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Artikel Tagged ‘Racing’

e-WOLF: Reichweitenrechner f. eCars als iPhone App

17. Februar 2010 klaus Keine Kommentare

e-WOLF_iconDer erste Wolf der rechnen kann – und zwar kann der e-WOLF exakt das berechnen, worauf es bei Elektroautos ganz besonders ankommt: Elektrofahrzeuge sind für immer mehr umweltbewusste Autofahrer, aber auch für Kommunen und Unternehmen, die überzeugende Alternative zum Benziner. Doch die Frage der theoretischen wie praktisch erzielbaren Reichweite wird zum einen immer wieder als Hinderungsgrund bei der breiten Markteinführung angebracht. Zum anderen ist es für alle, die bereits heute “Stromer” sind, eine ganz praktische Kenngröße. Die kostenlose App e-WOLF findet es heraus und berechnet aufgrund relevanter Daten eine authentische Kilometerangabe. Zusätzlich präsentiert die App die neuen Elektrofahrzeuge der e-WOLF GmbH, darunter den e1 als Gefühlskraftwerk für die besonderen Momente auf der Rennstrecke oder den e2, einen Extremsportwagen für die Strasse.

e-WOLF_ReichweitenrechnerDer jetzt als App verfügbare innovative Reichweitenrechner profitiert von den aufwendigen Simulationsprogrammen von e-WOLF, mit denen z.B. die Berechnungen nach NEFZ (Neuer europäischer Fahrzyklus ) ermittelt werden. So lässt sich die Reichweite von Elektrofahrzeugen in der Tat modellunabhängig berechnen. Die App e-WOLF fragt zu diesem Zweck die relevanten Parameter ab: Stirnfläche des Fahrzeugs, CW-Wert, Fahrzeuggewicht, Batterieladung, Durchschnittsgeschwindigkeit und “sonstiger Verbrauch” (beispielsweise Heizung, Musikanlage, Navi etc.).

Die App gibt in allen Feldern bereits Werte vor, die einem durchschnittlichen PKW entsprechen. Hier gilt es, die Werte so anzupassen, dass sie zum eigenen Wagen passen. Kai Schönenberg, COO der e-WOLF GmbH: “Diese Werte lassen sich entweder in den Autopapieren, beim Händler oder leicht im Internet in Erfahrung bringen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit hängt natürlich vom Fahrer und Streckenprofil ab.” Aus diesen Angaben errechnet die App die voraussichtliche Reichweite des Fahrzeugs. Unmittelbar ist zu sehen, wie sich die Reichweite bereits ändert, sobald der Fahrer anstatt ø120 km/h nur ø90 km/h fährt.

e-WOLF_e1_e2Die App lässt es sich am Ende natürlich doch nicht nehmen, ein wenig aufs emotionale “Gas-Pedal” zu treten. Sie stellt die Elektrofahrzeuge der e-WOLF GmbH vor, darunter den auf der IAA 2009 präsentierten Leichtbau-Extremsportwagen e1, den für 2011 geplanten zweisitzigen e2 und das kommunale Einsatzfahrzeug “Multicar Fumo E1″. Verfügbar ab Juli 2011 ist bereits die FIA-konforme Rennversion des Extremsportwagen e1 – der e1 SRF (SilentRadicalForce), der dicht an der Grenze des technisch Machbaren navigiert und die neue Kategorie der Extremsportwagen mit Elektromotoren einläutet. Auch bei der verwendeten Zelltechnologie und Batterietechnik setzt der e1 SRF laut Hersteller neue Maßstäbe und nutzt dabei u.a. die Erfahrung von Formel 1-Elektronikspezialisten.

Mit Version 1.1 liefert die App zusätzlich sogar tagesaktuelle News zur gesamten Bandbreite der Elektromobilität – aus der Redaktion des eMobileTicker.de! Eine Bildergalerie für Sportwagenfreunde, Videos zum e1 und dem Multicar FuMo E1 sowie Wallpaper fürs iPhone runden die vielseitige, von der App- und Ideenschmiede Glanzkinder besonders attraktiv designte App ab. Das kommt an: Rubrik Wirtschaft, heute Rang 75/Meistgeladen. e-WOLF: be electrified!

