Archiv

Artikel Tagged ‘Mini E’

Mini E im Testbetrieb

19. April 2012 Juliane Keine Kommentare

Wer in München oder im Bayerischen Wald wohnt, einen Führerschein der Klasse B besitzt und über einen Stellplatz mit Dach verfügt, kann sich jetzt bewerben und den Mini E in der nächsten Runde des Flottenversuchs fünf Monate lang kostenfrei ausprobieren. Der Testbetrieb findet in je zwei Phasen ab Juni im Bayerischen Wald und ab Juli in der Metropolregion München statt. Für beide Projekte können Sie sich online bewerben. Viel Erfolg und Spaß beim Fahren..!

Mini E bewährt sich im Alltag

18. August 2010 Juliane Keine Kommentare

BMW hat sein erstes großes Elektroauto-Pilotprojekt nach einem Jahr abgeschlossen und scheint sichtlich zufrieden. “Das wichtigste Ergebnis: Elektromobilität funktioniert schon heute”, lies BMW diese Woche verlauten. BMW will die gesamten Erkenntnisse zu Reichweite, Batterieladeverhalten und Kundenzufriedenheit nun in die Entwicklung des voraussichtlich im Jahr 2013 erscheinenden Megacity Vehicle einfließen lassen. Im Gegensatz zum umgerüsteten Mini E sollen dann die Komponenten des Elektroantriebs so verbaut werden, dass keinerlei Einschränkungen mehr in Bezug auf Stauraum oder Sitzplätze vorhanden seien.

eMobilität auf der Intersolar

3. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

mini E Die Intersolar in München kommt in Bewegung: Neben den neusten Trends rund um effiziente Zelltypen und Photovoltaikmodule hält 2010 die Elektromobilität Einzug in die weltgrößte Sonnenenergie-Messe. Mit der Webasto Solar GmbH stellt der Marktführer im Bereich markenübergreifender Pkw-Solardächer ein zeitgemäßes Automotive-Produkt zur eigenen Stromerzeugung vor. Präsentiert wird ein Konzeptauto der AVL LIST GmbH, einem Automotive-Entwickler aus Österreich. Der Mini mit Elektromotor und Range Extender trägt kein gewöhnliches Metalldach, er nutzt vielmehr die anfallende Sonnenstrahlung und generiert damit Energie für das Bordnetz. Das serienreife, komplett integrierte Photovoltaikdach mit einer Leistung von 75 Watt wurde von Webasto Solar entwickelt und produziert. Längst sind Photovoltaikdächer für Autos kein Nischenprodukt mehr. Alleine 2008 und 2009 wurden mehr als 60.000 Schiebedächer verschiedener Automarken mit Spezialmodulen von Webasto Solar ausgestattet. Auch die großflächige Lösung überzeugt die Automobilkonzerne: Ein erster Serienauftrag für einen namhaften deutschen Fahrzeughersteller ist bereits angelaufen. Mit dem integrierten Photovoltaikdach von Webasto Solar erhält das Elektrofahrzeug eine Reichweitenverlängerung von bis zu 7 %. Neben der Serienfertigung für Solarschiebedächer bedient die Webasto Solar GmbH derzeit auch Forschungsaufträge aus dem Bereich der Elektromobilität. Dabei nutzen zahlreiche Fahrzeughersteller die einzigartige Expertise der Landsberger: Kristalline Solarzellen werden normalerweise auf einer gleichmäßig ebenen Fläche angeordnet. Webasto Solar ist weltweit das einzige Unternehmen, das bereits seit Jahren Solarzellen in Serie auf gewölbten Flächen anbringt – und dabei die anspruchsvollen Normen der deutschen Automobilindustrie erfüllt.

