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Artikel Tagged ‘Modellregionen’

Österreich: Neue Förderrunde für eMobilität

22. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

1.500 Fahrzeuge und 1.600 Landepunkte – das ist die positive Bilanz der sieben bestehenden „Modellregionen Elektromobilität“ des Klima- und Energiefonds in Österreich. Diese sind ab sofort aufgerufen, ihre Projektideen beim Klimafonds einzureichen – bis 23. Oktober stehen 1,7 Millionen Euro Förderbudget für sie zur Verfügung. Neue Ausschreibungsschwerpunkte sollen den Ausbau von Fahrzeugen und Infrastruktur unterstützen, das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität erhöhen und neue Zielgruppen – z.B. Pendler – erschließen.

Umweltminister Andrä Rupprechter: „Modellregionen zeigen wie die Mobilitätswende funktioniert und wie der Verkehr nachhaltig und emissionsfrei zu gestalten ist. Der eMobilität gehört die Zukunft.“ Ziel der am 19. Juni 2015 gestarteten Förderaktion ist es, die bestehenden Modellregionen zu stärken und das Thema Elektromobilität weiter zu verbreiten. Klimafonds-Geschäftsführer Ingmar Höbarth: „In unseren Modellregionen entwickeln wir unterschiedliche Nutzungsmodelle für eMobilität und integrieren Elektromobilität in den Alltag der Einwohner. Die gewonnen Erfahrungen sind Voraussetzung dafür, dass emissionsarmer Verkehr – auch außerhalb von Modellregionen – rasch in Österreich Fuß fassen kann.“ Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

4. BEM-Roundtable // Konstruktiver Austausch der Modellregionen

1. Oktober 2010 Juliane Keine Kommentare

Auf dem 4. BEM-Roundtable kamen auf Einladung vom Bundesverband eMobilität Vertreter der verschiedenen Modellregionen und -projekte vom BMVBS, BMWi und BMU in Berlin zusammen, um Erfahrungen der einzelnen Projekte zu diskutieren und eventuelle Informationsbarrieren zu durchbrechen. Neben den zwei Keynote-Sprechern Oliver Braune (NOW GmbH) und Andreas-Michael Reinhardt (B.A.U.M. Consult), nahmen Vertreter der Modellregionen Rhein-Main, Sachsen, Berlin/Potsdam und Bremen sowie der Modellprojekte Harz.ee-mobility, Future Fleet, GridSurfer und Smart Wheels an der informativen Diskussionsrunde teil.

„Der rege Austausch zwischen den Vertretern der einzelnen Modellregionen hat ein großes Bedürfnis nach übergreifender Kommunikation gezeigt“, betonte BEM-Präsident Kurt Sigl und machte damit deutlich, wie wichtig es ist, die zahlreichen Kompetenzen der verschiedenen Modellregionen zu bündeln und die Erfahrungen für die gesamte Branche verfügbar zu machen. Dadurch ist es möglich den Lernprozess aller zu verkürzen, neue Entwicklungen effektiver umzusetzen und aus den Forschungsergebnissen konkrete Maßnahmen für die Zukunft der Neuen Mobilität abzuleiten. Innerhalb der Projektumsetzung betonte Oliver Braune in seinen Ausführungen das starke Engagement des deutschen Mittelstandes.

Die Vertreter der verschiedenen Projekte waren sich einig: dieser Austausch muss künftig weiter fortgeführt werden. „Wir müssen mehr Geschlossenheit zeigen. Der Bundesverband eMobilität kann hier als Transferagent agieren und dabei unterstützen, die wegweisenden Ergebnisse zur Marktvorbereitung der Elektromobilität zu kommunizieren“, so Andreas-Michael Reinhardt. Insbesondere im Bereich der ministerienübergreifenden Vernetzung wird der BEM künftig verstärkt unterstützen.

