung’

EDF plant Zusammenarbeit mit PSA und Renault

11. Oktober 2010 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen der Internationalen Automobilausstellung in Paris kündigte EDF neue Mobilitäts-Angebote an, um die von Renault und PSA geplante Einführung von Elektrofahrzeugen zu begleiten. Dabei geht es nicht um den Preis der Fahrzeuge oder die Vermietung der Batterie: es handelt sich vielmehr um eine Begutachtung der bereits vorhandenen Elektroinstallationen bei den Endverbrauchern bzw. den Unternehmen. Basierend auf diesen Erkenntnissen wird EDF drei verschiedene Kostenvoranschläge unterbreiten, damit der Käufer eines Elektroautos seinen Hersteller aussuchen kann. Der Kunde kann im Rahmen dieses Angebots seinen Energieversorger frei wählen. Diese Dienstleistungen werden parallel zur Markteinführung der vier Elektro-Modelle von Renault, des Peugeot Ion und des Citroën C-Zero angeboten.

VW: schnelle Markteinführung in China

3. September 2010 Juliane Keine Kommentare

Volkswagen will in China so schnell wie möglich die ersten Elektroautos auf den Markt bringen. “Wir können gar nicht so viele Autos in China bauen, wie wir verkaufen könnten”, erklärte Karl-Thomas Neumann, der das chinesische Geschäft von VW leitet, der Süddeutsche Zeitung. Mit dem neuen Elektroauto solle es gelingen den Marktanteil in China zu halten. Ende 2013 möchte VW mit seinem ersten Elektroauto in Shanghai in Serienproduktion gehen.

Elektroautos aus Indien

19. August 2010 Juliane Keine Kommentare

Der indische Autohersteller Tata Motors will in den kommenden Monaten zwei Elektroautos auf den europäischen Markt bringe: einen Lieferwagen und ein kleines Stadtauto. Die beiden Modelle Ace und Indica Vista sollen zuerst in Großbritannien und Skandinavien erhältlich sein. Die Markteinführung viel auf diese beiden Länder, weil Großbritannien dem japanischen Unternehmen einen Kredit für die Entwicklung des Indica Vista gewährt hatte und Skandinavien bereits über entsprechende Infrastrukturen für Elektromobilität und eine Affinität zu Elektroautos verfüge. Ein Preis für die zwei Elektroautos ist allerdings noch nicht bekannt.

USA: hohe Nachfrage nach Elektroauto Chevrolet Volt

8. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

In der vergangenen Woche gab Ed Whitacre, Präsident und CEO von General Motors, bekannt, dass das Unternehmen die Markteinführung des Chevrolet Volt auf weitere US-Staaten ausweiten wird. Als Grund nannte er das in den gesamten Vereinigten Staaten herrschende starke Interesse an dem neuen Elektrofahrzeug. Whitacre bestätigte, dass der Volt zunächst auf sieben US-amerikanischen Märkten erhältlich sein wird. Ende 2010 wird der Verkauf in Kalifornien, Washington D.C., Austin (Texas) und New York City beginnen. Im ersten Quartal 2011 soll der Volt dann auch bei Händlern in Michigan, New Jersey, Connecticut sowie im Rest der Staaten Texas und New York eintreffen. “Die Ausweitung des Verkaufs auf so unterschiedliche Märkte wie Texas und New York ist durchaus möglich, denn der Chevrolet Volt ist sowohl bestens für den Stadtverkehr, als auch für längere Überlandstrecken geeignet, für den texanischen Sommer, wie auch für den Winter in Manhatten”, so Whitacre. “Der Volt bietet die Freiheit des treibstofffreien Antriebs, jedoch ohne den Stress, jede Reise um den Ladezustand der Batterie herum organisieren zu müssen.” Zur Feier der erweiterten Markteinführung startete der Volt am 1. Juli in Austin, Texas, zu einem 2.860 Kilometer langen “Freedom Drive”. Die Fahrt führte über Little Rock (Arkansas), Nashville (Tennessee), Washington D.C. und Philadelphia nach New York City, wo sie am 4. Juli endete – gerade rechtzeitig zu den Feierlichkeiten anlässlich des amerikanischen Unabhängigkeitstages. Der “Freedom Drive” veranschaulichte die einmalige Fähigkeit des Volt, rund 60 Kilometer als reines Elektrofahrzeug zu fahren und danach mit stromerzeugtem Antrieb eine Gesamtreichweite von über 500 Kilometern erreichen zu können.

