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Artikel Tagged ‘Normierung’

Telemotive: Initiative zur E-Mobility-Standardisierung

31. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

telemotiveFür eine erfolgreiche Serieneinführung von Elektrofahrzeugen sind geeignete Normen und Standards unerlässlich. Neue interne wie externe Schnittstellen im Elektrofahrzeug werden entstehen. Vorhandene Bordnetze werden eine zentral Rolle spielen und müssen angepasst sowie in externe Netze integriert werden. Neue Funktionalitäten und ein intelligentes Powermanagement werden notwendig um die Schnittstellen zwischen Elektromobilität, Fahrzeugtechnik, Energiespeicher und Netzintegration zu kanalisieren. Experten und Player aus der europäischen Industrie, Technik, Wissenschaft und Wirtschaft vernetzen sich und sprechen auf vielen Foren bereits über die Entstehung eines neuen Marktes. Jetzt gilt es, in kürzester Zeit Infrastrukturen und Geschäftsmodelle, Finanzierungsoptionen und Normen völlig neu zu konzipieren und zu erschaffen.

Die Telemotive AG handelt zeitnah und stellt das Projektportal e-mobility-standards.de vor. Die Initiative möchte eine durch die europäische Industrie getriebene Standardisierung für E-Mobility in der Automobil-, Zulieferindustrie und Energiewirtschaft herbeiführen Ziel ist eine spätere Überführung zur DIN / ISO Norm.

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UL: Sicherheitsstandards für eCar-Anschlusskabel

21. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

Underwriters Laboratories (UL) hat eine Reihe von neuen Prüfungsrichtlinien für Indoor- und Outdoor-Anschlusskabel von Elektroautos angekündigt. Diese sollen Herstellern dabei helfen, Elektroautos und Plug-in Hybride herzustellen, die sicherer und effizienter sind. Diese Prüfungsrichtlinien sind nur einige der zunehmenden Anzahl von Sicherheitsstandards, die UL für Produktkategorien von Elektroautos entwickelt. Dazu gehören elektrische Kabel, Ladestationen, Steckverbindungen und Motoren. Der zukünftige Standard, UL Subject 2594, wird mit dem amerikanischen National Electric Code Article 625 übereinstimmen.

Nach Schätzungen von Pike Researchwerden bis 2015 in den USA eine Mio. Ladestationen in Betrieb und mehr als eine Mio. Elektroautos auf der Straße sein, bis 2020 soll es fünf Mio. Fahrzeuge sein. Auch in Deutschland gehen manche Experten von einer mindestens vergleichbaren Entwicklung aus. Wenn Innovationen in diesem Tempo in den Markt eingeführt werden, ist es laut UL wichtig, sich mit den absehbaren Gefahren zu befassen, indem neue Sicherheitsrichtlinien eingeführt werden, die den aktuellen neuen Technologien entsprechen.

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Milliardenthema Ladestationen u. Stecker

21. September 2009 klaus Keine Kommentare

normsteckerBereits ab Dezember soll es für die Fahrer von Elektroautofahrzeugen erste Ladestationen für die eigene Garage oder Carport zu kaufen geben. Eine “für Europa genormte” Initiative dazu stellte jetzt RWE vor. Vorteil gegenüber dem Laden per normaler Schuko-Dose ist die deutlich kürzere Ladezeit. Weil die Haushaltssteckdose nur 3,7 kW zulässt, würde ein Kleinwagen die ganze Nacht brauchen, um Energie für die nächsten 100 Kilometer zu ziehen. Mit den neuen Ladestationen soll es bis zu fünfmal schneller gehen. Öffentliche Ladestationen könnten mit 40 kW nochmal fixer laden. Eine Batterie mit 20 kWh Kapazität wäre dort in weniger als einer Stunde voll.

