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Artikel Tagged ‘Rahmenbedingungen’

Elektromobilitätsgesetz der Bundesregierung

27. März 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Bundesregierung hat einen ersten Entwurf für ein so genanntes Elektromobilitätsgesetz auf den Weg gebracht. Alexander Dobrindt habe laut einem Bericht in der heutigen Ausgabe des Handelsblatts am 24. März 2014 eine Grundkonzeption an Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks verschickt.

Ziel des Gesetzes sei es, die Rahmenbedingungen für den Kauf und die Nutzung von Elektroautos zu verbessern. Dazu gehören Standards für Ladestationen, die Kennzeichnung von Fahrzeugen und die Festlegung von Straßenschildern, die etwa Parkplätze ausweisen oder das Mitbenutzen einer Busspur signalisieren. Mit dem Gesetz soll auch definiert werden, was als Elektromobil zählt. Das Verkehrsministerium möchte möglichst viele Technologieansätze darunter fassen, also nicht nur reine Elektroautos sondern auch Hybrid-Fahrzeuge. Zu den Eckpunkten gehört wohl auch ein Förderprogramm. Über Kredite der KfW-Bank soll der Kauf von umweltfreundlichen Fahrzeugen gefördert werden. Eine Kaufprämie oder Sonderabschreibungen seien nicht geplant, bestätigte die Parlamentarische Staatssekretärin im Verkehrsministerium, Katharina Reiche, dem Handelsblatt. Ein Schritt in die richtige Richtung, der eindeutig noch ausbaufähig ist..!

Eindeutige Rahmenbedingungen für alternative Antrieben

4. November 2013 Juliane Keine Kommentare

Knappe und teurer werdende fossile Brennstoffe und weltweit sich verschärfende Vorschriften zur Begrenzung der CO2-Emissionen erfordern zunehmend den Einsatz alternativer Antriebstechnologien in Personenkraftwagen und auch Nutzfahrzeugen. Der VDIK, Kooperationspartner des Bundesverbands eMobilität, tritt seit langem für die technologieoffene Nutzung der verschiedenen Alternativen ein, seine Mitglieder verfügen bereits über ein breites Angebot an Gasfahrzeugen, Hybridfahrzeugen, Elektrofahrzeugen sowie Brennstoffzellenfahr­zeugen.

VDIK-Präsident Volker Lange: „Ich hoffe, dass bei den laufenden Koalitionsgesprächen endlich der Durchbruch für die Verbreitung alternativer Antriebe geschafft wird. Es gilt Rahmenbedingungen zu entwickeln, die deutliche Anreize zum Austausch alter Pkw und Lkw durch neue umweltfreundliche und verkehrssichere Fahrzeuge formulieren. Dies gilt insbesondere für die Elektromobilität, da anfängliche Mehrkosten ausgeglichen werden müssen. Hier sollte die bereits verlängerte Steuerbefreiung von 10 Jahren über den 31. Dezember 2015 hinaus und auf alle Fahrzeuge mit externer Lademöglichkeit sowie auf Fahrzeuge mit Brennstoffzelle ausgedehnt werden. Ein Nachteilsausgleich bei der Dienstwagenbesteuerung muss zwingend auch für Gasfahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge gewährt werden. Die Förderung alternativer Antriebe sollte zusätzlich über klar definierte Nutzervorteile erfolgen. Hierzu bedarf es endlich einer klaren Kennzeichnung dieser Fahrzeuge“.

Bessere Rahmenbedingungen für elektrische Zweiräder

15. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen emco Elektroroller fordert insbesondere im eZweiradbereich neue Regelungen, um für den Verbraucher mehr Anreize zu schaffen. „In Deutschland wird der Fokus bei eMobilität zu sehr auf Autos gelegt. Dabei ist der Roller längst alltagstauglich und für viele Fahrten mehr als eine Alternative“, sagt Jan-Peter Jörn, neuer Geschäftsführer bei emco Elektroroller. „Rollerfahrer sind stressfrei unterwegs, können die Wechselakkus zuhause in zwei Stunden aufladen und haben kaum Wartungskosten. Und ein Kauf rechnet sich. Die Ökonomie ist aber nur das eine, die Umweltfreundlichkeit das andere Thema. Das ist bei Zweirädern noch zu wenig präsent“, ergänzt Jörn.

