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Artikel Tagged ‘Podiumsdiskussion’

“Wer bringt das Neue in die Welt? Wie aus Innovationen Markterfolge werden.”

6. September 2010 Juliane Keine Kommentare

Von 0 auf 100 Stundenkilometer in nur 3,9 Sekunden – eben so schnell hat sich der Tesla Roadster erfolgreich auf dem Markt etabliert. Dies ist ein gutes Beispiel für eine erfolgreich positionierte Innovation. Wie können Unternehmen neue Entwicklungen von heute gewinnbringend in Markterfolge von morgen verwandeln – und wie können Stakeholder aus Politik und Medien in diesen Prozess eingebunden werden? Zur Diskussion dieser Fragen findet im Rahmen der Clean Tech World eine Podiumsdiskussion statt.

17. September um 16 Uhr, Flughafengelände Tempelhof, Berlin

• Dr. Sebastian Rudolph, Leiter Kommunikation des
Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung,
• Dr. Gregor Matthies, Partner bei Bain & Company
• Professor Dr. Hutter, Abteilungsdirektor “Kulturelle Quellen von Neuheit” am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
• und Jörg Howe, Leiter Globale Kommunikation, Daimler AG

Nach der Veranstaltung bietet sich allen Teilnehmern die Möglichkeit verschiedene Elektrofahrzeuge Probe zu fahren. Organisiert wird die Podiumsdiskussion von Scholz & Friends. Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. Anmeldung hier.

Diskussionen zur emobilen Zukunft

16. April 2010 Juliane Keine Kommentare

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Auf dem auto motor und sport-Kongress kamen die wichtigsten Vertreter aus verschiedenen Branchen zusammen, um über die Zukunft der Elektromobilität zu diskutieren. Neben VW-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg und Shai Agassi, Chef von Better Place, diskutierte auch Magna-Technik-Vorstand Burkhard Göschel über die kommenden Entwicklungen im Bereich der Batterietechnik. Wie erwartet waren sie sich nicht in allen Punkten einig. So rechnet Volkswagen damit, dass in zehn Jahren etwa 300.000 Elektrofahrzeuge von VW in Deutschland unterwegs sein werden. Im Mittelpunkt stünden dabei der Elektro-Golf und der Kleinwagen Up. Dabei würde VW auf eigene Batteriesysteme setzen und lehne das Batteriewechselkonzept von Beter Place weiter ab, um selbst für die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge garantieren zu können. Shai Agassi, Chef von Better Place, hielt dem in einem leidenschaftlichen Plädoyer entgegen, dass die Autofahrer durch das von ihm entwickelte Wechselsystem vom laufenden technischen Fortschritt der Batterien profitieren würden. “Das ist anders, wenn man die Batterie ins Auto einbaut. Dann bleibt man auf dem Stand der Technik stehen”, erklärte Agassi. Das Wechselsystem erlaube niedrigere Preise als Benzin-Verbrennungsmotoren und ermögliche die Serienproduktion, was dem Elektroauto zum Durchbruch verhelfen werde. Für Burkhard Göschel sei momentan vor allem problematisch, dass sich die Hersteller gegenseitig behindern, weil jeder an einem eigenen Batteriesystem arbeite. “Es wird eine gewisse Normierung geben, weil im Moment keiner auf genügend Volumen kommt. Die Hersteller behindern sich gegenseitig. Skaleneffekte gibt es nur, wenn man sich in dem Bereich zusammenschließt.” Abzuwarten bleibt nun, welche Strategie zum Erfolg führen wird.