Deutlich wurde im Rahmen der Diskussionsrunde außerdem der Wunsch nach einer Verstetigung der verschiedenen Elektromobilitäts-Projekte. Die kurzen Projektzeiträume bis 2011 erschweren sowohl eine relevante Datenerhebung als auch die Akzeptanz in der Gesellschaft. Diese kann nur durch langfristige und flächendeckende Sichtbarkeit von Elektromobilität entstehen und wachsen. Der BEM setzt sich deshalb für eine Weiterführung der verschiedenen Projekte ein.

ColognE-mobil startet 2010

21. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

Köln wird Modellregion für Elektromobilität. Wie die Ford Werke GmbH – Autoindustrie-Partner des Projekts “ColognE-mobil” – jetzt mitteilte, liegt mittlerweile eine schriftliche Absichtserklärung (”Letter of Intent”) des Projektträgers Jülich für eine finanzielle Förderung vor. Damit könne der Großversuch im ersten Quartal 2010 starten, hieß es. Dabei würden unterschiedliche Aspekte wie etwa die Dauerhaltbarkeit der Batterien, Lade- und Entladezyklen, die Akzeptanz der Elektroautos und der Ladestationen sowie die Verkehrssicherheit unter Alltagsbedingungen getestet.

Der Ford-Beitrag fokussiert sich den Angaben zufolge zunächst auf die Erprobung von batterieelektrischen Nutzfahrzeugen des Typs Transit, die als Liefer- und Verteilerfahrzeuge eingesetzt werden. In einer ersten Projektstufe würden zehn E-Transit – sieben Kastenwagen, ein Pritschenwagen sowie zwei Personentransporter – ausgewählten Unternehmen zur Verfügung gestellt, so der Hersteller.

Mit im “ColognE-mobil”-Boot sitzen der Stromkonzern RheinEnergie, die Stadt Köln sowie die Universität Duisburg-Essen. Das Projekt ist Teil der “Modellregion Rhein-Ruhr” für Elektromobilität. Diese wird zusammen mit sieben weiteren Gebieten mit insgesamt 115 Millionen Euro gefördert.
via autohaus.de

Elektromobilität in NRW

23. September 2009 klaus Keine Kommentare

Die NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) hat auf der IAA einen “Masterplan Elektromobilität” vorgestellt. Mindestens eine viertel Million Elektromobile sähe Thoben danach bis 2020 gerne im bevölkerungsreichsten Bundesland angemeldet. Die Ford-Werke unterstützen dieses Vorhaben mit zwar zunächst nur 25 Fahrzeugen, die allerdings bereits ab Ende des Jahres durch Köln stromern sollen. Ford zeigt auf der IAA zwei batteriebetriebene Elektro-Konzeptfahrzeuge: den Ford Tourneo Connect BEV (ca. 160 km Reichweite; BEV = Battery Electric Vehicle) und den Ford Focus BEV (ca. 120 km Reichweite).

Beteiligt ist auch der “Auto-Cluster NRW”. Dieses Kompetenzzentrum, das von der Landesregierung über drei Jahre mit 1,5 Millionen Euro finanziert wird und das auch den Masterplan erstellte, hat drei Schwerpunkte definiert. Der erste Forschungsbereich Batterietechnik für bessere und günstigere Technologien soll schwerpunktmäßig in der Region Münster stattfinden, der Bereich Fahrzeugtechnik/Produktion vorrangig im Raum Aachen. Das Forschungsfeld Infrastruktur und Netze schließlich wird im Ballungsraum Rhein/Ruhr angesiedelt. Dort gibt es bereits “Strom-Tankstellen”, also Ladestationen, etwa in Düsseldorf, Mülheim und Essen.

