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Artikel Tagged ‘Produktion’

Kundenbedürfnisse beim eAuto-Kauf

12. Dezember 2014 Juliane Keine Kommentare

Elektroautos ließen sich wesentlich erfolgreicher verkaufen, wenn die Hersteller die richtigen Modelle anbieten würden. Die Fahrzeuge, die vor allem die deutschen Hersteller derzeit anbieten, seien genau am Markt vorbei produziert. Mit den richtigen Modellen ließe sich der Absatz in Deutschland leicht verdoppeln. Das ist die kühne These der Managementberatung Kienbaum. Denn als eine entscheidende Ursache für den schleppenden Absatz der Elektroautos haben die Marktforscher ermittelt, dass die Automobilkonzerne an den Kundenbedürfnissen vorbei produzieren. Nach ihrer Ansicht hätten die Autobauer 30.000 anstatt 15.000 Elektroautos in diesem Jahr verkaufen können, wenn sie in denjenigen Segmenten Elektrofahrzeuge angeboten hätten, in denen potenziell Nachfrage besteht. Mehr dazu finden Sie in einem aktuellen Artikel der AUTOMOBIL PRODUKTION. Lesenswert..!

StreetScooter bezieht neues Gebäude auf dem Talbot-Gelände

26. Juni 2014 Juliane Keine Kommentare

Was schon lange Zeit geplant war, ist nun Wirklichkeit: Konstruktion, Produktion und Verwaltung befinden sich in unmittelbarer Nähe. Innerhalb der letzten 12 Monate ist das BEM-Mitgliedsunternehmen StreetScooter stark gewachsen; mittlerweile arbeiten circa 100 Mitarbeiter für das Unternehmen. Im Zuge der rasanten Entwicklung war es an der Zeit, ein neues Domizil zu beziehen. Mitte Juni 2014 ist die Aachener Firma in ein vierstöckiges Gebäude auf dem Gelände der Talbot Services GmbH in der Jülicher Straße gezogen. Der Umzug war wegen des schnellen Wachstums nicht nur notwendig, sondern bietet jetzt auch Raum für weitere Expansionen in naher Zukunft. Von großem Vorteil ist dieser Schritt zudem, weil StreetScooter bereits seit einem Jahr in einer Produktionshalle auf dem Talbot-Gelände ihre Elektrofahrzeuge produziert und sich nun Konstruktion, Produktion und Verwaltung in unmittelbarer Nähe befinden.

Talbot-Chef Dirk Reuters begrüßt es, dass die StreetScooter GmbH auf dem Gelände Platz gefunden hat: „Wir freuen uns sehr, dass jetzt das komplette Team hier Fuß gefasst hat. Meines Erachtens ist dies auch ein großer Vorteil für die komplexen Abläufe, die ein aufstrebendes Automobilunternehmen zu bewältigen hat.“ Prof. Dr-Ing. Achim Kampker, Geschäftsführer der StreetScooter GmbH, fügt hinzu: „Mit dem neuen Standort unterstreichen wir unsere Firmenphilosophie. Schließlich setzen wir auf lokale Wertschöpfung. Zudem schaffen wir neue Arbeitsplätze, vor allem für junge Menschen. Und auch in diesem Kontext ist die lokale Anbindung relevant.“

Erste Mercedes B-Klasse Electric Drive vom Band gelaufen

15. April 2014 Juliane Keine Kommentare

Im Mercedes-Benz Werk Rastatt ist am 11. April 2014 die erste B-Klasse Electric Drive vom Band gelaufen. Damit werden am Standort erstmalig Mercedes-Benz Modelle mit Verbrennungsmotor und Elektroantrieb auf der gleichen Linie produziert. Die Produktion der Elektrovariante – speziell die Stationen zur Montage der Batterie- und eMotorenkomponenten sowie der notwendigen Verkabelung – konnte ohne Veränderung der Taktzeit in den bestehenden Produktionsablauf integriert werden. Alle an diesen neuen Stationen eingesetzten Mitarbeiter haben spezielle Schulungen durchlaufen, in denen sie intensiv auf den Umgang mit Hochvolttechnologie unter Produktionsbedingungen vorbereitet wurden. Die B-Klasse Electric Drive kommt zunächst Mitte 2014 in den USA auf den Markt, Ende des Jahres startet mit Deutschland die Markteinführung in Europa.