Nissan gibt Preise für den Leaf bekannt

18. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Nissan-Leaf(1) Die Einstiegspreise für Nissan´s erstes Elektroauto Leaf liegen bei rund 30.000 Euro. Ende 2010 soll der Fünfsitzer in Großbritannien, Irland, den Niederlanden und Portugal auf den Markt kommen. Am günstigsten bekommen die britischen Kunden den Leaf. Durch die staatliche Förderprämie beträgt der Einstiegspreis dort umgerechnet 27.471 Euro /23.350 Pfund). In den Niederlanden wird der Leaf 32.839 Euro kosten. Durch Steuererleichterungen im Ausmaß von etwa 6.000 Euro sollen dort die nötigen Kaufanreize geschaffen werden. In Portugal ist der Stromer ab Dezember diesen Jahres für 29.955 Euro erhältlich. Etappenweise wird der Leaf dann in weiteren europäischen Ländern eingeführt.

Think bekommt zusätzliche Finanzspritze

18. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

In einer neuen Finanzierungsrunde erhält Think zusätzliche Investitionen in Höhe von 40 Millionen US-Dollar. Bereits im Sommer letzten Jahres wurde das Unternehmen mit Hilfe neuer Investoren mit etwa 47 Millionen US-Dollar unterstützt. Laut Think reiche das Kapital nun aus, um den nötigen Finanzierungsbedarf zu decken. Zu den aktuell wichtigsten Investoren zählen Ener1 und Rockport Capital. Es wird erwartet, dass sich die Finanzierungen bereits 2011 auszahlen werden. Unter Anderem will das Unternehmen mit dem neuen Kapital die rechtsgelenkte Version des Think City für Japan und Großbritannien vorbereiten. Die Markteinführung in Nordamerika steht außerdem kurz bevor. Die ersten Autos werden dort noch in diesem Jahr in verschiedenen Metropolen erhältlich sein.

Studie: Revolution der Fahrzeugindustrie

Die Markteinführung des Elektroautos ist wirtschaftlich ähnlich bedeutend wie die Erfindung des Verbrennungsmotors vor über 100 Jahren. Die Industrie muss sich auf dramatische Veränderungen einstellen, prognostiziert eine Studie des Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen. Bereits im Jahr 2015 werden mehr als 4,5 Millionen Pkw weltweit mit Elektro- oder Hybridantrieb verkauft, ab 2025 werden es bereits über 56 Millionen Neuzulassungen pro Jahr sein. Die Zahl konventionell motorisierter Autos halbiert sich im gleichen Zeitraum von rund 64 Millionen auf knapp 31 Millionen Einheiten. Vor allem die von Luftverschmutzung bedrohten Metropolen Chinas werden Treiber dieser Entwicklung sein. Entscheidendes Wettbewerbsfeld wird die Batterietechnik, so die im Auftrag des Chemiekonzerns Evonik erstellte Studie. Im Jahr 2025 macht demnach der Markt für Hochtechnologie-Stromspeicher in der Automobilindustrie rund 130 Milliarden Euro pro Jahr aus. Allein für die Lithium-Ionen-Batterien erwartet CAR-Chef Ferdinand Dudenhöffer ein Volumen von 77 Milliarden Euro.