Erste Erfahrungen mit Elektroautos im Großstadtverkehr

26. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Elektroautos können für Stadtbewohner eine realistische Alternative zu herkömmlich betriebenen Fahrzeugen sein. Dies zeigt die Auswertung einer ersten Testphase mit E-MINI-Fahrzeugen der BMW Group in Berlin durch Wissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz unter Leitung von Prof. Dr. Josef Krems. Die unter 800 Bewerbern ausgewählten 40 Testpiloten waren ein halbes Jahr lang mit den Versuchsfahrzeugen unterwegs. Die Gruppe bestand überwiegend aus Männern mit überdurchschnittlichem Einkommen, einem Durchschnittsalter von 48 Jahren und häufiger Fahrzeugnutzung im Alltag. “Erstmals haben nicht Techniker der Fahrzeughersteller, sondern alltägliche Nutzer die Fahrzeuge detailliert getestet”, berichtet Studienleiter Krems. Zwei Drittel der Nutzer fühlten sich mit dem MINI E genauso flexibel wie mit einem herkömmlichen Fahrzeug. Problematisch sei in den meisten Fällen nicht die geringe Reichweite von 150 Kilometern mit einer Akkuladung gewesen, sondern der eingeschränkte Lade- und Passagierraum wegen der 260 Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Batterie. Als angenehm empfanden die Probanden die geringe Geräuschkulisse der Elektrofahrzeuge. Für Fahrspaß sorgte die hervorragende Beschleunigung dank guter Drehmomentwerte, die für Elektroantriebe typisch sind. Derzeit startet in Berlin die zweite Testphase, an der wieder 40 Probefahrer teilnehmen sollen. Das Projekt der BMW Group und von Vattenfall Europe wird für zwei Jahre vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.

Der im Vorjahr gegründete Bundesverband eMobilität (BEM) hat rasche Fortschritte bei der Entwicklung des Elektroantriebs angemahnt. Es sei bereits fünf nach zwölf, sagte BEM Präsident Kurt Sigl mit Blick vor allem auf die chinesische Konkurrenz beim “Tag der Elektromobilität” in Berlin. Sein 2009 gegründeter Verband will sich langfristig für die Umstellung auf Elektromobilität, den Einsatz erneuerbarer Energien und für die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen einsetzen. In naher Zukunft sollen sowohl Vertretungen des BEM in den einzelnen Bundesländern als auch so genannte e-shops entstehen, die eMobilität für Verbraucher anfass- und erlebbar machen.

Elektroautos bestehen Alltagstest

20. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Bei dem jetzt zu Ende gegangen Test mit 40 Mini E in Berlin hat sich gezeigt, dass Elektroautos für Stadtbewohner bereits eine realistische Alternative zu herkömmlich betriebenen Fahrzeugen darstellen. Die Berliner Versuchspersonen durften ein halbes Jahr lang mit dem Mini E fahren, wobei die Daten zur Alltagstauglichkeit von den Arbeitspsychologen der TU Chemnitz aufgenommen und analysiert wurden. “Erstmals haben nicht Techniker der Fahrzeughersteller, sondern alltägliche Nutzer die Fahrzeuge detailliert getestet”, berichtet Studienleiter Josef Krems. Aus den 800 Bewerbern wurden 40 ausgewählt, bei denen die häufige Fahrzeugnutzung am wahrscheinlichsten schien. Befragt nach der Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge, zeigten sich die Testfahrer weitgehend zufrieden. “Für Fahrspaß sorgte die hervorragende Beschleunigung, die Elektroautos aufgrund des sofort zur Verfügung stehenden Drehmoments erlauben. Auch der ausbleibende Motorenlärm wurde entgegen vorheriger Annahmen nur positiv vermerkt”, so Krems. Zwei von drei Testfahrern bezeichneten den Mini E zumindest in der Stadt als “genauso flexibel” wie ein herkömmliches Fahrzeug. Problematisch sei in den meisten Fällen nicht die geringe Reichweite sondern der fehlende Stauraum und die eingeschränkte Passagierzahl gewesen. Die Lithium-Ionen-Batterie des Elektrozweisitzers ermöglichen eine Reichweite von rund 150 Kilometern. Obwohl die Probanden sich eine bessere Infrastruktur für Ladesäulen wünschten, hätten sie hauptsächlich auf die installierten Strukturen in ihren Privathäusern zurück gegriffen, da man dort die Möglichkeit des günstigen Nachtstroms nutzen könne.