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Artikel Tagged ‘Rainer Brüderle’

“Markt und Wettbewerb sind der beste Motor für Innovationen”

Zu den gestrigen Medienberichten über Forderungen der Automobilbranche nach Subventionen für die Elektromobilität erklärt der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle. “Ich bin überzeugt: Auch in der Elektromobilität sind Markt und Wettbewerb der beste Motor für Innovationen und technischen Fortschritt. Daher müssen wir gerade bei einer solchen Zukunftstechnologie auf eine ordnungspolitisch saubere Rollenverteilung zwischen Staat und Wirtschaft achten. Mit staatlichen Kaufprämien würde man der Elektromobilität in Deutschland letztlich einen Bärendienst erweisen. Denn derartige staatliche Anreize können den Wettbewerb verzerren und zu Fehlanreizen führen. Anders sieht es bei der Förderung der Grundlagenforschung aus. Hier engagiert sich die Bundesregierung schon heute mit 500 Millionen Euro. Nur die Industrie kann erfolgreich die Entwicklung zur Elektromobilität vorantreiben. Dazu hat sie die Kraft und Innovationsbereitschaft. Der Aufschwung hat die deutsche Automobilindustrie voll erfasst. Die starken deutschen Automobilunternehmen haben hierdurch neue Spielräume gewonnen, um sich auch auf Zukunftsmärkten mit guten Chancen zu positionieren. Der Staat gibt dafür den Rahmen vor – aber ohne neue Subventionsfässer aufzumachen.”

Langstrecken-Weltrekord – 600 km nonstop im Elektroauto

26. Oktober 2010 Juliane Keine Kommentare

Das Berliner Unternehmen DBM Energy hat im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Demonstrationsvorhabens in der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober 2010 einen Langstrecken-Weltrekord für Elektrofahrzeuge aufgestellt. Ein umgebauter Audi A2 legte in Begleitung von BMWi-Angehörigen die Strecke München – Berlin (600 km) in rund sieben Stunden ohne Zwischenladung zurück. Die Wetterbedingungen waren bei Temperaturen um den Gefrierpunkt dabei alles andere als ideal.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: “Ich gratuliere dem jungen Technologie-Unternehmen DBM Energy zu diesem großartigen Erfolg! Unsere Förderung dieser Pionierleistung hat sich voll ausgezahlt. Der erzielte Langstrecken-Weltrekord zeigt, dass Entfernungen von 600 Kilometern mit einem Elektrofahrzeug keine Utopie sind. Eine vergleichbare Leistung hat bisher noch kein anderes Elektroauto weltweit geschafft. Die in Deutschland entwickelte Batterietechnik hat das Potenzial, unser Land in eine Spitzenposition beim Thema Elektromobilität zu bringen. Jetzt kommt es darauf an, diese hoch effiziente Batterie-Technologie am High-Tech-Standort Deutschland in Serienfertigung zu bringen und für den breiten Einsatz in Elektrofahrzeugen nutzbar zu machen.”

Kongress Smart Watts – Smart Wheels 2010

23. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Am 29. Juni 2010 findet der 2. Kongress zu Smart Grids, dem Internet der Energie und der intelligenten Elektromobilität im Eurogress Aachen statt. Seien Sie dabei wenn sich der Kongress 2010 in einer neuen größeren Umgebung, mit einem breiteren Programm, mehr Partnern und einer noch breiteren Ausstellung zum Thema Smart Metering, Smart Grids und der intelligenten Elektromobilität präsentiert. Die Schirmherrschaft hat Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle übernommen. „Klimawandel, Rohstoffknappheit und der steigende Energiebedarf einer wachsenden Weltbevölkerung erfordern neue Antworten darauf, wie die Energieversorgung und Mobilität unserer Gesellschaft effizient und umweltverträglich gestaltet werden können. Hierzu leisten die beiden BMWi-Förderprojekte „Smart Watts“ und „Smart Wheels“ einen wichtigen Beitrag”, so Rainer Brüderle.

Mehr Informationen und das Programm zum Kongress

Brüderle eröffnet eTankstelle

15. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hat die erste öffentliche eTankstelle in Duisburg auf dem Parkplatz der Stadtwerke eröffnet. Der Bund trägt im Rahmen des Modellprojekts “Smart Wheels” die Hälfte der entstehenden Kosten für den Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur für Ladesäulen. Für über 500.000 Euro können nun in der Modellregion Ladesäulen für eFahrzeuge eingerichtet werden. Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland wollte nach seiner Testfahrt mit dem eRoller gar nicht mehr absteigen und schien begeistert von der schnellen und gleichzeitig leisen elektrischen Fortbewegung. Ein günstiger Nebenaspekt der eMobilität ist die Funktion der eFahrzeuge als Energiespeicher. Denn immer noch müssen mangels Abnehmer nachts Windkraftanlagen abgeschaltet werden. Vor diesem Hintergrund zeigte sich auch Bundeswirtschaftsminister Brüderle äußerst euphorisch: “Wir in Deutschland haben das Automobil erfunden. Wir erfinden es jetzt neu”. Aktuell machen jedoch immer noch die hohen Kosten für die Batterien Schlagzeilen. Diese Kosten würden jedoch durch den niedrigeren Strompreis kompensiert. “Umgerechnet liegen wir derzeit bei 3,50 Euro auf 100 Kilometern”, erklärte Peter Wolters, der zuständige Ingenieur. Da kann kein noch so sparsamer Verbrennungsmotor mithalten.