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Artikel Tagged ‘MEET’

Die Batterie als Schlüsseltechnologie der Zukunft

21. September 2012 Juliane Keine Kommentare

Das MEET Batterieforschungszentrum richtet gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Batterie/Elektromobilität NRW am 15. November eine Veranstaltung für kleine und mittelständische Unternehmen aus. Unter dem Titel „Die Batterie als Schlüsseltechnologie der Zukunft. Neue Geschäftsfelder für KMU.“ soll interessierten Firmen ein Überblick über mögliche Anknüpfungspunkte auf dem Feld der elektrochemischen Energiespeicher geliefert werden.

Zielgruppe sind in erster Linie KMU aus NRW – die Veranstaltung ist aber natürlich offen für Interessenten aus ganz Deutschland. Weitere Informationen finden Sie hier.

Symposium Kraftwerk Batterie

16. Februar 2012 Juliane Keine Kommentare

Zum vierten Mal veranstaltet das Haus der Technik vom 06. bis 07. März 2012 die internationale Fachtagung – diesmal in Kooperation mit dem Batterieforschungszentrum MEET der Universität Münster. Erwartet werden zu der zweitägigen Konferenz wieder Wissenschaftler, Entwickler und Ingenieure, die die gesamte Bandbreite der Batteriewelt repräsentieren – angefangen von den Materialien bis zu den Anwendern. So können sich die Teilnehmer aus erster Hand über aktuelle Aspekte der Batterieentwicklung und des Batterieeinsatzes informieren. Das Gesamtprogramm wird durch eine Fachausstellung und eine Personalbörse für Studenten abgerundet. Zusätzlich stehen Räume für individuelle Meetings zur Verfügung. Konferenzsprache ist Englisch. Die Plenarsitzungen werden deutsch und englisch simultan übersetzt. Am Tag vor der Konferenz, am 05. März 2012, wird zusätzlich der Batterietag NRW stattfinden. Hier wird die Bandbreite von Forschung und Industrie im Bereich Batterietechnik speziell in NRW präsentiert.

Informationen zu beiden Veranstaltungen finden Sie hier.

Projekt zur Erforschung nachhaltiger Energiespeichersysteme

19. April 2011 Juliane Keine Kommentare

Am Batterieforschungszentrum MEET der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster ist am 15. April der Startschuss für das internationale Forschungsprojekt “LABOHR” gefallen. Im Fokus steht die Entwicklung neuartiger Energiespeicher auf Basis der Lithium-Luft-Technologie. Ziel ist es, das System für automobile Anwendungen praxistauglich zu machen, erklärte Prof. Dr. Stefano Passerini vom MEET bei der Auftaktveranstaltung. Gleichzeitig soll die Umweltverträglichkeit der Lithium-Luft-Batterie gestärkt und somit zu einer nachhaltigen Elektromobilität beigetragen werden. Die Europäische Union fördert das Vorhaben mit rund drei Millionen Euro, wovon mehr als 560.000 Euro auf die WWU entfallen.

Der Vorteil der Lithium-Luft-Batterie gegenüber der Lithium-Ionen-Batterie ist, dass sie bei geringerer Größe mehr Energie speichern kann. Doch bislang stand dem Einsatz der Technologie vor allem eines im Weg: Die Lithium-Luft-Batterie konnte nicht wieder aufgeladen werden. Das Problem gilt es nun, im Rahmen des LABOHR-Projekts zu überwinden. Darüber hinaus sollen die Energieinhalte der Batterie weiter erhöht und somit eine größere Reichweite von Elektroautos möglich gemacht werden.

Aber auch die Umweltverträglichkeit des Systems spielt in dem Projekt eine entscheidende Rolle, betonte Projektkoordinator Passerini. Denn nachhaltige Energiespeichersysteme sind die Basis einer “grünen” Elektromobilität. So ist beispielsweise die Recyclingfähigkeit der Lithium-Luft-Batterie ein wichtiges Kriterium. Außerdem sollen weniger giftige Zellkomponenten verwendet und durch den Einsatz von nicht entflammbaren Elektrolyten die Sicherheit verbessert werden.

Aus dem Batterielabor Münster auf die Straße

23. September 2009 klaus Keine Kommentare

Die Entwicklung hochleistungsfähiger Batterien steht im Zentrum des an der Universität Münster gegründeten Forschungszentrums für elektrochemische Energiespeicher. Leistungsfähige, sichere und bezahlbare Batterien sind die Grundvoraussetzung, damit aus der Vision vom Elektrofahrzeug Realität auf Deutschlands Straßen wird. Das Innovationsministerium fördert das europaweit einmalige Forschungszentrum in den kommenden drei Jahren mit 5,5 Millionen Euro. Konkret geht es im “Münster Electrochemical Energy Technology” (MEET) um die Weiterentwicklung der Batterien für das Elektroauto ebenso wie um die Frage der dezentralen Zwischenspeicherung von Strom aus erneuerbaren Energien mit Hilfe von Batterien. Herzstück des Zentrums ist deshalb auch das so genannte Batterielabor. Hier sollen neuartige Materialien für Batterien entwickelt und erste Prototypen für die industrielle Anwendung hergestellt werden.