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Artikel Tagged ‘Mobilitätskonzept’

Wettbewerb “Vision Elektromobile Stadt der Zukunft“”

21. Juli 2011 Juliane Keine Kommentare

Wie sehen die Fahrzeuge und Städte der Zukunft aus? Bis 2050 werden etwa 9,2 Milliarden Menschen auf der Erde leben, über 70 Prozent davon in Städten. Dieser Megatrend stellt in Kombination mit der globalen Ressourcenverknappung hohe Anforderungen an zukünftige nachhaltige Mobilitäts- und Stadtkonzepte. Der Wettbewerb “Vision Elektromobile Stadt der Zukunft” will dazu motivieren, in vier verschiedenen Zukunftsfeldern Konzepte für die elektromobile Stadt der Zukunft zu entwickeln. Die besten Beiträge werden mit einem Geldpreis von 5.000 € oder einer kostenlosen Mitgliedschaft in einem Innovationsnetzwerk des Fraunhofer IAO prämiert. Die Beiträge sind in Form von kurzen Filmen, Animationen, Skizzenfolgen etc. einzureichen. Die Gewinner werden auf der Konferenz “Vision Elektromobile Stadt der Zukunft” in den Räumen des BMVBS am 07. und 08. September 2011 in Berlin geehrt. Neben nationalen und internationalen Referenten aus Forschung, Politik und Wirtschaft stehen die Ergebnisse aus den Modellregionen Elektromobilität in Deutschland im Fokus. Die kostenlose Teilnahme an der Konferenz “Vision Elektromobile Stadt der Zukunft” in Berlin ist auch ohne Teilnahme am Wettbewerb möglich.

Nähere Informationen über den Wettbewerb und die internationale Konferenz finden Sie hier.

Neue Mobilitätskonzepte für den urbanen Raum

24. Juni 2011 Juliane Keine Kommentare

Ziel von Urbanconcept ist es, ein neues Mobilitätskonzept für den urbanen Raum zu schaffen. Urbanconcept will interessierten Personen die Möglichkeit geben, Elektrofahrzeuge zu mieten oder zu leasen und damit im Alltag zu testen und dies zu günstigen Konditionen, da nur bezahlt wird, was auch genutzt wird. Kunden können entscheiden, welches Fahrzeug sie wann und wie lange nutzen möchten. Dafür stehen eBikes, eKlein- und Mittelklassewagen und eSportwagen zur Verfügung.

Urbanconcept sucht bis Ende Juli 2011 noch interessierte Personen im Großraum Stuttgart, die die Zukunft der Mobilität mitgestalten möchten. Mit einem kleinen Fragebogen wollen sie die Erwartungen und Bedürfnisse der Interessenten verstehen und dann 50 Personen zur Teilnahme an einem Versuch mit dem neuen Mobilitätsangebot einladen. Dabei können verschiedene Fahrzeuge im Alltag getestet werden. Ohne Anschaffungskosten, ohne Risiko und ohne Emissionen. Zur Umfrage gehts hier.

Weitere Informationen gibt Ihnen Johannes Brodführer von Urbanconcept.

VCD-Kongress “Zukunft und Vision des Stadtverkehrs”

26. April 2011 Juliane Keine Kommentare

2011 feiert der VCD sein 25-jähriges Jubiläum. Das ist nicht nur Anlass für einen Blick zurück, sondern auch in die Zukunft. Auf dem VCD-Kongress “Zukunft und Visionen des Stadtverkehrs” am 30. Juni 2011 in Berlin wird gefragt: Wie machen wir den städtischen Verkehr bis 2050 umweltverträglich?

Immer mehr Menschen leben in Städten. Die Mobilitätsbedürfnisse und -gewohnheiten ändern sich. Die Politik tut sich bislang schwer, darauf die passenden Antworten zu finden. Gleichzeitig suchen Kommunen, Verbände und Unternehmen schon heute erfolgreich nach Lösungen für diese Herausforderungen. Hier will der Kongress ansetzen: den Status Quo bündeln und Anreize zum Weiterdenken geben.

  • Wie sind Menschen in der Stadt der Zukunft unterwegs?
  • Welche Ideen, Möglichkeiten und Innovationen braucht es für die urbane Mobilität?

Anstatt den Fokus weiterhin auf das Auto zu legen, müssen die Weichen für eine nachhaltige Mobilität gestellt werden. Lebensqualität und Mobilitätsbedürfnisse der Menschen stehen dabei im Mittelpunkt. Über Herausforderungen und Visionen für die urbane Mobilität der nächsten 25 Jahre und weit darüber hinaus will sich der VCD mit Experten aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft austauschen. In Vorträgen und Workshops sollen gemeinsam Handlungsfelder und Lösungsansätze identifiziert werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

