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Artikel Tagged ‘Rhein-Ruhr’

Elektrischer Pendelverkehr erfolgreich getestet

23. November 2011 Juliane Keine Kommentare

Durch das kürzlich abgeschlossene Projekt „E-Mobilität im Pendlerverkehr“ in der Modellregion Rhein-Ruhr wurde Elektromobilität in den vergangenen Monaten fester Bestandteil des alltäglichen Pendlerverkehrs im Großraum Rhein-Ruhr. Die Projektpartner RWE Effizienz, Renault Deutschland AG, Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen (fka) und das Institut für Hochspannungstechnik (IFHT) der RWTH Aachen zogen zum Ende des Projekts ein sehr positives Fazit.

„Wir haben in unserem Projekt die Alltagstauglichkeit der Elektromobilität erfolgreich unter Beweis gestellt“, so der Leiter des Projekts, Devid Perissinotto von RWE Effizienz, „und können für den Marktstart der ersten Serienfahrzeuge auf die im Projekt entwickelten Geschäftsprozesse aufbauen.“ Die Flotte von eFahrzeugen bestand insgesamt aus 30 Vorserienfahrzeugen von Renault vom Typ Kangoo Z.E. und Fluence Z.E. sowie 42 Leasing-Fahrzeugen von RWE vom Typ Karabag 500 E und Micro-Vett Fiorino E. Flotten- und Gewerbekunden legten mit ihnen im Projektzeitraum insgesamt fast 250.000 Kilometer zurück.

ColognE-mobil startet 2010

21. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

Köln wird Modellregion für Elektromobilität. Wie die Ford Werke GmbH – Autoindustrie-Partner des Projekts “ColognE-mobil” – jetzt mitteilte, liegt mittlerweile eine schriftliche Absichtserklärung (”Letter of Intent”) des Projektträgers Jülich für eine finanzielle Förderung vor. Damit könne der Großversuch im ersten Quartal 2010 starten, hieß es. Dabei würden unterschiedliche Aspekte wie etwa die Dauerhaltbarkeit der Batterien, Lade- und Entladezyklen, die Akzeptanz der Elektroautos und der Ladestationen sowie die Verkehrssicherheit unter Alltagsbedingungen getestet.

Der Ford-Beitrag fokussiert sich den Angaben zufolge zunächst auf die Erprobung von batterieelektrischen Nutzfahrzeugen des Typs Transit, die als Liefer- und Verteilerfahrzeuge eingesetzt werden. In einer ersten Projektstufe würden zehn E-Transit – sieben Kastenwagen, ein Pritschenwagen sowie zwei Personentransporter – ausgewählten Unternehmen zur Verfügung gestellt, so der Hersteller.

Mit im “ColognE-mobil”-Boot sitzen der Stromkonzern RheinEnergie, die Stadt Köln sowie die Universität Duisburg-Essen. Das Projekt ist Teil der “Modellregion Rhein-Ruhr” für Elektromobilität. Diese wird zusammen mit sieben weiteren Gebieten mit insgesamt 115 Millionen Euro gefördert.
via autohaus.de

Duisburg: Elektroroller vom EVU

3. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

Die Rheinische Post berichtet, dass der Duisburger Versorgungs- und Verkehrskonzern DVV aktiv in die Elektromobilität einsteigen will. Konkret sollen Elektroroller und -autos angeschafft sowie Stromtankstellen gebaut werden. Auch ein Carsharing-System für Duisburger Verbraucher ist angedacht. Noch im Januar, so erklärte DVV-Geschäftsführer Dr. Hermann Janning der RP, werde mit dem Bau von Duisburgs erster Elektrotankstelle auf dem Betriebsgelände an der Bungertstraße begonnen. Folgen sollen weitere “Aufladestationen” an zentralen Stellen im Stadtgebiet wie am Hauptbahnhof oder an der Uni. Wer in Duisburg heute schon über ein Elektro-Gefährt verfügt, kann sich besonders freuen: Das Tanken wird in der Einführungsphase 2010 kostenfrei sein. Die DVV kooperiert beim Thema eMobility mit der STAWAG.
via RP-Online

Event: ZVEI-Fachkongress i.d. Koelnmesse

18. November 2009 klaus Keine Kommentare

ElektroMobiliaDer Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) veranstaltet gemeinsam mit der Koelnmesse am 3. und 4. März 2010 das “2. Kompetenztreffen Elektromobilität”. Er will damit eine der zentralen Herausforderungen der Gegenwart nach Mobilität unter nachhaltiger Umweltfreundlichkeit aufgreifen, die zugleich eine attraktive Marktchance für die beteiligten Branchen bietet. Der begleitende Fachkongress hat zum Ziel, Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, die dazu benötigten Komponenten und die notwendige Infrastruktur aktiv zu fördern. Die Koelnmesse unterstützt mit ihrem Engagement zusätzlich den Masterplan Elektromobilität in NRW und die laufenden Projekte der Modellregion Rhein-Ruhr.

Begleitet wird der Kongress durch die Fachausstellung elektro:mobilia, die Elektromobilität in Form unterschiedlicher Exponate aufgreifen soll: von der Komponente über das Elektrofahrzeug selbst bis hin zur Dienstleistung.
Infos u. Anmeldung

Bochum: intelligente Ladestationen für E-Fahrzeuge

3. September 2009 klaus Keine Kommentare

365Erstmals in Deutschland wurden jetzt “intelligente Ladestationen” für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen. Die Stadtwerke Bochum schalteten dazu vergangene Woche mehrere so genannte “ChargePoints” des Herstellers Coulomb Technologies frei, die von dessen europäischem Vertriebspartner 365 Energy Group installiert wurden. Zunächst fünf dieser netzwerkgesteuerten Ladestationen sollen dafür sorgen, dass künftig Elektrofahrzeuge in der Ruhrgebietsmetropole komfortabel “betankt” werden können. Die einzelnen “Zapfsäulen” verbindet ein Netzwerk, das eine Fernüberwachung der Stationen erlaubt. So kann der Fahrer in der Nähe verfügbare Ladestationen auf einer Google Map finden und auch gleich sehen, ob diese gerade frei sind. Die hinter den Stationen stehende Netzwerktechnik wickelt außerdem die Anmeldung der Fahrer an den Stationen sowie die Abrechnung sicher ab.

Zugang zu einem ChargePoint erhält der Fahrer, indem er eine Smartcard wie einen elektronischen Schlüssel über die Stirnseite der Ladestation führt. Nachdem das Auto angeschlossen ist, schließt sich die Ladeklappe, bis man wieder wegfahren möchte. Bereits am 14. August hatten die ChargePoints die CE-Zertifizierung und damit die Betriebserlaubnis für Europa erhalten. Laut 365 Energy bieten die Stationen beispielsweise Kommunen ein innovatives Geschäftsmodell. Interessant sei die Lösung auch für öffentliche oder private Fuhrparks: Ein Flottenmanagement-Portal enthält Funktionen wie interaktive Karten, die auflisten, wie viel Treibstoff und Emissionen eingespart wurden, welche Fahrzeuge gerade geladen werden, welche bereits voll “betankt” sind oder dringend aufgeladen werden müssen. Darüber hinaus erhält der Fahrer eine SMS auf sein Mobiltelefon, wenn die Autobatterie leer ist, wenn der Ladevorgang beendet ist oder unterbrochen wurde. Zwei der Ladestationen sind bereits installiert, bei den weiteren ChargePoints wird die Standortfrage noch geklärt.