RWE und Daimler haben eine Allianz von immerhin über 20 europäischen Stromversorger und Herstellern auf einen einheitlichen Stecker eingeschworen. Mitte kommenden Jahres sollen Stecker und Buchse normiert werden. Europäische Elektroautos und Plug-In-Hybride könnten dann also künftig je zwei Stecker an Bord haben – einen für Schnelllade-Systeme und einen für die Standarddose. Ladestationen für daheim werden in den USA mit rund 1.300 Euro pro Einheit gefördert. Für Deutschland nennt die RWE, die ab Dezember für Privatpersonen Ladestationen zum Kauf oder zum Leasen anbieten wird, noch keine Summen. Dazu sagte Carolin Reichert, Leiterin des Geschäftsbereichs E-Mobility bei RWE: “Zurzeit gehen wir stark in Vorleistung, um dem Endkunden zu zeigen, dass Elektromobilität schon heute funktioniert und um nicht dem Henne-Ei-Problem zu erliegen.” Für schnelles Wachstum hofft sie aber doch auf staatliche Förderung. Die Investitionen für eine flächendeckende Ladeinfrastruktur in Deutschland schätzt RWE auf rund drei Milliarden Euro. Als besonders wichtiger europäischer Hersteller in diesem Bereich gilt der Steckerhersteller Mennekesaus dem westfälischen Kirchhundem.

sae-steckerEs ist nicht bekannt, inwieweit sich die europäischen Normierungsbestrebungen mit denen in Nordamerika vertragen. Die Society of Automotive Engineers (SAE) hat die Standardisierung eines Ladesystems für Elektrofahrzeuge bereits abgeschlossen. Die Spezifikationen von Steckverbinder und Fahrzeugbuchse sollen in Kürze veröffentlicht werden. Der Standard “J1772” wurde vom SAE Hybrid Standards Committee in Zusammenarbeit mit dem Japanese Automotive Research Institute entwickelt. Beteiligt sind hier die Hersteller GM, Chrysler, Ford, Toyota, Honda, Nissan und Tesla.

“Lenkungskreis E-Mobility” gegründet

8. September 2009 klaus Keine Kommentare

“Das Elektrofahrzeug hat das Potenzial, als Innovationsträger für den Standort Deutschland zu dienen. Es wird für die umweltfreundliche Mobilität von morgen einen wichtigen Beitrag leisten”, betonten Dr. Thomas Schlick, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) sowie Vorsitzender des Normenausschusses Automobiltechnik, und Dr.-Ing. Bernhard Thies, Geschäftsführer der DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE). Eine wesentliche Voraussetzung für den Einsatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen sei allerdings der flächendeckende Aufbau einer Infrastruktur, die es ermöglicht, Batterien schnell und zuverlässig wieder aufzuladen.

Wichtig für die Einführung von Elektrofahrzeugen ist die Interoperabilität der einzelnen Systeme und Komponenten. Normung und Standardisierung spielen hier die Schlüsselrolle.
Aus diesem Grund haben VDE|DKE gemeinsam mit dem VDA Normenausschuss Automobil
im DIN ein Lenkungsgremium zur Koordinierung der Aktivitäten gegründet. Ziele des Lenkungskreises E-Mobility sind die Förderung von Entwicklungen, das Steuern und Koordinieren der verschiedenen Normungs- und Standardisierungsprojekte sowie der kontinuierliche Informationsfluss in die Community. Dies betrifft vor allem die Standardisierung der Schnittstelle für das Laden von Elektrofahrzeugen am Stromnetz und die Standardisierung leistungsfähiger und zuverlässiger Antriebsbatterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Als zukünftiger Partner beim Aufbau der Infrastruktur ist außerdem das Elektrohandwerk über den Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) eingebunden.

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Walter Mennekes – MENNEKES Elektrotechnik

18. Juni 2009 frecker Keine Kommentare

walter mennekes

Walter Mennekes (61) trat mit 28 Jahren in das väterliche Unternehmen ein und führt dieses seitdem als geschäftsführender Gesellschafter.

Die führenden europäischen Automobilhersteller und Energieversorgungsunternehmen haben sich 2009 auf einen Ladestecker für das Elektroauto der Zukunft geeinigt. Dieser Ladestecker basiert auf einem Normentwurf von MENNEKES.

Die MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG wurde 1935 als Handwerksbetrieb gegründet. Kernkompetenz ist die Entwicklung, Herstellung und der weltweite Vertrieb elektrotechnisch genormter Steckvorrichtungen für Industrie, Landwirtschaft und Gewerbe. Das Unternehmen hat drei Töchtergesellschaften, darunter eine in Nanjing. Vertriebsgesellschaften gibt es in den USA, Großbritannien, Singapur, Brasilien, Frankreich und Italien. Mit 800 Mitarbeitern erzielte MENNEKES einen Umsatz von rund 90 Mio. Euro (55 % Auslandsumsatz).

www.mennekes.de