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Elektromobilitäts-Index: China auf dem Weg zur Weltspitze

20. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Zum zweiten Mal hat McKinsey für die Wirtschaftswoche den Evi-Index berechnet, der abbildet, welches Land beim Thema Elektromobilität die Nase vorn hat. Die neuen Zahlen machen deutlich, dass besonders China immer schneller aufholt. In den letzten Monaten sind sie im Ranking von Platz sieben auf Platz drei aufgestiegen, den sie sich mit Deutschland teilen. China nimmt sowohl die Spitzenposition im Bereich der Batterietechnologie ein, als auch was die Quantität der Elektrofahrzeuge auf chinesischen Straßen anbelangt. Weit über 60 Millionen Elektroroller gibt es in China aktuell und jedes Jahr kommen 20 Millionen dazu. Die Gründe für den rasanten Aufstieg im Ranking liegen in der starken Förderung der chinesischen Regierung für den Absatz von Elektroautos, im Batterie-Know-how, der großen Erfahrung mit Elektromobilität und an den Autokäufern, die sich mehr als in jedem anderen Land für Elektrofahrzeuge begeistern. Damit bietet China alles, um zum Musterland für Elektromobilität zu werden.

Mehr zum Evi-Index

Elektromobilitäts-Index

22. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Exklusiv für die Wirtschaftswoche hat die Unternehmensberatung McKinsey & Company einen Index zur Elektromobilität in ausgewählten Industrienationen erstellt. Der “Electric Vehicle Index”, kurz Evi, ist weltweit der erste seiner Art, der die Entwicklung der Elektromobilität misst. In neun unterschiedlichen Kriterien wird dabei sowohl der Markt für Elektroautos sowie die Produktion in den verschiedenen Industrienationen ausgewertet. Die aktuelle Reihenfolge der untersuchten Länder lautet: USA (1), Frankreich (2), Deutschland (3), Italien (4), Japan (5<9, China (6), Korea (7), Spanien (8), UK (9), Dänemark 810), Portugal (11) und Irland (12).

Ergebnisse

Elektromobilität als Chance für Wirtschaftsstandort Berlin

21. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Berlin kann in den nächsten zehn Jahren durch die gezielte Stärkung von Wachstumsfeldern bis zu 500.000 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Jobs schaffen. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie der Unternehmensberatung McKinsey & Company mit dem Titel “Berlin 2020. Wirtschaftliche Perspektiven durch neue Wachstumskerne”. Neue Arbeitsplätze können vor allem im Tourismus, im Bereich Elektromobilität, in der Informations- und Kommunikationsbranche (IKT) und in der Gesundheitswirtschaft entstehen. “Dieses Wachstumsziel ist ambitioniert, aber nicht unrealistisch”, sagt Katrin Suder, Leiterin des Berliner McKinsey-Büros, zur Vorstellung der Studie. “Wir möchten mit der Studie zeigen, wie die Stadt neue wirtschaftliche Dynamik entfalten kann.”
Der Trend zur Elektromobilität gewinnt weltweit rasant an Fahrt. Nach Einschätzung von McKinsey ist für den Durchbruch der Elektroautos in Deutschland eine Modellanwendung mit rund 100.000 Fahrzeugen erforderlich. “Wir sind überzeugt davon, dass Berlin ein sehr guter Standort für ein solches Projekt wäre”, sagt Automobilexperte Christian Malorny. Die Stadt biete dank ihrer Größe, der Lage, den Pendlerströmen und dem Zusammenspiel mit öffentlichen Verkehrsmitteln ideale Voraussetzungen. Berlin könne sich auch als Standort für die Produktion und Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien etablieren, wie sie für Elektroautos benötigt werden. Voraussetzung dafür seien ein wissenschaftliches Forschungs- und Entwicklungscluster sowie ein Businessplan für die Ansiedlung der Batterienzellenproduktion. Eine weitere Empfehlung aus der Studie: Berlin könnte auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof die weltweit erste “Formel E”-Rennstrecke aufbauen, privat finanziert durch Sponsoring sowie durch die Automobilindustrie und die Stromversorger – ähnlich der Formel 1.

Studie: Schon 2015 16% (hybride) eCars in Metropolen?

13. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

McKinseyEine aktuelle McKinsey-Studie behauptet: Elektromobilität in Megastädten wird bereits 2015 einen Marktanteile von bis zu 16 Prozent aufweisen. In den Ballungszentren New York, Shanghai und Paris können sich Elektro- und Hybridfahrzeuge schon innerhalb der nächsten fünf Jahre als realistische Alternative zu Autos mit herkömmlichem Verbrennungsmotor etablieren, führt die Studie aus. Den höchsten Marktanteil sollen Elektrofahrzeuge in New York erreichen: Hier liegt der prognostizierte Anteil an den Neuzulassungen im Jahr 2015 bei bis zu 16 Prozent. Damit werde in New York bis 2015 ein Gesamtbestand von 70.000 Elektro- und Hybridfahrzeugen erreicht. Paris und Shanghai folgen mit einem Anteil von 9 bzw. 5 Prozent der Neuzulassungen im Jahr 2015 und kommen so auf einen Gesamtbestand von 60.000 bzw. 25.000 Elektrofahrzeugen.

Deutlich mehr als die Hälfte der bis 2015 in den drei Ballungszentren verkauften Elektrofahrzeuge werden der Studie zufolge Plug-in-Hybridfahrzeuge sein. Rein batterieelektrische eCars werden der Studie zufolge zunächst vor allem auf New Yorker Straßen zu sehen sein.

Den Umfragen zufolge stellen sich die frühen Elektroautokäufer übrigens darauf ein, ihr Fahrzeug zu Hause oder im Parkhaus aufladen zu können – ein flächendeckendes Netz aus Ladestationen sei nach der Studie in der Startphase gar nicht erforderlich. An der Erhebung nahmen in New York und Shanghai über 1.500 Personen teil, die in quantitativen und qualitativen Untersuchungen befragt wurden.
via glocalist.com

McKinsey: eMobility 470 Mrd. € schwer

5. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

Aufgespießt: Die Unternehmensberatung McKinsey taxiert das weltweite Geschäftsvolumen mit der Elektromobilität im Jahr 2020 auf 470 Milliarden Euro.

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