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Artikel Tagged ‘Photovoltaik’

TÜV NORD-Solartankstelle wird aufgerüstet

28. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen des Teilprojekts e-autarke Zukunft im Schaufenster Elektromobilität wird auf dem Gelände der TÜV NORD-Konzernzentrale in Hannover in Kürze ein deutschlandweit einmaliges Schnelladesystem installiert, das mit den drei aktuell gängigsten Steckersystemen und damit für alle Fahrzeugtypen ausgestattet sein wird. Künftig sind dort Ladeströme bis zu 32 Ampere Wechselstrom und 60 Ampere Gleichstrom möglich, die das Laden eines marktüblichen eKleinfahrzeuges auf eine halbe Stunde verkürzen. Seit nunmehr zwei Jahren funktioniert die Anlage, auf deren Dach eine Photovoltaik-Anlage Strom produziert, problemlos. TÜV NORD-Mitarbeiter und Autofahrer der Region können hier kostenlos ihre Elektrofahrzeuge aufladen.

Dr. Klaus Kleinherbers, TÜV NORD-Vorstandsmitglied für den Bereich Mobilität: “In der letzten Zeit gewannen skeptische Töne in Sachen Elektromobilität an Gewicht. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass elektrische Antriebe in Fahrzeugen eine gute Zukunft haben werden. Mit der Einführung des VW eUP, des BMW i3 oder auch des Tesla S wird die eMobilität im wahrsten Sinne des Wortes ihre Fahrt wieder beschleunigen. TÜV NORD Mobilität begleitet, unterstützt und treibt die technische Entwicklung alternativer Antriebstechnologien weiter voran. Ein Schritt in diese Richtung ist die Aufrüstung unserer eSTATION mit dem Schnellladesystem. Eine flächendeckende Versorgung mit Anlagen dieser Art wird die Akzeptanz am Markt zusätzlich erhöhen.”

PV in Bewegung: Workshop Elektromobilität

27. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der IAA 2013 sagte: „Wir alle sind überzeugt, dass die Elektromobilität eine immer größere Rolle spielen wird. Das Ziel ist und bleibt, wir wollen bis 2020 eine Millionen Elektroautos auf die Straße bringen“. Dennoch hatten Elektrofahrzeuge 2012 lediglich einen Marktanteil von 0,2%. Es gibt großen Bedarf an intelligenten Geschäftsideen und strategischen Kooperationen.

Der Workshop „PV in Bewegung“ am 22. November 2013 im Rahmen des 14. Forums Solarpraxis in Berlin stellt daher die beiden zentralen Fragen: Ist die Zukunft der Mobilität Erneuerbar? Und wie lässt sich eine Nachhaltige Mobilität flächendeckend umsetzen? Im Vordergrund stehen dabei Geschäftsmodelle für Unternehmen aus der Photovoltaik-Branche in Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Bereich Mobilität. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

Im Verbund Stärken und Alltagstauglichkeit belegen

20. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Da eMobilität beim BEM-Mitgliedsunternehmen Schletter schon lange einen hohen Stellenwert einnimmt, war es nur naheliegend, das Kooperationsangebot der SMA Gruppe anzunehmen und einen Demonstrationsbereich mit verschiedenen Ladestationen für Elektrofahrzeuge einzurichten. Auf diese Weise soll für Interessierte die eMobilität erfahrbar gemacht und das PV-Energiemanagement weiter vorangetrieben werden. Zudem will man kurzfristig verfügbare Lösungen zur Einbindung von Ladestationen in das PV- Energiemanagement entwickeln.

In das intelligente Energiemanagement integrierte Elektrofahrzeuge helfen Betreibern von Photovoltaikanlagen, ihren selbst erzeugten Strom noch effektiver zu nutzen, um so ihre Betriebskosten weiter zu reduzieren. „Man kann im PV-Sektor und bei der Elektromobilität jetzt schon so viel machen. Aber die meisten reden nur davon, was noch nicht geht. Daher bringen wir gerne als Kooperationspartner unser Know-how und unsere Kompetenz ein, denn wir wollen was bewegen und zeigen, was alles schon heute möglich ist. Mit SmartPvCharge haben wir ja bereits ein entsprechend optimiertes Ladeverfahren entwickelt. Mit unserem System sind PV-Eigenverbrauchsquoten um die 90 Prozent durchaus realistisch“, erklärt der stellvertretende Geschäftsführer Solar, Hans Urban.