Röttgen auf dem auto motor und sport-Kongress

16. April 2010 Juliane Keine Kommentare

“Wer in der Automobilindustrie jetzt nicht energisch auf Elektromobilität setzt, der wird bald nicht mehr wettbewerbsfähig sein”, so Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen in seiner Rede auf dem “auto motor sport-Kongress” in Stuttgart. “Die Bundesregierung muss daher gemeinsam mit der Industrie ihre Anstrengungen verstärken, um bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos aus deutscher Produktion auf die Straße zu bringen. Deshalb sollte die Bundesregierung prüfen, ob eine Markteinführung zum Beispiel durch eine nationale Beschaffungsinitiative unterstützt werden kann.” Röttgen betonte, dass es derzeit keine Alternative zu einem Ausbau der Elektromobilität gebe. Wenn Deutschland seinen Beitrag zum Erreichen der globalen Klimaziele leisten wolle, führe im Verkehrssektor kein Weg an der Elektromobilität vorbei. Denn die bis zum Jahr 2050 notwendige Minderung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes könne durch eine Optimierung des Verbrennungsmotors alleine nicht geschultert werden. Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung McKinsey im Auftrag des Bundesumweltministeriums geht davon aus, dass selbst bei einer weiteren Optimierung des Verbrennungsmotors bis 2050 mindestens 70 Prozent “emissionsfreies Fahren” erforderlich sein wird. Dabei stellte der Minister aber klar: “Elektromobilität ist nur dann wirklich emissionsfrei, wenn der Strombedarf der Elektrofahrzeuge aus zusätzlichen erneuerbaren Energien gedeckt wird.” Zur Sicherung des Automobilstandortes Deutschland sei es jetzt wichtig, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie – insbesondere gegenüber asiatischen Ländern – zu stärken. Deshalb müssten nun alle Ressourcen von Wirtschaft und Forschung in allen Bereichen und Branchen gebündelt werden, um zentrale Bestandteile der Wertschöpfungskette – wie zum Beispiel die Batterieproduktion – in Deutschland zu etablieren.

EU setzt auf Elektroauto

23. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Auf dem EU Autogipfel letzte Woche haben die zuständigen Minister der Mitgliedstaaten den neuen EU-Industriekommissar Antonio Tajani damit beauftragt, eine europäische Strategie für saubere und energieeffiziente Autos auszuarbeiten und umzusetzen. Die angeschlagene Automobilbranche in Europa soll mit nachhaltiger Mobilität wieder wettbewerbsfähig gemacht werden. Bestandteil des Programms soll auch ein Anreizsystem zur Markteinführung von grünen Fahrzeugen sein. Außerdem soll das Forschungsbudget im Bereich nachhaltige Mobilität deutlich aufgestockt werden, erklärte der spanische Industrieminister Miguel Sebastian. Wichtig sei es, dass sich die europäischen Staaten auf eine konkrete Politik und gemeinsame technische Standards einigen würden, um größere europäische Investitionen gewährleisten zu können. Es bleibt demnach abzuwarten, wie schnell die nötigen Abstimmungen auf EU-Ebene abgeschlossen werden können und damit Elektromobilität in Europa vorwärts gebracht werden kann.

Kölner Psychologen untersuchen die Erwartungen von Autokäufern an Elektroautos

28. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

ABF_logoDas qualitativ-psychologische Marktforschungsinstitut ABF führt derzeit eine Grundlagenstudie zum Thema Elektromobilität durch. Mit dem Projekt sollen Fragen wie diese geklärt werden: Wie realistisch, ernst gemeint und nachhaltig ist das Interesse der künftigen Käufer wirklich? Welche Produkteigenschaften und Argumente überzeugen die anspruchsvolle Pioniergruppe der “Early Adopter”, welche dagegen den normalen Autofahrer? Welche Kundenwünsche die Anbieter von Produkten und Services rund um die e-Mobility beachten sollten, darüber ist noch wenig bekannt.

ABF möchte deshalb bereits in der frühen Startphase der Marktentwicklung das Thema eMobility marktforschend unterstützen. Allgemeine Zielsetzung des Initiativprojektes ist es, Autokunden zum ersten Mal umfassend, ausführlich und vertiefend zum Thema Elektroauto zu befragen. Die Anforderungen potentieller Kunden werden detailliert erhoben und mit tiefenpsychologischen Methoden wird die Motivation analysiert, die den Erwartungshaltungen, Meinungen und dem “Hörensagen” zur Technik zugrundeliegen.

Zentrale Fragestellungen der Initiativstudie sind: Welche psychologischen Motive bestimmen das Interesse der Autofahrer an Elektroautos? Welche Erwartungshaltungen und “Bilder im Kopf” bestehen heute zur Technik und zum konkreten Alltag mit Elektroautos? Auf welche Veränderungen ihrer Mobilitätsgewohnheiten werden die Autofahrer sich beim Elektroauto einlassen, wo liegen die Barrieren? Welche Voraussetzungen (Grundanforderungen) der Autokunden für den konkreten Kauf eines Elektroautos müssen erfüllt werden? Die Initiativstudie ist im Januar gestartet. Ergebnisse sollen Anfang März 2010 vorliegen. We’ll keep you posted…