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Artikel Tagged ‘Roaming’

Schaufensterregionen setzen auf Hubject

21. Oktober 2014 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen der diesjährigen eCarTec demonstrieren die Schaufenster Elektromobilität am 23. Oktober 2014 in einem gemeinsamen „eRoaming-Showcase“ die Umsetzung einer anbieterübergreifenden Nutzung öffentlicher Ladeinfrastruktur in Deutschland. Elektroautofahrern wird damit der Zugang zu Ladestationen, über regionale Grenzen hinaus, erleichtert.

Die bereits bestehende Vernetzung von drei Schaufensterregionen über die eRoaming-Plattform des BEM-Mitgliedsunternehmens Hubject machte in diesen Sommer die Anbindung des Schaufensters Niedersachsen und damit eine vollständige und übergreifende Nutzung der Ladeinfrastruktur in den vier deutschen Schaufenstern möglich. Die erzielten Fortschritte werden am Gemeinschaftsstand der Schaufenster Elektromobilität, mit unterschiedlichen technischen Ansätzen an verschiedenen Ladestationen, live demonstriert. Partner der technischen Umsetzung des Showcases sind neben Hubject Bosch, das DAI Labor, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), ebee Smart Technologies, EnBW, Komola, die Stadtwerke Leipzig, T-Systems und die Volkswagen AG.

Datendrehscheibe für Elektromobilität

21. Oktober 2014 Juliane Keine Kommentare

Auf der eCarTec in München haben das BEM-Mitgliedsunternehmen smartlab und die niederländische Stiftung ElaadNL heute den Marktstart der Datendrehscheibe e-clearing.net bekannt gegeben. „Mit unserer Datendreh­scheibe e-clearing.net möchten wir die relevanten Marktakteure miteinander vernetzen, indem wir ihnen die Möglichkeit bieten, alle relevanten Daten untereinander auszutauschen. Den Elektromobilisten eröffnet dies unkompliziertes Roaming im In- und Ausland“, erläutert Hauke Hinrichs, Technischer Leiter der smartlab, das Konzept der Plattform. Ziel von e-clearing.net sei der ungehinderte und netzübergreifende Zugang zur gesamten Ladeinfrastruktur in Europa. Weitere Informationen rund um das Marktmodell finden Sie hier.

ladenetz.de erweitert Infrastruktur in Nordwestdeutschland

25. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Durch die Roaming-Kooperation zwischen dem BEM-Mitgliedsunternehmen smartlab und dem Energieversorger EWE wird das Ladestationsnetz von ladenetz.de in der Metropolregion Bremen-Oldenburg weiter ausgebaut. Die Kooperationspartner haben das gemeinsame Ziel, Elektromobilität alltagstauglich zu machen, indem sie ihren Kunden die gegenseitige Nutzung ihrer öffentlichen Ladeinfrastruktur ermöglichen. „ladenetz.de-Kunden können nun an 56 zusätzlichen Ladestationen von EWE und swb laden. Wir decken damit im norddeutschen Raum eine weitere wichtige Region ab“, freut sich Dr. Mark Steffen Walcher, Geschäftsführer der smartlab. Nicht nur dadurch, dass die Partnerstadtwerke von ladenetz.de immer mehr Ladestationen aufbauen, sondern zusätzlich durch Roaming-Kooperationen mit anderen Ladeinfrastrukturanbietern erweitert ladenetz.de kontinuierlich die Anzahl von Lademöglichkeiten. „Uns ist es wichtig, dass Kunden mit einer Karte an möglichst vielen Ladestationen laden können. Das bedeutet für mich grenzenlose Elektromobilität“, betont Walcher.

Über seine Roaming-Kooperationen erschließt ladenetz.de fast 4.000 Ladestationen mit über 7.000 Ladepunkten in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Diese Lademöglichkeiten können alle Inhaber einer ladekarte oder eines ladetickets nutzen. ladekarten geben die Partner-Stadtwerke von ladenetz.de an ihre Stromkunden vor Ort aus. ladetickets sind für Fremdkunden auch online direkt bei ladenetz.de erhältlich. Auf der Startseite von ladenetz.de werden ab dieser Woche in der Karte auch die Ladestationen der Roaming-Partner angezeigt.

Roaming beim bundesländerübergreifenden Laden

29. März 2014 Juliane Keine Kommentare

Kunden der Stadtwerke Düsseldorf und der EnBW AG können ab 01. Juli 2014 auf 800 Ladepunkte in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg zum Aufladen von elektrisch angetrieben Fahrzeugen zugreifen. Das wird durch eine Roaming-Kooperation für das überregionale Betanken von Elektrofahrzeugen ermöglicht. Auf der Kommunalkonferenz „Elektromobilität für Kommunen“ in Düsseldorf stellten beide Partner das gemeinsame Projekt jetzt vor. Mit nur einer Lade- bzw. Abrechnungskarte wird so ein flächendeckendes, gemeinsames Zugangssystem bundeslandübergreifend im Westen und Südwesten Deutschlands geschaffen. Technisch wird das durch den Einsatz diskriminierungsfreier RFID-Ladekarten realisiert.

