Archiv

Artikel Tagged ‘Nutzer’

Elektroautos sind etwas fürs Land

28. Mai 2015 Juliane Keine Kommentare

Elektroautos sind etwas für junge, hippe Großstadtbewohner und Großunternehmen treiben die Elektromobilität voran. Eine aktuelle Studie des DLR zeigt, dass an diesem Klischee nicht immer etwas dran ist. Forscher vom Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wollten wissen, wer Autos mit Elektro- oder Hybridantrieb kauft, und wie die Fahrzeuge genutzt werden. Das Ergebnis: gebildete, männliche Kleinstadtbewohner über 50 und kleine Unternehmen fahren aktuell mit alternativem Antrieb. Nur jeder fünfte Elektroautofahrer lebt in einer Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern. Über die Hälfte wohnt in Kleinstädten und Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern. Entsprechend laden die meisten ihr Auto täglich zuhause, etwa ein Drittel (36 Prozent) zusätzlich am Arbeitsplatz. Nur jeder fünfte Befragte nutzt mindestens einmal pro Woche eine öffentliche Ladesäule.

Die Forscher um Projektleiter Stefan Trommer hatten dazu im vergangenen Jahr 9.217 Halter angefragt, auf die mindestens ein Elektroauto oder ein Plug-in Hybrid-Fahrzeug zugelassen ist. 3.111 beteiligten sich an der Studie. “Eine Befragung zu diesem Thema ist in einem solchen Umfang bisher einzigartig”, sagt Trommer. Die Zahl der Teilnehmer erlaube “einen repräsentativen Einblick in Einstellungen zum Elektroauto und seiner Nutzung”. Die vollständige Studie finden Sie hier.

Uni Bamberg sucht Studienteilnehmer

14. August 2014 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen der Schaufensterprojekte „Elektromobilität verbindet Bayern Sachsen“ untersucht die Universität Bamberg in Kooperation mit der BMW Group im Forschungsprojekt „DC-Ladestation am Olympiapark“ verschiedene Aspekte der Elektromobilität. Um die Mobilität mit Elektrofahrzeugen verbessern zu können, kommt es maßgeblich auf die Erfahrungswerte der aktuellen Elektrofahrzeugnutzer an. Aus diesem Grund ist die Universität an Elektromobilisten interessiert, die ihre Erfahrungen und Meinungen rund um ihr Fahrzeug und die Ladeinfrastruktur weitergeben und dadurch das Konzept der Elektromobilität aktiv mitgestalten möchten.

Interessierte Personen haben die Möglichkeit, an der wissenschaftlichen Studie teilzunehmen. Dazu plant die Universität Bamberg in Zusammenarbeit mit der BMW-Group deutschlandweite Befragungen von Personen, die bereits ein Elektrofahrzeug nutzen. Befragungen werden in Form persönlicher Interviews von rund 45 Minuten in Frankfurt a. M. durchgeführt. Die Teilnahme an der Studie wird mit einer kostenlosen Flinkster-Registrierung im Wert von 50,- Euro und zusätzlich mit 20,-Euro in bar vergütet. Bei Interesse senden Sie bitte einfach eine eMail an studienteilnahme.allgpsych@uni-bamberg.de.

Elektromobilität selbst (er)fahren

10. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Endlich mobil sein, unabhängig von Eltern, Bus und Bahn, hat im ländlich geprägten Allgäu für unzählige Fahranfänger eine hohe Bedeutung. Im Hinblick auf steigende Benzinkosten und ein verändertes Umweltbewusstsein bringt die Hochschule Kempten die junge Fahrergeneration schon früh mit der Elektromobilität in Kontakt. Den Schülern der Berufsoberschule Kempten und Fachoberschule Sonthofen wurden dafür verschiedene Elektroautos zur gemeinschaftlichen Nutzung kostenfrei zur Verfügung gestellt.

„Die Fahrzeuge stehen den Schülerinnen und Schülern sieben Tage die Woche und rund um die Uhr zur Verfügung. Aus den gesammelten Daten erhoffen wir uns neue Erkenntnisse, welche Anforderungen junge Menschen an die Elektromobilität stellen. Sie sind schließlich zukünftige potenzielle Nutzer“, erläutert Professor Dr.-Ing. Andreas Rupp, Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer an der Hochschule Kempten. Peter Eisenlauer, Studiendirektor und Stellvertretender Schulleiter an der Staatlichen Fachoberschule Sonthofen ergänzt: „Es ist spannend zu beobachten, wie selbstständig und schnell die Schülerinnen und Schüler die gemeinschaftliche Nutzung des eAutos organisieren und sich für diese Art der Mobilität begeistern lassen.“