Archiv

Artikel Tagged ‘Massenproduktion’

TU Berlin: Strategische Partnerschaft mit China

9. November 2010 Juliane Keine Kommentare

Die TU Berlin plant gemeinsame Forschungsprojekte mit der Shanghai Jiao Tong Universität (SJTU) im Bereich der Elektromobilität. Während eines Besuchs des TU-Präsidenten Professor Dr.-Ing. Jörg Steinbach in China im September dieses Jahres unterzeichneten er und SJTU-Vizepräsident Professor Dr. ZHANG WenJun dazu eine erste Absichtserklärung. Schwerpunkte der Kooperation sollen Forschung zu und Entwicklung von entscheidenden Technologien und Produkten zur Umsetzung von Elektromobilität sein. Dazu gehören insbesondere die Entwicklung neuartiger leichter Materialien für Elektrofahrzeuge, die Weiterentwicklung der alternativen Antriebs- und Batteriesysteme sowie der nötigen Infrastruktur zur Massenproduktion. Geplant ist außerdem, Prototypen zu entwerfen und herzustellen, die in beiden Ländern als Vorführmodelle genutzt werden können.

Mitsubishi i-Miev erhält europaweite Betriebserlaubnis

6. Oktober 2010 Juliane Keine Kommentare

Der Mitsubishi i-Miev hat am 1. Oktober 2010 seine europäische Gesamtbetriebserlaubnis vom Kraftfahrt-Bundesamt erhalten. Seit dieser Woche hat auch die Massenproduktion des Fahrzeuges begonnen. Neben den für jeden neuen Fahrzeugtyp notwendigen technischen Prüfungen und zu erteilenden Genehmigungen, wurden für den i-Miev darüberhinaus noch nicht gesetzlich vorgeschriebene Tests durchgeführt. So zum Beispiel Stromverbrauch, Reichweite und elektrische Sicherheit des Fahrzeuges.

GM kauft sich bei Bright Automotive ein

20. August 2010 Juliane Keine Kommentare

Der US-Autohersteller General Motors hat sich beim Elektroauto-Neuling Bright Automotive eingekauft und will künftig mit ihm kooperieren. Der kleine Hybrid-Transporter Ida von Bright mit kombiniertem Elektro- und Verbrennungsmotor soll in drei Jahren in Massenproduktion gehen. Die ersten 60 Kilometer fährt er elektrisch, danach kann er auf den Verbrennungsmotor umschalten. Wie hoch der Mindestanteil von GM am Anfang 2008 gegründeten Unternehmen Bright Automotive ist, wurde bis dato nicht bekannt.

Preise für Elektroauto-Batterien halbieren sich

20. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Die Preise für Lithium-Ionen-Batterien für Elektroautos werden sich bis zum Jahr 2015 halbieren, erklärte Alex Molinaroli, Präsident des weltweit größten Herstellers von Batterien, Johnson Controls Power Solutions, in einem Interview mit der Wirtschaftswoche. Derzeit kosten die modernen Energiespeicher rund 1.000 Euro pro Kilowattstunde. Bis 2015 könnten die Kosten durch Massenproduktion und technische Weiterentwicklung jedoch um die Hälfte reduziert werden. Das würde sich direkt auf die Preise der Elektroautos auswirken.

Das gesamte Interview finden Sie hier.

Bain & Company: eMobility-Studie

4. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Die Zukunft des Elektroautos beginnt jetzt. Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Bain & Company zeigt, dass es bereits heute einen Markt für jährlich 100.000 Elektrofahrzeuge allein in Europa und 350.000 weltweit gibt, der keine aufwendige Infrastruktur durch E-Tankstellen benötigt. In zehn Jahren, so das Basisszenario einer Hochrechnung der Unternehmensberatung, wird die Hälfte aller neu gebauten Fahrzeuge einen Elektroantrieb besitzen, sei es als rein batteriebetriebenes E-Auto, als so genannter Range Extender mit zusätzlichem Stromgenerator oder als Hybrid. Die Batterie, die das E-Auto heute noch teuer macht, wird durch die Kostensenkungseffekte der Massenproduktion bis zum Jahr 2020 nur noch rund ein Drittel kosten. Diese Entwicklung wird vor allem durch die steigende Nachfrage der Kunden beschleunigt, die vom emissionsfreien und lautlosen Fahren begeistert sind. Die typischen Erstkunden besitzen bereits ein Premiumfahrzeug. Sie nutzen das E-Auto als Stadtwagen und akzeptieren das derzeitige Preisniveau sowie den Stand der heutigen Technik. Wenn sie diesen neuen Megatrend hin zur Elektromobilität als Chance erkennen und wahrnehmen, haben die deutschen Hersteller eine gute Ausgangslage, um sich am E-Fahrzeugmarkt mit Premiumangeboten für die anspruchsvolle Käuferschicht zu etablieren.
Das E-Auto hat bereits heute einen Markt. Eine aktuelle, weltweite Kundenstudie von Bain & Company zeigt, dass trotz Mehrkosten von 50 Prozent Elektroautos allein in Europa jährlich 100.000 Neuwagenkäufer fänden. Weltweit gesehen gibt es sogar ein Marktpotenzial für 350.000 E-Autos im Jahr. Die Käufer dieser ersten noch sehr teuren Autos gehören den oberen Einkommensschichten an und besitzen bereits ein Premiumfahrzeug mit einem Neuwagenpreis von durchschnittlich 60.000 Euro. Sie würden das E-Auto als Zweit- oder Drittwagen kaufen, in der heimischen Garage laden und die Reichweitenbeschränkung der Batterie auch ohne eine Stromtankstelleninfrastruktur akzeptieren.
“Wir nennen dieses gehobene Kundensegment Premium 2.0. Es sind Menschen, die umweltfreundliche individuelle Mobilität und einen neuen Fahrspaß zukünftig gleichermaßen schätzen wie erwarten”, sagt Dr. Gregor Matthies, Leiter der europäischen Automobil-Praxisgruppe von Bain & Company. “Mit dem E-Auto können sie lokal emissionsfrei und mit einem guten Gefühl alle Wege des täglichen Lebens erledigen. Dazu kommt der ‘Coolness-Faktor’ dieser neuen Produkte.”
Viele Länder, darunter Frankreich, Großbritannien, USA und China, fördern den Kauf eines E-Autos mit bis zu 7.500 Euro. Weiteren Auftrieb wird der Elektroantrieb aus den großen Ballungszentren erhalten, wo die Innenstädte durch die Errichtung von Null-Emissions-Zonen ihre Luftschadstoffe zu verringern suchen. Sobald die Massenfertigung einsetzt, errechnet die Bain-Simulation deutliche Kostensenkungen in der Batterieherstellung, die das E-Auto ab etwa 2015 für Pendler auch ökonomisch interessant macht.