Stapler und Schlepper mit Wasserstoffantrieb für die BMW i Produktion

4. Dezember 2013 Juliane Keine Kommentare

Linde Material Handling übergab dem BMW Werk Leipzig am 03. Dezember 2013 eine Flotte von neun wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen-Flurförderzeugen. Diese werden im Rahmen des bis 2016 laufenden Forschungsprojektes H2Intradrive zur Teileversorgung im BMW i Karosseriebau eingesetzt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) mit einer Summe von 2,9 Millionen Euro gefördert. Neben dem BMW Werk Leipzig und Linde Material Handling beteiligt sich daran auch der Lehrstuhl fml der Technische Universität München. „Nachhaltigkeit hat bei BMW i oberste Priorität, das gilt für das Produkt genauso wie für die Produktion. Deshalb passen Brennstoffzellen-Stapler und -Schlepper mit grün zertifiziertem Wasserstoff als Energieträger sehr gut zum BMW Werk Leipzig“, sagte Werkleiter Dr. Milan Nedeljkovic bei der Übergabe.

Ziel des Projekts ist es, den umweltfreundlichen und effizienten Wasserstoffantrieb für Flurförderzeuge unter realen Produktionsbedingungen zu erproben und zur Serienreife weiterzuentwickeln. Neben dem Aspekt der Nachhaltigkeit stehen hierbei auch Ladezyklen und Wartung im Vordergrund. Das Brennstoffzellen-Hybridsystem der Gabelstapler und Schlepper ist in wenigen Minuten aufgetankt und zudem sehr wartungsarm. Die Fahrzeuge erreichen so eine hohe Verfügbarkeit, insbesondere im Mehrschichtbetrieb. Im BMW Werk Leipzig entstand im BMW i Karosseriebau dazu die deutschlandweit erste Hallenbetankungsanlage für Wasserstoff.

Batterien nachhaltig produzieren und recyceln

29. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Obwohl die Kosten für einen gefahrenen Kilometer mit einem Elektrofahrzeug sehr gering sind, hat die Elektromobilität immer noch ein Akzeptanzproblem. Die Kaufpreise eines eAutos sind weitaus höher als für Autos mit einem klassischen Antrieb. Der Grund dafür ist der Energiespeicher – aktuell normalerweise ein Lithium Ionen Akkumulator. Die 2. VDI-Fachkonferenz “Batterieproduktion – Transport -Recycling” am 26. und 27. November 2013 in Stuttgart präsentiert aktuelle Möglichkeiten, um die Kosten der Produktion zu senken.

Auf der Veranstaltung diskutieren Fachleute, welche kontinuierlichen Verfahren der Zellenverbundherstellung es gibt und wie sie Zellen- und Modulfertigungslinien aufbauen und optimieren können. Sie befassen sich auch mit dem Einfluss von Material- und Beschichtungsparametern auf die Elektrodenmorphologie. Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung ist der Transport von Lithium-Ionen Batterien, da bei einer erhöhten Produktion von Batterien auch der effiziente und sichere Transport ein wichtiger Aspekt ist. Momentan gelten für den Transport individuelle Ausnahmereglungen, da das Gesetz Batterien als Gefahrgut deklariert. Wege, um in Zukunft sicher und legal mit den Batterien agieren zu können, diskutieren Experten auf der Konferenz. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

Tesla fährt die eAuto-Produktion hoch

9. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Nachfrage nach dem Model S von Tesla reißt nicht ab. Das BEM-Mitgliedsunternehmen hat die Produktion seiner Elektro-Limousine im Laufe des zweiten Quartals von 400 auf annähernd 500 Stück die Woche hochgefahren. Hintergrund ist der Verkaufsbeginn in Europa. In dieser Woche seien die ersten Wagen ausgeliefert worden, erklärte Firmenchef Elon Musk am Mittwoch in einem Brief an die Aktionäre. Auch in Deutschland wird das Elektroauto ab 72.000 Euro angeboten.

Hauptmarkt sind die USA, vor allem Kalifornien. Im zweiten Quartal lieferte Tesla insgesamt 5.150 Wagen aus, im Gesamtjahr sollen es 21.000 werden. Mittlerweile verkauft Tesla in den USA mehr Autos im Luxussegment als manch etablierter Autobauer wie Audi mit seinem A8 oder Daimler mit seiner S-Klasse. Firmenchef Musk hält bei einem ähnlichen Erfolg in Europa und Asien sogar mehr als 40.000 Verkäufe pro Jahr bis Ende 2014 für möglich.