RWE rüstet Amsterdam mit Ladesäulen für Elektrofahrzeuge aus

18. April 2011 Juliane Keine Kommentare

Der niederländische Energieversorger Essent, eine 100 %ige Tochtergesellschaft der RWE AG, hat von der Stadt Amsterdam den Auftrag zur Lieferung und Installation von mindestens 125 Ladesäulen erhalten. Die Stadt Amsterdam plant bis 2015 mit 10.000 Elektrofahrzeugen und verfolgt damit ehrgeizige Umweltschutzziele. In Amsterdam stehen bereits heute ca. 100 öffentlich zugängliche Ladepunkte zur Verfügung. „Dieser Auftrag ist sehr wichtig für Essent und RWE. Elektromobilität wird somit erstmals in den Niederlanden flächendeckend Bestandteil des täglichen Straßenbildes einer Metropole“, sagt Peter Terium, Vorsitzender des Vorstands von Essent. „Die Ladesäulen, die wir in Amsterdam errichten, sind von RWE entwickelt worden und neben Deutschland bereits in vielen europäischen Ländern, darunter Polen, Ungarn und Österreich, installiert.“ „Neben Berlin ist Amsterdam für uns das zweite große europäische Metropolenprojekt, bei dem wir ein Mobilitätskonzept für eine Großstadt umsetzen“, sagt Ingo Alphéus, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Effizienz GmbH.

MICHELIN CHALLENGE BIBENDUM BERLIN 2011

11. April 2011 Juliane Keine Kommentare

Über 6.000 Besucher werden auf der elften Michelin Challenge Bibendum vom 18. bis 22. Mai 2011 in Berlin erwartet. Automobilhersteller, Zulieferer, Energieversorger sowie Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft werden in Theorie und Praxis zukunftsweisende technische Lösungen rund um nachhaltige Mobilität im Straßenverkehr präsentieren.

Am 21. und 22. Mai finden erstmalig auch Publikumstage statt. Hierbei werden die zukünftigen Serienfahrzeuge, Studien und Mobilitätskonzepte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Der BEM wird mit einem Gemeinschaftsstand in Berlin vertreten sein, um die Vorteile und die zeitnahe Umsetzung der Elektromobilität zu präsentieren.

Nutzen Sie die Chance, direkte Kontakte zu den Köpfen der Branche aufzubauen. Sprechen Sie uns an. Gemeinsam mit dem BEM können Sie sich stark positionieren.

Für Informationen zum BEM-Gemeinschaftsstand wenden Sie sich bitte direkt an die BEM-Geschäftsstelle in Berlin.

Weitere Informationen

Honda stellt Elektro-Version des Jazz und Plug-in Hybrid Plattform vor

6. Januar 2011 Juliane Keine Kommentare
eVersion Jazz, Quelle: Honda

eVersion Jazz, Quelle: Honda

Honda stellt auf der diesjährigen LA Auto Show in Los Angeles ein Konzept einer batterieelektrischen Version des Jazz – in den USA und Japan “Fit” genannt – vor. Der Fit EV verfügt über eine Lithium-Ionen-Batterie und einen koaxialen Elektromotor. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 144 km/h und die Reichweite bei 160 Kilometern. 2012 soll die Produktionsversion des Fit EV in den USA und Japan auf den Markt kommen. Darüber hinaus wird die Plattform für Hondas ersten Plug-in Hybriden gezeigt. “Hondas großer Erfahrungsschatz im Bereich elektrifizierter Fahrzeuge und deren Technologien versetzt uns in die Lage, den Erwartungen der Kunden zu entsprechen”, erklärt Takanobu Ito, Präsident und CEO der Honda Motor Co., Ltd. und ergänzt: “aus Hondas Sicht muss ein Elektrofahrzeug größten Nutzwert bieten dabei aber auch Spaß machen. Die Fähigkeiten des Fit EV im Pendlerverkehr werden in Zukunft eine perfekte Ergänzung darstellen zu den vielseitig einsetzbaren Mobilitätskonzepten des Plug-in Hybrids und dem Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug FCX Clarity.”

Elektromobilität: Chancen auch für den ländlichen Raum

27. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

“Elektromobilität ist keine abstrakte Technologiefrage. Im Kern geht es darum, wie das Verkehrssystem der Zukunft aussehen soll. Bei der Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte berücksichtigen wir auch die spezifischen Anforderungen der Menschen, die auf dem Land wohnen. Hier sehe ich große Chancen für die Elektromobilität mit Batterie und Brennstoffzelle”, sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer anlässlich der Fachtagung Elektromobilität in Traunstein. “Die Mehrheit der bayerischen Bevölkerung lebt auf dem Land. Viele Menschen sind dort auf den Individualverkehr, also hauptsächlich auf das Auto, angewiesen, um zu ihrem Arbeitsplatz oder zur nächstgelegenen Bahnstation zu gelangen. Gerade solche Pendlerverkehre sind ein geeignetes Einsatzgebiet für Elektromobilität. Auch im Tourismus sehe ich Entwicklungs- und Innovationspotenzial. Der ländliche Raum bietet außerdem bei der Gewinnung von Strom aus Erneuerbaren Energien für die Elektroautos hervorragende Bedingungen”, so Ramsauer.

Eine der acht von der Bundesregierung geförderten Modellregionen ist München. Die Aktivitäten schließen den ländlichen Raum um die Landeshauptstadt herum ein und werden mit rund zehn Millionen Euro gefördert. Dazu werden z. B. Ladepunkte im Umland auf Mitfahrerparkplätzen eingerichtet und in speziellen Pendlerszenarien bewertet.

