Archiv

Artikel Tagged ‘NOW’

Fachkonferenz für kommunale Vertreter

17. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Wie können Kommunen die Elektromobilität voranbringen? Wie kann die Basis für einen bedarfsgerechten Aufbau der Ladeinfrastruktur gelegt werden? Welche Herausforderungen bringt die Vernetzung unterschiedlicher elektromobile Verkehrsträger mit sich? Wie können Städte, Gemeinden und Landkreise diese Themen in die Praxis der Stadt- und Verkehrsplanung integrieren? Diese und weitere Fragestellungen werden wir im Rahmen einer zweitägigen Fachkonferenz am 04. und 05. Februar 2014 in Bremen mit wissenschaftlichen Experten, praktischen Anwendern und Entscheidern aus der Politik diskutieren. Hier können Sie sich zur Konferenz anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Aktuelle Informationen sowie weitere Angaben zum Programm der zweitägigen Veranstaltung finden Sie hier.

Studienreise nach Norwegen

22. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Wussten Sie, dass Oslo Europas „heimliche“ Hauptstadt für Elektromobilität ist und dass kein anderes Land mehr Elektroautos pro Kopf verkauft als Norwegen? Von allen Autos, die in Norwegen im Juni 2013 verkauft wurden, betrug der Marktanteil der elektrisch betriebenen Pkw ganze 3,4 Prozent. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Die Deutsch-Norwegische Handelskammer (AHK Norwegen) und die NOW GmbH laden vor diesem Hintergrund zu einer Studienreise nach Oslo ein, um Ihnen Aufschluss über Norwegens Engagement für Elektromobilität zu geben sowie Ihnen Möglichkeiten im Wasserstoff- und Transportsektor aufzuzeigen. Die Reise wird am 9. und 10. Oktober 2013 stattfinden.

Auf der Webseite der AHK finden Sie aktuelle Informationen rund um die Studienreise. Anmeldefrist für die Teilnahme ist der 09. September 2013. Für Fragen rund um die Veranstaltung steht Ihnen Hanne Marit Grønning Strand (gronning-strand@handelskammer.no) von der AHK Norwegen gern zur Verfügung.

Event: f-cell

15. September 2009 klaus Keine Kommentare

Während der diesjährigen f-cell – Kongress und Messe für Produzenten und Anwender der Brennstoffzelle am 28. und 29. September in Stuttgart – wollen Automobilhersteller die Bedeutung der lokal emissionsfreien Brennstoffzellen-Technik für Fahrzeuge auch im Kontext der Elektromobilität deutlich machen. Birgt der Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität eine Absage an die Brennstoffzelle? Sollen Elektro-Autos künftig statt Wasserstoff, den Brennstoffzellen “on board” in Strom verwandeln, sämtlich gleich Strom “tanken”, den sie in einer Batterie speichern? Während der f-cell werden Automobilhersteller sich dazu äußern: “Ein Entweder-Oder gibt es nicht”, sagt bereits heute Dr. Jörg Wind, zuständig für Elektro-Fahrzeug-Forschung und Wasserstoffprojekte bei Daimler in Kirchheim/Teck bei Stuttgart. Sein Unternehmen unterstützt die f-cell, eine internationale Veranstaltung der Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH sowie der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS), und bekennt sich zur Brennstoffzelle. “Brennstoffzellen-Fahrzeuge haben gegenüber Fahrzeugen mit rein batterie-elektrischem Antrieb den Vorteil, dass sich damit eine höhere Reichweite erzielen lässt.” Wie weit dafür die Technik vorangeschritten ist, demonstrierte Daimler jetzt mit der unter Serienbedingungen gefertigten Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL.

Auch die Bundesregierung scheint zu sehen, dass es nicht um eine Konkurrenz zwischen rein mit Batterie betriebenen Fahrzeugen und Brennstoffzellen-PKW geht (die übrigens auch eine Batterie besitzen, um Energie zwischenzuspeichern). Denn sie legte die Koordination der acht Modellregionen für Elektromobilität – darunter auch Stuttgart -, in die Hände der Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie GmbH (NOW).

