Archiv

Artikel Tagged ‘Pilotprojekt’

Siemens startet Elektroflotte für Mitarbeiter

12. Oktober 2010 Juliane Keine Kommentare

Siemens will in einem Pilotprojekt zeigen, dass Elektromobilität heute schon realisierbar ist. Das Unternehmen baut eine Elektroflotte von insgesamt 100 Fahrzeugen auf, die von Mitarbeitern erprobt und getestet werden. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel zwischen Infrastruktur und Elektroauto, wobei die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle eines der Hauptziele ist. Das Projekt ist in drei Phasen unterteilt: in Phase 1 werden 20 Fahrzeuge an Testfahrer in München und Erlangen ausgegeben. Hier soll vor allem die Infrastruktur erprobt werden. In Phase 2, die im Frühjahr 2011 startet, werden 15 Elektrofahrzeuge mit dem von Siemens entwickelten Antrieb ausgestattet und von Mitarbeitern getestet. Parallel dazu soll in Berlin ein Elektroauto-Sharing-Modell für die Siemens-Mitarbeiter aufgebaut werden. In der letzten Phase, die im Herbst 2011 startet, werden die Fahrzeuge dann mit Antrieben aus dem Sektor Industry ausgestattet.

Hybridbusse in den europäischen Metropolen

28. September 2010 Juliane Keine Kommentare

Der klassische Dieselantrieb hat scheinbar ausgedient – so lautet zumindest die aktuelle Nachricht aus Großbritannien. Nach den USA und China sollen ab 2012 rote Stadtbusse mit kombiniertem Elektro- und Dieselantrieb in London herum fahren. Bis dato ist man in Europa nicht über vereinzelte Pilotprojekte mit Hybridbussen hinaus gekommen. Das soll sich nun ändern: auf der Branchenmesse IAA Nutzfahrzeuge bewerben die großen Hersteller ihre Serienfahrzeuge.

Österreich: Telefonzelle mit integrierter Stromtankstelle

14. September 2010 Juliane Keine Kommentare

Die erste niederösterreichische Telefonzelle mit integrierter Stromtankstelle ging am Wochenende in Betrieb. Der Wallfahrtsort Maria Taferl ist künftig problemlos mit Elektrofahrzeugen erreichbar. Die Eröffnung fand im Beisein von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, EVN Vorstandsdirektor DI Dr. Peter Layr, dem Bürgermeister von Maria Taferl Herbert Gruber und A1 Telekom Austria Generaldirektor Dr. Hannes Ametsreiter statt. “Elektromobilität ist eines der großen Zukunftsthemen auch in Niederösterreich”, erklärte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll das Pilotprojekt eMobilität in der Wachau in dessen Rahmen die Stromtankstelle installiert wurde. “Effizienten umweltschonenden Transportmitteln steht im Verkehrsbereich eine große Zukunft bevor. Sie sichern unsere Lebensqualität ebenso wie die Lebensqualität künftiger Generationen. Die Wachau als Weltkulturerbe fungiert hier als Trendsetter und trägt so zum Umweltschutz entscheidend bei.” Nach einer kostenlosen Pilotphase kann der getankte Öko-Strom aus Photovoltaik und Kleinwasserkraft in Zukunft bequem via Handy abgerechnet werden.

TU München präsentiert eFahrzeugkonzept

16. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

MUTE Elektrofahrzeug der TUM Eine wesentliche Säule unserer derzeitigen individuellen Mobilität ist günstig verfügbares Öl. Doch schon in naher Zukunft steht es nicht mehr in ausreichendem Maße und zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung. Dann ist der Elektroantrieb Schlüssel zu einer nachhaltigen individuellen Mobilität. 20 Lehrstühle des Wissenschaftszentrums Elektromobilität der Technischen Universität München (TUM) haben sich nun zusammengeschlossen, um an einem Pilotprojekt zu zeigen, dass in naher Zukunft bezahlbare Elektromobilität auch für die Massenanwendung funktioniert. Ergebnis ist ein konkurrenzfähiges Fahrzeug, das schon in naher Zukunft große Teile der urbanen Mobilität abdecken könnte. Zum ersten Mal werden hier in einem umfassenden Forschungsansatz technische Herausforderungen mit sozioökonomischen Rahmenbedingungen verknüpft. Das daraus resultierende kostengünstige und innovative Fahrzeugkonzept für den Einsatz im städtischen Großraum und dessen Umland soll 2011 als erster fahrbarer Prototyp auf der IAA in Frankfurt vorgestellt werden. In den kommenden zwölf Monaten soll das eFahrzeugkonzept den Stand eines serienfähigen Prototyps erreichen, der anschließend von Industriepartnern zu einem marktfähigen Angebot weiterentwickelt werden kann. Ausgehend von Marktforschungsanalysen haben die Wissenschaftler außerdem an sozioökonomisch vorteilhaften Angeboten für die urbane Mobilität gearbeitet. Dabei sind Konzepte für den Einsatz von Elektrofahrzeugen für den individuellen Transfer zwischen zwei Orten (Car-on-Demand) oder Konzepte mit einer Kopplung des öffentlichen Nahverkehrs und des Individualverkehrs mit Elektrofahrzeugen angedacht.