Bereits im Qualifying zeigte sich: Das MÜNCH Racing Team – Mitglied im Bundesverband eMobilität – hatte sich vom Jet Lag der vergangenen Woche in den USA erholt und sicherte sich den Rundenrekord der Elektromotorräder im niederländischen Assen. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 223 km/h und einer Qualizeit von 1:53.710 steigerte sich der MÜNCH TTE2-Pilot Matthias Himmelmann im Vergleich zum Vorjahr deutlich und lag einmal mehr vor der Konkurrenz.
Das Rennen startete um 12.15 Uhr vor ca. 70.000 Zuschauern. Auf dem 4.555 Meter langen Kurs mit sieben Links- und zehn Rechtskurven sicherte sich der Führende der TTXGP European Championship den Sieg. Es folgten Tang Yu mit einem Abstand von 20,3 Sekunden und Wayne Tessels mit 22,2 Sekunden Abstand. Auch die bisherigen zwei Rennen hat der MÜNCH-Fahrer für sich entscheiden können und ist damit auf dem besten Weg die TTXP European Championships für sich zu entscheiden, denn es stehen nur noch die beiden Rennen in Oschersleben (Deutschland) und Le Mans (Frankreich) aus. Wir drücken die Daumen..!
Zum zweiten Mal in Folge hat ein elektrisch angetriebenes Motorrad beim Erzbergrodeo, dem härtesten Enduro-Rennen der Welt, das Ziel erreicht. Der Deutsche Martin Köck ging beim „Generali Iron Road Prolog“ an den Start und überzeugte mit seiner elektrisch betriebenen Zero MX Extreme. Bereits 2010 stellte sich der Elektromotorradhersteller Zero Motorcycles der Herausforderung und nahm erfolgreich am Rennen teil. „Es war auch in diesem Jahr eine Herausforderung, mit der Zero MX Extreme Race Edition auf dem ‚eisernen Berg‘ gegen 1.800 Benzinmotorrädern anzutreten“, so Martin Köck. „Die Veranstaltung ist ein ultimativer Härtetest, auf den sich unser Team mit technischen Modifikationen und einigen Trainings-Sessions gut vorbereitet hatte.“ Der Erzberg ist der ideale Ort, die Leistungsfähigkeit des eMotorrades auf Herz und Nieren zu prüfen. Martin Köck stellte sich daher gern der Herausforderung, die rutschigen Steilhänge und halsbrecherischen Geröllhalden mit einem rein elektrisch angetrieben Motorrad zu meistern. Tatsächlich bezwang er mit seiner Zero MX Extreme Race Edition vor den Augen des Veranstalters und der Fachpresse mehrmals einen der längsten und steilsten Hänge am Erzberg.
Diese Woche fiel im schweizerischen Genf der Startschuss für das ZERO Race, einem der außergewöhnlichsten Autorennen. Vier Teams von drei verschiedenen Kontinenten werden in 80 Tagen in Elektroautos die Welt umrunden und dabei über 30.000 Kilometer in 16 Ländern zurücklegen. Gesponsert werden die Teilnehmer von Canadian Solar, einem der weltweit größten Solarunternehmen. “Wir waren von Anfang an sehr begeistert von der Idee, mit Elektroautos die Welt zu umrunden. Das Projekt symbolisiert die Innovationskraft der Solarbranche und gibt einen Ausblick, was in Zukunft noch alles möglich ist. Damit stimmt dieses bemerkenswerte Rennen hervorragend mit den Nachhaltigkeitszielen von Canadian Solar überein. Wir freuen uns sehr über die Kooperation”, erklärt Dr. Shawn Qu, CEO von Canadian Solar.
Anders als bei klassischen Autorennen, geht es beim ZERO Race weniger um Geschwindigkeit, sondern vielmehr um die Umwelt und Kriterien wie Energieeffizienz oder Zuverlässigkeit. Initiator des ZERO Race ist der Schweizer Louis Palmer, der erste Mensch, der in einem solarbetriebenen Fahrzeug die Welt umrundete.