Categories: news Tags: , , ,

“H2 Mobility” – Initiative zum Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur

10. September 2009 klaus Keine Kommentare

Heute haben in Berlin Vertreter führender Industrieunternehmen im Beisein des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Wolfgang Tiefensee, ein Memorandum of Understanding unterschrieben. Darin sollen Möglichkeiten für den Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur zur Versorgung mit Wasserstoff in Deutschland geprüft werden, um die Serienfertigung von Elektrofahrzeugen mit Brennstoffzelle voranzutreiben. Mit diesem Memorandum of Understanding ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Kommerzialisierung dieser lokal emissionsfreien Elektrofahrzeuge vollzogen worden. Partner der Initiative “H2 Mobility” sind Daimler, EnBW, Linde, OMV, Shell, Total, Vattenfall und die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH). Die Initiative ist für die Beteiligung weiterer interessierter Unternehmen offen.

In den letzten Jahren sind in Deutschland bei der Entwicklung von wasserstoffbasierten Technologien für den Transportsektor erhebliche Fortschritte gemacht worden, wodurch Deutschland innerhalb von Europa als potenzieller Leitmarkt für emissionsfreie Mobilität identifiziert worden ist. Ermöglicht wurde dies durch das kontinuierliche Engagement einer erheblichen Zahl von Industrieunternehmen sowie die Unterstützung der deutschen Bundesregierung. Das gemeinsame Ziel ist es, die Kommerzialisierung von Elektrofahrzeugen mit Brennstoffzelle vorzubereiten und Wasserstoff- sowie Brennstoffzellentechnologien, zum integralen Bestandteil des Antriebsmixes der Zukunft zu machen. Darüber hinaus haben führende Automobilhersteller vor kurzem eine gemeinsame Absichtserklärung zur Entwicklung und Markteinführung von Elektrofahrzeugen mit Brennstoffzelle bekannt gegeben. Sie gehen dabei ab 2015 von mehreren hunderttausend Fahrzeugen weltweit über den gesamten Lebenszyklus aus.

Categories: news Tags: , , , , , , ,

NOW setzt Bundesprogramm “Modellregionen” um

18. Juni 2009 klaus Keine Kommentare

In seiner Sitzung am 15. Juni 2009 hat der Aufsichtsrat der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie entschieden, dass das Geschäftsfeld der (NOW) künftig um die Maßnahmen zur Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) erweitert wird. Im Förderprogramm “Modellregionen Elektromobilität” sollen Aufbau und Betrieb einer Infrastruktur für Elektromobilität gezielt erprobt werden. Die Aufgabe der NOW ist die Koordinierung und Steuerung des Programms.

Die Mittel für die Modellregionen betragen 115 Millionen Euro und
stammen aus dem zweiten Konjunkturpaket der Bundesregierung.
Aufgelegt wurde das Programm durch das BMVBS. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre. Im Einzelnen geht es bei dem neuen Programm um die systematische Förderung von Personenkraftwagen, öffentlichem Nahverkehr, Liefer- und Nutzfahrzeugen sowie Zweirädern mit alternativen, elektrischen Antrieben. Sie sollen auf ihre Alltagstauglichkeit getestet werden. Zudem sind Mittel vorgesehen, um den Aufbau eines Netzes von öffentlich zugänglichen Ladestationen voranzutreiben.

Aus 130 Bewerbungen wurden die Regionen Berlin/Potsdam, Bremen/Oldenburg, Hamburg, München, Rhein-Main, die Kompetenzzentren Aachen und Münster, Sachsen (mit Schwerpunkten Dresden und Leipzig) und Stuttgart als Modellregionen ausgesucht. Insgesamt sind im zweiten Konjunkturpaket 500 Millionen Euro für das Thema Elektromobilität bereitgestellt, um Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität zu machen.