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Artikel Tagged ‘Pendler’

eFlotte Hessen

7. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Kleine und mittlere hessische Unternehmen können demnächst kostenfrei die Vorteile eines elektrischen Fuhrparks im Arbeitsalltag testen. Das Projekt „eFlotte – elektromobil unterwegs“ stellt für jeweils bis zu zwei Wochen Personenwagen und Kleintransporter mit Elektroantrieb zur Verfügung. „eFahrzeuge sind sehr effizient, sauber, antriebsstark und vor allem alltagstauglich. Viele, die dies einmal – im wahrsten Sinne des Wortes – erfahren haben, wollen darauf nur noch ungern verzichten“, erklärte der Wirtschaftsstaatssekretär Mathias Samson. „Die Landesregierung setzt mit dem bundesweit ersten Projekt dieser Art auch ein Zeichen für nachhaltige und moderne Mobilität.“

An dem Projekt beteiligen sich mehrere Autohersteller mit aktuellen Modellen. Bewerben können sich hessische Unternehmen sowie deren Mitarbeiter ab dem 22. Mai 2015 unter www.eflotte-hessen.de. Die Bewerbungsfrist endet am 16. Juni, die Testphase beginnt am 10. Juli. Voraussichtlich stehen mehr als 30 Fahrzeuge zur Verfügung. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass Elektrofahrzeuge in der Praxis überzeugen und die Unternehmen dazu bewegen, ihr Flottenmanagement neu auszurichten. Besonders das typische Fahrprofil kleiner und mittlerer Unternehmen ist häufig ideal geeignet für Elektrofahrzeuge“, sagte Samson. „Wir werden weiter daran mitwirken, die Rahmenbedingungen für die Elektromobilität zu verbessern“, erklärte der Staatssekretär. Als Beispiel nannte er die am 8. Mai 2015 von Hessen eingebrachte Bundesratsinitiative für bessere steuerliche Anreize für Elektroautos. Damit könnten Unternehmen, die Elektrofahrzeuge nutzen, die Kosten steuerlich deutlich besser berücksichtigen lassen.

JobRad: Komfortpaket bei Pannen

26. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Fahrrad-Pendler sind besonders auf ihr Rad angewiesen. Aber auch wer privat begeisterter Radfahrer ist, wünscht sich schnelle Hilfe, wenn zum Beispiel der Reifen platt ist oder die Schaltung klemmt. Die Mobilitätsgarantie für JobRäder als kostenlose Vorteilsleistung der JobRad-Vollkasko erspart in solchen Fällen viel Stress und Ärger. Eine 24-Stunden-Hotline hilft rund um die Uhr weiter und vermittelt entweder einen zertifizierten Fachbetrieb als mobile Pannenhilfe oder organisiert den Transport der fahruntüchtigen Räder – inklusive Fahrradanhänger und Gepäck – nach Hause, zur Werkstatt oder zum Zielort.

Da das JobRad-Modell geleaste Räder gegenüber dem Ladenpreis um bis zu 40 Prozent günstiger macht, investieren die Arbeitnehmer oft in hochwertige Räder oder die hochpreisigeren eBikes. Hier ist der Schutzbrief ein besonders wichtiges Komfortmerkmal. Als Innovationspartner für das Modell fand Holger Tumat, Geschäftsführer des BEM-Mitgliedsunternehmens LeaseRad GmbH, die ROLAND Schutzbrief-Versicherung AG aus Köln. Mit dieser Partnerschaft war es auch möglich, die Mobilitätsgarantie auf alle bestehenden JobRad-Vollkasko-Kunden auszuweiten. Sie erhalten für ihr JobRad die volle Zusatzleistung ohne Mehrkosten. Das Angebot gilt selbstverständlich auch für alle Selbstständigen, Gewerbetreibenden und Freiberufler, die die JobRad-Vollkaskoversicherung gewählt haben. Millionen deutsche Autofahrer schätzen die Mobilitätsgarantie, die die Hersteller bieten oder die mit zusätzlichen Kosten in Form eines Schutzbriefs geboten wird. “Gemeinsam mit unserem Partner Mercator Leasing übertragen wird diese Garantie jetzt auch auf das Fahrrad – und zwar ohne Mehrkosten auf die Vollkasko”, fasst Holger Tumat zusammen. “Das JobRad bewegt die Menschen, es ist gesund, es macht Spaß – und jetzt wird es noch ein Stückchen alltagstauglicher und komfortabler.”