Erbarmen – die Hessen kommen elektrisch

23. September 2009 klaus Keine Kommentare

Die Stadt Frankfurt/M. möchte Vorreiter bei der Elektromobilität sein. Oberbürgermeisterin Dr. h.c. Petra Roth, der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer und der Vorsitzende der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding GmbH, Frank Junker, präsentierten unlängst an der Frankfurter Hauptwache Elektroroller, die zwei Jahre lang von Frankfurter Bürgern und Unternehmen auf ihre Alltagstauglichkeit getestet werden können. Insgesamt stehen 15 Roller zur Verfügung, davon sind zehn für Langzeittests durch Privatpersonen und Unternehmen reserviert. Der Roller hat eine Spitzengeschwindigkeit von 45 km/h und eine Leistung von 3 kW (4 PS), eine Reichweite von circa 100 km und kann an jeder haushaltsüblichen Steckdose aufgeladen werden. Getankt werden soll vorzugsweise mit Strom aus erneuerbare Energien. So werden die Elektro-Roller beispielsweise in der Mainova-Zentrale mit dem Mainova-Naturstrom “novanatur” betankt. Dieser wird in den beiden Main-Wasserkraftwerken Griesheim und Eddersheim erzeugt.

Testfahrer können die Fahrzeuge auch – kostenlos! – direkt an der Solartankstelle an der Hauptwache auftanken. Ein vollständiger Ladevorgang des Rollers dauert allerdings auch dort etwa fünf Stunden, bei nicht komplett entleerter Batterie verringert sich die Ladezeit entsprechend. Für die Strecke von 100 km benötigt der Roller 3 Kilowattstunden (kWh) Strom, die derzeit rund 60 Cent kosten. Ein vergleichbarer Superbenziner verbraucht auf gleicher Strecke 3,5 Liter, die aktuell mit knapp 5 Euro zu Buche schlagen.

Frankfurt/M. ist ist eine der acht Modellregionen für Elektromobilität. Zusammen mit den Nachbarstädten Darmstadt, Mainz, Offenbach und Wiesbaden sowie Unternehmen und Forschungseinrichtungen erprobt die Kommune in den kommenden zwei Jahren, wie sich umweltverträgliche Mobilität und Wirtschaftlichkeit unter einen Hut bringen lassen. Frankfurt/Rhein-Main gilt wegen der vielen Verkehrsströme als optimales Testgebiet. Geplant sind u.a. Ladestationen mit Strom aus regenerativen Quellen in ABG-Parkhäusern. Zum elektromobilen Netzwerk, das die Region entwickelt, gehören auch Fahrräder an den S-Bahnstationen und Segway-Transporter für kleine Dienstfahrten. Unzählige Touren zwischen den Finanzinstituten der hessischen Metropole könnten künftig umweltschonend rollen.

Mitsubishi wird gemeinsam mit der Stadt Frankfurt/M. einen Feldversuch mit dem i-MiEV unternehmen. Dazu haben Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) und Martin van Vugt, Sprecher der Geschäftsführung von Mitsubishi, eine Absichtserklärung unterzeichnet. Mitsubishi stellt der Stadt zu Testzwecken drei Fahrzeuge zur Verfügung. Einen weiteren Feldversuch unternimmt die Kommune gemeinsam mit dem Paket-Zusteller UPS, der im Frankfurter Osthafen eine große Umschlagstelle betreibt. Eine entsprechende Absichtserklärung haben ebenfalls gestern Verkehrsdezernent Lutz Sikorski (Die Grünen) und der UPS-Manager Frank Schürmann unterzeichnet. UPS wird in Deutschland sechs mit einem Elektromotor betriebene Auslieferungsfahrzeuge testen, davon einen Wagen am Standort Frankfurt. Nach Angaben des UPS-Managers reichen die Ladekapazitäten der schon in London eingesetzten Elektrotransporter aber noch nicht an die von konventionellen Fahrzeugen heran.

