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Artikel Tagged ‘Netzwerk’

eMobile Runden im Überblick

24. Oktober 2014 Juliane Keine Kommentare

Durch einen branchenübergreifenden Austausch will der Bundesverband eMobilität die Elektromobilität nachhaltig voranbringen. Unter anderem mit regionalen eMobilen Runden als Ort des offenen und freien Gedankenaustauschs rund um das Thema Neue Mobilität. Weitere Informationen rund um die bundesweiten Veranstaltungen finden Sie hier.

Die nächsten Termine in der Übersicht

eMobile Runde Frankfurt: 27. Oktober 2014
eMobile Runde Ingolstadt: 27. Oktober 2014
eMobile Runde Berlin: 29. Oktober 2014
eMobile Runde München: 04. November 2014

Für Fragen rund um die eMobilen Runden steht Ihnen das BEM-Team wie immer gerne zur Verfügung. Sie wollen selbst gern eine BEM eMobile Runde in Ihrem Hause austragen und/oder mit einem interessanten Thema als Redner fungieren? Dann sprechen Sie uns an…!

Tesla Supercharger-Netzwerk wächst

15. Mai 2014 Juliane Keine Kommentare

Mit der Eröffnung des 6. und 7. Tesla-Superchargers in Deutschland ist jetzt das möglich, was noch vor wenigen Monaten viele für unmöglich hielten: kostenlos elektrisch vom Norden in den Süden Deutschlands zu fahren. Die beiden neuesten Standorte befinden sich auf dem Euro-Rastpark Hohenwarsleben an der A2 sowie in Münchberg an der A9. Damit werden Strecken wie Berlin – Hannover oder Nürnberg – Leipzig problemlos im Tesla machbar. Bei 7 Superchargern soll es aber nicht bleiben; bis Ende des Jahres möchte das BEM-Mitgliedsunternehmen Tesla Motors seinen Kunden die Möglichkeit bieten, kostenlos entlang der Supercharger quer durch Europa zu fahren. Weitere Informationen zu den Superchargern und bereits abgedeckten Strecken finden Sie hier.

Flächendeckender Pannenservice für Elektrofahrzeuge

8. April 2014 Juliane Keine Kommentare

Wer mit einem Elektroauto eine Panne hat, muss sich aktuell meist auf eine lange und umständliche Reparaturphase einstellen. So fehlen dem Kfz-Mechatroniker um die Ecke oftmals nicht nur die Kenntnisse, mit Hochvolt-Technik umzugehen, fast immer sprechen auch Arbeitsschutzregeln zum Beispiel der Berufsgenossenschaft gegen eine schnelle Reparatur (BGI 8686). Für die Besitzer bedeutet das meist eine lange Wartezeit und teure Ersatzfahrzeuge. Für Elektrofahrzeuge im Bestfall eine schlechte Weiterempfehlungsquote.

Dass es auch anders geht, beweist seit rund zwei Jahren der Hamburger Elektroautopionier Sirri Karabag. Seit Frühjahr 2012 kooperiert er mit einem Netzwerk aus rund 800 deutschen sogenannten „Flying Doctors“ des Gabelstaplerherstellers Still. Die haben nicht nur eine enorm hohe Technikkompetenz – schließlich arbeiten in den Karabag-Fahrzeugen viele Gabelstapler-Komponenten wie Motoren oder Batteriemanagementsysteme – sie sind auch schnell vor Ort und können die meisten Pannen binnen 48 Stunden reparieren. „Allerdings fehlten bislang stationäre Anlaufstellen, die auch Beratung und Information bieten“, verrät Sirri Karabag. „Wir haben in den letzten zwei Jahren gelernt, dass eine regional etablierte Werkstatt bzw. ein Händler auch in der Außenwirkung wichtig sind. Gerade bei der Etablierung von neuer Technik wie der eMobilität wird durch die regionale Präsenz eines Ladengeschäftes vor Ort Vertrauen generiert. Die Menschen vertrauen ihrer Werkstatt um die Ecke. Und wir tun das auch. Übrigens anders als viele große Automobilhersteller, die einen Großteil ihrer Vertragshändler aus ihren eMobility-Aktivitäten ausschließen.“ Weitere Informationen zum Netzwerk finden Sie hier.

