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Niederösterreich: Elektromobilität erfahren

1. April 2015 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen des Kooperationsprojektes “Elektromobilität erfahren” setzen die Energie- und Umweltagentur Niederösterreich, die Initiative “e-mobil in Niederösterreich” und der ÖAMTC darauf, durch zielgruppengerechte Aufbereitung von Informationsmaterialen und vor allem durch Testevents mit modernen eFahrzeug in niederösterreichischen Gemeinden und an ÖAMTC-Stützpunkten, das Interesse der Bürger an dieser nachhaltigen Mobilitätsform zu stärken. “Ohne Zweifel wird die Elektromobilität eine Rolle in der künftigen Mobilitätslandschaft spielen. Elektromobilität bedeutet vor allem eine neue Organisation der persönlichen Mobilität und ein besonderes Fahrgefühl. Dazu wird der ÖAMTC gemeinsam mit der Energie- und Umweltagentur informieren und Interessierten die Möglichkeit geben, Elektroautos auszuprobieren”, so ÖAMTC Verbandsdirektor Oliver Schmerold. Ab Mai 2015 stehen mit den ÖAMTC Stützpunkten Baden und St. Pölten auch zwei eKompetenzstandorte für spezifische technische Prüfleistungen und Services für eFahrzeuge in Niederösterreich zur Verfügung.

Ein Höhepunkt im Reigen der Testevents ist der eMobilitätstag am 30. Mai 2015 in Melk. Über 40 Elektroautos stehen am Wachau-Ring zum Ausprobieren bereit, ebenso wie Elektroräder, Elektroroller und Segways. Die Experten des ÖAMTC bieten dazu Fahrsicherheitstrainings an. Hüpfburg, Energiewerkstatt und ein Energie-Theater machen den eMobilitätstag in Melk zum Erlebnistag für die ganze Familie. Für kulinarische Köstlichkeiten sorgen die “So schmeckt Niederösterreich”-Partnerbetriebe. Der Eintritt zum eMobilitätstag ist frei. Weitere Testmöglichkeiten in Niederösterreich gibt es am 18. und 19. April bei der Badener Autoschau, am 25. April beim Kirtag in Hafnerbach, am 2. Mai in Bad Vöslau, am 13. Juni beim Klimabündnisfrühstück in Gerersdorf und am 4. Juli in Zeiselmauer-Wolfpassing.

Österreich: Neue Aktion für eMobilität an Schulen

8. September 2014 Juliane Keine Kommentare

Der Niederösterreichische Energie- und Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf gab am 05. September 2014 den Startschuss für ein völlig neuartiges Angebot zum Thema Elektromobilität: Erstmals bekommen Schüler die Möglichkeit, direkt in ihrer Schule Elektromobilität kennen zu lernen und Elektrofahrzeuge auszuprobieren. “Die Jugendlichen von heute sind die Autofahrer von morgen. Deshalb ist es uns besonders wichtig, hier Neugierde und Begeisterung für Elektromobilität zu wecken. Damit ist ein großer Schritt getan, um die Ziele, die in der Niederösterreichischen Elektromobilitätsstrategie 2014 bis 2020 verankert sind, auch erfolgreich umzusetzen”, so Dr. Pernkopf.

Die Aktion “e-mobil macht Schule” wird von der Landesinitiative “e-mobil in niederösterreich” koordiniert und richtet sich vorwiegend an die neunte und zehnte Schulstufe. Das Angebot gliedert sich in zwei zentrale Bereiche: einen interaktiven Informationsvortrag in der Klasse sowie einen Fahrerlebnisteil, der von der jeweiligen Partnerfahrschule abgehalten wird. Dabei werden die Unterschiede zwischen einem konventionellen Fahrzeug und einem Elektrofahrzeug erklärt. Danach haben alle interessierten Schüler die Möglichkeit, sowohl mit dem konventionellen Fahrzeug als auch mit dem Elektrofahrzeug eine kurze Strecke mitzufahren. Da es eine Aktion der Fahrschulen ist, muss die Initiative von interessierten Fahrschulen ausgehen, die sowohl die Fahrzeuge als auch jeweils zwei Instruktoren kostenlos zur Verfügung stellen.

Innovativer Pendlerverkehr in Niederösterreich

19. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Klimaschonend und energieeffizient soll er werden, der Pendlerverkehr in Niederösterreich. Am 18. Februar 2013 erfolgte der offizielle Startschuss für die neue Modellregion “e-pendler in niederösterreich”. Knapp 300.000 Einwohner in 49 Gemeinden zwischen Wien und Wiener Neustadt sollen in Zukunft von der neuen Gestaltung des Pendlerverkehrs profitieren. Das Projekt setzt auf die optimale Verknüpfung öffentlicher Verkehrsmittel mit individuellen Elektrofahrzeugen, auf die Verstärkung und den Ausbau alternativer Mobilitätskonzepte und die Versorgung mit Erneuerbaren Energien. Gefördert wird das Programm mit 1,3 Millionen Euro im Rahmen des Förderprogrammes “Modellregionen E-Mobilität” des Klima- und Energiefonds. Weitere 1,2 Millionen Euro stellt das Land Niederösterreich.

“Die Vorgabe von Umweltminister Niki Berlakovich ist es, Österreich durch eine intelligente und effiziente Nutzung heimischer, erneuerbarer Ressourcen zum Energieselbstversorger zu machen. Aus der Kraft der Regionen soll Österreich bis 2050 energieunabhängig werden. Die Entwicklung und Umsetzung alternativer Mobilitätslösungen ist hierbei eine unserer wichtigsten Aufgaben. Immerhin gilt der Verkehr mit fast 30% als einer der größten Verursacher von CO2-Emissionen. Deshalb ist es wichtig, dass gerade Niederösterreich, das zu den stärksten Pendlerregionen Österreichs gehört, dieses Thema anpackt und zeigt, wie zukunftsweisende Mobilitätskonzepte aussehen. Solche Projekte sind es nämlich, die nachdrücklich zum Erfolg der Energiewende beitragen”, so Generalsekretär Reinhard Mang im Rahmen der Pressekonferenz. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.