eBikes für Berlin-Brandenburg ersetzen Pendler-Autos

7. August 2014 Juliane Keine Kommentare

Im Südwesten Berlins sind seit dieser Woche im Rahmen des Schaufensterprojektes 60 Pendler mit eBikes unterwegs. In dem Modellversuch haben die Pendler die Möglichkeit, ihr Auto gegen ein Elektrofahrrad zu tauschen, um damit zur Arbeit zu fahren. Der so genannte Pedelec-Korridor umfasst den Berliner Stadtbezirk Steglitz-Zehlendorf, die Gemeinden Kleinmachnow und Stahnsdorf sowie die Stadt Teltow. Das vom Berliner Senat initiierte Projekt wird deutschlandweit von Verkehrsplanern und Stadtentwicklern beobachtet. Es soll Aufschlüsse darüber geben, wie die Stadt für eBike-Nutzer attraktiver und sicherer gestaltet und Pendler dazu bewegt werden können, auf ein eBike umzusteigen. Dafür werden Wege ausgebaut und Abstellmöglichkeiten an Bahnhöfen geschaffen.

Die Erprobung der Pedelecs im Alltag erfolgt in vier Testphasen: Sie beginnt mit einer Pilotphase, die bereits angelaufen ist, sowie einer Testwelle von September bis Oktober 2014. Zwei weitere Testwellen sollen im Frühjahr und Sommer 2015 folgen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat für das Projekt insgesamt 1,33 Millionen Euro eingeplant. Projektpartner sind das Deutsche Institut für Urbanistik GmbH (Difu), die Spath + Nagel Büro für Städtebau und Stadtforschung GbR, die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, das Institut für Transportation Design (ITD) und das team red Deutschland GmbH. Weitere Informationen rund um das Projekt finden Sie hier.

eAutos sind sinnvolle Pendler-Fahrzeuge

13. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Für Fahrgemeinschaften und Pendler sind Elektrofahrzeuge eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Autos. Zu diesem Zwischenergebnis kommt das grenzüberschreitende Projekt „RheinMobil“, das am 12. August 2013 vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) auf seinem Campus Nord in Eggenstein-Leopoldshafen (Kreis Karlsruhe) vorgestellt wurde. Nach fast 24.000 Kilometern ist bei dem Elektroauto-Praxistest bereits jetzt eines klar: Mit knapp zwei Tonnen weniger Kohlenstoffdioxid (CO2) haben die Elektrofahrzeuge herkömmliche Fahrzeuge beim Schadstoffausstoß schon überholt. „Auf’s ganze Jahr gerechnet werden das voraussichtlich knapp vier Tonnen im Vergleich zum konventionellen Fahrzeug sein“, sagte KIT-Projektleiter Olaf Wollersheim.

An dem Projekt sind zwei Fahrgemeinschaften aus dem Elsass beteiligt, die seit Mai täglich in Elektro-Kleinbussen zu ihrem Arbeitsplatz ins Karlsruher Michelin-Werk pendeln. Zugleich sind Siemens-Beschäftigte für Dienstfahrten zwischen den Werken in Karlsruhe und dem elsässischen Haguenau auf eAutos umgestiegen. Täglich werden so 360 Kilometer elektrisch zurückgelegt. Erstes Fazit der Forscher: Elektrofahrzeuge können besonders gut im Pendlerverkehr mit hohen Jahresfahrleistungen eingesetzt werden. Weil die einzelnen Fahrstrecken in dem Versuch zwischen 60 und 80 Kilometer lang sind, ist auch die begrenzte Reichweite von eAutos kein Hindernis. Damit sich das Ganze auch wirtschaftlich für Fahrgemeinschaften rechnet, müsste ein Fahrzeug aber häufiger genutzt werden.

Pendler aufgepasst: Eine Woche im Elektroauto

13. Mai 2013 Juliane Keine Kommentare

Wer ein Elektroauto für seinen täglichen Weg zur Arbeit ausprobieren möchte, erhält unter dem Motto „TÄGLICH ZUR ARBEIT. AUF DIE TANKFÜLLUNG KOMMT ES ZUKÜNFTIG AN” die Gelegenheit dazu. Eine Arbeitswoche lang steht den Teilnehmern je ein Probefahrzeug kostenlos zur Verfügung. Ab sofort können sich Interessenten im Rahmen der Kampagne „EPENDLER. ELEKTROMOBIL UNTERWEGS” unter www.ependler-hessen.de für ein eAuto aus der markenübergrei­fenden Kam­pagnenflotte bewerben. „Bürgerinnen und Bürger sollen auf die Tauglichkeit der Elektroautos für ihre alltäglichen Berufswege oder kurzen Strecken aufmerksam gemacht werden. Und das geht am besten, wenn sie ihre eigenen Erfahrungen machen”, erklären die Initiatoren der Aktion, das Land Hessen und der Bundesverband eMobilität.