In Deutschland wurden außer einer Steuerbefreiung kaum Regelungen für Elektroroller auf den Weg gebracht. Im Gegenteil. So wurden in den bisher rund 50 eingeführten Umweltzonen Zweiräder von Verboten verschont. Hier sollte man den Hebel ansetzen, so Jan-Peter Jörn und schlägt vor, Benziner mit einem Malus zu belegen und deren Durchfahrt nur in bestimmten Zeitfenstern zu erlauben, während der Elektroroller mit dem Bonus „freie Fahrt rund um die Uhr“ bevorteilt wird. Ähnliches wird etwa in Italien praktiziert. „Auch die Umweltplakette muss bei Zweirädern Standard werden“, sagt Geschäftsführer Jörn, „wir schlagen vor, ab 2015 nur noch Zweiräder mit mindestens Euro 3-Norm zuzulassen.“

Konstituierende Sitzung des Parlamentarischen Beirats

16. Dezember 2011 Juliane Keine Kommentare

Um den bestehenden Herausforderungen der Neuen Mobilität insbesondere auch auf politischer Ebene gerecht zu werden und die anstehenden Aufgaben aktiv zu begleiten, hat der Bundesverband eMobilität im Sommer diesen Jahres seinen Parlamentarischen Beirat ins Leben gerufen. Dieser hat sich am 14. Dezember in Berlin zu seiner konstituierenden Sitzung erstmals gemeinsam getroffen, um sich über den politischen Status Quo der Elektromobilität in Deutschland sowie über die Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland auf dem Weg zum Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität auszutauschen.

Als Gastredner konnte der neue Leiter der Gemeinsamen Geschäftsstelle Elektromobilität (GGEMO) Ministerialrat Dr. Peter Sallandt gewonnen werden, der den Parlamentarischen Beirat über die nächsten Schritte der Bundesregierung im Bereich Elektromobilität und der Schaufensterbewerbung informierte.

“Ich freue mich sehr, dass wir heute erstmalig in großer Runde die Gelegenheit zum intensiven Austausch hatten. Mit Unterstützung unseres Parlamentarischen Beirats, der sich aus allen im Bundestag vertretenen Parteien zusammen setzt, haben wir die Chance aktiv auf die Gestaltung der notwendigen Rahmenbedingungen einzuwirken”, so BEM-Präsident Kurt Sigl nach der erfolgreichen und vielversprechenden Runde mit Verkehrsminister a.D. Wolfgang Tiefensee, MdB, SPD, Andreas Jung, MdB, CDU, Dr. Reinhard Brandl, MdB, CSU, Markus Rinderspacher, MdL, SPD, Volker Ratzmann, MdA, Bündnis 90/Die Grünen, Christian Motzer, Referent für Elektromobilität der CDU/CSU-Fraktion und Dr. Peter Sallandt, MR, Leiter der GGEMO.

Weitere Informationen zum Parlamentarischen Beirat finden Sie hier.

MobiliTec – Kagermann übernimmt Schirmherrschaft

5. September 2010 Juliane Keine Kommentare

Der Chef der Nationalen Plattform für Elektromobilität, Prof. Henning Kagermann, hat die Schirmherrschaft für die MobiliTec übernommen. Ziel der Plattform ist, Spitzenvertreter aus Wissenschaft, Industrie, Verbänden und Politik zusammenzubringen, um Deutschland bis zum Jahr 2020 zum Leitanbieter für Elektromobilität zu entwickeln. Die MobiliTec als Leitmesse für hybride und elektrische Antriebstechnologien, mobile Energiespeicher und alternative Mobilitätstechnologien wird damit zur zentralen Kommunikationsplattform für den branchenübergreifenden Austausch. Im Rahmen der HANNOVER MESSE bietet sie die ideale Bühne für Wissenschaftler, Politiker und Unternehmensvertreter, technische Weiterentwicklungen sowie die erforderlichen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen zu diskutieren. “Wir haben in Deutschland die besten technologischen Voraussetzungen, Elektrofahrzeuge zur Marktreife zu führen. Der grundlegende Wandel zur Elektromobilität betrifft viele Branchen, die wir in der Nationalen Plattform Elektromobilität zusammenbringen. Bei der MobiliTec werden die Fortschritte greifbar”, sagte Kagermann.

