Archiv

Artikel Tagged ‘Photovoltaik’

Schnellstes Solarauto der Welt

11. Januar 2011 Juliane Keine Kommentare

Studenten der Universität von New South Wales in Australien haben das schnellste Solarauto der Welt konstruiert. Am 07. Januar 2011 haben sie mit 88 km/h den Geschwindigkeitsrekord für Solarautos gebrochen und stehen damit nun im Guinness Buch der Rekorde. Das Auto verbraucht mit etwa 1.200 Watt gerade einmal so viel Strom, wie ein durchschnittlicher Toaster und produziert seine Energie über Photovoltaikmodule, die in der Karosserie des Autos integriert sind.

Grenzübergreifende Bildung: Osnabrücker BBS vernetzt sich international für Erneuerbare Energie

13. November 2010 Juliane Keine Kommentare

Gemeinsam mit Schulen in Norwegen, den Niederlanden und der Türkei wollen die Berufsbildenden Schulen des Landkreises Osnabrück künftig ihr Wissen über Erneuerbare Energien erweitern und austauschen. Insgesamt 28 Schüler und Schülerinnen im Alter zwischen 17 und 20 Jahren aus den Betrieben der Region Osnabrück werden zwei Jahre lang ihre neuen Erkenntnisse dokumentieren und auswerten. Die Europäische Union unterstützt diese Kooperation im Rahmen des „Leonardo da Vinci“-Programms. Photovoltaik ist das Thema der BBS Osnabrück – allerdings nicht nur auf theoretischem Gebiet, sondern ausgesprochen praxisorientiert. „Den Solarstrom einfach in das Netz einzuspeisen, wäre uns zu wenig“, erklärte Günter Lüke, der mit Pia Penkwitz und Klaus Wewer das BBS-Projektteam bildet. „Es geht uns nicht nur um die umweltfreundliche Energiegewinnung, sondern auch um ihre sinnvolle Verteilung und Verwendung. Dabei setzen wir insbesondere auf die Elektromobilität, denn so können die Teilnehmer den Nutzen von regenerativ erzeugtem Strom wortwörtlich aus erster Hand erfahren.“

Österreich: Telefonzelle mit integrierter Stromtankstelle

14. September 2010 Juliane Keine Kommentare

Die erste niederösterreichische Telefonzelle mit integrierter Stromtankstelle ging am Wochenende in Betrieb. Der Wallfahrtsort Maria Taferl ist künftig problemlos mit Elektrofahrzeugen erreichbar. Die Eröffnung fand im Beisein von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, EVN Vorstandsdirektor DI Dr. Peter Layr, dem Bürgermeister von Maria Taferl Herbert Gruber und A1 Telekom Austria Generaldirektor Dr. Hannes Ametsreiter statt. “Elektromobilität ist eines der großen Zukunftsthemen auch in Niederösterreich”, erklärte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll das Pilotprojekt eMobilität in der Wachau in dessen Rahmen die Stromtankstelle installiert wurde. “Effizienten umweltschonenden Transportmitteln steht im Verkehrsbereich eine große Zukunft bevor. Sie sichern unsere Lebensqualität ebenso wie die Lebensqualität künftiger Generationen. Die Wachau als Weltkulturerbe fungiert hier als Trendsetter und trägt so zum Umweltschutz entscheidend bei.” Nach einer kostenlosen Pilotphase kann der getankte Öko-Strom aus Photovoltaik und Kleinwasserkraft in Zukunft bequem via Handy abgerechnet werden.

4. HANNOVER MESSE Laser-Herbstforums in Aachen // Photovoltaik & Elektromobiltiät

18. August 2010 Juliane Keine Kommentare

Einblicke in die Gegenwart der Lasertechnologie in der Mikroproduktion sowie Ausblicke auf künftige Anwendungen gibt das 4. HANNOVER MESSE Laser-Herbstforum. Am Mittwoch, 10. November, geht es im Fraunhofer-Institut für Lasertechnik (ILT) in Aachen um das Thema “Laser in der Produktion – Neue Möglichkeiten für die Photovoltaik und die Elektromobilität”. Schwerpunkt der Vorträge von den Referenten aus Industrie und Forschung sind in diesem Jahr Fertigungstechnologien für Energiespeicher und Elektrofahrzeuge.
Das HANNOVER MESSE Laser-Herbstforum wird gemeinsam organisiert vom Fraunhofer ILT, dem Laser Zentrum Hannover, der LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH, der Ruhr-Universität Bochum (Fakultät für Maschinenbau, Lehrstuhl für Laseranwendungstechnik), dem IVAM, Fachverband für Mikrotechnik, und der Deutschen Messe Hannover.