Kärnten: Förderkonzept für Elektrofahrzeuge

25. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Ein Förderkonzept für Elektrofahrzeuge wurde letzte Woche von Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der Abteilung Umweltschutz der Landeshauptstadt Klagenfurt und Lebensland Kärnten vorgestellt. Durch das so genannte Public Private Partnership (PPP)-Modell soll den Kärntnern künftig die kostengünstige Anschaffung von Elektrofahrzeugen ermöglicht werden. Voraussetzung um die Förderung zu erhalten, ist die Beteiligung am Photovoltaik-Bürgerkraftwerk Klagenfurt-Viktring oder die Errichtung einer PV-Einzelanlage auf dem eigenen Hausdach. So produziert jeder Fördernehmer die benötigte Ökostrommenge für sein Elektrofahrzeug durch die Energie der Sonne.

Im ersten Schritt können 66 Elektrofahrzeuge über dieses Pilotprojekt von Projektteilnehmern angeschafft werden, die Förderung pro Fahrzeug liegt bei 12 % des Verkaufspreises bzw. max. 3.500 Euro. “Der Elektromobilität gehört die Zukunft und daher müssen wir jetzt Anreize schaffen, um Elektrofahrzeuge leistbar und attraktiv zu machen”, so Landeshauptmann Dörfler. Das PPP-Modell wird im Rahmen des EU-Projektes CEMOBIL abgewickelt und soll insgesamt eine jährliche CO2-Einsparung von 130 Tonnen mit sich bringen.

AKASOL entwickelt hocheffizienten Speicher für Photovoltaik-Strom

13. Dezember 2012 Juliane Keine Kommentare

Wie lässt sich PV-Strom sowohl effizient als auch wirtschaftlich nutzen und zudem ins Stromnetz integrieren? Auf diese Frage soll das von mehreren Bundesministerien im Rahmen der Förderinitiative Energiespeicher getragene Projekt „Hei-PhoSS“ (Hocheffizienter und intelligenter Photovoltaik-Strom-Speicher) eine zukunftsfähige Antwort liefern. „Hei-PhoSS“ ist Teil des Leuchtturms „Batterien in Verteilnetzen“. Zu den zentralen Innovationen des Projekts zählt ein Hochvolt-PV-Batteriesystem, das vom BEM-Mitgliedsunternehmen AKASOL entwickelt wird. Ebenfalls mit an Bord sind die Sunways AG als federführender Partner für den Bereich PV-Strom-Erzeugung und –Einspeisung sowie das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE als erfahrene Institution auf dem Gebiet der intelligenten Steuerung dezentraler Anlagen im Stromnetz. Weitere Informationen rund um den hocheffizienten Speicher finden Sie hier.

Einweihung des ersten Bikeports am Campus Göttelborn

4. September 2012 Juliane Keine Kommentare

Ab sofort können eBikes ihre Akkus an 6 Ladepunkten am Campus Göttelborn aufladen. Das Bikeport gehört zum Projekt C‐Change und ist damit Teil des Klimapfades im Saarland. Das Bikeport liefert über die Photovoltaikanlage auf dem Dach den Strom zur Betankung der eFahrzeuge.

Hergestellt wurde das Bikeport vom BEM-Mitgliedsunternehmen AretanaSolar, dass es sich zum Ziel gesetzt hat, die Co2‐neutrale Mobilität weiter voranzubringen. Verschiedene Komponenten rund um das Thema Laden werden dabei von dem innovativen Unternehmen vereint, wobei die Solarcarports die Basis darstellen. Die massiven Betonfüße der Ports erfordern keinerlei Erd‐ bzw. Fundamentarbeiten. Lade‐ und Speichermöglichkeiten sind im System verkapselt vorbereitet und bieten somit größtmöglichen Schutz vor Vandalismusschäden. Gerade die Variabilität durch die patentierte fundamentfreie Ausführung bietet vielfältigste Einsatzmöglichkeiten – auch für großflächige Stellplatzüberdachungen für Supermärkte, Baumärkte und ähnliches.

Nobelpreisträger sieht Zukunft in eMobilität

27. Juli 2012 Juliane Keine Kommentare

Biosprit? Ineffizient und klimaschädlich. Nobelpreisträger Hartmut Michel, der Photosynthese-Experte im Land, spricht sich im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bei der Frage, wie er sich die Mobilität der Zukunft vorstelle, eindeutig für Elektromobilität aus.

“Der Individualverkehr wird auf Elektroautos beruhen. Die umgewandelte Energie des Sonnenlichts wird in elektrischen Batterien gespeichert, welche Elektromotoren antreiben. Die Effizienz eines solchen Systems ist etwa 600-mal höher als beim Antrieb mit Biokraftstoffen und Verbrennungsmotor. Das liegt auch daran, dass der Elektromotor 80 Prozent der Energie aus der Batterie für den Antrieb verwendet. Außerdem ist der Elektromotor viel leichter, was auch Energie spart. Wenn jetzt noch die Speicherdichte in Batterien um einen Faktor zehn verbessert werden kann, haben Sie die gleiche Reichweite wie mit einem Benzinauto”, so Michel.