Hamburg: Elektrofuhrpark ab 2010

5. September 2009 klaus Keine Kommentare

Die Hamburger Umweltsenatorin Anja Hajduk und Umwelt-Staatsrat Christian Maaß kündigten jetzt an, im Rahmen der Klimaschutzziele der Hansestadt solle bereits 2010 eine erste Flotte elektrisch betriebener Fahrzeuge eingesetzt werden. Zunächst sei geplant, ab Mitte 2010 bis zu 70 stadteigene Elektroautos auf die Straßen der Hansestadt zu bringen. Es werde aktuell mit deutschen Herstellern verhandelt, so Maaß. Da serienreife Elektrofahrzeuge von “VW, BMW & Co.” frühestens im Jahr 2012 verfügbar seien, werde an weiterentwickelte Protoypen gedacht. Zudem sollen schrittweise bis zu 100 Ladesäulen im öffentlichen Raum der Stadt aufgestellt werden. Bis 2020 werde mit insgesamt 50.000 bis 100.000 E-Fahrzeugen in Hambug gerechnet.

Auch Bereiche des öffentlichen Nahverkehrs in Hamburg sowie Kurierfahrzeuge von Logistikunternehmen sollen auf die neue Technologie umgestellt werden. Der Strom für die Batteriefahrzeuge solle zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen stammen, hieß es. Das Auftanken der Stromer soll dabei bis zu 50 Prozent billiger sein als einmal volltanken mit Benzin, die Kosten über die Stromrechnung abgebucht werden. Hamburg ist eine der acht Modellregionen für Elektromobilität in Deutschland.

In drei Hamburger Parkhäusern des Betreibers APCOA gibt es bereits heute Elektrozapfsäulen. Für 18,49 Cent/kWh kann dort der Fahrer eines Elektrofahrzeugs wieder “nachladen”. Eine monatliche Grundgebühr von 69 Euro soll im ersten Jahr noch nicht erhoben werden.

Ziel 2020 – Eine Million auf die Straße

13. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Dem E-Antrieb gehört die Zukunft. Bevor aber die batteriebetriebenen Fahrzeuge zum Alltagsbild auf deutschen Straßen gehören, werden noch einige Jahre vergehen. Noch sei die Technologie zu teuer, um den Benzin- und Dieselfahrzeugen eine echte Konkurrenz zu sein. Dies war die Grundstimmung auf dem Ersten Deutschen Elektro-Mobil-Kongresses in Bonn. Rund 500 Experten aus Energiewirtschaft, Automobilbau, Zulieferindustrie, Elektrotechnik und Politik diskutierten die Chancen und Probleme der Verbreitung des elektrischen Antriebs im Straßenverkehr. Der Bund stellt 700 Millionen Euro bis 2015 für die Förderung in der Sparte Elektroauto zur Verfügung. Davon fließen 115 Millionen Euro in acht “Modellregionen Elektromobilität”. Ziel der Bundesregierung sei es, bis 2020 mindestens eine Million Elektro- und Hybridfahrzeuge auf die Straße zu bringen. Ein Ziel, das nach Dr. Wolf-Dieter Lukas, Abteilungsleiter Schlüsseltechnologien im Bundesforschungsministerium, erreicht werden kann.
Deutschland hat zwar die Leittechnik im Automobilbau und so eine führende Rolle, beim Elektroantrieb allerdings muss es sich die Leittechnik noch erarbeiten, sagte Prof. Gernot Spiegelberg, Vice President Strategie und Technologie, Siemens AG. Während sich die deutschen Hersteller noch für die “grüne Zukunft” rüsten, starte die ausländische Konkurrenten bereits kräftig durch. Man dürfe hier den Zug nicht verpassen, so Spiegelberg weiter.
Nach Einschätzungen des Energiekonzerns RWE kann es im Jahr 2020 auf Deutschlands Straßen bis zu 2,4 Millionen Elektroautos geben. Diese Zahl stellte die Leiterin der Abteilung Neue Geschäfte beim Essener Stromkonzern, Carolin Reichert vor. Ein anderer Energieversorger, die E.ON Energie AG, betrachtet den Markt betriebswirtschaftlich eher zurückhaltend. Dr. Wolfgang Woyke, Bereich Technische Grundsatzfragen und Neue Technologien der E.ON, sieht noch kein Geschäftsmodell aufgrund der zu geringen Umsätze und der hohen Investitionen in die Ladeinfrastruktur. 15 Prozent Marktanteil von Elektroautos würde den Strombedarf nur um fünf Prozent steigern.
Das Unternehmen Better Place will sich als Anbieter von Elektromobilität am Geschäftsmodell von Mobilfunkanbietern orientieren. Der Kunde kauft Kilometer pro Jahr, erklärte Rolf Schumann, Leiter für Business Development in Europa. Die Kilometerzahl kann dabei auch auf mehrere Verkehrsträger verteilt werden. Man kauft beispielsweise 30.000 Kilometer. Davon 20.000 Kilometer für Batteriebetrieb und den Rest für Bahn oder Autovermietungen. Better Place will es dem Kunden jedenfalls ermöglichen Batterieelemente auszutauschen. Damit könnten auch längere Strecken, welche die Kapazität der Batterie übersteigen, ohne Verzögerung zurückgelegt werden können. Der Tauschvorgang dauere lediglich eine Minute, so Schumann. “Der Markt ist vorhanden”, ist sich Schumann sicher. Auftrieb erhalten seine Pläne, die in Israel bereits teilweise umgesetzt sind, durch die subventions- und regulierungsfreudige US-Regierung. In Europa ist Better Place bereits mit einem Projekt in Dänemark am Start.