YouTube Video zum e1
YouTube Video zum FuMo E1
iTunes-Link

Elektro-Superbike als limitierte Auflage erhältlich

3. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Das Elektro-Superbike des TTXGP-Gewinnerteams wird jetzt als limitierte Auflage in Großbritannien produziert und kann über den Elektrozweirad-Hersteller Innoscooter, in Deutschland bestellt werden. Bei dem ersten elektrischen Motorradrennen TTXGP auf der Isle of Man 2009 fuhr das E-Superbike direkt auf den 1. Platz. Bereits Ende März soll das Bike für 29.500 Euro zu haben sein. Laut Hersteller ist es möglich das eBike auf englische Straßenstandards umzurüsten, in Deutschland sei allerdings eine Einzelabnahme beim TÜV erforderlich.
Lithium-Ionen-Akkus mit einer Batteriespannung von 72 Volt versorgen das 110 kg (Leergewicht ohne Akku) schwere Bike. Wählen kann man zwischen drei Akkumodellen mit einem Energiegehalt von 3, 6 oder 11 Kilowattstunden. Das Bike soll laut Hersteller eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h erreichen. Mit dem stärksten Akku wird für ein Rennen eine Reichweite von etwa 40 km angegeben.

Event: EMXGP, Paris

23. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

emxgpVom 4.-6.06.2010 wird mit dem EMXGP der erste Grand Prix für Elektrorenner in Paris-Levallois stattfinden. Ähnlich wie in Monaco soll auf einem Stadtkurs mit drei km Länge, einem Tunnel, 800 Meter Geraden und 8 Kurven nach den Regeln der FIA-Standards gefahren werden. So könnten Teslas, Ruf-Porsches u.a. sowie Prototypen gegeneinander antreten. Den Vertrag zum EMXGP unterzeichnete Bürgermeister M. Patrick Balkany mit den englisch/französischen Organisatoren auch des TTXGPAzhar Hussain – und des GPelec – Philippe Poincloux.

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Elektroauto “Grand Prix” in den Startboxen

7. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

FIA_EVCupDas Londoner Unternehmen EEVRC Ltd. will mit dem EV Cup eine Rennserie speziell für Elektrofahrzeuge auflegen. Die ersten sechs Läufe sollen 2011 stattfinden: zwei in UK, zwei in Frankreich und zwei in Deutschland. Drei Klassen sollen zugelassen werden: “City” (z. B. i-MiEV, Think), “Sports” (z. B. Ginetta G50EV oder Lightning GT) und “Prototypes” (z. B. GreenGT). Schirmherr soll die FIA werden. Nun versucht EEVRC, Sponsoren zu finden.
via Register Hardware

Event: Elektroautos sollen Stucks Kesselberg-Rekord brechen

21. November 2009 klaus Keine Kommentare

Elektroautos sollen den 1935 von Hans Stuck am Kesselberg aufgestellten Streckenrekord brechen – und das im Rahmen eines Rennens nur für “umweltfreundliche Fahrzeuge”. Das grüne Rennen soll im Mai 2011 stattfinden. Die Vorbereitungen für die Großveranstaltung laufen bereits. Am Samstag, 7. Mai 2011, ist die Bergstrecke für den normalen Verkehr gesperrt. Freie Fahrt haben an diesem Renntag nur umweltfreundlich angetriebene Verkehrsmittel – ob Elektroauto, Fahrrad oder Seifenkisten. “Das Wochenende soll ganz im Zeichen der erneuerbaren Energien stehen”, hat sich Initiator Helmut Renner vorgenommen.

Der Kesselberg hat es dem Kochler Friseur und Gemeinderat seit Jahren angetan. Deshalb habe er sich auch dafür stark gemacht, dass die Gemeinde Kochel jährlich einmal eine Sonderveranstaltung am Kesselberg “aufziehen” kann. Zunächst habe er mit ein paar weiteren “erwachsenen Kindern” nur ein Seifenkistenrennen durchführen wollen. Daraus sei dann im Laufe der Zeit die Idee gewachsen, ein Elektroauto-Rennen auf die Beine zu stellen.