“Wir müssen nicht die Ersten sein”

28. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Diese Woche erklärte VDA Präsident Matthias Wissmann im Interview mit dem Tagesspiegel wie er staatliche Zuschüsse für den Kauf von Elektroautos sieht. “In ein bis anderthalb Jahren, wenn die Markteinführung von eAutos näher rückt, muss die Politik entscheiden, welche Verkaufszahlen sie in Deutschland ab 2013 für wünschenswert hält”, so Wissmann. Genau dann müsse die deutsche Regierung entscheiden, welche Verkaufszahlen sie in Deutschland ab 2013 anstrebe. Vor diesem Hintergrund müsse dann entschieden werden, ob die höheren Anschaffungskosten für Elektroautos teilweise oder ganz von staatlicher Seite kompensiert werden. Wissmann sagte dem Tagesspiegel außerdem, dass er hoffe, dass die Bundesregierung den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität über 2011 hinaus verlängern werde. Denn die deutsche Autoindustrie brauche für die nächsten Jahre stabile Rahmenbedingungen für Investitionen und die Ansiedlung innovativer Technologien. Und das “nicht in fünf Jahren, sondern in zwei oder drei Jahren. Sonst werden die Batterien nicht hier, sondern weiter in China, Südkorea oder in den USA produziert”. Wissmann erklärte weiter: “Unsere Ansprüche an Qualität, Komfort und Sicherheit sind zu Recht die höchsten in der Branche. Wir müssen beim Elektroauto vorne dabei sein – aber wir müssen nicht die Ersten sein.”

Das gesamte Interview im Tagesspiegel

Magna-Gründer Stronach setzt auf Elektromobilität

3. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Die Standorte zur Produktion jenes Elektroautos, das als Joint Venture des österreichisch-kanadischen Automobilzulieferers Magna geplant ist, sind noch völlig offen, erklärte Magna-Gründer Frank Stronach in einem Exklusivinterview mit dem Nachrichtenmagazin NEWS. “Wenn es geht, möchte ich Österreich den Vorzug geben”, erklärt Stronach und betont, dass die Rahmenbedingungen dafür erst geschaffen werden müssten. “Als Unternehmen sucht man Standorte, an denen man erwünscht ist und der Staat die Leistung anerkennt. In Österreich vermisse ich Signale. Das macht mir Sorgen”, sagt Stronach im NEWS-Exklusivinterview. Einladungen und Angebote aus anderen Ländern würden ihm hingegen bereits vorliegen. “Aber ich will fair bleiben: noch haben wir nicht vorgesprochen. Ich werde in den nächsten Wochen bei der österreichischen Regierung vorsprechen und erklären, was wir vorhaben”, so Stronach. Man stehe jetzt vor der Entscheidung, wo ein großes Batteriewerk hingebaut wird. Es gehe dabei nicht um Staatshilfe, sondern um Arbeitsplätze für neue Technologien und die Rahmenbedingungen dafür, erklärt der Magna-Gründer. “Wir stehen in globaler, ökonomischer Konkurrenz. Da muss man genau kalkulieren”, so Stronach. Rund 80 Millionen Dollar will er in das Elektroauto-Joint-Venture mit Magna investieren, wobei Magna 220 Millionen Dollar einzahlt. Er ist überzeugt, dass in zehn Jahren zehn Prozent aller verkauften Neuwagen Elektroautos sind, bis 2030 könnten es bis zu 50 Prozent sein.

