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Artikel Tagged ‘Modellregion’

Elektromobilität im ländlichen Raum

7. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Der Umstieg auf Elektromobilität vollzieht sich nicht von heute auf morgen. Daher ist es besonders wichtig, die Akzeptanz, trotz zunächst höherer Kosten zu steigern. Ein Weg, vorteilhafte Technologien frühzeitig auf den Markt zu bringen, ist die Förderung der Nutzung von Elektrofahrzeugen in Pioniersegmenten wie dem Wirtschaftsverkehr. Hierzu zählen nicht nur Firmenflotten und Carsharing sondern auch Hybridbusse des ÖPNV. Je mehr Nutzer Erfahrungen sammeln und je mehr Kunden sich für ein Elektroauto entscheiden, desto vielfältiger wird das Angebot, etwa mit Autos nur für den Stadtverkehr oder mit einem sogenannten „Reichweitenverlängerer“. Auch neue Dienstleistungsmodelle, wie das Leasen von Batterien, machen Elektromobilität attraktiv und alltagstauglich.

Sebastian Martin, aus Bayern und Stephan Wiese aus Nordfriesland berichten im Rahmen der Veranstaltung “Veränderung bewegt: Elektromobilität im ländlichen Raum” am 04. März 2014 in Knüllwald-Remsfeld über ihre Erfahrungen als Projektmanager „Elektromobilität“. Die Pioniere der eMobilität wollen damit Anregungen geben, wie die Markteinführung auch in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Schwalm-Eder sinnvoll vor dem Markthochlauf 2016 beschleunigt werden kann. Das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.

Innovativer Pendlerverkehr in Niederösterreich

19. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Klimaschonend und energieeffizient soll er werden, der Pendlerverkehr in Niederösterreich. Am 18. Februar 2013 erfolgte der offizielle Startschuss für die neue Modellregion “e-pendler in niederösterreich”. Knapp 300.000 Einwohner in 49 Gemeinden zwischen Wien und Wiener Neustadt sollen in Zukunft von der neuen Gestaltung des Pendlerverkehrs profitieren. Das Projekt setzt auf die optimale Verknüpfung öffentlicher Verkehrsmittel mit individuellen Elektrofahrzeugen, auf die Verstärkung und den Ausbau alternativer Mobilitätskonzepte und die Versorgung mit Erneuerbaren Energien. Gefördert wird das Programm mit 1,3 Millionen Euro im Rahmen des Förderprogrammes “Modellregionen E-Mobilität” des Klima- und Energiefonds. Weitere 1,2 Millionen Euro stellt das Land Niederösterreich.

“Die Vorgabe von Umweltminister Niki Berlakovich ist es, Österreich durch eine intelligente und effiziente Nutzung heimischer, erneuerbarer Ressourcen zum Energieselbstversorger zu machen. Aus der Kraft der Regionen soll Österreich bis 2050 energieunabhängig werden. Die Entwicklung und Umsetzung alternativer Mobilitätslösungen ist hierbei eine unserer wichtigsten Aufgaben. Immerhin gilt der Verkehr mit fast 30% als einer der größten Verursacher von CO2-Emissionen. Deshalb ist es wichtig, dass gerade Niederösterreich, das zu den stärksten Pendlerregionen Österreichs gehört, dieses Thema anpackt und zeigt, wie zukunftsweisende Mobilitätskonzepte aussehen. Solche Projekte sind es nämlich, die nachdrücklich zum Erfolg der Energiewende beitragen”, so Generalsekretär Reinhard Mang im Rahmen der Pressekonferenz. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Die eTour-Brandenburg kommt..

4. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Am 06. Mai 2012 werden Fahrerinnen und Fahrer von Elektro- und Hybridfahrzeugen im Rahmen der eTour-Brandenburg2012 zeigen, dass nachhaltiger Tourismus und eine Wende hin zu erneuerbaren Energiequellen keinen Widerspruch darstellen.

Eckdaten der eTour-Brandenburg 2012:

  • Mehr als 160 km Fahrstrecke innerhalb von 8 Stunden
  • Start und Ziel: Stromtankstelle am Rathaus Kleinmachnow
  • 2 hochinteressante Etappenziele: das energieautarke Dorf Feldheim sowie die einmalige Windenergiescheune in Saalow
  • Eröffnung der eTour-Brandenburg durch den Bürgermeister der Gemeinde Kleinmachnow
  • Öffentliche Schau der Fahrzeuge an drei Standorten an einem Tag

Wenn Sie bei dieser in der Modellregion Elektromobilität Berlin/Potsdam bislang erstmaligen Initiative dabei sein möchten, können Sie sich hier anmelden.

