Archiv

Artikel Tagged ‘Marktforschung’

Kölner Psychologen untersuchen die Erwartungen von Autokäufern an Elektroautos

28. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

ABF_logoDas qualitativ-psychologische Marktforschungsinstitut ABF führt derzeit eine Grundlagenstudie zum Thema Elektromobilität durch. Mit dem Projekt sollen Fragen wie diese geklärt werden: Wie realistisch, ernst gemeint und nachhaltig ist das Interesse der künftigen Käufer wirklich? Welche Produkteigenschaften und Argumente überzeugen die anspruchsvolle Pioniergruppe der “Early Adopter”, welche dagegen den normalen Autofahrer? Welche Kundenwünsche die Anbieter von Produkten und Services rund um die e-Mobility beachten sollten, darüber ist noch wenig bekannt.

ABF möchte deshalb bereits in der frühen Startphase der Marktentwicklung das Thema eMobility marktforschend unterstützen. Allgemeine Zielsetzung des Initiativprojektes ist es, Autokunden zum ersten Mal umfassend, ausführlich und vertiefend zum Thema Elektroauto zu befragen. Die Anforderungen potentieller Kunden werden detailliert erhoben und mit tiefenpsychologischen Methoden wird die Motivation analysiert, die den Erwartungshaltungen, Meinungen und dem “Hörensagen” zur Technik zugrundeliegen.

Zentrale Fragestellungen der Initiativstudie sind: Welche psychologischen Motive bestimmen das Interesse der Autofahrer an Elektroautos? Welche Erwartungshaltungen und “Bilder im Kopf” bestehen heute zur Technik und zum konkreten Alltag mit Elektroautos? Auf welche Veränderungen ihrer Mobilitätsgewohnheiten werden die Autofahrer sich beim Elektroauto einlassen, wo liegen die Barrieren? Welche Voraussetzungen (Grundanforderungen) der Autokunden für den konkreten Kauf eines Elektroautos müssen erfüllt werden? Die Initiativstudie ist im Januar gestartet. Ergebnisse sollen Anfang März 2010 vorliegen. We’ll keep you posted…

Studie: Große Bereitschaft zum Kauf von E-Autos

22. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

barkawi_logoEine aktuelle Studie der Münchner Unternehmensberatung Barkawi hat die Kundenmeinung zum Thema Elektromobilität untersucht. Das Ergebnis: Wenig Berührungsängste und eine große Bereitschaft zum Kauf rein elektrisch betriebener Fahrzeuge – wenn die Voraussetzungen stimmen. 85% der 1.200 Befragten gaben an, dass sie sich vorstellen könnten, beim nächsten Mal ein Elektrofahrzeug zu kaufen, so das überraschend hohe Ergebnis pro Elektromobilität. Für 36% wäre der Besitz eines Elektrofahrzeugs ein Prestigegewinn, für lediglich 7% würde er einen Prestigeverlust darstellen.

29% der Studienteilnehmer gaben allerdings an, dass ein Elektrofahrzeug nicht teurer sein dürfte als ein vergleichbares Modell mit Verbrennungsmotor (vgl. die entsprechende ADAC-Erhebung). Für 56% dürfte der Aufpreis höchstens 1.000 Euro betragen.

“Das generelle Interesse an Elektrofahrzeugen war für uns überraschend hoch. Aufgrund der teuren Akkus belaufen sich die Zusatzkosten gegenüber einem Fahrzeug mit herkömmlichem Verbrennungsmotor derzeit allerdings noch auf über 200 Euro pro Monat, wenn man den höheren Anschaffungspreis auf die Nutzungsdauer umlegt”, erläutert Frank Reichert, Leiter der Studie “Next Generation Energy” bei Barkawi. “Zieht man Kraftstoff-, Wartungs- und Steuerersparnis ab, bleiben davon noch ca. 115 Euro pro Monat übrig. Das sind die Kunden derzeit nicht bereit auszugeben. Über eine intelligente Förderung, wie z.B. eine angepasste Pendlerpauschale, angepasste Parkgebühren und Kaufpreisförderungen, ließe sich bereits heute diese Differenz allerdings sehr schnell auf nur noch 10 Euro pro Monat reduzieren. Das Elektroauto wäre für den Endkunden sofort attraktiv”, so Reichert weiter.

Jeweils ein Viertel der Befragten bemängelte die derzeit noch fehlende Ladeinfrastruktur in Städten und bei Überlandfahrten sowie die zu geringe Reichweite der aktuellen Modelle bei gleichzeitig zu langen Ladezeiten der Akkus. Zufrieden zeigen sich die Kunden hingegen mit der auf der IAA vorgestellten Modellpalette. So gaben nur 7% der Befragten an, dass die aktuellen Elektrofahrzeuge nicht ihren Bedürfnissen entsprächen. Ebenso gibt es kaum Bedenken, was die technische Sicherheit der Elektroantriebe und Akkus angeht: Nur 9% der Befragten haben hier Zweifel.

Die Kundenbefragung ist Teil der groß angelegten Studie „Next Generation Energy“, in der Barkawi Management Consultants untersucht, in welchen Bereichen bereits heute erfolgreich Elektrofahrzeuge eingesetzt werden könnten, wie Geschäftsmodelle und Rollenverteilung der beteiligten Partner aussehen können und welche Rolle die Elektrofahrzeugflotte zukünftig als mobiler Zwischenspeicher für regenerativ erzeugten Strom spielen kann.

Bestandteil der Studie ist auch eine Konferenz, die am 5. November 2009 auf Schloss Bensberg in der Nähe von Köln stattfindet.

Studie: 23% der Deutschen sehr an E-Autos interessiert

22. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

technomarDie Marktforscher von Technomar präsentieren
erste Ergebnisse einer gemeinsam mit dem TÜV SÜD sowie Energie & Management durchgeführten Studie zur Entwicklung des Marktes für Elektroautos in Deutschland und der EU: 23% der Befragten haben hohes Interesse an E-Autos, 35% mittleres, noch 29% geringes und nur 13% keines. Als Gründe Pro E-Auto-Kauf rangieren Umweltschutz und Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen auf den ersten Plätzen. Als Contra-Gründe werden – wenig überraschend – angegeben: geringe Reichweite, lange Ladezeiten, hoher Anschaffungspreis, geringe Akku-Lebensdauer. Die Studie untersucht neun verschiedene Marktmodelle für die
erfolgreiche Einführung von Elektrofahrzeugen im Detail. Sie richtet sich in erster Linie an direkte Marktteilnehmer wie beispielsweise Hersteller oder Importeure und kostet 6.500 Euro.
mehr Infos u. Bestellmöglichkeit