Stuck_KesselbergDie konkrete Herausforderung lautet nun: Schafft ein Elektroauto ohne Verbrennungsmotor den bisherigen Streckenrekord von Hans Stuck (Vater von Hans-Joachim “Striezel” Stuck), der 1935 die Kessebergstrecke von unten nach oben in 3:44 Minuten bewältigte. Sein Auto-Union-B-Typ (Foto) mit 375 PS kam dabei auf einen Geschwindigkeitsschnitt von 80,4 Stundenkilometern.

“Moderne Elektroautos werden immer leistungsfähiger”, sagt Renner. “Wir wollen sowohl herkömmliche Autobauer, Prototypen-Hersteller als auch Universitäten auf den Wettbewerb neugierig machen. Der Verein Kochel aktiv will als Veranstalter das Rennen europaweit ausschreiben.
via merkur-online.de

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Crocodile Trophy: Amateur gegen Radprofi – mit Elektrohilfe

20. November 2009 klaus Keine Kommentare

CrocodileTrophyDie australische Crocodile Trophy gilt nicht nur als härtestes Mountainbike-Etappenrennen der Welt, sie ist auch Treffpunkt bunter Sportvögel und Anlass seltsamer Wetten. Diesmal standen zwei Steirer im Mittelpunkt: der eine ein gestählter Profi, der andere ein blutiger Amateur. Nur: Letzterer war mit zusätzlicher Elektrokraft unterwegs. Auf 1.200 beinharten Busch-Kilometern trugen Extremradler Franz Preihs (31) und Normalradler Klaus Sever (43, Foto), beide aus Graz, eine Wette aus. Sever beteurte im Vorfeld, nie länger als 30 Kilometer im Sattel gesessen zu haben.

Sein Gerät war ein KTM-Mountainbike, das mit einem Elektroantrieb der Magna-Tochterfirma Bionix ausgerüstet war. Zum Sieg gegen den Profi hat es am Ende zwar nicht gereicht, dennoch ist Sever zum Tourhelden geworden: “Weil sich keiner auch nur entfernt vorstellen konnte, dass ich nach 1.200 Busch-Kilometern in Cape Tribulation durchs Ziel radeln könnte.”
via krone.at

eCar Weltrekord: >500 km m. Tesla

4. November 2009 klaus Keine Kommentare

Bei der in Australien veranstalteten zehnten Global Green Challenge in Australien hat Simon Hackett mit seinem Tesla-Roadster die rekordwürdige Distanz von 501 Kilometern mit einer Akkuladung zurückgelegt. Sein Fahrzeug: Ein Tesla Roadster. Offiziell gibt dessen Hersteller die maximale Reichweite mit 320 Kilometern an. Die Global Green Challenge, eine Leistungsschau für “hybrid, electric, solar, low emission, and alternative energy vehicles”, wurde übrigens von einem Tokai Challenger gewonnen.

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Autosteuerung via iPhone

1. November 2009 klaus Keine Kommentare

SpiritOfBerlin“Mein Name ist Berlin. Spirit Of Berlin” – Informatiker der Arbeitsgruppe Künstliche Intelligenz der Freien Universität Berlin haben eine stark an James Bond erinnernde Fernbedienung via iPhone für das auf Basis des Chrysler Voyager aufgebauten Fahrzeugs “Spirit of Berlin” entwickelt. Die App iDriver kann die Lenkung, die Bremse und das Gaspedal des Autos ansteuern. Die Befehle werden vom iPhone an die Antriebstechnik im Auto übertragen. Der Fahrer kann aussteigen, das Auto jedoch weiterhin steuern. So kann das Auto beispielsweise vom dritten Stock eines Gebäudes aus eingeparkt werden. Dabei werden Objekte vor dem Auto mit Videokamera erfasst. Das Videosignal wird ebenfalls auf das iPhone übertragen. Der “Fernfahrer” kann damit nicht nur lenken – er sieht auch alles, was vor dem Auto steht.

