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Artikel Tagged ‘Parkscheinautomat’

EnergieParken: Parken und Tanken jetzt ohne Bargeld und Karte

14. April 2011 Juliane Keine Kommentare

EnergieParken, die Verbindung aus Parkscheinautomat und eFahrzeug-Ladesäule, gibt es jetzt mit dem neuen, berührungslosen Online-Bezahlsystem „cartag“ des gleichnamigen Münchner Abrechnungsdienstleisters. Das System identifiziert Fahrzeuge per hinter der Windschutzscheibe angebrachtem, intelligentem RFID-Etikett – das ermöglicht die Abrechnung von Parkzeit und Ladestrom per Internet. Parken, laden und bezahlen werden so bequemer: Eingaben an der Säule werden so ebenso überflüssig wie der Einsatz von Bargeld oder Karten. Auf der diesjährigen „Parken“-Fachmesse in Wiesbaden stellen cartag und die EnergieParken-Unternehmen Swarco Traffic Systems, Schroff, ABB, Dambach-Werke, telmasol consult und stadtraum das neue System erstmals gemeinsam vor: 11. und 12. Mai, Rain Main Hallen Wiesbaden, Stand 1-E13.

Das Auto der Zukunft tankt Strom am Parkscheinautomaten

22. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Die technischen Voraussetzungen für die Einführung von Elektrofahrzeugen sind längst da. Was fehlt, ist die Umsetzung. Wie sich das ändern lässt, besprachen am Donnerstag Vertreter von Wissenschaft, Industrie, Energiewirtschaft und Politik im Rahmen der 13. Mainauer Mobilitätsgespräche. Auf der Begleitausstellung, auf der unter anderem Stromer von Audi, BMW und Daimler zu sehen waren, stellte Uwe Hahner die Antwort seines Unternehmens vor. Der Leiter der Business Unit Parking/E-Mobility bei Signalbau Huber zeigte EnergieParken – ein System aus Stromladesäule, Parkscheinautomat und Verkehrsleittechnik. Die Hauptsäulen des Systems können als reine Parkscheinautomaten genutzt werden, verfügen aber auch über Anschlüsse zum gleichzeitigen Laden von bis zu zwei Elektrofahrzeugen. Nimmt die Nachfrage nach Ladestationen zu, kann jeder Master mit beliebig vielen „Satteliten“ erweitert werden, an denen dann jeweils bis zu vier Fahrzeuge ihre Batterien laden können. Das erlaubt es Anbietern, nach und nach ein Stationsnetz aufzubauen, das der jeweiligen Nachfrage gerecht wird. Ein Vorteil: Für den Aufbau ist nicht einmal ein Antrag auf Raumnutzungsänderung nötig – schließlich sind die Mastersäulen Parkscheinautomaten. Doch EnergieParken bietet Betreibern einen viel größeren Vorteil. Sie können nämlich sofort nach Inbetriebnahme einer Mastersäule Umsätze erwirtschaften – über den Verkauf von Parkscheinen. „Wir hoffen, damit eine entscheidende Einstiegshürde beim Aufbau von Ladestationsnetzen beseitigt zu haben“, so Hahner. „EnergieParken-Säulen rechnen sich anders als andere Systeme auch dann nach kurzer Zeit, wenn keine oder nur wenige Elektrofahrzeuge geladen werden.“

Parkscheinautomaten als Ladesäulen

22. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Nach Überzeugung des ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland sind Innovationen gefragt, die über die bisherigen Vorstellungen von einem entsprechenden Ladenetz weit hinausgehen. Ob im Parkhaus, beim Einkaufen, vor dem Restaurant oder beim Kinobesuch – das Elektromobil tankt bei der Parkautomatenlösung “EnergieParken” Strom, während Fahrer oder Fahrerin anderweitig beschäftigt sind. “Die Idee ist, dass der Lenker eines Elektrofahrzeugs überall dort Energie tanken kann, wo er für das Parken ohnehin bezahlen muss”, sagt Uwe Hahner von Signalbau Huber, einem von sechs Unternehmen, die gemeinsam das Projekt entwickeln. Es folgt der Erkenntnis, dass Autos im urbanen Umfeld häufiger stehen als fahren. Das technische Grundprinzip funktioniert so: Ein “Parkautomaten-Master” steuert per Datenfernübertragung (DFÜ) mehrere andere Parkautomaten als Satelliten, die in Zweier-, Dreier- oder Vierergruppen aufgestellt werden. Am Master wird der Ladevorgang gesteuert und bezahlt, die Satelliten sind nur für den Ladevorgang mit Normsteckern zuständig. Der Fahrer muss nur die Ladezeit eingeben und das Ladekabel anschließen. Bezahlt wird wie an herkömmlichen Parkscheinautomaten.