Das vollständige Interview finden Sie hier.

InterSolar Europe 2012: Sonderschau informiert über Elektromobilität

2. Juni 2012 Juliane Keine Kommentare

Elektrofahrzeuge spielen eine wichtige Rolle für ein erneuerbares Energiesystem. Ihre Batterien können Elektrizität speichern und damit das Stromnetz stabilisieren. Eine intelligente Steuerungstechnik lädt die Batterien, wenn genügend Sonne scheint, kann sie zu Spitzenzeiten, wenn die Netzkunden viel Strom verbrauchen, aber auch kurzzeitig entladen. Wie das Zusammenspiel funktioniert, zeigt die Sonderschau PV UND E-MOBILITY an mehreren PV-Carports. Sie findet im Rahmen der weltweit führenden Fachmesse für Solartechnik, der Intersolar Europe 2012, vom 13. bis 15. Juni auf der Messe München statt.

Weitere Informationen zur Sonderschau und zur InterSolar finden Sie hier.

Strom für eMobilität wird Zuhause gemacht

15. September 2011 Juliane Keine Kommentare

Die SolarWorld AG präsentiert auf der diesjährigen IAA das Thema „Energiegewinnung für nachhaltige Mobilität“. Passend zum Messethema Elektromobilität zeigt SolarWorld, wie der zum Fahren benötigte Strom nachhaltig auf dem eigenen Dach oder Carport produziert wird. Mit dem ausgestellten SunCarport bietet Deutschlands führender Solarmodulhersteller bereits heute die Infrastruktur für die Autos von morgen an. „Sauber fahren geht nur mit sauberem Strom. Hierfür haben wir die Lösungen”, so Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. Der SunCarport verfügt wahlweise über neun, zehn oder zwölf Solarstrommodule, gefertigt aus blauen polykristallinen oder schwarzen monokristallinen Solarzellen. Auf einem Trägergestell aus eloxiertem Aluminium und pulverbeschichtetem Edelstahl bilden die Module das Dach des SunCarports. Es bietet somit nicht nur Witterungsschutz für ein beziehungsweise zwei Fahrzeuge, sondern liefert gleichzeitig Strom und dient damit als Tankstelle für Elektro- und Plug-In-Hybridfahrzeuge. Alternativ kann der selbsterzeugte Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Sowohl die Produktion von Eigenstrom für den privaten Verbrauch als auch die Einspeisung in das öffentliche Netz werden durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz vergütet. Zusammen mit einem cleveren Energiemanagement und dem SunPac, der Batterielösung von SolarWorld für das Eigenheim, kann der Strom auch zwischengespeichert und damit der Eigenverbrauch erhöht werden.

Schletter installiert Park@Sol Anlage in Italien

21. Februar 2011 Juliane Keine Kommentare

Auf rund 13.000qm hat das BEM-Mitgliedsunternehmen Schletter im italienischen Piadena eine der größten Solar-Carport-Anlagen Europas mit 5,9 MWp installiert. In nur zweimonatiger Bauzeit wurden 108 Carportsysteme Park@Sol auf 850 Fundamenten aus Spezialbeton und ca. 1700 Mikropfahlgründungen verbaut. „Logistisch war das eine Herausforderung. Etwa 1000 LKW Ladungen wurden am Bauvorhaben entladen, kontrolliert und zur Montage verteilt. Hier bewies sich wieder wie schnell, sicher und zuverlässig die Bauarbeiten mit Park@Sol in Kombination mit den Mikrofundamenten zu realisieren sind. In meist schon 24 Stunden sind die Fundamente für den Aufbau der Carports verwendbar. Ein unschlagbares Zeit-Argument im Gegensatz zum Gießen der Betonfundamente. Ebenso sind keine großen Erdbewegungen notwendig oder muss der bestehende Straßenbelag zerstört werden. So können hier je nach Größe der Carport-Anlage während der Bauphase sogar Teile des Parkplatzes weiterhin genutzt werden. Das ist nicht nur innovativ, sondern spart auch noch Geld.“ Danach folgte die Belegung mit den ca. 24.700 kristallinen Modulen der Firma Solarwatt AG, die nach eigenen Angaben eine Spitzenleistung von 6,4 Millionen Kilowattstunden pro Jahr erzeugen.