Die Stadtwerke Düsseldorf verfügen aktuell über rund 40 öffentlich zugängliche Ladestationen mit ca. 100 Ladepunkten im Großraum Düsseldorf und planen bis 2015 weitere 30 Ladestationen zu installieren. Das BEM-Mitgliedsunternehmen EnBW betreibt in Baden-Württemberg aktuell insgesamt rund 700 Ladepunkte. Schwerpunkt bilden Stuttgart, Karlsruhe, Baden-Baden, Offenburg und Freiburg. Außerdem kann aktuell im Rahmen einer Roaming-Kooperation grenzübergreifend in Frankreich und bei vielen anderen Stadtwerken geladen werden.

50 Stadtwerke sind Partner im RWE-Ladestationsnetz

7. November 2013 Juliane Keine Kommentare

RWE Effizienz hat jetzt die 50. Stadtwerkekooperation abgeschlossen. Gemeinsam mit den Stadtwerke-Partnern und Regionalversorgern betreibt das Unternehmen nun das größte zusammenhängende Ladestationsnetz für Elektrofahrzeuge in Deutschland. „Ohne das Engagement kommunaler und regionaler Energieversorger für die Elektromobilität könnten wir unseren Kunden dieses gute deutschlandweite Angebot nicht machen“, sagte Dr. Norbert Verweyen, Geschäftsführer der RWE Effizienz GmbH, auf dem 3. RWE-Forum für Energieeffizienz in Frankfurt am Main.

Seit 2009 baut RWE das Netz öffentlich zugänglicher Ladepunkte kontinuierlich aus. „Durch den großen Verbund haben unsere Kunden und die unserer Partner Zugang zu 1.300 Ladepunkten in Deutschland. Als Gründungsmitglied der Roamingplattform Hubject ist unser Ziel das europaweite Laden mit nur einem Vertrag“, führte Dr. Norbert Verweyen weiter aus. Zudem betreibt RWE weitere Ladepunkte für Unternehmen. Somit gehören zum gesamten RWE-Netzwerk in Deutschland 1.700 Ladepunkte, europaweit bereits 2.700. Nach Informationen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW standen Mitte des Jahres bereits knapp 4.400 öffentlich zugängliche Ladepunkte zur Verfügung. Seit Dezember 2012 sind damit über 500 neue Stationen hinzugekommen, das entspricht einer Steigerung von 15 Prozent. Laut BDEW stellte RWE mit seinen 50 Elektromobilitätspartnern zur Jahresmitte bereits 30 Prozent der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Deutschland.

Deutsch-niederländische Kooperation für eMobilität

5. Juli 2013 Juliane 1 Kommentar

Nachdem sich das niederländische Unternehmen The New Motion (TNM) bereits Anfang Juni 2013 der europäischen Roaming-Initiative e-clearing.net angeschlossen hat, die in Deutschland durch ladenetz.de vertreten wird, kooperieren beide Partner nun auch direkt innerhalb Deutschlands miteinander. Im Rahmen der Kooperation ermöglichen beide ab sofort ihren Kunden die gegenseitige Nutzung ihrer öffentlichen Ladestationen für Elektromobile. Dies bedeutet, dass Kunden mit einer ladenetz.de-Karte an den Säulen von TNM und umgekehrt tanken können, ohne sich vorher anmelden zu müssen.

Dr. Mark Steffen Walcher, Geschäftsführer der smartlab, sieht große Chancen in dieser Kooperation: „Die Vereinbarung zeigt deutlich, dass derzeit Elektromobilität durch bilaterale Kooperationen auf Augenhöhe verwirklicht wird. In einem derartig schnelllebigen Umfeld wie der Elektromobilität wird nur derjenige erfolgreich sein, der sich in Netzwerken bewegt und entsprechend schnell auf Innovationen reagieren und diese umsetzen kann“.

München, Wien und Bratislava werden elektromobil verbunden

21. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Unter Leitung von VERBUND sollen künftig im grenzüberschreitenden Projekt Crossing Borders u.a. Siemens, das Austrian Institute of Technologie (AIT), der deutsche Energieversorger E.ON, der slowakische Energieversorger Západoslovenská elektromobile Dienstleistungen entlang der Dreiländerachse Deutschland, Österreich und Slowakei aufgebaut werden. Damit werden künftig einige der aktivsten eMobiliätsregionen (München, Salzburg, Wien, Bratislava) miteinander verbunden. Crossing Borders wird vom österreichischen Verkehrsministerium über den Klima- und Energiefonds im Rahmen des Programms “Leuchttürme der Elektromobilität” mit 2,9 Mio. Euro gefördert.