3. Arbeitstreffen des Netzwerks eMobil Untertage

4. April 2014 Juliane Keine Kommentare

Am 31. März 2014 fand das dritte Arbeitstreffen des Netzwerks eMobil Untertage beim BEM-Mitgliedsunternehmen German E-Cars GmbH statt. Neben dem Gastgeber nahmen Vertreter der AGF GmbH, Akasol GmbH, BEDM GmbH, FR Consilium GmbH, K+S AG, Linde Material Handling GmbH, TU Kaiserslautern sowie die drei Netzwerkmanager des Bundesverbands eMobilität an dem Meeting teil. Neben einer Führung durch die Produktion von German E-Cars erhielten die Partner Einblick in den ersten voll elektrifizierten Highlifter. Bereits im Oktober letzten Jahres präsentierte German E-Cars gemeinsam mit DOLL Fahrzeugbau das Fahrzeugkonzept auf der inter airport in München. Das Fahrzeug der Klasse über 12 Tonnen wird nach der Zulassung seinen Einsatz auf unterschiedlichen europäischen Flughäfen antreten um dort als Cateringfahrzeug die kulinarische Versorgung der Fluggäste zu gewährleisten.

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Projekt “eMobil Untertage – Elektromobile Personentransportlösungen im Kali- und Salzbergbau” verfolgt das Ziel, den Personentransport untertage mittelfristig auf alternative Antriebe umzustellen. Dabei wird ein systemischer Ansatz verfolgt, in dem – neben dem Einsatz von Elektrofahrzeugen – ebenfalls die Ladeinfrastruktur sowie das Flottenmanagement untersucht werden.

Forschungsprojekt für einheitliche Standards für Ladestationen

14. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Derzeit verwendet jeder Hersteller von Ladestationen für eFahrzeuge eigene Entwicklungen für Technik, Design und Bedienung. Aus diesem Grund können beispielsweise verschiedene Ladesäulen nicht miteinander kombiniert werden. Je nach Herstellerkonzept ist auch die Benutzerführung an jeder Ladestation unterschiedlich. Für den Kunden bedeutet dies, die Bedienung an jeder Ladestation neu erlernen zu müssen. Ein Projekt des Netzwerks „Intelligente Ladetechnik für eFahrzeuge“, das mit 1,2 Millionen Euro vom Bayerischen Wirtschaftsministerium im Rahmen des Förderprogramms für Informations- und Kommunikationstechnologien gefördert wird, soll nun Abhilfe schaffen. Das Konsortium entwickelt eine Art „Lego-Baukasten“ für Ladesäulen-Hersteller, der alle weiteren Produktentwicklungen einfacher, schneller, einheitlicher und günstiger machen soll.

Das Projekt setzt dabei auf eine enge Kooperation zwischen Unternehmen aus den Bereichen Elektrik, Elektronik und IT. Gemeinsam sollen neue Informations- und Kommunikationstechnologie-Lösungen für Ladesysteme realisiert werden. Das “Netzwerk Intelligente Ladetechnik für eFahrzeuge“ wird organisiert vom ITSpeicher / IT Inkubator Ostbayern GmbH und ist ein Zusammenschluss von Spezialisten aus dem Bereich Hard- und Software für Ladestationen, ITK-Applikationen für die Elektromobilität, mobile Anwendungen und Datenübertragung zum und im eFahrzeug. Ziel des Netzwerks ist die gemeinsame Entwicklung innovativer Ladetechnikkomponenten für den Aufbau einer nutzerfreundlichen, intelligenten Ladetechnikinfrastruktur.

