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Artikel Tagged ‘Porsche’

Porsche startet Test mit Elektrosportwagen

15. Februar 2011 Juliane Keine Kommentare

Porsche hat letzte Woche den Praxistest mit einem elektrisch angetriebenen Boxster-Sportwagen gestartet. Porsche-Chef Matthias Müller und Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) haben in dem Forschungsfahrzeug in Stuttgart gemeinsam die ersten Meter zurückgelegt. Das Auto soll auf seine Alltagstauglichkeit beim Fahren und beim Laden getestet werden. Der Feldtest ist Teil des Projekts “Modellregion Elektromobilität” Stuttgart. Die baden-württembergische Landeshauptstadt ist eine von acht Modellregionen in Deutschland, in denen bis Mitte des Jahres Pilotprojekte für Elektrofahrzeuge und die Infrastruktur dafür gestartet werden.

Elektroporsche im Test

8. August 2010 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen der Modellregion Elektromobilität Region Stuttgart werden ab Anfang 2011 drei Elektroautos auf Basis des Boxster im Praxistest unterwegs sein. “Es wird von uns in Zukunft sicher auch einen Elektro-Sportwagen geben. Ein solches Konzept macht aber erst Sinn, wenn es porschetypische Produktanforderungen bietet”, so Michael Macht, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. Ziel des Praxistests seien Informationen zur notwendigen Ladeinfrastruktur, Nutzerverhalten und die Anforderungen an kommende Produkte.

eNOVA: Strategiekreis Elektromobilität gegründet

2. Februar 2010 klaus Keine Kommentare

lenova_logoDie Partner der Innovationsallianz Automobilelektronik haben den “eNOVA Strategiekreis Elektromobilität” gegründet. Die Partner des Strategiekreises, Audi, BMW, Daimler, Porsche, Bosch, Continental, Hella, ZF Friedrichshafen, Infineon und ELMOS, wollen öffentliche Forschungsprogramme zu vorwettbewerblichen Forschungs- und Entwicklungsthemen aus dem Bereich Elektromobilität und die Schnittstelle zu Infrastrukturthemen vorantreiben. Weitere Industriepartner aus industriellen Schlüsselbranchen planen dem Strategiekreis beizutreten. Der Fokus des Strategiekreises liegt dabei auf dem Gesamtsystem Elektrofahrzeug und seiner Schnittstelle und Anbindung zur Netzinfrastruktur. Der eNOVA Strategiekreis umfasst alle wichtigen Schlüsselbereiche zum Thema Elektromobilität und ist durch die Bedeutung seiner Partner ein wichtiger Ansprechpartner nicht nur für die Bundesregierung und ihre Ministerien, sondern auch für Verbände und Interessensgemeinschaften in Deutschland und in Europa. Ziel ist dabei letztlich die Etablierung des Leitmarkts für Elektromobilität in Deutschland.

Der eNOVA Strategiekreis Elektromobilität sieht daher in der Unterstützung der involvierten Bundesministerien eine seiner Kernaufgaben. Darüber hinaus gibt der Strategiekreis strategische Hilfestellung beim Erarbeiten von Roadmaps für öffentlich geförderte Forschungsprogramme und entwickelt geeignete Strategien zu deren Umsetzung. Der Strategiekreis hat diesbezüglich bereits Empfehlungen für gezielte Fördermaßnahmen zur Elektromobilität für zukünftige Förderbekanntmachungen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung vorgelegt.
zum Strategiekreis

Rückblick: (Über) 150 Jahre Elektroautos

18. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

Eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen oder sogar jedes fünfte Auto überhaupt als Stromer bis zum Jahr 2020. Das scheint angesichts der 1.436 Elektroautos, die zum ersten Januar 2008 hierorts zugelassen waren, noch als weiter Weg. Und es lässt vergessen, dass die Elektroautos auf eine lange, wenn auch nicht zu allen Zeiten stolze Tradition zurückschauen können: Ein Thomas Davidson soll bereit 1855 erste batteriebetriebene Elektrofahrzeuge konstruiert haben, nach anderen Quellen sind diese Experimente sogar auf 1835 zu datieren. Von einer kurzen seitens Robert Anderson mit einem Elektrofahrzeug zurückgelegten Fahrdistanz wird aus dem Aberdeen des Jahres 1839 berichtet. Gustav Trouvé stellte 1881 – fünf Jahre vor Carl Benz – ein dreirädriges Elektroauto auf der “Internationalen Elektrizitätsausstellung” zu Paris vor. Erstaunlich auch, dass schon 1886 in London Elektrotaxis und später auch Elektrobusse von Radcliffe fahren.

Manfred Kriener, Chefredakteur von zeozwei.de, weist in einem lesenswerten Artikel [DIE ZEIT Nr. 38 vom 10.09.2009, S. 90] darauf hin, dass in der Frühzeit des Automobils Elektroautos in einem “dramatischen Kopf-an-Kopf-Rennen gegen die Benziner” lagen. Und anfangs auch durchaus gewannen, was Zuverlässigkeit, Komfort (Start der Verbrennungsmotoren per Kurbel) und nicht zuletzt Geschwindigkeit anging. Der Weltrekord des Jahres 1899 mit 105,88 km/h jedenfalls gehörte dem Elektroauto “La Jamais Contente” der Compagnie Internationale des Transports Electriques, mit dem Pilot Camille Jenatzy der Konkurrenz davonfuhr.

Nachgezeichnet wird auch der Triumphzug des von Ferdinand Porsche entwickelten Lohner-Porsche, einer der Sensationen der Pariser Weltausstellung von 1900. Das Fahrzeug hatte bereits Radnabenmotoren, lief 50 km/h bei einer Reichweite von 50 km/h. Porsche war auch einer der ersten, der durch Hinzunahme eines Daimler-Verbrennungsmotor ein Hybrid-Fahrzeug mit verlängerter Reichweite konstruierte.

Laut Krieners Quellen hatten noch im Jahr 1900 40 Prozent der Autos Dampfantrieb, auf Rang zwei mit 38 Prozent kamen die batteriebetriebenen, gefolgt von Benizinern mit nur 22 Prozent. Als vorläufigen Umkehrpunkt macht der Autor die Erfindung des Elektrostarters durch Charles Frankling Kettering im Jahre 1911 aus, der die Benziner nun auch im Bedienungskomfort konkurrenzfähig machte. Noch 1912, also auf dem ersten Gipfelpunkt der Elektromobilität, wurden laut Prof. Dudenhöffer 33.800 Elektrofahrzeuge gebaut. Heute werden die Karten im Rennen Stromer gegen Benziner neu gemischt…

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