Konkret sollen – aufbauend auf den Erkenntnissen der Leuchtturmprojekte EMPORA – rund 30 Schnellladestationen errichtet werden. Und zwar eingebettet in ein intelligentes Netzwerk: grenzüberschreitendes Roaming soll den Kunden den Zugang erleichtern, ein grenzüberschreitend nutzbarer intermodaler Routenplaner soll energieeffizientes Fahren fördern und ein Anreizsystem soll testen, welche Bonifikationen eine nachhaltige Verhaltensänderung im Mobilitätsverhalten bewirken. Die Zusammenarbeit von Partnern aus vier Ländern soll Dynamik in die europäischen Bemühungen um CO2-Reduktion und Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern bringen.

Kooperation für barrierefreie Elektromobilität

4. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Zukunft fährt elektrisch. Ein wichtiger Impuls dafür ist eine öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur, die es ermöglicht, bundesweit unkompliziert zu laden. Einen gemeinsamen Schritt in diese Richtung gehen der Energieversorger Vattenfall und die Stadtwerkekooperation ladenetz.de. Im Rahmen einer Kooperation ermöglichen beide Partner ab sofort ihren Kunden die gegenseitige Nutzung ihrer öffentlichen Ladestationen für Elektromobile. Dr. Mark Steffen Walcher, Geschäftsführer der smartlab und BEM-Beirat, sieht große Chancen in der Kooperation: „Diese Vereinbarung bedeutet für die Elektromobilität einen weiteren Meilenstein. Für die Kunden der Stadtwerkekooperation ladenetz.de und von Vattenfall verbessern sich die Möglichkeiten, sich von Nord nach Süd, von Ost nach West und umgekehrt elektromobil zu bewegen und anbieterübergreifend mit einer einzigen Karte Strom zu tanken. Das Roaming mit Vattenfall bietet unseren Kunden erweiterte Lademöglichkeiten in bedeutenden Ballungsgebieten Deutschlands.“ Weitere Informationen rund um die Kooperation finden Sie hier.

Roaming-Plattform für kundenfreundlichere eMobilität

19. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Auf Basis einer industrieübergreifenden, offenen Datenplattform für die Vernetzung von Mobilitäts- und Fahrzeuganbietern im Bereich der Ladeinfrastruktur soll zukünftig deutschlandweit der Komfort bei der Nutzung von Elektrofahrzeugen deutlich erhöht werden. Mit diesem Ziel haben die BMW Group, Bosch und Daimler sowie EnBW, RWE und Siemens die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens im ersten Halbjahr 2012 vereinbart. Die sechs Partner unterzeichneten dazu eine Absichtserklärung in Stuttgart. Gemeinsames Ziel ist, den Aufbau einer flächendeckenden, einfach zu nutzenden Ladeinfrastruktur durch eine übergreifende Vernetzung voranzutreiben und das Angebot ergänzender Dienstleistungen zu ermöglichen. Dazu gehören auch eine einheitliche Authentifizierung an der Ladestation sowie eine transparente Abrechnung durch den individuellen Vertragspartner. Mit ihrer Initiative wollen die sechs Unternehmen eine softwarebasierte, offene Plattform etablieren und so die Elektromobilität in Deutschland weiter vorantreiben.

Mobilfunk-Roaming in der Elektromobilität

28. Februar 2011 Juliane 1 Kommentar

Es gibt in Deutschland mehr als 800 regionale und überregionale Stromanbieter. Hat ein eFahrzeugbesitzer mit seinem Energieversorger einen Auto-Stromvertrag geschlossen, will er auch in Deutschland oder gar in ganz Europa zu den jeweils vereinbarten Tarifen Strom tanken können. Lädt der Autobesitzer zum Beispiel sein Fahrzeug in einem Parkhaus mit dem Strom eines anderen Versorgers auf, müssen die Stromlieferanten den verbrauchten “Kraftstoff” untereinander abrechnen. Dazu braucht es stabile Softwaresysteme und Datennetze, um den Stromverbrauch beim Aufladen zuverlässig abrechnen zu können. In diesem Bereich sieht der Kommunikationskonzern Telekom seine Marktchance. Sein Konzept soll wie das Roaming beim Mobilfunk funktionieren. Das Auftanken eines Elektroautos beginnt mit der Identifikation des Verbrauchers an der Steckdose. Erst nach Prüfung der Kundendaten startet der Ladevorgang. Dafür müssen die Stromsäulen mit den IT-Systemen der Versorger und der Abrechnungsstelle vernetzt sein. Ist der “Tank” voll, muss der Kunde die korrekte Strommenge und den Preis prüfen können. Laut Telekom sei es technisch machbar, den Ladevorgang auf dem Bordcomputer des Autos zu überwachen und die Quittung im Display des Navigationssystems anzuzeigen. Die Telekom geht davon aus, dass mit der Großserienproduktion von Elektroautos ein Internetzugang im Fahrzeug zum Standard werden wird.