Projekt “GRÜNEsteckdose”

26. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Das Projekt “GRÜNEsteckdose” der BürgerEnergie Stuttgart eG. veranstaltet am Di, 27.7. von 15 bis 18 Uhr ein Fest auf dem Gelände des Wilhelms Gymnasiums in S-Degerloch, Albstraße 80. Neben der Besichtigung der Photovoltaik-Anlage und eines Informationsstands können auf einem Testparcours Pedelecs ausprobiert werden und an einer SolarTankstelle wieder aufgeladen werden.

Die Vertreter der Presse sind um 15 Uhr eingeladen.

Belectric Drive: Elektromobilität & Photovoltaik

17. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Seit 2007 testet die Initiative Belectric Drive die Alltagstauglichkeit von Elektroautos. Ziel ist es Elektromobilität einem breiten Kundenstamm zugänglich zu machen. Seit März 2010 können interessierte Kunden Elektrofahrzeuge mit einer Reichweite von bis zu 90 Kilometern im Rahmen von Langzeitvermietungen austesten. Die monatlichen Kosten belaufen sich hierbei auf 300 bis 400 Euro. Darin sind bereits sämtliche Kosten über Inspektion, Wartung, Versicherung, Steuern bis hin zum TÜV abgedeckt. In Zusammenarbeit mit dem Elektrizitäts-Werk Mainbernheim wird 100 Prozent Mobilität aus Sonnenenergie angeboten. Hierzu wurde eine 1 Megawatt-Photovoltaikanlage in Betrieb genommen, welche für die Elektromobilität genutzt werden soll.