Deloitte-Analyse alternativer Auto-Antriebskonzepte

14. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Weltweit werden von staatlicher Seite etwa 44 Milliarden US-Dollar für die Entwicklung alternativer Treibstoffe und Mobilitätskonzepte aufgewendet – in Form von Konjunkturpaketen wie auch anderer Fördermaßnahmen. In Deutschland lag der entsprechende Stimulus bis Februar 2009 bei 950 Millionen US-Dollar, vergleichbar mit Italien und Brasilien. Laut Deutsche-Bank-Schätzung kann der Verkauf von Fahrzeugen mit alternativen Antriebssystemen im Jahr 2010 weltweit auf 1,3 Millionen ansteigen – eine Steigerung um knapp ein Drittel gegenüber 2009. Wie die aktuelle Deloitte-Analyse zeigt, gehört die Entwicklung alternativer Antriebskonzepte zu den wichtigsten Faktoren der globalen Automobilindustrie der kommenden Jahre. Schon in zehn Jahren können Fahrzeuge mit Hybrid- und Elektroantrieb einen Anteil von einem Drittel in den Industrieländern und bis zu 20 Prozent in den Ballungsgebieten der aufstrebenden Regionen haben. Auch Deutschland hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2020 sollen etwa eine Million Automobile mit Elektroantrieb auf den Straßen rollen. “Deutschland hat die Chance, zum Vorreiter zu werden – und das, obwohl der deutschen Industrie lange Zeit vorgeworfen wurde, zu langsam zu reagieren und dem internationalen Wettbewerb hinterherzulaufen. Heute unterstützt der deutsche Staat die Anbieter mit 500 Millionen Euro bei der Entwicklung von hochleistungsfähigen Batterien sowie bei regionalen Untersuchungen, wo eine entsprechende Infrastruktur auf- beziehungsweise ausgebaut werden kann”, so Dr. Martin Hölz, Partner Global Automotive bei Deloitte.

Die detaillierten Analyseergebnisse erhalten Sie hier.

Automobilwoche Konferenz in München

5. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Im Zentrum der Automobilwoche Konferenz am 6. Mai 2010 steht die Frage wie sich die Automobilbranche verändern wird. Denn beim Autoantrieb wächst die Vielfalt an Konzepten – von fossilen und synthetischen Kraftstoffen über Hybrid bis zu Elektroantrieb und Brennstoffzelle. Unternehmenslenker von Autoherstellern und Zulieferern, Brancheninsider und neue Mitspieler im Autogeschäft wie Energieversorger und Batteriehersteller diskutieren in München über die Mobilität der Zukunft: Wie sieht das Auto der Zukunft aus? Auf welche Mobilitätskonzepte und Geschäftsmodelle setzt die Branche kurz- und mittelfristig? Wie sind Paradigmenwechsel und Ressourcenspagat zu meistern? Mit hochkarätigen Referenten wird das Programm der Konferenz dieses Fragen aufgreifen.

Anmeldung und Programm

Rinspeed UC?: neuartiges Mobilitätskonzept

21. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

rinspeed-uc-mobilitaetskonzept Auf dem Genfer Automobilsalon wurde der Rinspeed UC? (”Urban Commuter”-Pendlerfahrzeug) der Rinspeed AG vorgestellt. Der Zweisitzer ist für eine künftige Serienfertigung konzipiert und soll durch ein zukunftsweisendes Waggon-System per Intercity-Zug das Zeug haben große Strecken zu überbrücken. Der knuffige Elektrostadtflitzer in Leichtbauweise wird zu Recht vom Hersteller mit “Autodesign zum Liebhaben” betitelt. Er bringt 130 nM auf die Straße, schafft es auf 120 km/h und hat eine Reichweite von 105 Kilometern. Gesteuert wird der Rinspeed UC? nicht mit einem Lenkrad sondern per Force-feed-back-Joystick des deutschen Elektronik-Spezialisten Rafi. Frank Rinderknecht, Gründer der Rinspeed AG, erklärte dazu: “Vergessen Sie alles, was sie bisher über Joysticks kennen. Endlich bekommen Sie ein besseres Lenkgefühl und eine deutliche Rückmeldung von der Straße”. Wie alle Elektroautos hat auch der Rinspeed UC? mit der geringen Reichweite zu kämpfen. Aus diesem Grund haben die Macher direkt ein kombiniertes Mobilitätskonzept zwischen Individual- und öffentlichem Personenverkehr entwickelt. Das Elektroauto soll in kürzester Zeit in spezielle Waggons der Bahn geladen werden, wobei die Buchung und Platzreservierung direkt online aus dem Fahrzeug erfolgen kann. Ladestationen an Bord der Waggons sorgen dafür, dass der Stadtflitzer bei Ankunft am Zielort wieder mit voller Batterie fahren kann. “Ich kann meine Zeit effizienter nutzen als auf der öden Autobahn. Da gehe ich doch lieber ins Zugrestaurant oder ziehe mich zum Arbeiten in mein Gefährt zurück”, so Rinderknecht.