Die Teilnehmer erhalten ihr Testfahrzeug vom 01. bis 05. Juli 2013. Damit können sie täglich zur Arbeit pendeln und es auch für andere Fahrten nutzen. Kosten entstehen ihnen keine, außer für das Auf­laden der Batterien. Und das dürfte sich lohnen: Denn die Strom­kosten für ein Elektroauto liegen etwa 70 Prozent unter den durch­schnittlichen Treibstoffkosten für ein herkömmliches Auto. Zudem sind sie auch automobile Vorreiter im Umweltschutz, denn die CO2-Emissionen eines Elektroautos sind gleich null. Besonders willkommen sind Testfahrerinnen und Testfahrer, die bereit sind, eine Pendler-Fahrgemeinschaft während der Aktionszeit einzugehen. Insgesamt stellen Mitsubishi, German E-Cars, Opel, Renault, Nissan und Smart 30 Probefahrzeuge zur Verfügung. Initiatoren sind das Land Hessen, der Bundesverband eMobilität sowie als Premium-­Partner der TÜV Hessen.

Projektstart Langstreckenpendler mit eFahrzeugen

Das Projekt „LangstreckE“ im Rahmen des Schaufensters Bayern-Sachsen ist offiziell am 08. Mai 2013 gestartet. Dabei wurden gestern im BMW Werk Leipzig die ersten 15 rein elektrisch angetriebenen BMW ActiveE an Privatnutzer übergeben.

Gemeinsam mit den Partnern der Technischen Universität Chemnitz und der Stadtwerke Leipzig untersucht die BMW Group in diesem Forschungsprojekt die Frage, wie sich ein elektrisch betriebenes Fahrzeug im täglichen Einsatz im Grenzbereich der Reichweite bewährt. Zu diesem Zweck wurden Nutzer gesucht, die täglich ca. 40 bis max. 100 Kilometer einfachen Arbeitsweg zurücklegen oder anderweitig mindestens 90 Kilometer pro Tag fahren. Insgesamt finden bis 2014 fünf Phasen mit jeweils 15 privaten Nutzern statt, die über einen Zeitraum von zwölf Wochen einen BMW ActiveE einsetzen werden.

Mobilitätskonzepte für den ländlichen Raum

24. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Im ländlichen Raum ist man häufiger mit dem eigenen Auto unterwegs, der öffentliche Nahverkehr ist längst nicht so gut ausgebaut wie in urbanen Gegenden und mit dem demografischen Wandel wachsen die Anforderungen an Barrierefreiheit und Mobilität. Wie wird sich der Verkehr in diesen Gegenden künftig gestalten? Eine Antwort darauf kann Elektromobilität sein, die aus erneuerbaren Energiequellen zur Verfügung gestellt wird. Das jedenfalls ist das Ziel des Projektes „elektrisch.mobil.owl“, das umweltfreundliche und zugleich effiziente Lösungen für den Verkehr in der Region Ostwestfalen-Lippe finden will. Die Zielgruppen des Projekts sind vor allem der Pendler- und Nahverkehr sowie Zweitauto-Besitzer. Doch es werden nicht nur Lösungen für die speziellen Bedürfnisse dünner besiedelter Gegenden entwickelt – auch die Vorteile des ländlichen Raums sollen genutzt werden: Schnell und dezentral können erneuerbare Energien gewonnen und sofort genutzt werden.

„Das Projekt wird ein ganzheitliches, postfossiles Mobilitätsnetz bis auf den letzten Kilometer zur Haustür entwickeln, das genau auf die Bedürfnisse der Menschen auf dem Land und in Kleinstädten zugeschnitten ist“, so Prof. Oliver Hall von der Hochschule OWL. Weitere Informationen rum um das Projekt finden Sie hier.