“Diesel wird Auslaufmodell” – Ergebnisse d. Wissenschaftsforums Automotive

9. Juli 2009 klaus Keine Kommentare

Mit rund 300 Teilnehmern gut besucht war das erste Wissenschaftsforum Automotive an der Universität Duisburg-Essen (UDE) am 1. Juli. Im
Mittelpunkt der Veranstaltung, zu der Spitzenmanager wie der BMW-Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Milberg, der Magna-Technikchef Prof. Burkhard Göschel und die NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben angereist waren, standen die Themen Innovation am Standort Deutschland und Elektromobilität. Auf den Punkt brachte es Joachim Milberg: “Deutschland kann nur als Innovationsstandort überleben.” Dazu brauche es die Wissenschaft, vor allem die Naturwissenschaften, neben der Industrie und Politik, um Innovationen im Markt umzusetzen. Um 0,5 % unterschreitet Deutschland seit Jahren das Ziel, 3 % des Sozialprodukts für Forschung und Entwicklung auszugeben. Das entspricht pro Jahr 11,2 Milliarden Euro oder 90.000 Menschen, die in der Forschung eingestellt und bezahlt werden könnten. Eine Gefahr für den Innovationsstandort Deutschland sei zudem, so Milberg, dass deutsche Hochschulen jährlich “nur” 42.000 Absolventen der Ingenieurwissenschaften hervorbringen.

Der österreichisch-kanadische Zulieferer Magna strebt gemeinsam mit einem Konsortium immer noch an, den Autobauer Opel zu übernehmen. Prof. Dr. Burkhard Göschel, Chief Technical Officer (CTO) der Magna International, skizzierte in seinem Vortrag die Rolle der Zulieferindustrie: “Die Bedeutung der Zulieferer wächst in Zukunft signifikant.” Dabei spiele die Elektromobilität eine wichtige Rolle, denn batteriegetriebene Elektrofahrzeuge erlauben weniger differenzierende Faktoren für die Autobauer. Göschel zeigte sich in der Diskussion davon überzeugt, dass die Kosten der Hybridsysteme um die Hälfte gesenkt werden können. Die Stickoxid-Abgasanforderungen an den Diesel, die SCR-Katalysatoren erforderlich machen, treiben den Preis für den Dieselantrieb nach oben. Kleine, aufgeladene Benzinmotoren und Hybrid lassen viele Fragezeichen hinter die Zukunft des Diesel machen, so Göschel.