Netzwerk für die Elektromobilität von morgen

13. Dezember 2012 Juliane Keine Kommentare

Mehr als 50 ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Elektromobilitäts-Nachwuchsförderprogramms DRIVE-E trafen sich am 07. Dezember 2012 in Hamburg zum ersten DRIVE-E-Alumni-Meeting. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Fraunhofer-Gesellschaft gemeinsam initiierte Programm ist vor allem dank seines Netzwerks von jungen Talenten und Experten aus Wirtschaft und Forschung ein hervorragendes Karrieresprungbrett in diesem Bereich. So stand beim DRIVE-E-Alumni-Meeting neben Vorträgen und Workshops zu verschiedenen Aspekten der Elektromobilität und dem Testen von Elektrofahrzeugen der Austausch untereinander im Vordergrund.

„Durch das DRIVE-E-Alumni-Meeting konnte ich bereits bestehende Kontakte vertiefen und neue Kontakte knüpfen. Dabei habe ich eine Menge junger Spezialisten der eMobilität kennengelernt“, so Arne Brix, der 2012 an der DRIVE-E-Akademie teilgenommen hat. „Durch den fachlichen Austausch mit anderen haben sich auch für mich neue Impulse ergeben. Das Meeting war ein voller Erfolg“, fasst der Student, der an der TU Dresden Mechatronik studiert, zusammen. Das erste DRIVE-E-Alumni-Meeting bot eine wichtige Plattform, um Experten aus den Bereichen Fahrzeug- und Antriebskonzepte, Energiespeicher und Infrastruktur an einen Tisch zu bringen und neue Ideen zu diskutieren.

IT-Lösung für die Elektromobilität in Europa

19. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

“Damit Elektromobilität eine Zukunft hat, brauchen wir europäische Lösungen“, sagt Andreas Pfeiffer, Geschäftsführer der deutschen smartlab Innovationsgesellschaft im Rahmen der European Motor Show am 16. Januar in Brüssel. Die smartlab ist Betreiber der deutschen Stadtwerke-Kooperation ladenetz.de. Gemeinsam mit dem niederländischen Netzwerk e-laad und dem belgischen Unternehmen eNovates entwickelt die smartlab, im Rahmen eines vom Bundes-Wirtschaftsministerium geförderten Forschungsprojektes, in den nächsten zwei Jahren ein europäisches Clearinghouse für Elektromobilität. Als zentrale Schnittstelle der Elektromobilität wird e-clearing.net die Aktivitäten verschiedener Ladestationshersteller, -betreiber und Fahrstromanbieter im In- und Ausland bündeln. Das Ziel dabei: Elektromobilität in ganz Europa unkompliziert zugänglich machen. Um den grenzüberschreitenden Zugang zu öffentlichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge auszubauen, haben die drei bereits im vergangenen Jahr ein Übereinkommen zum länderübergreifenden „eRoaming“ abgeschlossen. Damit ermöglichen die jeweiligen Partner, die den Initiativen angeschlossen sind, ihren Kunden, in allen drei Ländern ihr Elektrofahrzeug zuverlässig und komfortabel mit Strom zu „betanken“, ohne sich zusätzlich dafür anmelden zu müssen. Der Kunde registriert sich wie gewohnt mit seiner RFID-Karte an den Ladestationen, schaltet den Ladepunkt frei und der Strom fließt. Ansprechpartner bleibt für ihn dabei immer sein lokaler Fahrstromanbieter.

IG-Metall: Betriebsräte-Netzwerk Elektromobilität gegründet

17. November 2011 Juliane Keine Kommentare

Die IG Metall hat jetzt ein Betriebsräte-Netzwerk Elektromobilität gegründet. „Die Weichen müssen frühzeitig für eine zukunftsfähige Mobilität und sichere Arbeitsplätze gestellt werden. Ziel des von der IG Metall initiierten Betriebsräte-Netzwerkes Elektromobilität ist es, die Veränderungsprozesse in der Automobilindustrie beschäftigtenorientiert zu gestalten und die Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg als ‚Schaufenster Elektromobilität’ zu etablieren. Neben sicheren Arbeitsplätzen, stehen Aus- und Weiterbildung im Vordergrund,“ sagt Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und Mitglied des Aufsichtsrates der Metropolregion. Die Gründungsmitglieder des Betriebsräte-Netzwerkes kommen aus insgesamt neun Unternehmen der Automobil- und Automobilzulieferindustrie und vertreten rund 104.000 Beschäftigte in Niedersachsen. Im Netzwerk arbeiten Betriebsräte der Volkswagen-Standorte, von Johnson Controls, Bosch und Continental zusammen.