Berlin plant eBike-Schnellstraße

13. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

In Berlin könnte Deutschlands erste Schnellstraße nur für Radfahrer entstehen. Eine von 34 Kernprojekten, die aktuell von der für die Fördermittelvergabe zuständigen Berliner Agentur für Elektromobilität (eMO) für das Schaufenster in Berlin und Brandenburg geprüft werden. Der so genannte “Pedelec-Korridor”, den der Bezirk Steglitz-Zehlendorf vorgeschlagen hat, ist eine 13 Kilometer lange kreuzungsfreie Trasse nur für Radfahrer, die einmal das brandenburgische Umland mit dem Berliner Südwesten verbinden soll. Die Hoffnung der Bezirkspolitiker: Wenn man mit dem eBike genauso schnell oder gar schneller als mit dem Auto in die Stadt kommen kann, verzichtet möglicherweise eine größere Zahl Berufspendler für die Fahrt zum Arbeitsort auf den eigenen Pkw. Über die neue Fahrradschnellstraße und mit einem eBike könnte ein Stahnsdorfer weniger als eine halbe Stunde benötigen, um bis zum nächsten innerstädtischen S-Bahnhof zu gelangen. Ein weiterer Vorzug der Idee: Für die Fahrradschnellstraße müsste nicht extra eine Schneise durch den Wald geschlagen werden. Sie könnte zumindest teilweise über eine ungenutzte Bahntrasse geführt werden.

Mobilitätsverhalten und Förderung von Fahrgemeinschaften in Unternehmen

5. Juli 2012 Juliane Keine Kommentare

In einer bundesweiten Studie zum „Mobilitätsverhalten und Förderung von Fahrgemeinschaften in Unternehmen“ im Auftrag der Mitfahrzentrale flinc und unterstützt vom Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz nutzen Berliner im nationalen Vergleich mit 48 Prozent (nationaler Durchschnitt 32 Prozent) am häufigsten den ÖPNV und nur 31 Prozent (nationaler Durchschnitt 47 Prozent) das Auto für den täglichen Arbeitsweg. Trotzdem kommen auf sieben Pendler-Pkw nur ein von Unternehmen zur Verfügung gestellter Parkplatz. Der Arbeitsweg in Berlin ist mit 13 Kilometern Länge deutlich kürzer als die 18 Kilometer im nationalen Durchschnitt.

Die Studie deckt erhebliches Einsparungspotential bei Kfz-Berufspendlern durch Bildung von betrieblichen Fahrgemeinschaften für Unternehmen und Mitarbeiter auf. So könnten die Pendler jährlich um 711 Millionen Euro entlastet werden und der Umwelt blieben 1,1 Millionen Tonnen CO2 erspart. Über die Hälfte der Unternehmen haben bereits Maßnahmen zum Mobilitätsverhalten getroffen. Entscheidend für die Pendler-Plattformen ist die Flexibilität, um sich an die modernen Arbeitsmodelle und Anforderungen an den Unternehmensalltag anzupassen. Interessant wäre hier selbstverständlich auch die Integration von Elektrofahrzeugen – ob zwei-, drei- oder vierrädrig. Die komplette Studie können Sie hier downloaden.

Online-Tool der EnergieAgentur.NRW berechnet Reichweiten und bietet Marktübersicht

Insbesondere für Unternehmen, die eigene Autoflotten betreiben, aber auch für Pendler wird das Thema Elektromobilität immer interessanter. Die entscheidende Frage bei Überlegungen zu einer möglichen Anschaffung ist: Welches Elektroauto ist für meinen Bedarf das Richtige? Der neue E-AUTO.check der EnergieAgentur.NRW gibt hier Hilfestellung. Mit der neuen Webanwendung kann nun jeder Interessent überprüfen, welche Elektroautos zu einem passen. Kurz Start und Ziel einer Route eingeben und schon erfährt man Reichweite, Kosten und CO2-Emissionen für neun aktuelle eModelle. Außerdem gibt es eine Funktion, mit der man jeweils zwei beliebige Modelle direkt miteinander in Vergleich setzen kann. Das Online-Tool verwendet nicht die Herstellerangaben, sondern berechnet eine realistische Reichweite auf Basis individueller Routen des Benutzers. Dazu ist für jedes Fahrzeug ein spezielles Verbrauchsmodell hinterlegt.

Der E-AUTO.check der EnergieAgentur.NRW ist in Kooperation mit der ingmen GmbH aus Köln entstanden. Der Ingenieurdienstleister ist spezialisiert auf Planung und Beratung für den Einsatz von Elektrofahrzeugen in Fuhrparks.