Archiv

Artikel Tagged ‘Normung’

Zweite Stufe der Normungs-Roadmap verabschiedet

10. Februar 2012 Juliane Keine Kommentare

Die Festlegung der grundlegenden Vorhaben sind Hauptbestandteile der zweiten Stufe der “Normungs-Roadmap Elektromobilität”, die die vom Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) getragene DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik-Elektronik-Informationstechnik im DIN, das Deutsche Institut für Normung (DIN) sowie der Verband der Automobilindustrie (VDA) jetzt verabschiedet haben. Die Experten der Branchenverbände haben unter der Federführung der DKE eine Einigung über die künftigen Normen erzielt, die für innovative Konzepte zum schnellen und sicheren Aufladen von Elektroautos zu Hause und unterwegs notwendig sind. Darüber hinaus enthält die Normungs-Roadmap Projekte zum Datenschutz, die sicherstellen, dass beim Ladevorgang keine personenbezogenen Daten erfasst oder übertragen werden.

Die umfassende Normungs-Roadmap steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Normung und Standardisierung im Bereich eMobilität

Das DIN, Deutsches Institut für Normung e.V., erarbeitet Normen und Standards als Dienstleistung für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft und ist privatwirtschaftlich organisiert. Normung ist eine globale Aufgabe, denn fast 90 Prozent der Arbeit des DIN ist europäisch und international ausgerichtet. Dieser Trend setzt sich im Bereich der Elektromobilität fort, bei dem es sich schließlich um ein Thema mit weltweiter Bedeutung handelt. Internationale Normen können hier einen bedeutsamen Beitrag leisten. Sie schaffen Sicherheit, tragen zu einem einheitlichen Verständnis bei, stellen ein systemübergreifendes Zusammenwirken verschiedener Technologien durch die Definition entsprechender Schnittstellen sicher und öffnen damit letztlich Märkte – weltweit. Internationale Normen können hier einen bedeutsamen Beitrag leisten. Sie schaffen Sicherheit, tragen zu einem einheitlichen Verständnis bei, stellen ein systemübergreifendes Zusammenwirken verschiedener Technologien durch die Definition entsprechender Schnittstellen sicher und öffnen damit letztlich Märkte – weltweit.

VDE zertifiziert Mennekes-Ladevorrichtung

3. Januar 2011 Juliane Keine Kommentare

Erstmals hat der VDE eine Ladevorrichtung für Elektroautos zertifiziert. Die von der Firma Mennekes hergestellten Stecker und Kabel haben das VDE-Zeichen verliehen bekommen. Bei der Ladevorrichtung handelt es sich um eine Typ-2-Steckvorrichtung, die unter anderem auch für intelligentes Energiemanagement mit bidirektionaler Energieübertragung geeignet sind. Mennekes hat zusammen mit der Deutschen Kommission Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik (DKE) das System bei der internationalen Normungsorganisation International Electrotechnical Commission (IEC) eingereicht. Damit sollen die Mennekes-Stecker zur internationalen Norm erklärt werden.

Grenzüberschreitende Nutzung von Elektroautos

13. September 2010 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität ermöglicht eine umweltfreundliche und zukunftsfähige Mobilität. In einem geeinten Europa muss die grenzüberschreitende Fahrt mit Elektroautos ohne Hindernisse möglich sein. Daher wollen Deutschland und Frankreich eine Vorreiterrolle bei der Standardisierung und Normung auf den Feldern Sicherheit, Infrastruktur, Kabel und Stecker einnehmen. Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, und der französische Industrieminister, Christian Estrosi, geben am 21. September mit der Überfahrt im Elektroauto von Kehl über die Europabrücke nach Straßburg den Startschuss für einen deutsch-französischen Pilotversuch zur grenzüberschreitenden Nutzung von Elektroautos im Raum Straßburg/Stuttgart/Karlsruhe.

Mit dem Elektroauto durch Berlin

7. September 2010 Juliane Keine Kommentare

Am 24. August 2010 hatten der DIN e.V. und das Forum ElektroMobilität zur ROADSHOW nach Berlin eingeladen. Neben dem Fahrerlebnis mit einem Elektroauto des DIN-Fuhrparks tauschten sich die Teilnehmer intensiv über Normungs- und Standardisierungsbedarfe im Technologiefeld Elektromobilität aus. Vor dem Hintergrund der weltweiten Veränderungsprozesse und Entwicklungen im Bereich der nachhaltigen Mobilität hat der DIN e.V. im Auftrag des BMWI eine Studie zu internationalen Standardisierungs- und Normungsvorhaben im Bereich Elektromobilität erstellt. “Auf dieser Basis arbeiten wir weiterhin mit führenden Experten zusammen und leiten aktuell die Normungsroadmap Elektromobilität ab”, resümierte Rüdiger Marquardt vom DIN. Dabei müssten die Schnittstellen zwischen den verwendeten Technologien besonders berücksichtigt und alle Entwicklungsrichtungen offen gelassen werden, ergänzte Dr. Torsten Bahke, Direktor des DIN.

DIN-Normung für Elektromobilität

24. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität ist das Zukunftsthema der Stunde. Das DIN Deutsches Institut für Normung e. V. positioniert sich auch in diesem innovativen Technikbereich in der Pole Position. Am 20. Mai nahmen DIN-Direktor Dr. Torsten Bahke und Heinz Gaub, Mitglied der Geschäftsleitung, zwei brandneue smart electric drive in Betrieb. Sie werden den Slogan der deutschen Normung auf den Straßen Berlins sichtbar machen: „Normen treiben an. Elektromobilität“. Wer bei Elektromobilität an Normung denkt, dem fällt zunächst der Ladestecker ein, dessen grenzenübergreifende Funktionalität tatsächlich ein wichtiges Projekt für die Zukunftsfestigkeit dieses Automobilsektors darstellt. Doch auch beim Thema Sicherheit und bei Fragen zu künftigen Abrechnungssystemen ist Normung Trumpf. Unter Beteiligung von DIN und DKE beschäftigen sich Gremien auf internationaler Ebene mit einer Vielzahl von Fragestellungen, um zum Beispiel Stromgefahren für den Betreiber des Fahrzeugs auszuschließen und Anforderungen an Batterien festzulegen. Durch den Aufbau einer kompatiblen Ladeinfrastruktur und intelligenter Steuerungssysteme soll zudem gewährleistet werden, dass jeder Kunde an jeder beliebigen Tanksäule seinen Strom bekommt. Das Elektromobil der Zukunft wird auch in das intelligente Stromnetz „Smart Grid“ eingebunden sein. Auch hier ist die Normung der Schnittstellen wichtig, um zu gewährleisten, dass moderne Energie- und Kommunikationssysteme sich untereinander verständigen und Daten austauschen können. Standardisierte Abrechnungssysteme werden es auf lange Sicht sogar möglich machen, das Elektromobil in Zeiten günstigen Stroms aufzuladen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder in das Netz einzuspeisen.