Die Fernbedienung wurde nachträglich für das Fahrzeug “Spirit of Berlin” entwickelt, das bereits zuvor von Informatikern um Professor Raúl Rojas aufgebaut worden war. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein mit komplexer Elektronik umgebautes Auto, das an einem Wettrennen der “Autonomen Fahrzeuge” 2007 im US-amerikanischen Kalifornien teilgenommen hat. Die Arbeitsgruppe an der Freien Universität Berlin untersucht im Rahmen des ForMaT-Programms des Bundesforschungsministeriums, wie autonome Fahrzeuge unser Leben in der Zukunft verändern könnten. “Es ist viel einfacher, das fahrerlose Taxi per Handy anzurufen. Das Auto holt mich und andere Personen ab”, erläutert Rojas. Wenn autonome Fahrzeuge Realität würden, entfiele die Notwendigkeit, ein eigenes Auto zu führen. Damit könnte der Energieverbrauch nachhaltig gesenkt werden. “Der Verkehr auf den Straßen könnte womöglich stark reduziert werden”, so Rojas.

Ein auf YouTube veröffentlichtes Video über diesen Stand der heute machbaren Technik wurde in wenigen Tagen etliche 100.000-mal angesehen und ist derzeit das populärste Video im Bereich Wissenschaft und Technik in Deutschland.
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Internationale E-Motorrad-Rennserie

31. August 2009 klaus Keine Kommentare

ttxgp_logo_head Der TTX-Grand Prix auf der Isle Of Man (TTXGP: “Time Trials Extreme Grand Prix) hat den internationalen Motorsportverband FIM trotz einiger technischer Anlaufschwierigkeiten offenbar veranlasst, über eine Rennserie für Elektromotorräder nachzudenken. Zudem soll es in Zukunft auch einen Wettbewerb für Elektroautos geben. Beim TTXP hatten 2009 erstmals in einem speziellen Lauf auch Elektromotorräder den legendären 60 Kilometer langen Rundkurs aus normalen Landstraßen in Angriff genommen, auf dem seit 1911 die Tourist Trophy, das älteste und härteste Motorradrennen der Welt, stattfindet. In den USA gab es zwar schon länger Dragster-Rennen für Elektrobikes, doch die müssen nur eine Viertelmeile weit kommen. Viel weiter kamen bei der Man-Premiere einige Teilnehmer auch nicht: Sieben der 16 angetretenen Bikes erreichten das Ziel nicht, bei einigen reichte es nicht einmal für eine Trainingsrunde. TTXGP-Initiator Azhar Hussein, ein Londoner Geschäftsmann, relativiert dies – schließlich seien im Vergleich zu Elektroautos Elektromotorräder noch eine Stufe komplexer, weil alle Komponenten auf kleinstem Raum untergebracht werden müssen.

Bald wird auch in Deutschland für die neuen Rennformate getrommelt: Als Bestandteil der “World SuperBike” wird das TTXGP-Team vom 4. bis 6. September 2009 am Nürburgring für das Elektro-Racing werben.

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Alle Jahre wieder – Tour de Ruhr 2009

3. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Die bereits 18. Internationale Solar-Elektromobil-Pedelec-Motorroller-Segway-Tour vom 3. bis 5. Juli 2009 startet unter dem Motto: “Der regenerativen Elektromobilität gehört die Zukunft”. Der Start in diesem Jahr findet in Luxemburg statt. Die Tour de Ruhr will aufzeigen, wie groß das Spektrum regenerativer Antriebsmethoden bereits ist. Vertreten sind sowohl autarke Fahrzeuge mit Solarzellen, als auch Fahrzeuge, die ihre Energie aus der Steckdose beziehen. Ziel der Tour ist es, zu demonstrieren, daß mit wenig Energieverbrauch und ohne Umweltbelastung eine innovative Fortbewegung als zukünftige Mobilität möglich ist. Bei der dreitägigen Tour geht es deshalb nicht um Schnelligkeit, sondern um den geringsten Energieverbrauch und damit um den besten Klimaschutz.

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