Gemeinsam mit Ford und anderen Partnern bewirbt sich die UDE mit dem eigenen Modellprojekt “Simply e-Mobility” an dem Wettbewerb der Modellregion NRW. Dabei spielt die Verkehrsprognose, so Stauforscher Prof. Michael Schreckenberg, zur Abbildung und Entwicklung der richtigen Verkehrsinfrastruktur eine Schlüsselrolle.
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NOW setzt Bundesprogramm “Modellregionen” um

18. Juni 2009 klaus Keine Kommentare

In seiner Sitzung am 15. Juni 2009 hat der Aufsichtsrat der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie entschieden, dass das Geschäftsfeld der (NOW) künftig um die Maßnahmen zur Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) erweitert wird. Im Förderprogramm “Modellregionen Elektromobilität” sollen Aufbau und Betrieb einer Infrastruktur für Elektromobilität gezielt erprobt werden. Die Aufgabe der NOW ist die Koordinierung und Steuerung des Programms.

Die Mittel für die Modellregionen betragen 115 Millionen Euro und
stammen aus dem zweiten Konjunkturpaket der Bundesregierung.
Aufgelegt wurde das Programm durch das BMVBS. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre. Im Einzelnen geht es bei dem neuen Programm um die systematische Förderung von Personenkraftwagen, öffentlichem Nahverkehr, Liefer- und Nutzfahrzeugen sowie Zweirädern mit alternativen, elektrischen Antrieben. Sie sollen auf ihre Alltagstauglichkeit getestet werden. Zudem sind Mittel vorgesehen, um den Aufbau eines Netzes von öffentlich zugänglichen Ladestationen voranzutreiben.

Aus 130 Bewerbungen wurden die Regionen Berlin/Potsdam, Bremen/Oldenburg, Hamburg, München, Rhein-Main, die Kompetenzzentren Aachen und Münster, Sachsen (mit Schwerpunkten Dresden und Leipzig) und Stuttgart als Modellregionen ausgesucht. Insgesamt sind im zweiten Konjunkturpaket 500 Millionen Euro für das Thema Elektromobilität bereitgestellt, um Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität zu machen.

Pilotprojekte – Offensive für Elektromobilität

12. Juni 2009 frecker Keine Kommentare

Der Bundesverkehrsminister hat acht Regionen bekannt gegeben, in denen Pilotprojekte mit Mitteln des Förderprogramms “Modellregionen Elektromobilität” starten werden. Aus 130 Bewerbungen haben sich Berlin/Potsdam, Bremen/Oldenburg, Hamburg, München, Rhein-Main, Rhein-Ruhr (mit Schwerpunkt Aachen und Münster), Sachsen (mit Schwerpunkten Dresden und Leipzig) und Stuttgart qualifiziert.

Ziel der Projekte ist es auch eine Infrastruktur von Ladestationen zu errichten  Quelle: RWE

Ziel der Projekte ist es auch eine Infrastruktur von Ladestationen zu errichten Quelle: RWE

Die regional unterschiedlichen Schwerpunkte in den Regionen würden es ermöglichen, verschiedene Ansätze, Techniken und Strukturen im urbanen und ländlichen Raum auf ihre Praxistauglichkeit zu testen. Das mit 115 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II ausgestattete Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr stellt gezielt Mittel bis 2011 für die Erprobung und Marktvorbereitung von Elektrofahrzeugen bereit. Dabei geht es um eine effektive Einbindung von Pkw, ÖPNV, Liefer- und Nutzfahrzeugen sowie Zweirädern mit alternativen Antrieben. Außerdem soll eine nutzerfreundliche und sichere Ladeinfrastruktur aufgebaut werden. Für die Modellregionen konnten sich regional organisierte Industrie- und Forschungsverbünde, Städte, Kommunen und Regionen bewerben.

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