Elektrischer Pendelverkehr erfolgreich getestet

23. November 2011 Juliane Keine Kommentare

Durch das kürzlich abgeschlossene Projekt „E-Mobilität im Pendlerverkehr“ in der Modellregion Rhein-Ruhr wurde Elektromobilität in den vergangenen Monaten fester Bestandteil des alltäglichen Pendlerverkehrs im Großraum Rhein-Ruhr. Die Projektpartner RWE Effizienz, Renault Deutschland AG, Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen (fka) und das Institut für Hochspannungstechnik (IFHT) der RWTH Aachen zogen zum Ende des Projekts ein sehr positives Fazit.

„Wir haben in unserem Projekt die Alltagstauglichkeit der Elektromobilität erfolgreich unter Beweis gestellt“, so der Leiter des Projekts, Devid Perissinotto von RWE Effizienz, „und können für den Marktstart der ersten Serienfahrzeuge auf die im Projekt entwickelten Geschäftsprozesse aufbauen.“ Die Flotte von eFahrzeugen bestand insgesamt aus 30 Vorserienfahrzeugen von Renault vom Typ Kangoo Z.E. und Fluence Z.E. sowie 42 Leasing-Fahrzeugen von RWE vom Typ Karabag 500 E und Micro-Vett Fiorino E. Flotten- und Gewerbekunden legten mit ihnen im Projektzeitraum insgesamt fast 250.000 Kilometer zurück.

Elektronauten legen 1 Mio. Kilometer zurück

21. September 2011 Juliane Keine Kommentare

Man hört sie kaum, riecht sie nicht, sieht sie aber seit einem Jahr fast überall in Stuttgart: Die eBikes von EnBW. Rund 1 Mio. Kilometer haben die 500 Elmotos zurückgelegt, die EnBW seit 14 Monaten im Raum Stuttgart von Bürgern im Alltag testen lässt. Der Feldversuch geht jetzt zu Ende und zeigt: Die eBikes werden nicht nur in der Freizeit, sondern auch für den Weg zur Arbeit genutzt und vorzugsweise nachts geladen. “Das eBike ist unser Vorzeigeprojekt”, sagt Holger Haas von der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart. Er nennt das Elmoto, das die Stuttgarter Firma ID Bike, genau wie EnBW Mitglied im Bundesverband eMobilität, in Ravensburg produzieren lässt, sympathisch – und nutzt das Elmoto, selbst gelegentlich. Als Chef der regionalen Projektleitstelle hat Haas sich dafür eingesetzt, dass Stuttgart eine von bundesweit acht Modellregionen wurde – und ein Teil der Fördergelder in die Region floss. 20 Millionen Euro hat das Bundesverkehrsministerium für eineinhalb Jahre bewilligt, etwa die gleiche Summe kommt von den Partnern dazu. Ab Herbst will EnBW das Engagement auf elektrische Autos oder Transporter ausweiten.

Weitere Informationen zum EnBW-Projekt und zur Modellregion Stuttgart finden Sie auch in der NEUEN MOBILITÄT.

Twin-City-Projekt zwischen Bratislava und Wien

6. September 2011 Juliane Keine Kommentare

Eine e-mobile Flotte verbindet ab sofort die beiden Städte Wien und Bratislava im Rahmen des Twin-City-Elektromobilitätsprojekts VIBRATE. Die Twin-City-Elektromobilitätsmodellregion umfasst die zwei Hauptstädte sowie die gesamte Region dazwischen. Der Großraum Wien–Bratislava mit rund 3 Millionen Einwohnern birgt ein hohes Potenzial für die Elektromobilität. Es handelt sich um das erste gemeinsame Projekt zwischen österreichischen und slowakischen Energieunternehmen. Unterstützt wird das Projekt außer von der EU-Förderagentur auch vom österreichischen Wirtschaftsministerium (BMWFJ) und allen zuständigen Regionalregierungen, wie den Magistraten der Städte Wien und Bratislava sowie den Landesregierungen Bratislava und Niederösterreich. Führende Energieunternehmen und maßgebliche Motoren der Elektromobilität in Österreich, wie EVN, VERBUND und Wien Energie, arbeiten im VIBRATE-Projekt zusammen. Zugleich sind sie auch Mitglieder von “Austrian Mobile Power”, der Plattform für Elektromobilität in Österreich.