2. BEM-Roundtable

26. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Roundtable Auf dem 2. BEM-Roundtable kamen auf Einladung vom Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) mittelständische Vertreter aus der Solarbranche, Hersteller und Entwickler von Elektrofahrzeugen sowie Systemzulieferer gemeinsam mit Vertretern vom Bundeswirtschaftsministerium, der Beratungsbranche und verschiedener Verbände zusammen. Im Fokus der ganztägigen Diskussionsrunde standen die Chancen und Herausforderungen, die sich durch den wachsenden Zukunftsmarkt Elektromobilität für den Mittelstand ergeben und die Potenziale für Elektromobilität in Kombination mit Photovoltaik.
Energierechtsexperte Jan-Hendrik vom Wege von der Anwaltskanzlei Becker Büttner Held eröffnete die Vortragsreihe mit seinen Erklärungen zur Novellierung des EEG. Andreas Varesi, TECHNOMAR GmbH, stellte anschließend eine von ihm geleitete Studie über die Akzeptanz von Elektromobilität bei den Verbrauchern vor. Ludwig Karg, Geschäftsführer der B.A.U.M. Consult GmbH, präsentierte neue Geschäftsmodelle vor dem Hintergrund intelligenter Stromnetze, während Andreas Gräwingholt von der German E Cars GmbH über die aktuellen Herausforderungen für den Mittelstand im Bereich der Elektromobilität referierte. Zum Abschluss stellte Dr. Bruno Kaiser von der NORD/LB sein innovatives Leasingkonzept für Elektroautos vor.
Im Ergebnis wurde schnell deutlich, dass die Initialzündung für neue Entwicklungen im Bereich der postfossilen Neuen Mobilität vorrangig aus der Innovationskraft, Dynamik und Flexibilität des Mittelstands kommt. “Für den Mittelstand ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, die durch unkonventionelle Kooperationskonzepte und Synergien marktfähig realisiert werden können”, resümierte Frank Müller, der als Verbandsgeschäftsführer insbesondere dem Mittelstand ein hohes inländisches Wertschöpfungspotenzial zutraut. Jetzt sei die Zeit gekommen, gemeinsam in die emobile Zukunft zu starten. “Nur durch die Cluster-Bildung einzelner mittelständischer Unternehmen können Kompetenzen gebündelt, innovative Ideen entwickelt und eine finanzielle Sicherheit geschaffen werden”, betonte Jacqueline Hein, Regionalgeschäftsführerin des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, BVMW.
Einig war sich die Expertenrunde darüber, dass rund um die Elektromobilität auf Basis Erneuerbarer Energien neue Geschäftsmodelle entstehen. “Wir müssen Mobilität neu denken. Uns bietet sich die Chance eine gesellschaftliche Veränderung herbeizuführen”, betonte Ludwig Karg. Mit Hilfe intelligenter Informations- und Kommunikationstechnologien können Lastspitzen im Stromnetz ausgeglichen und IT-basierte Abrechnungsysteme geschaffen werden. Dadurch werden sich neue Marktteilnehmer mit dynamischen Stromtarifen und innovativen Verkaufskonzepten positionieren und die künftige Mobilität revolutionieren.
“Entscheidend für den Endverbraucher ist die preisliche Attraktivität von Elektrofahrzeugen”, erklärte Markus Emmert, Geschäftsführer der Coningham Solar GmbH. Im Rahmen der Novellierung des EEG wird der Eigenverbrauch von selbsterzeugtem Strom aus Erneuerbaren Energien weiterhin gefördert, wodurch die finanzielle Mehrbelastung beim Kauf von Elektroautos im Vergleich zu konventionellen Autos geringer wird.
Auf dem 2. BEM-Roundtable hat sich deutlich abgezeichnet, dass eine große Bereitschaft zum kooperativen Austausch zwischen den Elektromobilitätsplayern besteht. Vor diesem Hintergrund wird der BEM mit Unterstützung seiner Mitglieder sowohl Forderungen und Erkenntnisse als auch die notwendigen Kompetenzen bündeln, um insbesondere auch den Mittelstand auf dem Wachstumsmarkt Elektromobilität zu stärken. Auf dem Elektromobilitätsgipfel am 3. Mai wird BEM-Präsident Kurt Sigl die Bedürfnisse der Branche im Kanzleramt vertreten und die „Nationale Plattform Elektromobilität“ aktiv und tatkräftig unterstützen, um Elektromobilität als realistische Mobilitätsalternative in Deutschland zu etablieren und weiterhin auf die öffentliche Tagesordnung zu setzen.

BEM-Roundtable am 22. April 2010

14. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Am 22. April 2010 findet in Berlin der nächste Roundtable des Bundesverbands eMobilität e.V. statt. Im Mittelpunkt der Diskussionen und Beiträge stehen zwei für die eMobilitätsbranche wichtige und brandaktuelle Themen. In einer Expertenrunde wird sich über die Chancen und Herausforderungen ausgetauscht, die sich durch den wachsenden Zukunftsmarkt eMobilität für den Mittelstand ergeben.

Welche Rolle werden mittelständige Unternehmen auf diesem neuen postfossilen Markt einnehmen und welche Chancen bieten innovative Kooperationskonzepte für den Mittelstand?

Vor welchen Herausforderungen steht der Mittelstand, um im Bereich der eMobilität wettbewerbsfähig zu werden?

Außerdem stehen die Potenziale für Photovoltaik auf der Agenda, die durch die Kombination von Erneuerbaren Energien mit eMobilität entstehen. Diskutiert werden sowohl finanzielle Vorteile, die sich für die Endverbraucher durch die Novellierung des EEG ergeben als auch strategische Partnerschaften zwischen Herstellern von Elektrofahrzeugen und Firmen, die Photovoltaik-Anlagen und -Systeme anbieten.