Nissan Leaf Produktion in England

3. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Im britischen Nissan Werk Sunderland wurde am 28. März 2013 der Produktionsstart des Nissan Leaf gefeiert. Auch die Lithium-Ionen-Akkus des Elektroautos werden künftig in dem dazu neu gegründeten Batterie-Werk in England produziert. Bislang lief der Leaf ausschließlich in Japan vom Band. „Ich heiße die Produktion des neuen Elektrofahrzeugs Leaf in Sunderland sowie die angeschlossene Batteriefertigung willkommen. Die Investitionen in Höhe von insgesamt 420 Millionen Pfund am Standort, die von der Regierung mitfinanziert wurden, schaffen mehr als 2.000 neue Jobs im Automobilsektor einschließlich 500 Arbeitsplätze bei Nissan in Sunderland. Insgesamt nimmt unsere Regierung 400 Millionen Pfund in die Hand, um Großbritannien zum führenden Markt in Sachen CO2-armer Fahrzeuge zu machen. Nissans Entscheidung zeigt das Vertrauen des Unternehmens in die Fähigkeiten und guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Landes”, so der britische Premierminister David Cameron.

Mit dem Start der Fertigung in Europa fließen mehr als 100 kleine, aber entscheidende Verbesserungen in das vielfach preisgekrönte Fahrzeug ein. So konnte die Reichweite des mit über 55.000 Einheiten weltweit verkauften Elektroautos in der zweiten Generation auf 199 Kilometer gesteigert werden, die Ladezeit wurde gleichzeitig halbiert.

BMW-Werke bereiten sich auf eMobilität vor

10. Juli 2012 Juliane Keine Kommentare

Der bayerische Autobauer BMW investiert bis Ende nächsten Jahres 125 Millionen Euro, um seine beiden niederbayerischen Werke für die Produktion der elektrischen BMW i Modelle zu rüsten. Dingolfing und Landshut werden wichtige Komponenten für die neuen Elektrofahrzeuge liefern. Rund 500 Arbeitsplätze entstehen dadurch an beiden Standorten im Zukunftsbereich eMobilität. Der neue BMW i3 wird ab Ende 2013 im BMW-Werk Leipzig in Serie gebaut, der BMW i8 folgt 2014.

Wesentliche Antriebs-, Fahrwerks- und Karosserieteile dafür werden die Werke in Dingolfing und Landshut beisteuern. So entstehen beispielsweise für den neuen BMW i3 die Batterie, das Elektro-Getriebe und die Aluminium-Struktur des Chassis in Dingolfing. Auch für den BMW i8 fertigt der Standort Strukturteile wie Vorderachsträger, Vorderwagen- und Hinterwagenmodul. Das Werk Landshut wird die Elektromotoren und Range Extender zur Reichweitenverlängerung, aber auch Hochvoltspeicher sowie Motor-Getriebe-Einheiten für die Modelle produzieren. Neben den Elektroantriebsmodulen werden in Landshut auch Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff für die BMW-i-Modelle gefertigt.

eMobilität bringt Impulse für den Arbeitsmarkt

3. Juli 2012 Juliane Keine Kommentare

Mehr Elektroautos auf deutschen Straßen können der Beschäftigung in der Automobilbranche positive Impulse geben. Dies ist das Ergebnis der Studie “Auswirkungen der Elektrifizierung des Antriebsstranges auf Beschäftigung und Standortumgebung”, die die Daimler AG, deren Gesamtbetriebsrat, die IG Metall Baden-Württemberg und die Hans-Böckler-Stiftung initiiert haben. Mehr alternative Antriebe führten zu stabiler bis zeitweise steigender Beschäftigung, so das Fazit der Studie. Bei einer Elektrifizierung des Antriebsstrangs der Fahrzeuge entstünden Arbeitsplätze nicht nur in der Forschung und Entwicklung, sondern auch in der Produktion.

Dritter Deutscher Elektro-Mobil Kongress

30. Mai 2011 Juliane Keine Kommentare

Am 08. und 09. Juni 2011 veranstaltet die nova-Institut GmbH (Hürth) in Kooperation mit der IAV GmbH (Gifhorn) den “Dritten Deutschen Elektro-Mobil Kongress” im World Conference Center Bonn. Referenten von BMW, Renault, Valmet, BASF, Ernst & Young, SAP, Continental, Schaeffler, Siemens, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Fraunhofer IWES und viele andere werden auf dem Kongress ihre aktuellen Entwicklungen und Produkte präsentieren.

Das Programm legt den Schwerpunkt in diesem Jahr auf Produktionen, die schon heute laufen oder kurz vor der Serienreife stehen: Fahrzeuge, Energiespeicher und Antriebe. Auch das für die Elektro-Mobilität besonders strukturierte Umfeld: Distribution, Netz- und Ladekonzepte, Sicherheitsfragen wird wie schon in den vergangenen Jahren von den maßgeblichen Akteuren aus Industrie, Markt, Politik und Forschung diskutiert.

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