Kongress cie-mo

29. Juni 2011 Juliane Keine Kommentare

Der erstmals am 16. September 2011 im Messezentrum Erfurt stattfindende Kongress cie-mo soll den Thüringer Elektromobilitäts-Akteuren als Plattform zur besseren Vernetzung sowie zum Austausch neuer Ideen und Konzepte dienen. Das Kürzel steht für city e mobility – Nachhaltigkeit in der Mobilitäts- und Stadtentwicklung. Klimaschutz und Energieversorgung stellen Kommunen und Unternehmen vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig eröffnen sich mit dieser Thematik Chancen für nachhaltige Energiegewinnung, Ressourcenschonung sowie die Erschließung neuer Märkte.

Kongressinitiatoren sind die Impulsregion Erfurt-Weimar-Jena und der Kreis Weimarer Land. Ziel ist es, gemeinsam eine attraktive, lebendige und aktive elektromobile Region in der Mitte Deutschlands und Europas zu gestalten. Der Kongress spannt den Bogen von der Zukunftsforschung über praktische Beispiele in einer Thüringer Modellregion Elektromobilität bis hin zu den Auswirkungen auf die Klangkulisse in den Kommunen. Das Themenspektrum von cie-mo 2011 geht somit weit über den traditionellen Rahmen von Antrieben, Reichweiten und Speichermedien hinaus.

Weitere Informationen zum Kongress

„eMobilität ist für Braunschweig ein Top-Thema“

26. Mai 2011 Juliane Keine Kommentare

„Nicht nur für die Bundesregierung, sondern auch für Braunschweig ist eMobilität ein Top-Thema.“ Dies bekräftigte Wirtschaftsdezernent Joachim Roth, zugleich Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft GmbH. „Deshalb hat Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann entschieden, dass ein Gesprächskreis mit Experten zum Thema „Elektromobilität“ ins Leben gerufen wird.“ Darin sollen neben der Stadtverwaltung und der Wirtschaftsförderung auch die technische Universität Braunschweig mit dem Niedersächsischen Zentrum für Fahrzeugtechnik, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie auch andere Institutionen und Unternehmen vertreten sein.

„Vor dem Hintergrund der Bewerbung der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg als Modellregion Elektromobilität sollen in dem Gesprächskreis Handlungsfelder für die Stadt frühzeitig erkannt werden. Bei Bedarf werden weitere Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft hinzugezogen“, sagte Roth, der den Gesprächskreis leiten wird. Die bundesweit herausragende Kompetenz Braunschweigs auf diesem Gebiet werde etwa bei der Fertigung von Batterien, die die Volkswagen AG im Braunschweiger Werk als Sonderprojekt fertigen will, deutlich. Sie solle im Gesprächskreis genutzt werden, um die richtige und frühzeitige Weichenstellung bei Infrastrukturinvestitionen zu erreichen.

Renault baut Servicenetz für Elektrofahrzeuge auf

16. März 2011 Juliane Keine Kommentare

Renault beginnt in Deutschland mit dem Aufbau eines Servicenetzes für Elektrofahrzeuge. Zunächst übernehmen sechs Händler in der Modellregion Rhein-Ruhr Service und Wartung für die ersten Elektrofahrzeuge der französischen Marke. Renault wird in den kommenden Wochen die ersten 30 Fahrzeuge mit rein elektrischem Antrieb an ausgewählte Flotten- und Gewerbekunden ausliefern.

Die Autohäuser Eisenstraße (Dortmund), Boden (Essen), P&A (Düsseldorf), Witzel (Bochum) sowie die Renault Retail Group (Köln) und die Renault Retail Group Rhein-Sieg (Sankt Augustin) verfügen über speziell geschultes Wartungspersonal. Die Mitarbeiter wurden vom TÜV Rheinland im Umgang mit Hochvoltanlagen qualifiziert.

Porsche startet Test mit Elektrosportwagen

15. Februar 2011 Juliane Keine Kommentare

Porsche hat letzte Woche den Praxistest mit einem elektrisch angetriebenen Boxster-Sportwagen gestartet. Porsche-Chef Matthias Müller und Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) haben in dem Forschungsfahrzeug in Stuttgart gemeinsam die ersten Meter zurückgelegt. Das Auto soll auf seine Alltagstauglichkeit beim Fahren und beim Laden getestet werden. Der Feldtest ist Teil des Projekts “Modellregion Elektromobilität” Stuttgart. Die baden-württembergische Landeshauptstadt ist eine von acht Modellregionen in Deutschland, in denen bis Mitte des Jahres Pilotprojekte für Elektrofahrzeuge und die Infrastruktur dafür gestartet werden.