Programm // Anmeldung direkt an sandrine.frideres@bem-ev.de

Sonne im Tank

7. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Elektroautos sind nicht nur gut für die Umwelt, sie werden künftig auch einen Fixplatz an der Sonne haben – nämlich um einen Teil ihres Energiebedarfs mit Solarenergie zu decken. Im Rahmen von E3Car, Europas größtem Forschungsprojekt für Elektrofahrzeuge, arbeiten Elektroniker der FH JOANNEUM Kapfenberg daran, Solarpaneele, die fix am Fahrzeug montiert sind, so zu optimieren, dass damit der Bordelektronik von Elektrofahrzeugen maximale Energie zugeführt werden kann. So bleibt den Fahrzeugbatterien mehr Energie für den Elektromotor.
Europas größter Forschungsverbund in Sachen Elektrofahrzeuge heißt E3Car: Unter diesem Namen wollen insgesamt 33 Projektpartner bis 2012 die Effizienz von Elektrofahrzeugen um 35 Prozent steigern. Das Transferzentrum von “Elektronik und Technologiemanagement” (ETM) der FH JOANNEUM Kapfenberg ist dabei in Gesellschaft von Weltkonzernen wie Fiat, Audi, Philips, Bosch und dem Chiphersteller Infineon. Sie haben sich die Ziele hoch gesteckt: Effizienzsteigerung und die Integration elektronischer Komponenten sollen den Energiebedarf von Elektroautos um 35 Prozent senken. Um das zu erreichen, werden neue Hochleistungs-Halbleitertechnologien entwickelt und für die Optimierung von Spannungskonverter, Battery Management und Fahrzeug-Sensoren angewandt. Die FH JOANNEUM hat die Aufgabe übernommen, den Ertrag von Photovoltaikmodulen am E3Car Demonstrator mittels Maximum Power Point Tracking (MPPT) auf Zellebene zu optimieren, um mit einem Maximum an Solarenergie Klimalüfter, Fensterheber, Scheibenwischer und andere Komponenten der Bordelektronik betreiben zu können. Auf diese Weise wird die Fahrzeugbatterie entlastet, und das Auto kann bis zu 2000 km höhere Reichweiten pro Jahr erzielen. Die Arbeiten am E3Car sind Teil eines Forschungsschwerpunktes am FH-Transferzentrum “Elektronik und Technologiemanagement”. FH-Prof. Dr. Hubert Berger, der Leiter des Transferzentrums: “Da wir als übergeordneten Schwerpunkt unserer F&E-Aktivitäten das Thema der Zero Emission Mobility definieren, beschäftigen wir uns auch mit der Stromerzeugung aus regenerativen Quellen. Das größte Entwicklungspotenzial sehen wir dabei in der Photovoltaik. Im Rahmen von E3Car können wir nun zeigen, welche Möglichkeiten sich beim praktischen Einsatz der Photovoltaikanlagen in Elektrofahrzeugen auftun. Und das Projekt ebnet uns auch den Weg für künftige Projektpartnerschaften auf diesem Gebiet.”

Jedes 7. Moped in Kärnten fährt elektrisch

15. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

Der ÖAMTC Kärnten ist ein Projektpartner von “Lebensland Kärnten“. Gemeinsam wurde 2009 versucht, Elektromobilität stärker in der Bevölkerung zu positionieren. Besonders gelungen ist das mit dem eScooter‐Projekt “Mobilität mit Zukunft”. Denn bereits jedes siebente im Jahr 2009 neu angemeldete Moped in Kärnten war ein solcher Elektroroller.

An acht heimischen ÖAMTC‐Standorten wurden in diesem Jahr 106 geförderte eScooter verkauft. Außerdem können Interessierte an jedem Standort Probefahrten mit den beiden eScooter‐Modellen iO 1500 GT oder iO Florenz machen. Diese Fahrzeuge eignen sich laut ÖAMTC perfekt für die Kärntner Topografie und werden in Brunn am Gebirge hergestellt. 2010 wird die Kooperation mit dem ÖAMTC weitergeführt. Bereits jetzt haben einige Gemeinden, Tourismusvereine sowie –betriebe die Anschaffung von weiteren umweltfreundlichen eScootern angekündigt. Überdies wird im nächsten Jahr auf jedem Kärntner ÖAMTC‐Stützpunkt eine Stromtankstelle errichtet und für Leih‐ und Veranstaltungszwecke wird eine mobile Solar‐Tankstelle beschafft.