Continental ist bereit für die emobile Zukunft

Continental hat bereits die Grundlagen für den angekündigten Paradigmenwechsel in der individuellen Massenmobilität geschaffen. Geht es nach Continental, könnte man morgen bereits mit der Serienproduktion von Elektrofahrzeugen beginnen. “Die aktuellen Entwicklungen rund um das Elektroauto zeigen, dass der Wettlauf um den Antrieb der Zukunft in vollem Gange ist. Die dafür jetzt notwendigen Investitionen sind jedoch enorm. Deshalb ist das Zusammenspiel aller Kräfte, also Wirtschaft, Politik und Wissenschaft notwendig. Mein Appell an die Politik lautet daher: Die dafür notwendigen Rahmenbedingungen müssen auf Jahrzehnte hinaus verlässlich sein. Nur so werden wir als Industrie genug Kräfte mobilisieren und Fahrt aufnehmen können, insbesondere in Deutschland”, sagt der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart. Bei Continental ist die Industrialisierung der neuen Antriebstechnik schon Realität. Den Schritt hinaus aus den Entwicklungslabors und Versuchsanwendungen hin zur Serienproduktion auf industriellem Maßstab hat Continental bereits erfolgreich absolviert. “Continental hat die Entwicklung der Kernkomponenten für Elektromobilität bereits seit den 90er Jahren vorangetrieben. Wir haben damit wiederholt Serienaufträge gewonnen und sind gerne bereit, unser Wissen und unsere Erfahrung auch in die jetzt ins Leben gerufene “Nationale Plattform für Elektromobilität” einzubringen”, erklärt Degenhart. Auch bei der Leistungselektronik für elektrische Antriebe und deren Batterie ist Continental schon lange aus der Laborphase heraus: Die aktuelle, dritte Generation ist um rund 30 % kleiner als ihre Vorläufer. Mit dieser kompakten Leistungselektronik fertigt der Zulieferer auch jenen wichtigen Teil eines Elektrofahrzeugs oder Hybrids, der den Gleichstrom aus der Batterie in Wechselstrom für den Elektromotor wandelt und umgekehrt die beim Bremsen gewonnene elektrische Energie in der Batterie speichert. Ab 2011 wird Continental den ersten kompletten elektrischen Antriebsstrang für das Serienfahrzeug eines europäischen Automobilherstellers produzieren. “Dafür haben wir 12 Millionen Euro in unseren niedersächsischen Standort Gifhorn investiert. Die jährliche Produktionskapazität ist für zunächst bis zu 60.000 Elektromotoren ausgelegt. Mit diesem Schritt bringt Continental, neben der Batterie und Leistungselektronik, auch die dritte Schlüsselkomponente Motor für die Elektromobilität in Serie”, sagt José Avila, Leiter der Continental-Division Powertrain und Mitglied des Vorstands der Continental AG. “Elektromobilität ist eine viel versprechende Zukunftstechnologie. Deshalb investieren wir jetzt und heute in den Schritt der Industrialisierung. Denn wir wollen, dass die Technologie des Elektrofahrzeugs möglichst bald auf die Straße kommt”, ergänzt Avila.

ZVEI fordert praktikable Rahmenbedingungen

25. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) forderte die Bundesregierung auf, mit dem im Herbst angekündigten Energiekonzept die Weichen für eine zukunftsfähige Energieversorgung zu stellen. “Der dazu nötige Umbau der Stromnetze zu intelligenten Netzen ist in den nächsten Jahren eine der größten Herausforderungen der Bundesregierung, wenn sie mehr Klimaschutz haben will”, erklärte Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung. Die Integration der rasant wachsenden Erneuerbaren Energien haben in den vergangen Jahren neue Anforderungen an die Energieversorger gestellt. Für die Elektromobilität seien leistungsfähige Netze außerdem dringend erforderlich. Laut Mittelbach käme es künftig auf eine intelligente Verknüpfung der fluktuierenden Energieerzeugung mit der Energienachfrage beim Kunden an. Die Industrie brauche für die erforderlichen neuen Technologien verlässliche und praktikable Rahmenbedingungen, um Investitionen in zukunftsweisende Energiekonzepte zu tätigen. Die müsse eine Überprüfung der Praxis der Regulierungsbehörden beinhalten, die bisher Investitionen in neue Techniken behindere.

Zetsche fordert Starthilfe für eMobilität

8. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Laut einem Interview mit dem Handelsblatt fordert Daimler Chef Dieter Zetsche von der Politik mehr Unterstützung bei der Einführung der Elektroautos. Gefragt seien klare Vorgaben und Rahmenbedingungen. “Um die Entwicklung alternativer Antriebe zu unterstützen, brauchen wir positive Rahmenbedingungen. Parallel ist es notwendig, eine geeignete Infrastruktur aufzubauen”, betonte Zetsche. Eine Starthilfe in Form einer finanziellen Förderung beim Kauf von Elektroautos sei nötig, um die anfänglich noch hohen Kosten durch die Entwicklung der neuen Technologien ausgleichen zu können. “Das Verhältnis zwischen den neuen Elektroautos und der dafür notwendigen Infrastruktur gleicht dem von Henne und Ei. Deshalb müssen wir endlich loslegen” erklärte Zetsche im Interview. Deshalb sei jetzt die Zeit gekommen, in der die Politik Berechenbarkeit für die Investitionen der Hersteller schaffen müsse. Im Gegensatz zu anderen Ländern, wie beispielsweise China und die USA, gibt es in Deutschland noch keine konkreten Pläne zur Starthilfe für die serienmäßige Markteinführung von Elektrofahrzeugen.

zum Artikel im Handelsblatt