RWE errichtet 1.000sten Ladepunkt

9. September 2011 Juliane Keine Kommentare

Den 1.000sten Ladepunkt für Elektroautos hat die RWE Effizienz GmbH jetzt offiziell am Schlosspark in Bad Bentheim in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um eine öffentliche Ladestation, die im Zuge der Kooperation mit der Stadt Bad Bentheim errichtet wurde. In Deutschland sind in 185 Städten und Gemeinden Ladepunkte des Dortmunder Energieeffizienz-Dienstleisters in Betrieb. Damit hat das RWE-Tochterunternehmen das größte Netzwerk an intelligenten, kommunikationsfähigen Ladestationen in Deutschland aufgebaut. Rund die Hälfte der in Deutschland öffentlichen und halböffentlichen intelligenten Stromtankstellen stammen von RWE. Spitzenreiter ist mit rund 150 Ladepunkten Berlin. Bundesweit folgen Dortmund (über 70 Ladepunkte) und Essen (über 60 Ladepunkte). „Beim Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ist Deutschland zur Zeit die Nr. 1 in Europa. Und das nicht nur bei der Anzahl, sondern auch bei der Technik der Ladestationen“, erläutert Ingo Alphéus, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Effizienz GmbH. „Nur Norwegen und die Niederlande sind ähnlich schnell unterwegs.“

TU koordiniert Forschung und Vernetzung für Elektromobilität

14. Juni 2011 Juliane Keine Kommentare

2,5 Millionen Euro investiert das Land Rheinland-Pfalz in Netzwerkbildung und anwendungsorientierte Innovationsforschung zur Elektromobilität. Die Gesamtkoordination des für die Laufzeit von drei Jahren geplanten Vorhabens ist an der TU Kaiserslautern in den Fachbereichen Elektrotechnik und Informationstechnik, Lehrstuhl für Regelungssysteme, und Bauingenieurwesen, Institut für Mobilität & Verkehr, verankert. Neben der Forschung sollen koordinierte Feldtests helfen, Nutzen, aber auch Probleme der regionalen Elektromobilität, aufzuzeigen. “Die Elektromobilität ermöglicht insbesondere bei direkter Nutzung oder Speicherung überschüssiger erneuerbar erzeugter Energie die Vermeidung von Treibhausgas- und Feinstaubemissionen”, so Prof. Dr.-Ing. Steven Liu, Leiter des Lehrstuhls für Regelungssysteme an der TU Kaiserslautern. Die Betreuung des Netzwerks Elektromobilität erfolgt in einem Forschungsprojekt, das durch das Land Rheinland-Pfalz unter Beteiligung der Ministerien für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung (MWKEL) sowie des Innern, für Sport und Infrastruktur (ISIM) mit einem Gesamtvolumen von 2,5 Millionen Euro für drei Jahre gefördert wird. Der Lehrstuhl für Regelungssysteme (Prof. Dr.-Ing. Steven Liu, Fachbereich Elektro- und Informationstechnik) und das Institut für Mobilität & Verkehr (Vertr.-Prof. Dr.-Ing. Ulrike Reutter, Fachbereich Bauingenieurwesen) an der TU Kaiserslautern sind mit der zentralen Aufgabe der Projektkoordination und des Projektmanagements in Zusammenarbeit mit den Ministerien betraut und übernehmen darüber hinaus auch inhaltliche Beiträge im Rahmen der Begleitforschung. Insgesamt umfasst das Netzwerk aktuell fast 40 Partner aus den Bereichen Energiewirtschaft, Verkehrsunternehmen, Automotive, Kommunen und Verbände bzw. Handwerkskammern.